Aus einem Bericht in der Botswana Daily News vom 14.6..18 gehen keine guten Zeichen für die Elefanten in Botswana hervor.

Der Minister für für Umwelt, Naturschutz und Tourismus Tshekedi Khama, Bruder des ehemaligen Präsidenten, der 2014 Trophäenjagd und Jagdtourismus verboten hatte, um den Artenschutz zu fördern äußerte sich besorgniserregend.

 

Minister Khama wies darauf hin, dass die Zahl der Elefanten in Botswana die Bevölkerung übersteigt und es daher an der Zeit sei, über die Aufhebung des Jagdverbotes nachzudenken. Er stellte jedoch fest, dass „nur“ Bürgern des Landes die Jagd erlaubt sein sollte.

 

Er erklärte, dass es wichtig sei, eine Liste von Tieren zu erstellen, die gejagt werden könnten, und wies darauf hin, dass die größte Herausforderung darin bestehe, dass andere Länder die Einfuhr von tierischen Produkten verbieten.

 

Herr Khama äußerte auch die Besorgnis, dass die Bewohner Botswanas keine wichtigen Akteure im Tourismus-Sektor seien, da sie nur als Angestellte dienen würden.

 

Der Minister reagierte auf die stellvertretende Vorsitzende des „Rakops Village Development Committee“, Frau Bashingi Boingotlo, die die Sorge äußerte, dass die Zahl der Elefanten in Botswana die Bevölkerung übersteigt und dass sie auch Menschen getötet und viel Eigentum beschädigt haben.

 

Frau Boingotlo schlug vor, dass die Regierung einen Markt für Elefanten finden sollte, um Mittel für einen Grenzzaun zu sammeln, der wilde Tiere daran hindern könnte, in Stammesgebiete einzudringen.

 

Sie forderte auch die Aufhebung des Jagdverbotes.

 

Solche Ideen sollten schon im Keim wieder erstickt werden, da Botswana mit dem Jagdverbot im Jahre 2014 als Vorbild galt. 

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.

Archiv