Umani Springs

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Juli 2017

 

Die Ausgabe von leckeren Luzerne-Pellets an der Suhle hat diesen Monat sogar sonst ruhige Waisen – so wie Tamiyoi – in gierige, unverschämte kleine Freßmäuler verwandelt. An einem Tag beobachteten wir Enkesha und Jotto wie sich um den gleichen Haufen stritten, denn Enkesha wollte Jotto partout nichts abgeben. In den Morgenstunden rannten Mbegu, Murit und Tamiyoi zwischen all den Ställen hin und her, um so viele Reste wie möglich aufzusammeln. Zur gleichen Zeit mussten sie sich aber auch vor den Keepern verstecken, die versuchten ihre Schützlinge zusammenzutrommeln, um in den Busch aufzubrechen.

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Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Juni 2017

 

Das Großereignis diesen Monat war der Abschied von Ukame, Wanjala und Galla, die Anfang Juni in unsere Auswilderungsstation nach Ithumba im Nationalpark Tsavo-Ost umgezogen sind. Es hat ein bißchen gedauert, aber irgendwann hat sich Ukame auf den Lkw-Anhänger getraut und konnte umziehen. Am Tag zuvor waren alle drei Waisen nervös und mißtrauisch und mußten auf den Anhänger gelockt werden. Zum Schluß waren sie aber pünktlich um 3.30 Uhr morgens auf dem Weg. Am nächsten Tag waren Mbegu, Maramoja, Pare, Lasayen, Rapa, Ndiwa und Mundusi einen traurigen Eindruck, waren ganz geknickt und schienen ihre älteren Freunde zu vermissen. An diesem Tag fraßen sie alle ganz in der Nähe ihrer Keeper und niemand wollte sich weit von der Gruppe entfernen. Später im Juni hatten sich Maramoja, Ndiwa, Mundusi und Mteto zusammengefunden und wurden wieder zusammen beim Grasen gesehen, jetzt unter Anführung von Maramoja und Ndiwa. Weiterlesen

Mittwoch, 1. Februar 2017
Heute war ein sehr verspielter Tag. Kaum waren die Waisen aus ihren Gehegen gekommen, gingen sie direkt zum Kratzfelsen, wo Faraja sich den Hintern schuffelte. Sonje kletterte auf den Felsen, um die Keeper zu beeindrucken. Im Wald kollerte Alamaya Lima Lima und Zongoloni zu, die beide weit vor ihm gingen. Lima Lima hörte ihn; sie hielt an, drehte sich um und kam, gefolgt von Zongoloni, zu ihm zurück. Die zwei tätschelten ihn zur Beruhigung, bevor sie ihn zum Wasserloch und zur Mittagsmilch eskortierten. Danach genossen sie alle ein Staubbad.

Ziwa und Mwashoti trinken ihre Milch

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Sonntag, 1. Januar 2017
Nach der morgendlichen Fütterung um 6 Uhr rannten die Babys zur Laderampe, um sich an deren Wänden zu kratzen. Sie alle genossen es, ihre Hintern und Hälse an der rauhen Oberfläche zu schuffeln. Mwashoti drehte sich um und wollte Alamaya drohen, wobei er laut trompetete. Alamaya ließ sich aber von Mwashotis Trompeten überhaupt nicht beeindrucken und futterte einfach weiter. Er sammelte Blätter auf und steckte sie sich in den Mund. Mwashoti ließ seinen Frust darüber, dass er von Alamaya einfach ignoriert wurde, an den nahegelegenen Büschen aus. Als er keine Lust mehr hatte, darin herumzutrampeln, versuchte er, auf Sonje zu klettern, die gerade ihren Bauch auf dem Boden kratzte. Er nahm das als Einladung zum Spielen und machte sich daran, auf sie zu krabbeln. Sonje störte das in keinster Weise, denn Mwashoti als eines der Babys der Gruppe, darf das natürlich.

Die Waisen kratzen sich fleißig

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Donnerstag, 1. Dezember 2016
In der Nacht begann Lima Lima, gegen die Absperrung ihres Geheges zu stoßen und dabei laut zu kollern, um die anderen Waisen zum Mitmachen zu bringen. Zongoloni und Quanza waren auch gleich dabei. Als die Keeper aus ihrem Zelt kamen, um herauszufinden, warum Lima Lima und einige andere so einen Aufstand machten, sahen sie einen wilden Bullen, der am Zaun stand und die Waisen durch diesen hindurch beobachtete. Lima Lima wollte hinaus und den Bullen kennenlernen! Alamaya schrie laut, als er hörte, wie Lima Lima sich beschwerte. Als die Keeper zu den Waisen gingen und beruhigend auf sie einredeten, brach der Bulle in Richtung Wasserquelle auf. Die Babys entspannten sich wieder, und auch Murera und Sonje legten sich wieder zum Schlafen hin.

Murera erntet ein paar Wurzeln

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