Waisen-Eli-News

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: März 2017

Wir hatten sehr viel zu tun, diesen Monat. Sage und schreibe sieben neue Waisen kamen im März zu uns und zwei Mal sogar zwei an einem Tag! Die Natur zahlt jetzt den Zoll für die lange Dürre, und mit ihr all die kleinen und großen Kreaturen. Auch der Mensch-Wildtier-Konflikt hat einen neuen Höhepunkt erreicht und viele Elefantenbabys von ihren Müttern getrennt. Die älteren Kühe in der Nursery, Mbegu, Godoma, Dupotto und Ukame, ebenso wie Klein-Malkia, sind sehr freundlich und liebevoll gegenüber den Neuankömmlingen gewesen und sind ihnen kaum von der Seite gewichen. Malkias fürsorgliche Ader ist eine große, schöne Überraschung und wir sind uns sicher, daß sie irgendwann in Godomas und Mbegus Fußstapfen treten und vielleicht selbst mal Leitkuh in der Nursery wird. Mbegus Eigenschaften als potentielle Leitkuh verblüffen uns immer wieder – diesen Monat wurde uns bewußt, wie genau sie jedes einzelne Baby in der kleinen Herde kennt und sich sofort auf die Suche macht, wenn sie eines von ihnen nicht sehen kann.

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Malima

Malima

Samstag, 29. April 2017


Tamiyoi in a playful mood


Malima felt like some more lucerne


Jotto and Malima


Kiko by the stockades


Funny Kiko

Ein weibliches Elefantenbaby im Alter von etwa einem Jahr, dessen Rüssel sich fest in einer Metallschlinge verfangen hatte, wurde am Abend des 10. Februar bei Ngirare im Maasai Mara Schutzgebiet gesichtet. Es hielt sich in einer großen wilden Herde auf, und da es schon spät war, war es aussichtslos, an diesem Tag noch eine Operation ins Auge zu fassen. Das Management des Schutzgebiets sorgte dafür, dass Wildhüter über Nacht die Herde beobachteten, sodass das verletzte Kalb am nächsten Morgen leicht gefunden werden konnte; dann sollte das vom DSWT finanzierte mobile Tierarztteam mit dem Kenya Wildlife Service-Tierarzt Dr. Campaign Limo vor Ort sein und helfen. Während der Nacht ging die Herde allerdings in den Wald, was es wieder schwierig machte, das Kalb von der peinigenden Falle zu befreien, die langsam seinen Rüssel durchschnitt. Der Hubschrauber des Mara Elephant Projects wurde zu Hilfe gerufen und dem Piloten Mark Goss gelang es, die Herde vorsichtig aus dem dichten Unterholz in freies Gelände zu treiben. Es war ersichtlich, dass das Baby schreckliche Schmerzen haben musste.

 

 

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Am 28. November, als gerade dicke Regenwolken den händeringend erwarteten Regen am Ende einer langen Dürre im Tsavo-Nationalpark ankündigten, sichtete der Pilot des Tsavo Trust ein kleines Elefantenkalb, das in den Weiten nahe Aruba neben seiner zusammengebrochenen Mutter ausharrte.

 

 

Obwohl der Regen stellenweise schon begonnen hatte, war es zu spät für die Mutter gewesen, die offenbar schon eine ganze Weile um ihr Leben gekämpft hatte – den Spuren um sie herum zu urteilen. Ihr verzweifeltes Baby blieb währenddessen hilflos an ihrer Seite. Der Fall wurde sofort der mobilen Tierarzteinheit von Dr. Poghon berichtet, die gemeinsam vom David Sheldrick Wildlife Trust und dem Kenya Wildlife Service finanziert wird; zusammen mit einigen Keepern der Stallungen in Voi machte sich ein Rettungsteam auf den Weg zu den Koordinaten, die ihnen der Pilot übermittelt hatte.

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