Im Blickpunkt

Die Topmeldungen

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Mai 2017

Nachdem es in Ithumba über die vergangenen Wochen ordentlich geregnet hat, war es an der Zeit, wieder ein paar der älteren Nursery-Waisen in eine Auswilderungsstation zu überführen. Dieses Mal waren Karisa, Dupotto und Kelelari an der Reihe. Zuerst mußten sie sich an den Elefanten-Lkw gewöhnen, besonders an das Ein- und Aussteigen, und das dauert in der Regel ein paar Wochen. Karisa war von den Dreien am nervösesten, und mußte am 14. Mai, dem Tag des Umzugs, regelrecht auf den Anhänger gelockt werden. Der Umzug selbst verlief reibungslos und in Ithumba angekommen, trafen sie gleich auf alte Freunde wie Oltaiyoni, Kauro, Sirimon und Enkikwe und schlossen Freundschaft mit einigen der älteren Ithumba-Waisen. Das Trio hat sich gut eingelebt und besonders Kelelari scheint begeistert von ihrem neuen Zuhause! 

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Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: April 2017

 

Die neuen Waisen lebten sich diesen Monat in der Nursery ein, während sich die Alteingesessenen an die Neuzugänge und alle Veränderungen, die diese mit sich brachten, gewöhnten. Ukame und Wanjala wurden im Stall neben Maxwell, unserem blinden Nashornbullen, untergebracht und anfangs waren sie davon überhaupt nicht begeistert! Sie machten es den Keepern erst nicht leicht, aber im Laufe des Monats hatten sie sich beruhigt. Tamiyoi dagegen war begeistert von ihrer neuen Unterkunft direkt neben einem Elefantenbaby. Weiterlesen

Jahreshauptversammlung des Vereins „Rettet die Elefanten Afrikas e.V.“ am 13. Mai 2017 in Hamburg:

Die ordentlichen Mitglieder wählten den Vorstand für die nächsten zwei Jahre und berieten über die weiteren Aufgaben ihrer Artenschutz-Organisation.

 

Zum Vorstand gehören:

Thomas Töpfer als 1. Vorsitzender,

sowie Saskia Heyder, Daniela Köstner und  Nicole Sartoris als Stellvertreterinnen.

 

Die Mitgliederversammlung beschloss, folgende Projekte auch weiterhin zu unterstützen:

In Kenia das Patenschaftsprogramm „Mein Patenkind heißt Jumbo“ und das Zaun-Projekt in Ithumba, in Thuma/Malawi das Sponsoring der Anti-Wilderer-Einheit sowie in Tansania „Peace for Conservation“.

 

Neu sind die Aktivitäten des Vereins in Zimbabwe: Dort wird die Arbeit von „MAPP“ (Matusadona-Anti-Poaching-Programm) unterstützt, aktuell u.a. mit der Anschaffung eines dringend benötigten Fahrzeugs, und für „Z.E.N.“ (Zimbabwe Elephant Nursery) wird ein Förderprogramm zur Aufzucht von verwaisten Elefantenbabies gestartet.  Als nächstes Projekt in Thuma/Malawi ist der Aufbau eines Eco-Camps geplant.

 

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: März 2017

Wir hatten sehr viel zu tun, diesen Monat. Sage und schreibe sieben neue Waisen kamen im März zu uns und zwei Mal sogar zwei an einem Tag! Die Natur zahlt jetzt den Zoll für die lange Dürre, und mit ihr all die kleinen und großen Kreaturen. Auch der Mensch-Wildtier-Konflikt hat einen neuen Höhepunkt erreicht und viele Elefantenbabys von ihren Müttern getrennt. Die älteren Kühe in der Nursery, Mbegu, Godoma, Dupotto und Ukame, ebenso wie Klein-Malkia, sind sehr freundlich und liebevoll gegenüber den Neuankömmlingen gewesen und sind ihnen kaum von der Seite gewichen. Malkias fürsorgliche Ader ist eine große, schöne Überraschung und wir sind uns sicher, daß sie irgendwann in Godomas und Mbegus Fußstapfen treten und vielleicht selbst mal Leitkuh in der Nursery wird. Mbegus Eigenschaften als potentielle Leitkuh verblüffen uns immer wieder – diesen Monat wurde uns bewußt, wie genau sie jedes einzelne Baby in der kleinen Herde kennt und sich sofort auf die Suche macht, wenn sie eines von ihnen nicht sehen kann.

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Ein weibliches Elefantenbaby im Alter von etwa einem Jahr, dessen Rüssel sich fest in einer Metallschlinge verfangen hatte, wurde am Abend des 10. Februar bei Ngirare im Maasai Mara Schutzgebiet gesichtet. Es hielt sich in einer großen wilden Herde auf, und da es schon spät war, war es aussichtslos, an diesem Tag noch eine Operation ins Auge zu fassen. Das Management des Schutzgebiets sorgte dafür, dass Wildhüter über Nacht die Herde beobachteten, sodass das verletzte Kalb am nächsten Morgen leicht gefunden werden konnte; dann sollte das vom DSWT finanzierte mobile Tierarztteam mit dem Kenya Wildlife Service-Tierarzt Dr. Campaign Limo vor Ort sein und helfen. Während der Nacht ging die Herde allerdings in den Wald, was es wieder schwierig machte, das Kalb von der peinigenden Falle zu befreien, die langsam seinen Rüssel durchschnitt. Der Hubschrauber des Mara Elephant Projects wurde zu Hilfe gerufen und dem Piloten Mark Goss gelang es, die Herde vorsichtig aus dem dichten Unterholz in freies Gelände zu treiben. Es war ersichtlich, dass das Baby schreckliche Schmerzen haben musste.

 

 

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