Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Dezember 2016

Esampu und Ambo haben sich diesen Monat irgendwie überhaupt nicht vertragen. Esampu ist öfters mürrisch gegenüber ihren Artgenossen, aber mit Ambo war sie richtig böse, und daß, obwohl die beiden Stallnachbarn sind! An manchen Tagen genügte es schon, wenn Esampu Ambo nur sah, daß sie ihn einfach umrannte. Zum Glück läßt sich Ambo nicht alles gefallen, aber so mußten die Keeper oft handfeste Kämpfe beilegen. Wir wissen wirklich nicht, was Esampu an Ambo so nervt! Malkia kam diesen Monat in die nächstältere (zweite) Nursery-Gruppe, denn sie braucht ein wenig Erziehung durch die schon älteren Elefanten. Tagwa, nun mit Malkia in der Gruppe, benahm sich anschließend regelmäßig daneben und kam daraufhin in die Gruppe der ältesten Nursery-Waisen.

Jasiri trying to get in between thye babies to play (1)

Karisa schien diesen Monat Fortschritte zu machen, konnte aber trotzdem noch nicht in das Waisenprogramm aufgenommen werden. Aber er ist schon viel ruhiger als bei seiner Ankunft und wurde am 8. Dezember erstmals zu den Anderen gelassen. Er hat sich gut eingewöhnt und sich inzwischen mit den Keepern und anderen Elefanten in der Nursery angefreundet! Besonders gut versteht er sich mit Ukame, ein anderer Neuzugang. Da sie bei ihrer Rettung schon älter als die meisten Nursery-Waisen war, wird sie etwas mehr Zeit für die Eingewöhnung brauchen. Obwohl sie älter und größer als viele anderen ist, ist sie sehr ruhig und läuft eher den kleineren Babys wie Karisa und Malima hinterher. Malima ist der neueste Zugang im Elefantenwaisenprogramm! Sie liebt es, ihre neue Freundin Ukame herumzuführen, zum Beispiel zur Milchfütterung, dem öffentlichen Schlammbad oder nachmittags zurück in den Stall. Kuishi hat diesen Monat auch erstmals ihren Stall verlassen dürfen und war am 5. Dezember das erste Mal beim Öffentlichen Schlammbad zu bewundern, ebenso wie Karisa und Luggard. Alle Drei haben sich vorbildlich benommen, besonders Luggard, der das Suhlen im Schlamm liebt und überglücklich über die tägliche Extraportion ist! Dieser kleine Bulle mit dem gebrochenen Bein und dem großen Herzen hat sich besonders mit Murit, einem ähnlich sanftmütigem Zeitgenossen, angefreundet, und man kann die Beiden oft beim verspielten, aber vorsichtigen Ringen beobachten.

Murit und Tamiyoi haben die Keeper diesen Monat mit einem neuen Streich zum Lachen gebracht. Während die Herde im Wald graste, schlichen sie sich ins Stallgelände zurück um die Reste der Luzernepellets in den Ställen ihrer Artgenossen aufzufressen! Ihre eigene Ration erledigen sie schon über Nacht. Als die Keeper sie beim ersten Mal in Jottos Stall erwischten, hatte Tamiyoi so ein schlechtes Gewissen, daß sie schreiend zu ihren Freunden zurück in den Wald rannte! Godoma zählt zu den Elefanten, die keinen Lärm mögen. Diese Aversion konnte man diesen Monat gut beim öffentlichen Schlammbad beobachten, als sie ein paar zu laute Gäste mit Schlamm bespritzte! Rapa fand diesen Monat irgendwo ein Quietschspielzeug, mit dem er seitdem ununterbrochen spielt – sehr zum Verdruss von Maramoja, die das Geräusch einfach nervtötend findet! Wir glauben sogar, daß Rapa absichtlich oft damit quietscht, wenn sie in der Nähe ist, nur um sie zu ärgern!

Dezember bis Februar ist für gewöhnlich die heiße Jahreszeit, und Maxwell, unser blindes Nashornwaise, vergnügt sich die meiste Zeit beim Suhlen oder Nickern im Schatten seines Geheges. Er spielt sehr gerne mit den Elefantenwaisen und jagt sie an seinem Gatterzaun entlang. Als Kamok ihn einmal zu sehr neckte, wurde ihm sofort eine Portion stinkender Nashornurin ins Gesicht gespritzt!

Das Großereignis in der Nursery war diesen Monat der Umzug von sechs der ältesten Nursery-Waisen in die Ithumba-Auswilderungsstation im nördlichen Teil des Nationalparks Tsavo-Ost. Da es zwischen Weihnachten und Neujahr dort schön grün ist, fand der Umzug jetzt statt. Und es war höchste Zeit, denn die sechs aufmüpfigen jugendlichen Elefanten brauchten dringend die Erziehung durch ältere Kühe. Sie werden auch in den nächsten Jahren immer noch Milch gefüttert bekommen und es kann bis zu vier Jahren dauern, bis die Waisen selbstbewußt genug sind, sich der Herde der Ex-Waisen anzschließen und wieder in der Wildnis zu leben. Die Gelegenheit war außerdem gut, um in der Nursery wieder ein wenig Platz zu schaffen. Die Nursery war inzwischen viel zu klein für Roi und Kamok und für ihre ständigen Ringkämpfe. Besonders während der Fütterungszeiten wurde es inzwischen schlicht und ergreifend zu eng. Ab dem 12. Dezember übten sie das Einsteigen in den Umzugs-Lkw über eine Rampe. Roi war anfangs zögerlich, einzusteigen, und Tusuja verweigerte sich komplett. Er zog es vor, sich auf die Seite zu stellen und trotzig zu brüllen. Dieses Szenario sollte sich bis kurz vor dem Umzug täglich wiederholen, aber am Tag des Umzugs gab es komischerweise kaum Probleme beim Besteigen des Anhängers und um halb vier morgens waren die Beiden auf dem Weg. Begleitet wurden sie von zwei der Nursery-Keeper, damit sie bei ihrer Ankunft ein paar vertraute Gesichter um sich haben würden. Außerdem trafen sie an ihrem Ziel ja auf alte Bekannte wie Olsekki, Enkikwe und Siangiki, und die Freude über das Wiedersehen war groß! Es dauerte jedoch nicht lange und Olsekki und Enkikwa verfielen ihren alten (und schlechten) Eigenschaften und wollten die beiden Neuankömmlinge besteigen, um ihre Überlegenheit zur Schau zu stellen! Wir wünschen den ehemaligen Nursery-Waisen alles Glück der Welt auf ihrem neuen Lebensabschnitt in Ithumba.

Unsere arme Giraffenwaise Kiko mußte diesen Monat in der Nähe der Stallungen gehalten und mit Grünzeug gefüttert werden, weil die Löwen immer noch in der Nachbarschaft herumlungerten. Als die Waisen ihr Training für den Umzug begannen, war Kiko außer sich vor Freude über die Gesellschaft und Abwechslung. Manchmal bestieg sie die Rampe sogar mit ihnen gemeinsam! Der Enthusiasmus beruht leider nicht immer auf Gegenseitigkeit, und Kamok verschwendete keine Zeit, Kiko zu verjagen, sobald sie ihre Milch ausgesoffen hatte. Oltaiyoni und Roi waren ihr dabei oft eine tatkräftige Unterstützung.

Ndotto hat Rapa des Öfteren in Ringkämpfe verwickelt und scheint froh über den neuen Sparringpartner. Rapa dagegen ist weniger wild in den Rangeleien. Sein bester Freund wird wohl für immer Lasayen sein, und die Beiden kann man oft dabei beobachten wie sie gemeinsam im Schlamm suhlen, nicht selten mitsamt Fußball! Diese Nähe zwischen zwei Dickhäutern können wir auch zwischen Wanjala und Galla beobachten, die altersmäßig nur einen Monat auseinander und beim Spielen unzertrennlich sind. Als sie eines Tages im Wald herumalberten und vorwitzing eine Elenantilope jagten, wurden sie plötzlich von einem großen Elenbulle überrascht, der unvermittelt aus dem Gebüsch auftauchte! Er trottete gemächlich auf sie zu und die jungen Elefantenbullen ergriffen schreiend die Flucht!

 


Sweet Malima leading the way 12/1/2016

Mbegu thought it was a hot day 12/1/2016

 


Godoma going to join the others 12/1/2016

Godoma playing on the ground 12/1/2016

 


Lasayen messing about in the hot weather 12/1/2016

Esampu can be a really grumpy girl! 12/2/2016

 


Esampu and Ambo don’t really get on 12/2/2016

Ambo with Oltaiyoni 12/2/2016

 


Mbegu having a good browse 12/2/2016

Murit is such a caring young boy 12/3/2016

 


Tamiyoi can be a greedy little girl 12/3/2016

Funny little Tamiyoi 12/3/2016

 


All the orphans browsing together 12/3/2016

Godoma is one orphan that doesn’t like noise! 12/4/2016

 


Godoma browsing with Ngilai 12/4/2016

Sweet little Godoma 12/4/2016

 


Malkia was promoted to the older herd 12/4/2016

Tagwa had to quickly follow suit… 12/4/2016

 


Kuishi and Malima on the right 12/5/2016

Maramoja out in the bush 12/5/2016

 


Wanjala happily running out 12/5/2016

Dupotto enjoying a nice branch 12/5/2016

 


Wanjala relaxing and enjoying a nice branch 12/5/2016

Oltaiyoni can be a tough matriarch 12/6/2016

 


Oltaiyoni browsing 12/6/2016

Murit is a quiet little bull 12/6/2016

 


Pare fanning his ears in the hot sun 12/6/2016

Sweet Jotto going to play with Murit 12/6/2016

 


Kiko browses around the compound these days 12/7/2016

Kiko munches on some yummy greens 12/7/2016

 


Kamok hates the lions! 12/7/2016

Oltaiyoni is a good matriarch 12/7/2016

 


Orphans playing in the forest 12/8/2016

Godoma wanted to go and chat with Kelelari 12/8/2016

 


Ukame doing so well 12/8/2016

Wanjala led Ukame today 12/8/2016

 


Karisa loves being out in the forest 12/8/2016

Kelelari in his stockade 12/9/2016

 


Little girl Malima leads Ukame everywhere! 12/9/2016

Malima loves leading others 12/9/2016

 


Rapa playing around 12/9/2016

Rapa, Godoma and Ngilai 12/9/2016

 


Malima out browsing 12/10/2016

Ukame was not with the rest of the herd 12/10/2016

 


All the orphans browsing 12/10/2016

Oltaiyoni with Ambo 12/10/2016

 


Oltaiyoni and Dupotto playing 12/10/2016

Naseku was in a happy mood 12/11/2016

 


Ndotto joined in the fun 12/11/2016

Lasayen wanted to play as well 12/11/2016

 


Mbegu having fun 12/11/2016

Mbegu having fun on the ground 12/11/2016

 


Kamok out in the forest 12/12/2016

Kamok and Galla browsing 12/12/2016

 


Kauro browsing 12/12/2016

Roi enjoying some nice grass 12/12/2016

 


Kiko with a keeper 12/12/2016

Malkia sneaking off 12/13/2016

 


Malkia can be a naughty little girl 12/13/2016

Sana Sana stepped in to discipline Malkia 12/13/2016

 


Sana Sana 12/13/2016

Sweet little Ndotto warning the keepers 12/13/2016

 


Kuishi likes to get close to the keepers 12/14/2016

Tamiyoi was jealous of Kuishi 12/14/2016

 


Tamiyoi with Kuishi on the right 12/14/2016

Tamiyoi with Luggard and their keeper 12/14/2016

 


Luggard is such a strong little bull 12/14/2016

Kamok was in a naughty mood today! 12/15/2016

 


Murit looking for tasty leaves 12/15/2016

Rapa and Ndotto behind 12/15/2016

 


Rapa in a playful mood 12/15/2016

Lasayen going to play 12/15/2016

 


Murit had fun playing with Luggard 12/16/2016

Luggard next to Tamiyoi browsing 12/16/2016

 


Jotto, left, and Malima had fun playing today 12/16/2016

Esampu in a fun mood 12/16/2016

 


Jotto playing with his trunk 12/16/2016

Tamiyoi loves sneaking back to the stockades 12/17/2016

 


Funny little Tamiyoi 12/17/2016

Malima with Tamiyoi on the right 12/17/2016

 


Malima, Taiyoi and Jotto 12/17/2016

Esampu following Tamiyoi 12/17/2016

 


Roi enjoying nice browse 12/18/2016

Roi, left, and Naseku browsing together 12/18/2016

 


Kamok walking out to the bush 12/18/2016

All walking to mud bath 12/18/2016

 


Tusuja enjoying some browset 12/19/2016

Karisa enjoying browse with the others 12/19/2016

 


Tamiyoi was in a bossy mood today 12/19/2016

Kiko browsing in the compound 12/19/2016

 


Kiko enjoying his milk 12/19/2016

Greedy Roi, left and Naseku 12/20/2016

 


Roi, left, and Naseku browsing with the others 12/20/2016

Poor Maramoja had her bottle stolen 12/20/2016

 


Naseku can be naughty sometimes! 12/20/2016

Wanjala went a different way with some others 12/21/2016

 


Galla walking off with others 12/21/2016

Oltaiyoni came to investigate 12/21/2016

 


Mbegu went to help the others too 12/21/2016

Naseku back to browsing 12/21/2016

 


Lasayen after milk and mud bath 12/22/2016

Ndotto in the shade 12/22/2016

 


Ndotto, left, and Malima browsing 12/22/2016

Funny Esampu charging warthogs 12/22/2016

 


Naughty Pare chased after Esampu! 12/22/2016

Ngilai was in a playful mood 12/23/2016

 


Sana Sana joined in the fun as well 12/23/2016

Ambo with Dupotto 12/23/2016

 


Tagwa browsing with a keeper 12/23/2016

Tagwa had to run from playful Lasayen 12/23/2016

 


Maxwell having a nice sleep 12/24/2016

Max woke up in a playful mood! 12/24/2016

 


Kamok browsing beside a puddle 12/24/2016

Pare enjoying some grass 12/24/2016

 


Malima leading all the orphans out 12/24/2016

Luggard in a happy mood 12/25/2016

 


Luggard resting his bad leg 12/25/2016

Oltaiyoni leading everyone out 12/25/2016

 


Orphans walking out with the keepers 12/25/2016

Jotto browsing in the forest 12/25/2016

 


Sweet Galla 12/26/2016

Wanjala playing with Galla 12/26/2016

 


Galla ran away from the big male eland! 12/26/2016

Going home! 12/26/2016

 


Tusuja still doesn’t like the moving lorry 12/27/2016

Pare browsing with Kamok 12/27/2016

 


Oltaiyoni, Ambo and Godoma 12/27/2016

Ngilai leading others to browse 12/27/2016

 


Loading Oltaiyoni into the moving lorry 12/28/2016

Roi in her pen in the moving lorry 12/28/2016

 


Roi and Kamok arrived at Ithumba and had milk! 12/28/2016

Kamok meeting Boromoko with the keepers 12/28/2016

 


Naseku led the orphans out today 12/29/2016

Kauro out browsing 12/29/2016

 


Mbegu is so good with all the babies 12/29/2016

Ambo went to browse with Mbegu 12/29/2016

 


Dupotto out browsing 12/29/2016

Ambo with Naseku 12/30/2016

 


Jotto with Malima behind 12/30/2016

Ambo and Mbegu 12/30/2016

 


Tagwa browsing with the other babies 12/30/2016

Malima behind and Jotto 12/30/2016

 


Naseku, Tusuja and Kauro in the moving lorry 12/31/2016

Offloading the elephants at the Ithumba stockades 12/31/2016

 


Kamok, Naseku and Kauro 12/31/2016

Naseku & Oltaiyoni with the other Ithumba orphans 12/31/2016

 

Monatsbericht für die Ithumba-Gruppe: Dezember 2016

Der Höhepunkt ereignete sich gegen Monatsende als sechs der Nairobi-Waisen nach Ithumba kamen. Der Regen in den vergangenen Wochen reichte aus, die Vegetation wieder zu beleben und es gab mehr als genug Futter, als eine gute Zeit für die Waisen, umzuziehen. Für vier bis fünf Jahre werden sie von den Keepern noch ihre Milchflaschen bekommen, bevor sie bereit sind, völlig unabhängig mit den anderen Ex-Waisen in der Wildnis zu leben. Aber Kontakte zu älteren Waisen- und auch wilden Elefanten in einem perfekten Elefantenhabitat wird sie allerbestens darauf vorbereiten. Am 28. Dezember um 10:30 Uhr trafen Kamok, Roi und Oltaiyoni ein. Die Temperaturen versprachen einen heißen Tag in Ithumba und trafen die Neuankömmlinge ziemlich überraschend. Schließlich waren sie das etwas kühlere Klima aus Nairobi gewöhnt! Es dauerte nicht lange, da hatten sich ihre alten Freunde aus den gemeinsamen Nursery-Tagen eingefunden: Olsekki, Enkikwe, Siangiki, Boromoko, Sokotei, Sirimon, Kithaka, Barsilinga und Lemoiyan. In kleinen Gruppen von jeweils drei alten Freunden wurden sie Stück für Stück zu den Neulingen gelassen. Die flatterten währenddessen unentwegt mit ihren Ohren, ein Zeichen, daß ihnen sehr warm war, und sprühten sich Wasser zwischen die Beine und ihre Köpfe, um sich abzukühlen. Es dauerte nicht lange und sie begannen an den Sträuchern und Büschen zu kabbern und frisches grünes Gras zu fressen.

Nur drei Tage später, an Silvester, kamen Tusuja, Kauro und Naseku nach. Sie trafen gegen 10 Uhr ein und wurden von Oltaiyoni begrüßt. Kauro und Kamok wirkten völlig unbeeindruckt von allem! Ihren ersten Tag verbrachten die Drei im Stallgelände, damit sie sich erst einmal akklimatisieren konnten. Narok war gleich in Naseku vernarrt und folgte ihr fortan ständig und überall hin. Am Abend wurden die Neulinge mit allen anderen Noch-Waisen und den drei anderen Nursery-Neuzugängen in das umzäunte Gehege gebracht, wo sie alle zusammen die Nacht verbrachten. Freundschaften aus Nursery-Tagen halten oft ein Leben lang, wie man daran sieht, daß unsere Ex-Waisen immer noch mit den Elefanten befreundet sind, die sie schon aus ihrer Zeit in der Nursery kennen. Enkikwe, Olsekki und Siangiki, die im letzten Jahr zusammen aus der Nursery hierher kamen, sind immer noch gute Freunde und verbringen den Großteil des Tages zusammen. Aber mit der Zeit werden sich Enkikwe und Olsekki von Siangiki und der Hauptherde entfernen, denn als Bullen werden sie irgendwann ihren eigenen, unabhängigen Weg einschlagen, sich vielleicht ein paar älteren, wilden Bullen anschließen.

Narok überschüttet nach wie vor alle Babys mit Liebe, ebenso wie ihre Freundin und Leitkuh Laragai. Wann immer sie die Ex-Waisen treffen, steuern sie auf direktem Wege den in der Wildnis geborenen Nachwuchs Wiva und Gawa an, um die Beiden zu bemuttern. Aber deren Babysitter Meibai, Loijuk, Sidai, Naserian, Lenana und Chyulu schubsen sie für gewöhnlich einfach weg! Narok und Laragai müssen überglücklich gewesen sein, als sie am Monatsende „ihre eigenen“ Babys aus Nairobi bekamen!

Mutaras sechsköpfige Herde mit Suguta, Turkwel, Kainuk, Sities und Kanjoro wurde seit Anfang des Monats nicht mehr gesehen, kam aber am 9. Dezember kurz vorbei danach täglich bis zum 19. Dezember. Danach verschwanden sie wieder von der Bildfläche und wurden erst am 28. Dezember wieder gesehen, just als die Waisen aus Nairobi ankamen – ein weiterers Beispiel für die telepathischen Fähigkeiten von Elefanten? Die Ex-Waisen aus Yattas Herde wurden im Dezember nur selten gesehen, aber nachdem Oltaiyoni, Kamok und Roi angekommen waren, schauten am nächsten Tag an der Suhle vorbei. Nasalot ging zu Kamok hinüber und versuchte sie zu beschnuppern, aber Kamok hatte Angst und versteckte sich. Aber sie alle grasten danach friedlich miteinander, bevor sich ihre Wege wieder trennten. Chyulu und Lenana blieben während des Heimwegs neben Roi und Oltaiyoni, bogen aber irgendwann ab und folgten ihrer eigenen Herde.

Obwohl es nur durchschnittlich viel geregnet hatte, blieb das Wetter bewölkt und windig, so daß die Waisen in jeder noch so kleinen Pfützen an der Straße suhlten, sich mit Wasser bespritzten und mit Schlamm einschmierten, um sich vor der Sonne zu schützen. Wann immer es schauerte, machten die Waisen eine kleine Freßpause und rollten sich auf der nassen, roten Erde. Hinterher sahen sie alle aus wie riesige, wandelne Ameisenhügel! Aber im Laufe des Monats wurde es wieder trockener. Eines Tages, nach der Milchfütterung, machte Kithaka den Fehler und stellte sich zu nah an den Rand des Wasserlochs. Die Erde war zu locker und das Ufer brach weg! Kithaka landete im Schlamm und nahm unfreiwillig ein weiteres Schlammbad! Narok und Kasigau eilten ihm schnell zu Hilfe, denn es ist bekannt, daß Kithaka dem Suhlen nicht sonderlich zugetan ist.

Das Ex-Waisen-Trio Makireti, Kasigau und Kilabasi begleiteten die Waisen diesen Monat einige Male und die Jungbullen griffen die Gelegenheit beim Schopfe, so viele kompetente Sparringpartner zur Hand zu haben. Ex-Waisenbulle Zurura wurde diesen Monat ein paar Mal gesehen, einmal in Begleitung von Yattas Herde. Taita und Tomboi hatten sich mit ein paar Ex-Waisen aus Yattas Herde, inklusive Galana und dessen Baby Gawa, abgesetzt. Am 26. Dezember sah man Zurura mit Rapsu, Tomboi, Buchuma und Taita sowie Orok, Ololoo, Kilaguni, Makireti, Kilabasi und Kasigau an der Suhle. Die Ex-Waisen waren in Begleitung einiger wilder Bullen und Kasigau. Einer der wilden Bullen hat inzwischen so viel Zeit mit Kasigau verbracht, daß es mittlerweile schwer ist, ihn im Stallgelände von den handaufgezogenen Waisen zu unterscheiden, so vertrauenswürdig ist er.

Die Elefanten haben diesen Monat getan, was sie am besten können – Dickicht platt treten und Bäume umstoßen, um an die saftigsten Blätter zu kommen! Selbst Teleki gelang es, einen kleinen Baum umzustoßen, der wohl bald ganz von selbst umgefallen wäre. Er schien darüber sehr erfreut und fraß das Bäumchen ganz allein ab! Er versuchte sein Glück später noch einmal, aber leider ohne Erfolg!

 


Sokotei feeding with Bongo 12/1/2016

Bomani and Laragai 12/1/2016

 


Kenze and Sunyei relaxing 12/1/2016

Sidai, Wiva, Gawa and Lualeni 12/1/2016

 


Yatta greeting the orphans 12/1/2016

Sokotei scratching on the rocks 12/2/2016

 


Bomani moved in for a scratch 12/2/2016

Siangiki leading the way out 12/2/2016

 


Orphans drinking water at the stockade 12/2/2016

Orwa playing with Kithaka 12/2/2016

 


Garzi drinking water 12/3/2016

Lemoyian playing with Kithaka 12/3/2016

 


Lemoyian, Narok and Bomani 12/3/2016

Orwa, Shukuru, Kithaka and Garzi mud bathing 12/3/2016

 


Shukuru all muddy 12/3/2016

Boromoko playing with Lemoyian 12/4/2016

 


Bomgo playing with Vuria in the stockades 12/4/2016

Olsekki and Bomani 12/4/2016

 


Olsekki and Sokotei soil bathing 12/4/2016

Garzi wants Boromoko to play with him 12/5/2016

 


Kithaka scratching on Boromoko 12/5/2016

Boromoko digging soil 12/5/2016

 


Ex Orphans passing by 12/5/2016

Barsilinga scratching on Vuria 12/5/2016

 


Olsekki playing with Sokotei 12/6/2016

Skukuru and Bongo eating lucerne 12/6/2016

 


Siangiki scratching 12/6/2016

Narok browsing 12/6/2016

 


Lemoyian in the water 12/6/2016

Wild born baby Gawa with Narok 12/7/2016

 


Galana, her baby Gawa, Wiva and Chyulu 12/7/2016

Teleki breaks a branch 12/7/2016

 


Orwa and Garzi 12/7/2016

Makireti having some lucerne 12/8/2016

 


Kasigau having some lucerne 12/8/2016

Lemoyian extends his trunk to Kasigau 12/8/2016

 


Makireti playing with Enkikwe 12/8/2016

Narok and Kasigau consoling Kithaka 12/8/2016

 


Kanjoro welcoming the juniors 12/9/2016

Narok following Wiva and Gawa 12/9/2016

 


Kithaka, Narok and Lemoyian rolling on the ground 12/9/2016

Lemoyian plays with Bongo in the water 12/9/2016

 


Lemoyian playing with Bomani 12/10/2016

Ex Orphan Nasalot arriving 12/10/2016

 


Ex Orphan Ishanga 12/10/2016

Madiba smelling the area 12/10/2016

 


Shukuru soil bathing 12/10/2016

Sokotei scratching 12/11/2016

 


Lemoyian playing with Bomani 12/11/2016

Lemoyian climbing on Bomani 12/11/2016

 


Vuria playing with Barsilinga 12/11/2016

Shukuru and Kithaka drinking 12/11/2016

 


Lemoyian plays with Kithaka 12/12/2016

Orwa feeding 12/12/2016

 


Vuria and Boromoko browsing 12/12/2016

Orwa plays with Kasigau 12/12/2016

 


Orphans out browsing 12/12/2016

Kithaka playing with Barsilinga 12/13/2016

 


Garzi soil dusting 12/13/2016

Bomani and Barsilinga wallowing 12/13/2016

 


Orphans browsing in the rain 12/13/2016

Mutara browsing 12/13/2016

 


Kainuk plays with Orwa 12/14/2016

Shukuru playing 12/14/2016

 


Shukuru leading the babies 12/14/2016

Orphans all browsing 12/14/2016

 


Boromoko and Bomani soil dusting 12/14/2016

Sokotei playing with Sirimon 12/15/2016

 


Barsilinga scratching  12/15/2016

Orphans enjoying an early mud bath 12/15/2016

 


Vuria playing with Teleki 12/15/2016

Olsekki challenging Mutara 12/16/2016

 


Kilaguni attempting to climb on Orwa 12/16/2016

Mutara and Suguta 12/16/2016

 


Boromoko, Sirimon and Sokotei running for milk 12/16/2016

Mulika with the dependent orphans 12/16/2016

 


Chaimu plays with Orwa 12/17/2016

Kilabasi with Enkikwe 12/17/2016

 


Enkikwe browsing with Siangiki 12/17/2016

Makireti browsing with Olsekki and Teleki 12/17/2016

 


Shukuru and Orwa reaching for high leaves 12/17/2016

Enkikwe plays with Garzi 12/18/2016

 


Shukuru separates Enkikwe and Garzi 12/18/2016

Enkikwe playing with Garzi again 12/18/2016

 


Kithaka playing with Laragai 12/18/2016

Zurura with the orphans 12/18/2016

 


Boromoko and Olsekki messing around  12/19/2016

Laragai approaching a wild elephant 12/19/2016

 


Vuria dusting himself 12/19/2016

Sokotei plays with Olsekki 12/19/2016

 


Madiba and Olsekki 12/19/2016

Olsekki scratching his neck 12/20/2016

 


Bongo playing on the ground 12/20/2016

Orwa and Barsilinga soil dusting 12/20/2016

 


Tomboi soil dusting 12/20/2016

Orphans drinking at mud bath 12/20/2016

 


Lualeni and Naserian 12/21/2016

Makena plays with Kilaguni 12/21/2016

 


Galana with Gawa 12/21/2016

Wiva climbs on Chyulu 12/21/2016

 


Sidai with Wiva and Gawa 12/21/2016

Sokotei and Boromoko scratching their trunks 12/22/2016

 


Sokotei charging at warthogs 12/22/2016

Vuria chasing warthogs too 12/22/2016

 


Kithaka playing with Bomani 12/22/2016

The orphans facing Ex Orphan Madiba 12/23/2016

 


Garzi playing on an anthill 12/23/2016

Barsilinga playing with Laragai 12/23/2016

 


Cheeky Orwa plays with Madiba 12/23/2016

Enkikwe and Siangiki browsing together 12/24/2016

 


Bomani scratching 12/24/2016

Ex Orphans arriving and Wiva charging 12/24/2016

 


Baby Gawa with Laragai 12/24/2016

Barsilinga scratching on Vuria 12/24/2016

 


Boromoko drinking water on this drizzly morning 12/25/2016

Bongo scratching 12/25/2016

 


Olsekki leading 12/25/2016

Orphans at mud bath 12/25/2016

 


Kithaka charging at swallows 12/25/2016

Barsilinga playing with Laragai 12/26/2016

 


Rapsu coming to join the orphans 12/26/2016

Ex Orphan Bull Tomboi joining the orphans 12/26/2016

 


Kilaguni and Buchuma 12/26/2016

Kasigau and Makireti browsing together 12/26/2016

 


Olsekki climbing on Sokotei 12/27/2016

Teleki playing with Kasigau 12/27/2016

 


Shukuru and Orwa having a small mud bath 12/27/2016

Kasigau and Kilaguni 12/27/2016

 


Sokotei and Olsekki soil dusting 12/27/2016

Sities says hello to Boromoko 12/28/2016

 


Suguta enjoying some lucerne 12/28/2016

Mutara scratching on Suguta 12/28/2016

 


Garzi playing on the ground 12/28/2016

Oltaiyoni sniffs at Sokotei, Sirimon and Boromoko 12/28/2016

 


Boromoko says hello to Kamok 12/29/2016

Roi picking leaves from Oltaiyoni’s mouth 12/29/2016

 


Enkikwe scratching his belly 12/29/2016

Shukuru disciplining Oltaiyoni 12/29/2016

 


Chyulu with Roi and Oltaiyoni 12/29/2016

Sirimon and Olsekki drinking water early morning 12/30/2016

 


Narok browsing with Siangiki 12/30/2016

Teleki attempting to push a tree 12/30/2016

 


Shukuru checking on Garzi 12/30/2016

Sokotei leading to mud bath 12/30/2016

 


Kamok out browsing 12/31/2016

Orwa browsing with Kamok 12/31/2016

 


Boromoko and Tusuja in a pushing game 12/31/2016

Olsekki taking grass from Naseku’s mouth 12/31/2016

 


Orphans and new babies at stockade mudbath 12/31/2016

 

Monatsbericht für die Voi-Gruppe: Dezember 2016

Es war Emilys Herde Ex-Waisen, die einen hervorragenden Monat ankündigten, als sie am 1. Dezember im Stallgelände auftauchten nachdem sie die ganze Trockenzeit im Taita Hills Schutzgebiet verbracht hatten. Sie hatten diese Reise mit mehreren hundert wilden Elefanten abgetreten, und es war eine große Erleichterung, sie nach der Dürre im südlichen Tsavo-Ost, alle gesund und munter wiederzusehen. Alle Elefanten, die es in die Schutzgebiete schafften, haben die Trockenzeit gut überstanden. Nicht so ihre Artgenossen, die hier im Süden und anderen trockenen Gebieten bleiben mußten. In Nairobi haben wir viele neue Waisenbabys aufgenommen, die entweder zu schwach waren, mit ihren Herden auf der Futtersuche Schritt zu halten oder deren säugende Mütter verhungert sind.

Emilys Herde sah bei ihrer Ankunft kerngesund aus und alle Hiergebliebenen freuten sich wie verrückt, sie wiederzusehen. Ein paar der Mitglieder fehlten allerdings: Thoma und ihr Neugeborenes Kalb Thor, Seraa, Lolokwe und Irima. Da Emily so entspannt war, gingen wir davon aus, daß diese Fünf bald zusammen nachkommen und nur wegen Baby Thor ein bißchen langsamer unterwegs sind. Am 3. Dezember traf dann in der Tat Lolokwe ein, und am 8. Dezember, begleitet von ausgelassenem Elefantentrompeten, kam Seraa mit Thoma und Thor im Schlepptau an. Seraa war anscheinend ein ausgezeichnetes Kindermädchen, denn sie ließ die Elefantenwaisen keinen Schritt zu nah an ihren Schützling. Iringa wurde noch am gleichen Tag mit einem wilden Bullen am Fuße des Msinga-Berges gesehen, schaute aber nicht im Stallgelände vorbei. Die Keeper waren überglücklich, Emilys Herde vollzählig und gesund wieder in Voi zu wissen, und konnten nun endlich auch Thor näher kennenlernen. Am 8. Dezember durfte auch Nguvu das erste Mal zum Rest der Herde. Seitdem wir ihn abgemagert im Schlamm steckend gefunden und hierher gebracht haben, war er nur im Stall gewesen. Er war anfangs nervös und ein bißchen ängstlich gegenüber den temeramentvollen Jungbullen wie Bada und Nelion, die sofort mit ihm rangeln wollten. Aber in den nächsten Tagen wurde er entspannter und fühlte sich besonders wohl beim Grasen mit Mashariki und Panda. Eines Tages lief er einfach mit einer wilden Herde mit, und ein anderes Mal mit unseren Ex-Waisen. Beide Male holten ihn die Keeper zurück, denn er braucht schließlich immer noch regelmäßig seine Milch!

Emilys Herde sahen wir im Laufe des Monats noch ein paar Mal, manchmal auch in Begleitung von Lesanjus Herde Ex-Waisen, jetzt wieder komplett mit Kivuko, Dabassa, Sinya, Lempaute, Layoni und Mzima. Tassia und Taveta sah man einmal mit Lesanjus Herde, ein anderes Mal waren sie nur zu Zweit unterwegs. Lesanju liebt Elefantenbabys über alles und freute sich überschwänglich über Nguvu, so daß sie ihn gleich von oben bis unten beschnuppern mußte. Am Monatsende kam sie sogar ganz allein ins Stallgelände und besuchte die Waisen, die noch in ihren Ställen waren – zur großen Freude ihres Lieblings Mudanda. Seit Nguvu zur Herde gelassen wurde, war nur noch Ajali im Stall. Er war auf dem Mombasa-Nairobi Highway angefahren worden und konnte nicht mehr laufen. Inzwischen geht es ihm schon viel besser, er hat zugenommen und frißt besonders gerne Sternenbuschzweige und andere Leckereien. Auch Ex-Waisenbulle Morani wurde diesen Monat einmal im Stallgelände gesehen, und Laikipia hat sich vorübergehend Emilys Herde angeschlossen. Die Waisen waren von dem großen Laikipia ganz eingeschüchtert und machten immer ehrfürchtig Platz für ihn. Mudanda hat diesen Monat eine Führungsposition eingenommen, die auch Ishaq-B und Rorogoi von Zeit zu Zeit inne haben. Besonders Mbirikani, Ndii, Bada und Ishaq-B genossen das Toben im Schlamm. Es gab diesen Monat nur wenige Regenschauer, ein paar heftigere um Neujahr. Trotzdem war es wunderbar, Voi wieder grün zu sehen, mit buchstäblich hunderten wilder Elefanten beim Grasen auf den ausgedehnten Ebenen.

 


Emily’s heard visiting the stockade 12/1/2016

Sweet Sally 12/1/2016

 


Icholta and Inca 12/1/2016

Siria socializing with Kenia 12/2/2016

 


Kenia browsing on the hill 12/2/2016

Morani reaching for greener branches 12/2/2016

 


Lolokwe having a drink at the Stockades 12/3/2016

Mudanda browsing 12/3/2016

 


Kivuko and Bada browsing 12/3/2016

Arruba investigating the contents of a tree hole 12/4/2016

 


Kihari also following suit 12/4/2016

Orphans playing in the trenches 12/4/2016

 


Morani joins the orphans early morning 12/5/2016

Mbirikani and Bada stay close to Morani 12/5/2016

 


Nelion leading orphans up Msinga Hill 12/5/2016

Ndii enjoying a solo dusting game 12/6/2016

 


Rorogoi finds herself alone in the front 12/6/2016

Tundani browsing 12/6/2016

 


Mbirikani and Ndii getting acquainted to Laikipia 12/7/2016

Laikipia  12/7/2016

 


Ishaq-B browsing 12/7/2016

Thor and Thoma arrive at the Stockades 12/8/2016

 


Ndii constantly following Nguvu 12/8/2016

Thor playing with Thoma’s feet 12/8/2016

 


Nguvu leading 12/9/2016

Araba stretching trunk to greet Nguvu 12/9/2016

 


Orphans enjoying noon mudbath 12/9/2016

Orphans leaving Stockade after light rain 12/10/2016

 


Kihari having a good scratch 12/10/2016

Ndoria browsing 12/10/2016

 


Orphans playing amid a light rain shower 12/11/2016

Kenia browsing 12/11/2016

 


Taveta browsing 12/11/2016

Orphans enjoy bathtime 12/12/2016

 


Rorogoi scratching up 12/12/2016

Arruba enjoying the warmth of the red soil 12/12/2016

 


Tundani reaching for higher branches 12/13/2016

Bada feasting on a green bush 12/13/2016

 


Lentili scratching up 12/13/2016

Thoma and Thor visit again 12/14/2016

 


Mweya in the stockades 12/14/2016

Thor playing 12/14/2016

 


Arruba enjoying juicy green leaves 12/15/2016

Mbirikani enjoying browsing 12/15/2016

 


Nelion browsing 12/15/2016

Rorogoi greeting Kivuko 12/16/2016

 


Lesanju moving closer to Nguvu to greet him 12/16/2016

Dabassa, Ndii and Kivuko 12/16/2016

 


Panda having a quick scratch 12/17/2016

Orphans enjoying their mud bath 12/17/2016

 


Lesanju with her herd 12/17/2016

Stock dependent orphans with ex-orphans 12/18/2016

 


Mudanda and Rorogoi play with Emma 12/18/2016

Emma playing with Kenia, Araba getting jealous 12/18/2016

 


Eden and Emma playing 12/19/2016

Dabassa and Safi playing 12/19/2016

 


Nguvu in the midde of a dusting game 12/19/2016

Mudanda leading orphans to the water hole 12/20/2016

 


Ishaq-B bathing games 12/20/2016

Mbirikani enjoying the mud-bath 12/20/2016

 


Tassia and Dabassa take on each other 12/21/2016

Orphans enjoy browsing 12/21/2016

 


Lesanju with Emily’s herd 12/21/2016

Tundani riding on Nelion 12/22/2016

 


Ishaq-B rescuing Nelion from Tundani 12/22/2016

Ndoria in a solo dusting game 12/22/2016

 


Emily and Lesanju’s herd 12/23/2016

Nguvu sniffing Emily’s herd 12/23/2016

 


Laikipia following Emily’s herd 12/23/2016

Ishaq-B leading 12/24/2016

 


Ishaq-B not allowing Mudanda to lead 12/24/2016

Embu and Ndoria browsing in a private place 12/24/2016

 


Emma, Eden and Safi playing 12/25/2016

Mzima with Emily’s heard 12/25/2016

 


Mzima and Eve scrambling for Emma 12/25/2016

Lempuate browsing 12/26/2016

 


Lolokwe reaching for the higher branches 12/26/2016

Siria browsing 12/26/2016

 


Mweya fighting of wild bull’s advances 12/27/2016

Wild bull guarding sleeping Safi 12/27/2016

 


Rombo scratching up 12/27/2016

Wild bulljoins the stockade orphans 12/28/2016

 


Panda following the wild bull 12/28/2016

Tundani sitting on Embu’s stomach 12/28/2016

 


Lolokwe arriving early morning 12/29/2016

Orphans making way for Laikipia 12/29/2016

 


Mashariki and Embu browsing 12/29/2016

Lolokwe trying to seduce Mweya 12/30/2016

 


orphans browsing 12/30/2016

Naipoki enjoying browsing 12/30/2016

 


Mudanda happy to see Lesanju 12/31/2016

Lesanju greeting Nguvu and Embu 12/31/2016

 


Lesanju leading the orphans out of the stockades 12/31/2016

 

Monatsbericht für die Kibwezi-Gruppe in Umani Springs: Dezember 2016

Die Waisen bekamen sowohl an Weihnachten als auch Neujahr kulinarische Geschenke. Die Keeper hatten im Dezember aufmerksam Akazienschoten eingesammelt, die die Waisen ganz besonders gerne naschen. Nur Alamaya und Mwashoti bekamen stattdessen am Silvesterabend eine extra Flasche Milch. Am Weihnachtstag hatten Lima Lima und Quanza zuerst nicht mitbekommen, daß essbare Geschenke verteilt wurden, aber die Keeper hatten ihren Anteil wohlwissend in ihren Taschen zurückgehalten, damit zum Fest keiner zu kurz kam.

Umani Springs im Kibwezi-Wald liegt im Windschatten der Chyulu-Berge, und hat in den letzten Monaten gut Regen bekommen. Durch das Wetter gab es unzählige Vögel, aber auch unzählige Insekten, so daß die Waisen manchmal gar mit Repellents besprüht werden mußten, wenn die Belästigung zu groß wurde. Murera und Sonje waren einverstanden, aber Lima Lima und Quanza wollten keinesfalls eingesprüht werden. Quanza trat sogar nach den Keepern, während die kleinen Bullen Alamaya und Mwashoti ganz ruhig blieben.

Der David Sheldrick Wildlife Trust hatte den Kibwezi-Wald einzäunen lassen, um den Wald, seine Bewohner und Besucher vor illegalen Aktivitäten zu schützen. Außerdem wurde eine Beobachtungsstation eingerichtet und die Wildtierzahlen systematisch aufgezeichnet. Daher können wir bestätigen, daß inzwischen Büffel, Buschböcke, zahlreiche Vogelarten und natürlich wilde Elefanten während der Trockenzeit erstmals wieder den Wald bewohnen. Unsere Waisen treffen inzwischen regelmäßig wilde Artgenossen, phasenweise sogar täglich, und werden auch immer mutiger im Umgang mit ihnen. Murera ist ein wenig zurückhaltender als die anderen, weil sie immer befürchtet, die wilden Elefanten könnten ihr „ihre“ Babys wegnehmen. An einem Tag gegen Ende des Monats nahm Leitkuh Sonje zusammen mit Lima Lima im Wald den Kontakt zu einer wilden Elefantenherde auf, aber Murera lehnte ab.

Die Keeper freuten sich, daß sie den wilden Bullen Ndugu diesen Monat öfters zu Gesicht bekamen. Er war immer sehr neugierig auf die Waisen und hatte keine Angst sich ihnen zu nähern. Das ermutigt wiederum andere Elefanten, den Kontakt aufzunehmen. Aber auch Ndugu ist immer noch mißtrauisch gegenüber den Keepern. Andere wilde Elefanten kommen nur nachts, wenn es dunkel ist. Dann werden sie oft lauthals von den Waisen begrüßt, die gerne zu ihren Artgenossen hinaus wollen. Eines Nachts hörten die Keeper eine Stalltür laut auf und zu schlagen. Beim Kontrollieren sahen sie, daß die gierige Lima Lima ihre Stalltür irgendwie aufbekommen hatte und genüßlich im Luzernelager mampfte. Als sie die Keeper sah, wurde ihr ihr Fehlverhalten ganz plötzlich bewußt und sie rannte ihn ihren Stall zurück. Dort versuchte Zongoloni verzweifelt, bloß nicht in ihren Fluchtweg zu geraten. Die andern Waisen kollerten als ob sie Lima Lima für ihr schlechtes Benehmen ausschimpften. Lima Limas Freßgier kennt einfach keine Grenzen. An einem anderen Tag war sie zum Pickup gerannt, der die Mittagsmilch brachte und stibitzte sich eine Flasche von der Ladefläche, noch bevor das Fahrzeug überhaupt zum Stehen kam! Ein anderes Mal regnete es heftig zur Fütterungszeit, und während sich die anderen unter Bäume stellten und den Schauer abwarteten, bestand sie darauf, pünktlich ihre Milchflasche zu bekommen!

Durch das Wetter gab es überall in Umani Grünfutter im Überfluss. Die jungen Bullen haben seitdem ordentlich zugelegt! Alamaya und Mwashoti sehen kugelrund aus und es ist witzig zu beobachten, wie Alamaya sich beim Regen trotzdem noch unter dem Schirm der Keeper verstecken will! Alamaya und Zongoloni sind Trainingspaprtner, denn die größeren Bullen sind oft ein wenig zu grob im Umgang mit Alamaya. Zongoloni scheint das zu verstehen, und hilft Alamaya seine Techniken zu üben und zu verfeinern, alles ein bißchen langsamer und nicht zu grob. Es scheint, als ob sie ihm dabei helfen will, sich später einmal selbst gegen die älteren Bullen verteidigen zu können. Die sind in der Tat nicht ohne, außer Ziwa, der seit Kurzem seine sanfte Seite entdeckt. Die jungen Bullen Jasiri, Faraja und Ngasha schubsen, schieben und ringen sich derzeit fast ununterbrochen, außer wenn sie arglose Buschböcke durch den Wald jagen. Der Regen sorgt für den Extra-Kick, denn er macht den Boden bei allen Aktivitäten richtig schön glitschig. Ngasha rutschte eines Tages aus und wurde zur leichten Beute für Jasiri, der sofort auf ihn aufstieg, während er versuchte aufzustehen. Ziwa hat sich daraufhin auch gleich in den Spaß geworfen und schließlich mußten die Kühe einschreiten. Zongoloni scheuchte die frechen Bullen weg, so daß Ngasha wieder aufstehen konnte. Jasiri erkannte erst spät, daß er eine Grenze überschritten hatte, als er eines Tages auf Murera zu steigen versuchte. Sie drückte ihn unsaft zu Boden und erhielt dabei sogar noch Hilfe von Sonje! Faraja und Ngasha kamen herübergerannt, um ihrem Kumpel wieder auf die Beine zu helfen und machten sich dann zu Dritt aus dem Staub. Im Busch versuchten sie ihn mit einem sanften Ringkampf wieder abzulenken.

 


Murera picking at some roots 12/1/2016

Babies after their bottle feed 12/1/2016

 


Murera and Sonje with Mwashoti in between them 12/1/2016

Sonje in charge pose 12/2/2016

 


Orphans arriving at the water hole 12/2/2016

Lima Lima trying to sniff out a wild animal 12/2/2016

 


Jasiri and Ngasha tussle for female attention 12/3/2016

Sonje looking for insects in the tree 12/3/2016

 


Ziwa and Sonje enjoy bath time 12/3/2016

Orphans enjoying a morning scratch 12/4/2016

 


Ngasha playfully mounting Jasiri  12/4/2016

Orphans playing after bottle feed 12/4/2016

 


Babies after leaving their stalls 12/5/2016

Ngasha watching the other babies 12/5/2016

 


Mwashoti playing with Sonje 12/5/2016

Alamaya feeding on the lush green grass 12/6/2016

 


Sonje and Murera 12/6/2016

Orphans enjoying the midday sun 12/6/2016

 


Murera scratching ears on a branch 12/7/2016

Murera browsing with the younger boys 12/7/2016

 


Orphans enjoying the cool shade 12/7/2016

Alamaya picking up a scent 12/8/2016

 


Orphans playing with a log 12/8/2016

Orphans heading to the mud bath 12/8/2016

 


Orphans enjoy the mud after the rains stopped 12/9/2016

Alamaya browsing 12/9/2016

 


Orphans in the Chyulus 12/9/2016

Sonje sharpening tusks 12/10/2016

 


Jasiri and Zongoloni with branches in their mouth 12/10/2016

Orphans heading to the mud bath 12/10/2016

 


Alamaya enjoying Murera’s company 12/11/2016

Murera patrolling with Alamaya and Mwashoti 12/11/2016

 


Murera licking salt off the ground 12/11/2016

Orphans dusting on dry leaves 12/12/2016

 


Babies dusting backs to scare off flies 12/12/2016

Murera leading orphans back to the stockades 12/12/2016

 


Boys engaging in pushing games 12/13/2016

Babies in playfull mood in the morning 12/13/2016

 


Zongoloni rolling in the mud after the rains 12/13/2016

Orphans competing for acacia leaves 12/14/2016

 


Quanza enjoying browsing 12/14/2016

Zongoloni throwing grass on her back 12/14/2016

 


Ngasha trying to push down a tree  12/15/2016

Zongoloni can smell a wild elephant 12/15/2016

 


Sonje sliding in mud after the rains 12/15/2016

Faraja in a playfull mood 12/16/2016

 


Limalima and Alamaya avoid the cold waterhole 12/16/2016

Murera scratching against a tree 12/16/2016

 


Orphans in a playful mood 12/17/2016

Zongoloni leading to fresh pasture 12/17/2016

 


Sonje scaring off the baboons 12/17/2016

Faraja too lazy to get up 12/18/2016

 


Orphans enjoy rolling in the mud 12/18/2016

Ngasha and Faraja strength games 12/18/2016

 


Sonje rubbing her neck in the red soil 12/19/2016

Faraja using a tree stump as a scratching post 12/19/2016

 


Orphans at dust time 12/19/2016

Ziwa scratching his body on the trench 12/20/2016

 


Murera talking to Alamaya 12/20/2016

Ziwa taking a bath 12/20/2016

 


Alamaya playfully pushing Limalima 12/21/2016

Alamaya finishing his bottle like the big boys 12/21/2016

 


Orphans at dust time 12/21/2016

Orphans roll in the mud after a light shower 12/22/2016

 


A Keeper keeps an eye on his baby whilst it rains 12/22/2016

Zongoloni and Limalima take care of Alamaya 12/22/2016

 


Zongoloni and Alamaya feeding on lush grass 12/23/2016

Jasiri and Ngasha in a pushing bout  12/23/2016

 


Murera and her group waiting for feeding time 12/23/2016

Murera looking for acacia leaves 12/24/2016

 


Keeper Adan talking to the babies 12/24/2016

Sonje drinking water from a broken pipe 12/24/2016

 


Murera scratching her neck on a tree 12/25/2016

Ziwa and Sonje 12/25/2016

 


Faraja dusting 12/25/2016

Faraja sharpening his tusks 12/26/2016

 


Faraja taking a quick rest 12/26/2016

Sonje dusting her back  12/26/2016

 


Limalima and Ngasha browsing in the forest 12/27/2016

Limalima and Quanza playing 12/27/2016

 


Babies enjoying their mudbath 12/27/2016

Orphans dusting themselves 12/28/2016

 


Sonje waiting for her babies to play with her 12/28/2016

Mwashoti resting 12/28/2016

 


Zongoloni leads Jasiri out of the bushes 12/29/2016

Mwashoti being lead to the waterhole 12/29/2016

 


Mwashoti leads his friends out of the forest 12/29/2016

Quanza and Zongoloni peeling tree bark 12/30/2016

 


Zongoloni rolling in mud waiting for Alamaya 12/30/2016

Jasiri scratching his bottom in the mud 12/30/2016

 


Mwashoti putting grass on his head  12/31/2016

Ngasha digging mud with his tusks 12/31/2016

 


Babies at mud-bath time 12/31/2016

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