ZEN – Zimbabwe Elephant Nursery

Anfang Oktober wurde die Zimbabwe Elephant Nursery von der Zimbabwe Parks and Wildlife Management Authority (ZimParks) gerufen, um bei einem Zwischenfall im Save Valley Conservancy Gebiet zu unterstützen. Eine Jagdgesellschaft, die Gnus jagte, stieß im Busch auf eine Elefantenkuh mit zwei Kälbern. Das Muttertier griff die Jagdgesellschaft an, um ihre Babys zu verteidigen, eins der Kälber war jünger als ein Jahr und das andere ungefähr fünf Jahre. Der Berufsjäger und seine Kunden wurde getrennt und die Elefantenkuh attackierte die Jagdgesellschaft, was dazu führte, dass sie erschossen wurde.

 

Das nicht einmal einjähige Elefantenbaby wurde im Busch zurückgelassen und später gefunden und von einer naheliegenden Ranch aufgenommen. Die Zimbabwe Parks and Wildlife Management Authority (ZimParks) schritt ein und beauftragte die Zimbabwe Elephant Nursery, das einzige Projekt in Simbabwe zur Rettung und Auswilderung von Elefantenwaisen. Ein Team, bestehend aus dem Tierarzt Dr. Lombard, seiner Assistentin und dem Piloten, flog in das Save Valley Conservancy Gebiet, um das Elefantenbaby zu retten und kehrte mit dem Baby und einem Ranger zurück ins Elefantenwaisenhaus in Harare. Das Elefantenkalb war extrem dehydriert, hatte Probleme mit dem Magen sowie ein geplatztes Trommelfell aufgrund der Schüsse aus so naher Entfernung.

 

Es ist ein harter Kampf gewesen, aber Roxy und ihr Team blieben entschlossen und schafften es, dem Baby das Leben zu retten und auch wenn es noch sehr schwach ist, geht es ihm mittlerweile besser. Ein sehr engagiertes Team aus Tierärzten und Pflegern kümmert sich rund um die Uhr um Molly. Sizi und Annabelle zeigen Molly gegenüber sehr große Zuneigung. Besonders Sizi, die sehr freundlich und einfühlsam ist und sich Molly gegenüber sehr sanft und liebevoll verhält. Ohne Zweifel hilft das der kleinen Molly sehr, sich von den schrecklichen und traumatischen Erfahrungen zu erholen, die sie machen musste, als ihre Mutter direkt neben ihr erschossen wurde. Sobald Molly stark genug ist, wird sie – unter den wachsamen Augen ihrer Pflegern – mit den anderen Elefanten tagsüber in den Busch gehen. 

 

 

Molly mit Sizi und Annabelle

Molly mit Sizi und Annabelle

 

Molly

Molly

 

Molly und Sizi

Molly und Sizi

 

Molly und Annabelle

Molly und Annabelle

Molly wurde Anfang Oktober 2017 im Südosten von Simbabwe, gerettet und ins Elefantenwaisenhaus nach Harare geflogen. Bei der Untersuchung durch den Tierarzt wurde festgestellt, dass das Kalb unter einem lebensbedrohlichen Darm-Einschlag litt und Anzeichen eines Nierenversagens aufwies. Molly zeigte beunruhigende neurologische Symptome und war nicht in der Lage, in einer Linie geradeaus zu gehen. Aufgrund der Schüsse aus so naher Entfernung, die ihre Mutter töteten, litt Molly unter einem geplatzten Trommelfell.

 

Darüber hinaus stellte man bei der weiteren medizinischen Untersuchung fest, dass sie auf einem Auge blind ist. Aus diesem Grund braucht Molly eine ganz spezielle und intensive Betreuung. Vor allem benötigt sie Physiotherapie, um neurologische Bahnen wieder aufzubauen, so dass sie möglichst bald ihrer neuen kleinen Elefantenfamilie in den Busch folgen kann. Dafür wird unter anderem für Molly ein Therapie-Pool errichtet.

 

 

Sie können mit einer Spende helfen, Molly bei ihrer Rehabilitation zu unterstützen.

 

Rettet die Elefanten Afrikas e.V.
Stichwort „Molly“
   
HypoVereinsbank
IBAN: DE30 2003 0000 0621 9182 83
SWIFT/BIC: HYVEDEMM300

 

Molly wurde im Save Valley Conservancy Gebiet, in der Lowveld Region im südöstlichen Simbabwe, gerettet. Ihre Mutter hatte eine Jagdgesellschaft, die Gnus jagte, angegriffen, um ihre beiden Kälber zu verteidigen. Das führte dazu, dass sie in Notwehr erschossen wurde. Der Vorfall wurde vollständig untersucht und auch wenn es ein zutiefst tragischer Zwischenfall ist, muss man leider sagen, dass in diesem Fall nicht illegal gehandelt wurde.

 

 

Während das ältere, ca. 5-7 Jahre alte, Kalb sich vermutlich der Herde angeschlossen hat, fand man das jüngere Elefantenbaby später im Busch und es wurde zunächst von einer nahe liegenden Ranch aufgenommen. Es wird vermutet, dass es 3 oder 4 Tage nach dem tragischen Abschuss seiner Mutter in örtliche Betreuung kam. Trotz der Tatsache, dass der Vorfall unverzüglich gemeldet wurde, ist es unverständlich, warum das Kalb so lange allein im Busch gelassen wurde. Weiterlesen

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