Artenschutz

Berichte über den Schutz der Elefanten aus aller Welt

Aus einem Bericht in der Botswana Daily News vom 14.6..18 gehen keine guten Zeichen für die Elefanten in Botswana hervor.

Der Minister für für Umwelt, Naturschutz und Tourismus Tshekedi Khama, Bruder des ehemaligen Präsidenten, der 2014 Trophäenjagd und Jagdtourismus verboten hatte, um den Artenschutz zu fördern äußerte sich besorgniserregend.

 

Minister Khama wies darauf hin, dass die Zahl der Elefanten in Botswana die Bevölkerung übersteigt und es daher an der Zeit sei, über die Aufhebung des Jagdverbotes nachzudenken. Er stellte jedoch fest, dass „nur“ Bürgern des Landes die Jagd erlaubt sein sollte.

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von Catherine Novelli, Euractiv
15. Juni 2018

 

 

China und Großbritannien haben gemeinsam mit den USA ihre heimischen Elfenbeinmärkte geschlossen. Es ist jetzt an der Zeit, dass die EU in ihre Fußstapfen tritt, wenn wir den afrikanischen Elefanten eine Chance geben wollen, den aktuellen Ansturm der weltweiten Verbrechersyndikate zu überleben, die zunehmend in die Wilderei und Verbreitung von Elfenbein verwickelt sind, argumentiert Catherine Novelli.

 

Bei einem Gipfeltreffen im März des Giants Club – einem Treffen der Staatschefs der afrikanischen Elefantengruppe – fügte der Gastgeber der Konferenz, Ian Khama, seinen Namen einer weltweiten Petition hinzu, die rund 1,1 Millionen Unterschriften für die Schließung des heimischen Elfenbeinmarktes der EU erhalten hat.

 

Weitere Unterzeichner sind Präsident Yoweri Museveni aus Uganda, Präsident Ali Bongo Ondimba aus Gabun und Keriako Tobiko, Kenias Umweltminister.

 

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Gemeinsam mit unseren Partnern des Lilongwe Wildlife Trust und African Parks haben wir heute einen Elefantenbullen mit einem Satellitenhalsband markiert. So können wir den Bullen in Zukunft hoffentlich rechtzeitig davon abhalten, das Waldreservat zu verlassen, und im Dorf die Felder leer zu fressen. Wir danken unseren Geldgebern Rettet die Elefanten Afrikas e.V., Georg Kloeble und der Wildlife Action Group International sowie Dr. Amanda Lee Salb, Brad Reid und natürlich unseren WAG-Scouts und Reto für die gute Arbeit!

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11. Dezember 2017: Eine weitere erfolgreiche Verhaftung in Zusammenarbeit mit der örtlichen Polizei. Der Verdächtige ist allen gut bekannt und führt eine lange Liste an Verstößen gegen das Naturschutzgesetz. Diese beinhalten illegalen Waffenbesitz, illegalen Besitz von Munition, Korruption, Verleih von Waffen zur Jagd auf Elefanten und andere Tiere. Er wird außerdem direkt in Zusammenhang mit zwei anderen Fällen aus diesem Jahr gebracht. Wir waren ihm seit März 2017 auf den Fersen und sind daher umso erfreuter, daß er jetzt endlich gefaßt ist. Großer Dank an alle, die bis zur Verhaftung mitgeholfen haben. Niemals aufgeben – mehr Schweiß, weniger Wilderei!  Photo © Wildlife Action Group Malawi

 

13. Dezember 2017: „Acht Jahre Strafarbeit für den Handel mit falschem Elfenbein“ lautet das Urteil von Magistrat Kantiki aus Salima für einen Mann, der falsches Elfenbei verkauft hat. Das harte Strafmaß soll abschreckend wirken und den Wilderern zeigen, daß es der Regierung ernst mit dem Schutz bedrohter Tierarten ist. Der Staatsanwalt in Salima zeigte sich sehr erfreut über das Urteil und hofft, daß es sich schnell herumspricht. Wir danken allen, die bei der Aufklärung des Falles geholfen haben! Photo © Wildlife Action Group Malawi

 

 

 

US-Großwildjäger dürfen künftig wieder Stoßzähne afrikanischer Elefanten importieren.

 

Donald Trump, in Form der US-Regierung hat das Importverbot von Elefanten- Jadgtrophäen aus Simbabwe und Sambia aufgehoben für Trophäen gejagte Tiere aus dem Zeitraum Januar 2016 bis Dezember 2018.

 

Damit wurde ein Verbot rückgängig gemacht, das Barack Obama erlassen hatte. Vorangetrieben wurde die Neuregelung von der Safari Club International Foundation und der mächtigen Waffenlobby NRA. Die Jäger haben es unter anderem auf das teure Elfenbein der vom Aussterben bedrohten Elefanten abgesehen.

 

Diese Wende dürfte die gerade eingeführten Handelsverbote  der USA und China untergraben und den illegalen Handel und damit die Wilderei wieder stärken.

 

Wenn Sie sich einsetzen wollen – hier gibt es eine Petition gegen diese Entscheidung.

 

UPDATE vom 18.11.2017

Donald Trump reagiert auf die massive Kritik von Tierschützern:
Der US-Präsident stoppte vorerst die Erlaubnis, Stoßzähne afrikanischer Elefanten zu importieren.

Wir werden weiter verfolgen, wie die USA hier weiter vorangehen werden.

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