Pressemeldungen aus aller Welt

Pressemeldungen aus der ganzen Welt zusammengetragen

INFORMATIONEN FÜR DIE PRESSE
April 2015

 

ELEFANTENMASSAKER in Tansania:

 

Über 12.000 gewilderte Elefanten in nur einem Jahr im Ruaha-Gebiet.

Deutsche Millionenhilfe gegen Wilderei in Tansania fehl investiert?

Im tansanischen Ruaha-Nationalpark und den umliegenden Gebieten, die als relativ sicher galten, sind laut einer offiziellen Elefantenzählung alleine im Jahr 2014 ca. 12.000 Elefanten der Wilderei zum Opfer gefallen. Im Nationalpark selbst ist dies mehr als die Hälfte der dortigen Population, und in den umliegenden Wildreservaten und Jagdgebieten liegt der Verlust sogar bei 60%.

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PRESSEMITTEILUNG

 

 

Von Wellington über Arusha, München, Los Angeles bis Toronto fordern Artenschützer internationale Anstrengungen gegen die ausufernde Wilderei von Elefanten.

 

München/Korntal-Münchingen, 06.10.2013

 

Am Freitag, dem 04. Oktober 2013, haben sich Tausende Menschen in 15 Städten auf der ganzen Welt zu einem Marsch in Solidarität mit den Elefanten zusammengefunden, so auch in München. Mit dieser bislang einmaligen Aktion wurde auf die dramatisch angestiegene Bedrohung für das Überleben der Elefanten in Afrika aufmerksam gemacht.

 

 

 

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Unser Vorsitzender Thomas Töpfer hat den Internationalen Marsch des David Sheldrick Wildlife Trust – den „iworry march“ am 4. Oktober in München unterstützt. Los ging es mit den Vorbereitungen auf dem Marienplatz, der mit Interessierten und auch Touristen gut gefüllt war.

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Graue Riesen weiterhin im Fadenkreuz der Wilderer –
kein neues globales Handelsverbot für Elfenbein!

 

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Es hatte alles so hoffnungsvoll begonnen. Im Vorwege der 16. CITES-Konferenz, die vom 3. bis 14. März 2013 in Thailands Hauptstadt Bangkok stattfand, hatten mehrere Artenschutz-Organisationen zum Protest gegen jeglichen Elfenbeinhandel aufgerufen.

 

Der David Sheldrick Wildlife Fund zum Beispiel mit seiner Aktion
„Say NO to ivory“, die wir als Partner-Verein „Rettet die Elefanten Afrikas e.V“ unterstützten: „Zeigen Sie Flagge für die Elis“.

 

Oder auch IFAW (International Fund for Animal Welfare) mit dem „Elephant March“ und dem erklärten „Ziel: Ende des Elfenbeinhandels“.

 

Unser Verein „Rettet die Elefanten Afrikas e.V.“ (REAeV) fordert seit seiner Gründung vor 24 Jahren ein weltweites Handelsverbot für Elfenbein. Ohne jegliche Ausnahmegenehmigungen.

 

 

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Ein Herz für Dickhäuter

Das Autohaus Nauen in Meerbusch bei Düsseldorf setzt sich für verschiedene soziale Projekte ein, unter anderem für den Verein Rettet die Elefanten Afrikas e.V.. Geschäftsführer Hans Nauen und seine Tochter Anna besuchten im Oktober ihre Elefanten-Patenkinder in der Waisenstation des David Sheldrick Wildlife Trusts, der durch den Verein finanziell unterstützt wird. Seit 2010 unterstützt das Autohaus Nauen den Verein. In diesem Jahr erhält REA e.V. eine 1.000€ Weihnachtsspende für die Waisenelefanten in Kenia.

Foto für Bildzeitung

Obwohl der Elfenbeinhandel mittlerweile in den meisten Ländern verboten ist, werden Elefanten in Afrika immer wieder massiv und brutal wegen des so genannten weißen Goldes getötet. Zurück bleiben meist nur die traumatisierten Jungtiere, die durch den Tod der Mutter und den Verlust der Herde verhungern. Oder sie werden Beute von Raubtieren, wenn sie nicht rechtzeitig von Wildhütern gefunden und ins Waisenhaus von Daphne Sheldrick gebracht werden. Diejenigen, die noch Glück im Unglück haben, werden dort aufgepäppelt und nach einigen Jahren wieder ausgewildert.

Elefanten sind lebensnotwendig für die Ökosysteme und seine Bewohner. Durch ihr Gewicht versiegeln sie natürliche Senken, die so gerade in trockenen Gebieten länger Wasser speichern können. Auch versorgen die Dickhäuter kleinere Tiere mit Futter, indem sie hochwachsendes Geäst herunterreißen. Sie wandern bis zu 18 Stunden und verteilen so die unverdauten Samen über weite Strecken. Ihr Dung fungiert als natürlicher Dünger.

„Das Abschlachten der Elefanten rottet langfristig nicht nur die Tierwelt, sondern auch die Bewohner Afrikas aus. Die afrikanischen Regierungen sind der Situation längst nicht mehr Herr und nicht in der Lage, noch irgendetwas zu bewirken“, so Hans Nauen. Das Schicksal der Elefanten sowie der afrikanischen Bevölkerung liege zu großen Teilen in den Händen der internationalen Gemeinschaft.

Hans-Helmut Röhring, Gründer des Vereins Rettet die Elefanten Afrikas, sagte einst: "Bekanntlich hat es noch nirgendwo und niemandem geholfen, ein Übel am Biertisch zu beklagen. Wer etwas ändern will, der muss etwas tun – informiert, überlegt und zielgerichtet."

Die erklärten Ziele des Vereins Rettet die Elefanten Afrikas in Kerpen sind: Durch Spendengelder Elefanten-Schutzprojekte und Anti-Wilderer-Aktionen in Ost- und Zentralafrika zu finanzieren, mit intensiver Aufklärungsarbeit über den Afrikanischen Elefanten und seine existenzielle Bedrohung zu informieren und die Forderung nach einem weltweiten und dauerhaften Elfenbein-Boykott mit allem Nachdruck zu unterstützen.

Dem Verein geht es aber nicht nur allein um die Elefanten im Speziellen, sondern um Kenia im Allgemeinen, seine Menschen, seine Natur und die letzten unberührten Gebiete. So wird die Wasserversorgung in der Region ökologisch nachhaltig sichergestellt und es werden Wildlife Clubs gegründet, damit Kinder lernen, wie wichtig ihre Natur ist. „Sollte es gelingen, die Menschen davon zu überzeugen, die Natur zu schützen, würde es künftig weniger Probleme geben“, so Anna Nauen. Durch Erhaltungs- und Schutzmaßnahmen, aber auch durch Ausbildung, soll ein Kenia geschaffen werden, in dem Mensch und Tier in Einklang mit der Natur leben können.

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