REA-Projekte

News von anderen REA-Projekten

Liebe REAeV Freunde,

einen kurzen Gruß und ein großes Dankeschön soll ich aus Malawi übermitteln. Zum Auftakt meiner Projektreise habe ich dort 100 KG an benötigten Spenden angeliefert. Hauptsächlich Uniformen und Stiefel für die Scouts, aber auch Ersatzteile für die Autos und anderes technisches Equipment.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiterlesen

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Juli 2017

 

Die Ausgabe von leckeren Luzerne-Pellets an der Suhle hat diesen Monat sogar sonst ruhige Waisen – so wie Tamiyoi – in gierige, unverschämte kleine Freßmäuler verwandelt. An einem Tag beobachteten wir Enkesha und Jotto wie sich um den gleichen Haufen stritten, denn Enkesha wollte Jotto partout nichts abgeben. In den Morgenstunden rannten Mbegu, Murit und Tamiyoi zwischen all den Ställen hin und her, um so viele Reste wie möglich aufzusammeln. Zur gleichen Zeit mussten sie sich aber auch vor den Keepern verstecken, die versuchten ihre Schützlinge zusammenzutrommeln, um in den Busch aufzubrechen.

Weiterlesen

MAPP

Das „Matusadona Anti-Poaching Project“, das im Norden Simbabwes, im Matusadona National Park, am Südufer des Karibasees aktiv ist, hat seinen Jahresbericht für 2016 veröffentlicht. Wie schon in den vorhergehenden Jahren, war es auch in diesem Jahr, allen Schwierigkeiten zum Trotz, wieder sehr erfolgreich. Insgesamt konnten 174 Wilderer verhaftet werden. 159 von Ihnen wurden bereits dem Haftrichter vorgeführt und verurteilt, Es konnten 5 Tonnen Fisch, 400 kg Bushmeat und 37 kg Elfenbein sichergestellt werden.

MAPP ist ein privates Projekt, das auf Spendengelder angewiesen ist. Die Aufwendungen für die Mitarbeiter und die Fahrzeuge beliefen sich 2016 auf etwas mehr als 80.000 US$. Etwa 25% davon stammt von REAeV. Kevin Higgins, der Leiter von MAPP, bedankte sich für die Spenden aus Deutschland und betonte, wie wichtig diese Gelder seien. Ohne sie wäre ein nachhaltiger Schutz der Elefanten kaum möglich. Ja, es wäre nicht einmal möglich, die Wilderer zu verurteilen, da die Zeugen, ohne die tatkräftige Unterstützung von MAPP, nicht in der Lage wären, vor Gericht zu erscheinen. Ohne Zeugen müssten die Verbrechen wieder auf freien Fuß entlassen werden – so, wie das bis vor wenigen Jahren, ohne die Unterstützung durch REAeV. noch sehr häufig der Fall war.

 

Unterstützen Sie MAPP mit einer Spende:

Spendenkonto:
Hypo Vereinsbank
IBAN: DE30200300000621918283
BIC: HYVEDEMM300

Verwendungszweck: MAPP

Liebe Geldgeber, Freunde und Unterstützer,

 

Die letzten Neuigkeiten aus Malawi sind schon eine Weile her und in den vergangenen Monaten ist wieder jede Menge passiert.

 

Nach zwei Jahren mit nur wenig oder gar keinem Regen, fiel die letzte Regenzeit (Dezember 2016-April 2017) sehr gut aus. Die Ernten waren üppig, und die Bäche und Flüsse waren seit mehr als einem Jahr endlich wieder einmal randvoll. Selbst der Wasserspiegel des Malawisees ist wieder angestiegen, wenn auch immer noch nicht genug. Und natürlich war der Regen auch für die Waldreservate Thuma und Dedza-Salima dringend notwendig. Alle Bäche und Flüsse fließen wieder, die natürlichen Quellen sprudeln und die Wildtiere sind wieder gut genährt und haben glänzendes Fell. Im Januar 2017 wurde eine Änderung des Nationalpark- und Wildtiergesetzes vom Parlament verabschiedet. Die Verhandlungen hatten schon am 4. Oktober 2013 während des Internationalen Elefantenmarsches begonnen. In Lilongwe und vielen Städten weltweit hatten sich an diesem Tag Naturschützer versammelt, um auf die desolate Lage der Elefanten aufmerksam zu machen. Initiiert wurde die Aktionsveranstaltung vom David Sheldrick Wildlife Trust, weil der illegale Elfenbeinhandel unvorstellbare Ausmaße erreichte und Erhebungen gezeigt hatten, daß alle 15 Minuten ein Elefant getötet wurde. In Malawi haben sich Naturschutzinitiativen wie die WAG, WESM (Wildlife and Environmental Society of Malawi) und der Lilongwe Wildlife Trust für eine Änderung des Nationalpark- und Wildtiergesetzes eingesetzt und eine Petition an das Parlament eingereicht. Die Gesetzesänderung sieht vor allem härtere Strafen für Wilderei vor. Die Nationalpark- und Wildtierbehörde DNPW (Department of National Parks and Wildlife) und der Lilongwe Wildlife Trust haben daraufhin unermüdlich daran gearbeitet, die Änderungen im Gesetz zu formulieren und es wurde schließlich im Januar 2017 vom Parlament verabschiedet – eine großartige Leistung! Die Gesetzesänderungen widerspiegeln lediglich die Ensthaftigkeit der Lage und zeigen wie wichtig der malawischen Regierung der Naturschutz ist.

Wir wünschen viel Vergnügen beim Stöbern in unserem Newsletter und bedanken uns für Ihre Unterstützung. Herzliche Grüße von Lynn Clifford (Leiterin der WAG) und den Scouts

 

 

Weiterlesen

Im Park gab es einen urplötzlichen Anstieg der Wilderei und wir wissen, dass mindestens zwei sambische Banden und eine simbabwische Bande im Park operieren. Diese Informationen bekamen wir durch Informanten und durch Kamerafallen, die im gesamten Park aufgestellt wurden (siehe Foto, offensichtlich haben diese Männer noch nie vorher eine Kamerafalle gesehen). Diese Kamerafallen sind Teil eines Raubtier-Erhebungsprojektes und sie sind an viel genutzten Pfaden positioniert.

 

Wir setzten vorletzten Sonntag (10. Juli) ein Rufsignal-Team in der Sanyati Schlucht ein und Montagmorgen hatten die Ranger Kontakt. Es gab auf keiner Seite Todesopfer, aber es wurden Munition (siehe Foto) und Fleisch beschlagnahmt. Am vergangenen Sonntag (17. Juli) wurde ein Schuss in der Talsohle gemeldet. Phiri wurde eingesetzt und am Montag hatten die Ranger Kontakt mit einer simbabwischen Bande. Auch hier gab es auf keiner Seite Todesopfer, aber es wurden Elfenbein und verschiedene andere Dinge beschlagnahmt.

 

Weiterlesen

Archiv