Umani Springs

Donnerstag, 1. Dezember 2016
In der Nacht begann Lima Lima, gegen die Absperrung ihres Geheges zu stoßen und dabei laut zu kollern, um die anderen Waisen zum Mitmachen zu bringen. Zongoloni und Quanza waren auch gleich dabei. Als die Keeper aus ihrem Zelt kamen, um herauszufinden, warum Lima Lima und einige andere so einen Aufstand machten, sahen sie einen wilden Bullen, der am Zaun stand und die Waisen durch diesen hindurch beobachtete. Lima Lima wollte hinaus und den Bullen kennenlernen! Alamaya schrie laut, als er hörte, wie Lima Lima sich beschwerte. Als die Keeper zu den Waisen gingen und beruhigend auf sie einredeten, brach der Bulle in Richtung Wasserquelle auf. Die Babys entspannten sich wieder, und auch Murera und Sonje legten sich wieder zum Schlafen hin.

Murera erntet ein paar Wurzeln

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Dienstag, 1. November 2016
Murera, Sonje und der kleine Mwashoti schlossen sich mit Lima Lima, Ziwa und Alamaya zusammen und gingen hinaus, um die üblichen Aktivitäten im Wald zu beginnen. Sie suchten nach dem frischen Gras, das sich seit Beginn der Regenfälle zeigt. Einige wunderschöne Schmetterlinge waren auch zu sehen, und Alamaya war gar nicht begeistert davon, dass sie vor ihm entlang flogen. Er drohte ihnen und trompetete laut. Sonje und ihre beste Freundin Murera sahen dem Treiben zu. Sie schauten in alle Richtungen und passten auf, dass die frechen Jungs die Kleinen nicht ärgern würden, die sie beschützen. Nur der größte Bulle Jasiri setzte an, den kleinen Jungs hinterher zu laufen, doch er drehte schnell wieder um und überließ sie den Leitkühen.

Alamaya

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Samstag, 1. Oktober 2016
Sonje begann den Tag damit, nach den Babys zu schauen. Sie lud sie ein, mit ihr zu spielen, als sie sich auf den Boden legte und sich den Bauch kratzte. Sowohl Alamaya als auch Mwashoti machten gerne mit und hatten viel Spaß beim Spielen mit ihr. Murera stand währenddessen an der Seite und wartete darauf, dass die beiden Jungs sich ihr anschließen würden; es nützte aber nichts, denn Sonje hatte ihre uneingeschränkte Aufmerksamkeit.
Später kam Lima Lima zu Alamaya, und er ging ihr entgegen, steckte seinen Rüssel in ihren Mund und flüsterte seiner Freundin etwas zu. Nachdem die beiden eine Weile gemauschelt hatten, wurden die Babys plötzlich von ein paar Büffeln aufgeschreckt, die ihren Weg kreuzten. Als sie alle aus dem Weg rannten, ging Alamaya verloren und niemand wusste, wo er war. Die Keeper riefen nach ihm und hörten ihn aus der Ferne trompetend antworten. Lima Lima und Zongoloni machten sich daran, ihn zu holen und wieder mit dem Rest der Waisen zu vereinen. Als er zurückkehrte, wurde er vom Rest der Gruppe mit ausführlichem Trompeten und Kollern begrüßt.

Die Waisen schuffeln verspielt ihre Hinterteile

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Donnerstag, 1. September 2016
Der wilde Bulle namens Ndugu besuchte die Waisen letzte Nacht an den Stallungen. Er wollte sie wohl dazu einladen, ihn in den Wald zu begleiten, doch er sah, dass sie in ihren Gehegen waren und nicht mit ihm hinausgehen konnten. Er ließ etwas Dung zurück, den die Waisen am Morgen fanden. Zongoloni schnupperte daran und probierte ihn, während die Gruppe in der Nähe des Zauns Ndugus Spuren in Richtung der Chyulu-Berge folgte. Schließlich holten sie ihn ein, und er näherte sich Lima Lima, die sich freute, ihn kennenzulernen. Lima Lima wurde ihrer Rolle als Mini-Leitkuh gerecht und stellte dem wilden Bullen die anderen Waisen vor. Murera gefiel das Treffen aber gar nicht, und sie blieb zusammen mit Mwashoti weit von ihm entfernt, damit Ndugu ihm nicht zu nahe kommen konnte.
Zur Schlammbadzeit führte Alamaya die Waisen bis zum Wasserloch an. Zongoloni ging zu ihm und berührte seinen Schwanzstummel, was Alamaya sehr irritierte. Er zeigte, dass er nicht mit sich spaßen lässt, indem er Zongoloni kräftig schubste und ihr zu verstehen gab, dass sie damit aufhören sollte.

Zongoloni grast fleißig

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Montag, 1. August 2016
Als die Waisen heute Morgen aus den Gehegen kamen und ihren Tag begannen, hörten sie viele wilde Elefanten im Wald herumjagen, laut trompeten und durch ihre Rüssel blasen. Sie versuchten damit wohl, die Waisen zu sich zu locken, als diese, von Lima Lima angeführt, in den Wald gingen. Faraja schlug sich auch tatsächlich ins Unterholz und suchte nach den wilden Elefanten, konnte sie aber nicht sehen. Daraufhin brach er einfach ein paar Zweige ab und fraß von den Blättern, bevor er sich wieder dem Rest der Gruppe anschloss.
Am Wasserloch nahm Sonje Mwashoti und Ziwa zum Schwimmen mit, nachdem sie ihre Mittagsmilchflaschen bekommen hatten. Quanza trat ans Ufer, war sich aber noch nicht sicher, ob sie baden sollte oder nicht. Schließlich beschloss sie, heute auf das Bad zu verzichten. Im Wald sah Lima Lima, wie Mwashoti versuchte, über ein paar große rutschige Felsen zu laufen. Wegen seines beschädigten Vorderbeins hatte er einige Schwierigkeiten dabei, und so schob sie ihn ein wenig, um ihm hinüber zu helfen.

Faraja geht auf dem Weg

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