MAPP – Matusadona Anti Poaching Project

Henry, der Ermittler von MAPP, konnte wieder in Zusammenarbeit mit der Polizei-Behörde einen erfolgreichen Schlag gegen die Elfenbein-Wilderer landen.

 

17. Februar 2018

Auszug aus dem Protokoll:

 

  • 13.27 Uhr     “Drei 3 Angeklagte und ein Paar Stoßzähne aufgespürt. Eine Gruppe Gehilfen der Wilderer verletzt. Sind auf dem Weg nach Kadoma mit den Angeklagten.“
  • 13.42 Uhr      “Ich habe gerade von einem Informanten den Tip erhalten nach Chitekete zu fahren. Wir haben zuverlässige Info über den Aufenthaltsort von Jabulani Ndengeza, der nun seit 4 Jahren auf der Fahndungsliste steht.”

 

 

Die Ermitler von MAPP konnten wieder erfolgreich gegen Wilderer angehen:

 

5. Februar 2018

Auszug aus dem Protokoll:

  • 06.21 Uhr     “Guten Morgen, wir hatten letzte Nacht einen erfolgreichen Zugriff in Guruve. Wir haben 2 Paar Stoßzähne und 1 Gewehr sichergestellt. Der Wilderer wurde mit den ca. 30kg Elfenbein aufgegriffen und verhaftet. Sein Name ist Mapfumo, dessen Sohn 2014 im Park erschossen wurde.“

  • 8.25 Uhr       “ Die Behörden versuchen diesen Wilderer sein Jahren zu stellen. Er wurde wegen weiterer Wilderei-Vergehen gesucht. Sein Bruder sitzt schon wegen Elfenbeinwilderei im Gefängnis.”

 

 

 

 

Auch im Jahr 2017 waren die Bemühungen und Investigationen vom Matusadona Anti-Poaching Projekt (MAPP) sehr erfolgreich. In Zusammenarbeit mit der Polizeibehörde und der Zimbabwe Parks and Wildlife Management Authority (Wildtierbehörde ZPWMA) konnten folgende Erfolge zusammen erzielt werden:

 

  • 56 Wilderer verhaftet, 2 getötet, 1 verletzt
  • 130kg Elfenbein beschlagnahmt
  • 800gr Zyanid (zum Vergiften von Wasserquellen) beschlagnahmt
  • 63 Jahre und 1 Monat gesamte Gefängnis-Strafen für die Wilderer
  • 9 Gewehre konfisziert

 

 

Und auch das Jahr 2018 hat erfolgreich angefangen:

 

19. Januar 2018

Hier ein Auszug aus dem Protokoll:

 

  • 08.54 Uhr    “Wir bereiten uns auf eine Festnahme eines Elfenbeinhändlers vor,
    der Kontakt soll in den nächsten 5 Stunden stattfinden”
  • 12.41 Uhr     “Habt ihr eine Waage, um das Gewicht von Elfenbeinschnitzereien zu bestimmen”
  • 14.35 Uhr     “Wir haben die Täter gestellt. Fünf Stücke Elfenbein-Schnitzereien sichergestellt“

     

 

  

 

 

MAPP

Das „Matusadona Anti-Poaching Project“, das im Norden Simbabwes, im Matusadona National Park, am Südufer des Karibasees aktiv ist, hat seinen Jahresbericht für 2016 veröffentlicht. Wie schon in den vorhergehenden Jahren, war es auch in diesem Jahr, allen Schwierigkeiten zum Trotz, wieder sehr erfolgreich. Insgesamt konnten 174 Wilderer verhaftet werden. 159 von Ihnen wurden bereits dem Haftrichter vorgeführt und verurteilt, Es konnten 5 Tonnen Fisch, 400 kg Bushmeat und 37 kg Elfenbein sichergestellt werden.

MAPP ist ein privates Projekt, das auf Spendengelder angewiesen ist. Die Aufwendungen für die Mitarbeiter und die Fahrzeuge beliefen sich 2016 auf etwas mehr als 80.000 US$. Etwa 25% davon stammt von REAeV. Kevin Higgins, der Leiter von MAPP, bedankte sich für die Spenden aus Deutschland und betonte, wie wichtig diese Gelder seien. Ohne sie wäre ein nachhaltiger Schutz der Elefanten kaum möglich. Ja, es wäre nicht einmal möglich, die Wilderer zu verurteilen, da die Zeugen, ohne die tatkräftige Unterstützung von MAPP, nicht in der Lage wären, vor Gericht zu erscheinen. Ohne Zeugen müssten die Verbrechen wieder auf freien Fuß entlassen werden – so, wie das bis vor wenigen Jahren, ohne die Unterstützung durch REAeV. noch sehr häufig der Fall war.

 

Unterstützen Sie MAPP mit einer Spende:

Spendenkonto:
Hypo Vereinsbank
IBAN: DE30200300000621918283
BIC: HYVEDEMM300

Verwendungszweck: MAPP

Im Park gab es einen urplötzlichen Anstieg der Wilderei und wir wissen, dass mindestens zwei sambische Banden und eine simbabwische Bande im Park operieren. Diese Informationen bekamen wir durch Informanten und durch Kamerafallen, die im gesamten Park aufgestellt wurden (siehe Foto, offensichtlich haben diese Männer noch nie vorher eine Kamerafalle gesehen). Diese Kamerafallen sind Teil eines Raubtier-Erhebungsprojektes und sie sind an viel genutzten Pfaden positioniert.

 

Wir setzten vorletzten Sonntag (10. Juli) ein Rufsignal-Team in der Sanyati Schlucht ein und Montagmorgen hatten die Ranger Kontakt. Es gab auf keiner Seite Todesopfer, aber es wurden Munition (siehe Foto) und Fleisch beschlagnahmt. Am vergangenen Sonntag (17. Juli) wurde ein Schuss in der Talsohle gemeldet. Phiri wurde eingesetzt und am Montag hatten die Ranger Kontakt mit einer simbabwischen Bande. Auch hier gab es auf keiner Seite Todesopfer, aber es wurden Elfenbein und verschiedene andere Dinge beschlagnahmt.

 

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