Voi

Mittwoch, 1. Februar 2017
Es war ein wunderbarer Start in den Tag, als die abhängigen Waisen aus ihren Gehegen kamen und ihre Milchflaschen leerten, bevor sie sich dem Luzernenheu- und Zusatzfutterfrühstück widmeten. Danach folgten sie Mbirikani und Mashariki zu den Weidegründen. Die beiden führten die anderen zur Ostseite des Mazinga-Bergs, wo sie das üppige grüne Gras genossen. Ajali, der ordentlich futtert, kam nicht so schnell hinterher, da er ganz damit beschäftigt war, sich Gras in den Mund zu stopfen. Arruba beschloss, bei ihm zu bleiben, und so grasten sie zusammen, während sie langsam dem Rest der Gruppe den Berg hinauf folgten.
Siria konnte man heute Emilys Herde anführen sehen. Sie hatten auch einen großen Bullen dabei, der es auf Mweya abgesehen hatte. Alle anderen wilden Bullen, die sonst mit ihnen unterwegs sind, fehlten heute, ebenso wie Laikipia, Lolokwe und Morani. So grasten sich die Ex-Waisen langsam zur Mzima Springs-Mombasa-Wasserpipeline voran.

Arruba wartet auf Ajali

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Sonntag, 1. Januar 2017
Heute begann das neue Jahr, und die abhängigen Waisen, die Ex-Waisen und drei wilde Bullen versammelten sich am Morgen an den Stallungen. Das vergangene Jahr war für sie alle schwierig gewesen, da es sehr trocken war. Deshalb bekamen sie verschiedene Arten von Zusatzfutter, wie Kopra, Luzernenheu und die besonderen Luzernenheupellets. Kenia und Ndii frühstückten zusammen mit den Ex-Waisen, brachen aber nach etwa 15 Minuten mit den abhängigen Waisen auf, um den Tag draußen im Busch zu verbringen. Die Ex-Waisen blieben noch weitere 15 Minuten an den Stallungen, bevor auch sie in den Park zurückkehrten. Laikipia fehlte heute bei der Herde, tauchte aber später innerhalb der Umzäunung der Mitarbeiterquartiere auf, wo er sich an frischem Grün bediente. Wir begleiteten ihn zurück in den Park, wo er sich seinen Freunden wieder anschließen konnte.

Thoma und Thor

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Donnerstag, 1. Dezember 2016
Es war ein bemerkenswerter Beginn des Dezembers, denn Emilys Ex-Waisen-Herde stattete in ihrer majestätischen Art den Voi-Stallungen einen Besuch ab. Es war das erste Mal, seit sie für die Trockenzeit zur Mgeno-Farm gegangen waren, um dort nach Futter zu suchen. Wir freuen uns riesig, Emilys Herde wieder zu Hause zu haben und waren froh, sie alle gesund und munter zu sehen. Emily kam mit Ndara, Mweya, Icholta, Sweet Sally, Laikipia, Siria, Wasessa, Rombo, Edie und Morani. Thoma, die erst vor kurzem ihr erstes Kalb Thor zur Welt gebracht hatte, fehlte noch; wir vermuten, dass sie mit ihrem Baby noch auf dem Weg war. Thors Kindermädchen Seraa sowie Irima und Lolokwe waren ebenfalls nicht mit von der Partie.
Laikipia hat eine Schwäche für die Babys Eden und Emma und legte seinen Rüssel liebevoll über die Rücken der beiden. Emma und Eden hatten jede Menge Spaß dabei, auf ihrem Lieblingsfelsen an den Stallungen zu klettern, und Eve kratzte sich wunderschön an ebendiesem Felsen unterhalb der Babys. Mashariki und Arruba forderten Emma zu einem Kräftemessen heraus, das von Mweya und Ndara genau beobachtet wurde.

Emilys Herde besucht die Stallungen

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Dienstag, 1. November 2016
Am Morgen war es bewölkt und es regnete ein wenig, als sich die Waisen zur Milchfütterung versammelten, bevor sie zu ihren geliebten Luzernenheupellets, Ergänzungsfutter und Kopra gingen. Kurz darauf kamen Lesanju, Taveta, Tassia, Dabassa, Sinya und Kivuko an und leisteten ihnen beim Fressen Gesellschaft. Lempaute, Mzima und Layoni fehlten in der Gruppe. Nachdem sie gefressen hatten, stellte sich Mudanda dicht neben ihre ehemalige Adoptivmama Lesanju. Lesanju ist ein sanftmütiger und freundlicher Elefant, und so graste Mudanda heute noch ein wenig mit ihr zusammen. Als sie in den Weidegründen waren, führte allerdings Kenia ihre Herde von den Ex-Waisen weg, die weiter in den Park hinein gingen, um zu grasen. Die beiden Herden trafen sich dann heute nicht noch einmal.

Lentili genießt das Schlammbad

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Samstag, 1. Oktober 2016
Der Morgen war wunderbar, und die Waisen kamen gutgelaunt aus ihren Gehegen. Sie tranken ihre Milchflaschen, bevor sie zum Frühstück gingen. Es war ein geschäftiger Tag, und die Waisen brachen an den Stallungen auf, sobald sie ihr Zusatzfutter gefressen hatten. Sie wollten am Morgen so viel grasen wie möglich, was sie auch taten, bis es Zeit für ihre Mittagsmilch war, die sie am nördlichen Fuß des Mazinga-Bergs bekamen. Panda leerte ihre Flasche und warf dann ein Auge auf Arabas Anteil. Araba versuchte gleich, Panda daran zu hindern, ihre Milch zu stehlen, und auch die Keeper griffen ein und sprachen Panda eine deutliche Warnung aus, damit sie Araba in Ruhe ihre Milch austrinken ließ.
Die Waisen gingen dann unter der Führung von Lentili und Naipoki zum mittleren Wasserloch. Dort blieben sie eine Weile, bevor sie in den umliegenden Ebenen weitergrasten. Eine halbe Stunde vor dem Aufbruch nach Hause trugen Tundani und Nelion ein verbissenes Kräftemessen aus. Es war einer der Kämpfe, bei dem die Rangfolge unter den Waisen ermittelt werden sollte. Danach folgten die beiden ihren Kollegen nach Hause.

Panda hat es auf Arabas Milch abgesehen

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