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Am 29 Juni hat der Amboseli Trust for Elephants (ATE) zusammen mit dem Big Life Piloten Craig Millar einen verletzten Elefantenbullen im Amboseli Nationalpark gesichtet. Bei genauerer Betrachtung stellten sie fest, dass es sich um einen Bullen handelte, der unter dem Namen Ulysses bekannt ist, und dass er eine nässende Speerwunde oben an der Rückseite seines linken Beins hatte. Es war schon zu spät, um noch an diesem Tag einen Tierarzt zu rufen, aber am nächsten Morgen brachen die ATE Bodenteams bereits im Morgengrauen auf, um den Bullen zu suchen und ihn für die Behandlung zu orten. Der DSWT wurde alarmiert, um bei der veterinärmedizinischen Behandlung zu unterstützen. Glücklicherweise wurde der Elefantenbulle sehr schnell gefunden und der DSWT Pilot holte den KWS Tierarzt Dr. Poghon, der die vom DSWT finanzierte Tsavo Mobile Veterinary Unit leitet, vom Tsavo River Gate in Tsavo West ab. Unser Pilot flog ihn nach Amboseli, um den Elefantenbullen zu behandeln, da die DSWT Amboseli Mobile Veterinary Unit ihren Monatsurlaub hatte.

Ulysses steht still, nachdem er betäubt wurde

Ulysses steht still, nachdem er betäubt wurde

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Am 20. Mai sahen Besucher einen Elefantenbullen mit einer schweren Verletzung, die von einer Kabelschlinge um sein Bein verursacht wurde, als er ein Wasserloch im Norden des Tsavo Nationalparks aufsuchte. Das Bein des Elefanten war extrem geschwollen und es war offensichtlich, dass sich die Kabelschlinge durch den Knochen geschnitten hatte. Sein starkes Humpeln war ein Zeichen dafür, dass er unsagbare Schmerzen hatte. Der Kenya Wildlife Service (KWS) wurde kontaktiert, der wiederum Angela Sheldrick im David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT) Headquarter über den Zwischenfall informierte, so dass das Sky Vet Team zu der Stelle geflogen werden konnte, um den Bullen zeitnah zu behandeln, bevor er in die weite Wildnis des nördlichen Tsavo Parks verschwand. Dr. Poghon, der die DSWT Mobile Vet Einheit im Tsavo leitet, war zu dem Zeitpunkt für 2 Wochen auf einem Lehrgang in den USA.

 


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Das SkyVet Team musste im Januar schnell und effektiv viele Notfälle behandeln.

Am 05. Januar wurden wir in die Mara gerufen, nachdem ein Elefantenbaby mit einer furchtbaren Schlingenwunde an seinem Hinterbein gesichtet wurde. Angestellte vom Cottar’s 1920s Safari Camp fuhren das SkyVet Team, das am frühen Nachmittag in die Mara geflogen war, ins Olderekesi Naturschutzgebiet, wo das verletzte Elefantenbaby und dessen Mutter mitten in einer Herde von ungefähr 12 Elefanten beobachtet wurden.

 

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Am 4. Januar, als wir uns um die Meldung einer durch eine Schlinge verletzten Löwin in Tsavo kümmerten, wurde vom Team des David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT) auch ein Elefant mit einer Schlinge um eins seiner Hinterbeine gesichtet. Sowohl die Behandlung der Löwin als auch die des Elefanten wurde für den 5. Januar geplant, da es, als die SkyVets ankamen, bereits zu dunkel geworden war, um ihnen zu helfen.

 

Der Tierarzt des Kenya Wildlife Service (KWS) wurde am 5. Januar morgens mit dem DSWT Helikopter abgeholt und man begann sofort, den Elefanten zu lokalisieren. Der junge Bulle wurde gegen 09:45 Uhr aus der Luft betäubt, die Schlinge entfernt und die Verletzungen an seinem Bein sowie seinem Fuß behandelt. Nur 30 Minuten später war er wieder auf den Beinen und hat gute Aussichten auf eine vollständige Genesung.

 

Anschließend kümmerte sich das Team um die durch eine Schlinge verletzte Löwin. In nur wenigen Stunden konnten wir das Leben von zwei Wildtieren retten. Diese Arbeit ist nur Dank Ihrer Unterstützung möglich – Danke!

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Originalartikel erschienen beim David Sheldrick Wildlife Trust, übersetzt aus dem Englischen.

Am 4. Januar 2016 meldete ein Safari-Guide, dass er eine Löwin mit einer Schlinge um den Hals gesehen hat. Das Team vom David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT) eilte zur Stelle und fand ein Rudel mit 7 Löwen, deren Bewegungen überwacht wurden, während das Sky Vet Team gerufen wurde.

 

Als der Tierarzt ankam, war es leider schon zu spät am Abend, um die Löwin zu behandeln. Deshalb wurde beschlossen, am 5. Januar mit dem DSWT Helikopter hinauszufliegen. Das Löwenrudel wurde wieder gefunden und der Tierarzt vom Kenya Wildlife Service (KWS) betäubte die junge Löwin am Nachmittag fachmännisch von einem Fahrzeug aus. Die Löwin schlief abseits vom Rudel und um die Sicherheit des Tierarztes zu gewährleisten, wurde das Rudel mit Hilfe des Fahrzeuges vertrieben. Die Schlinge wurde problemlos entfernt und hatte Gott sei Dank nur eine kleine Verletzung am Hals der Löwin verursacht. Gegen 13:30 Uhr war sie wieder bei vollem Bewusstsein und mit ihrem Rudel vereint.

 

Ein großer Erfolg Dank der Zusammenarbeit des DSWT und des KWS – unser Dank gilt allen Beteiligten.

 

Originalartikel erschienen beim David Sheldrick Wildlife Trust, übersetzt aus dem Englischen.

 

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