DSWT – David Sheldrick Wildlife Trust

Berichte rund um die Aktionen des David Sheldrick Wildlife Trust

Am 29 Juni hat der Amboseli Trust for Elephants (ATE) zusammen mit dem Big Life Piloten Craig Millar einen verletzten Elefantenbullen im Amboseli Nationalpark gesichtet. Bei genauerer Betrachtung stellten sie fest, dass es sich um einen Bullen handelte, der unter dem Namen Ulysses bekannt ist, und dass er eine nässende Speerwunde oben an der Rückseite seines linken Beins hatte. Es war schon zu spät, um noch an diesem Tag einen Tierarzt zu rufen, aber am nächsten Morgen brachen die ATE Bodenteams bereits im Morgengrauen auf, um den Bullen zu suchen und ihn für die Behandlung zu orten. Der DSWT wurde alarmiert, um bei der veterinärmedizinischen Behandlung zu unterstützen. Glücklicherweise wurde der Elefantenbulle sehr schnell gefunden und der DSWT Pilot holte den KWS Tierarzt Dr. Poghon, der die vom DSWT finanzierte Tsavo Mobile Veterinary Unit leitet, vom Tsavo River Gate in Tsavo West ab. Unser Pilot flog ihn nach Amboseli, um den Elefantenbullen zu behandeln, da die DSWT Amboseli Mobile Veterinary Unit ihren Monatsurlaub hatte.

Ulysses steht still, nachdem er betäubt wurde

Ulysses steht still, nachdem er betäubt wurde

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In den letzten Jahren hat sich der Einsatz von Hunden bei Anti-Wilderer-Einsätzen und bei der Strafverfolgung mit zunehmendem Erfolg bewährt, insbesondere beim Kampf gegen die Elfenbein-Wilderei in Afrika. Professionell ausgebildete Spürhunde sind nicht nur in der Lage illegale Wildtierprodukte aufzuspüren, wie zum Beispiel Elfenbein, das Horn der Nashörner und Buschfleisch. Sie können auch den Geruch von Waffen und Munition wahrnehmen und somit flüchtende Wilderer verfolgen.

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Am 20. Mai sahen Besucher einen Elefantenbullen mit einer schweren Verletzung, die von einer Kabelschlinge um sein Bein verursacht wurde, als er ein Wasserloch im Norden des Tsavo Nationalparks aufsuchte. Das Bein des Elefanten war extrem geschwollen und es war offensichtlich, dass sich die Kabelschlinge durch den Knochen geschnitten hatte. Sein starkes Humpeln war ein Zeichen dafür, dass er unsagbare Schmerzen hatte. Der Kenya Wildlife Service (KWS) wurde kontaktiert, der wiederum Angela Sheldrick im David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT) Headquarter über den Zwischenfall informierte, so dass das Sky Vet Team zu der Stelle geflogen werden konnte, um den Bullen zeitnah zu behandeln, bevor er in die weite Wildnis des nördlichen Tsavo Parks verschwand. Dr. Poghon, der die DSWT Mobile Vet Einheit im Tsavo leitet, war zu dem Zeitpunkt für 2 Wochen auf einem Lehrgang in den USA.

 


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Musau begann 1989 für den David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT) zu arbeiten und war 27 Jahre als Keeper tätig. Das Team war völlig fassungslos und geschockt, als er am 21. März an einem plötzlichen Herzinfarkt starb, während er und die anderen Keeper mit den Voi-Waisen im Busch waren. Musau hatte sich selbst den Spitznamen „Channel 0“ gegeben und machte sich damit darüber lustig, dass er nie zur Schule gegangen ist und dadurch kaum lesen und schreiben konnte. Seine mangelnde Schulbildung hinderte ihn jedoch nicht daran, einer unserer tüchtigsten und fähigsten Elefanten-Keeper zu werden. Sein größtes Vermächtnis ist die Tatsache, dass er von jedem innerhalb des DSWT gemocht wurde, auch von den Mitarbeitern des Kenya Wildlife Service (KWS). Als einer unserer dienstältesten Keeper war er mit vielen unserer früheren Elefantenwaisen vertraut, die jetzt wieder in der freien Wildbahn leben.

Joseph Musau

Joseph Musau

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Rob Brandford

Geschäftsführer des David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT) in Großbritannien

Rob Brandford, Geschäftsführer DSWT UK

Rob Brandford, Geschäftsführer DSWT UK

 

Im vergangenen Jahr erlebten wir hinsichtlich Afrikas Tierwelt einige unglaubliche Höhen aber auch entsetzliche Tiefschläge. Von Löwen, über Elefanten und Nashörnern bis hin zu Geiern – wir haben unvorstellbar tragische Geschichten über unsere beliebtesten Arten gelesen, die die Weltöffentlichkeit zum Handeln veranlassten. Wir haben aber auch einige positive Geschichten erfahren, die uns Hoffnung gegeben haben, wie z.B. die des Waisenelefanten Simotua.

 

In Anbetracht der Geschehnisse der Vergangenheit wirft ein Blick in die Glaskugel die Frage auf, welche Auswirkungen die drei Ereignisse, die 2015 in Zusammenhang mit Afrikas Tierwelt am meisten Aufmerksamkeit erregten, auf den Naturschutz in diesem Jahr haben. Und was noch viel wichtiger ist, was zeichnet sich für die Schlüsselarten ab. Weiterlesen

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