Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Juni 2018

 

Es war ein Monat der Umstellungen für die Elefantenbabys in der Nairobi-Nursery. Für ein paar war es eine willkommene Abwechslung, daß einige der älteren Waisen nach dem Umzug nach Tsavo jetzt nicht mehr da waren. Jotto, Ambo und Mapia zum Beispiel „stiegen“ jetzt in die nächstältere Gruppe auf. Die Jüngsten freuten sich unterdessen darüber, daß sie sich wieder ungestört ihrer Spielerein widmen konnten, ohne sich nach den älteren richten zu müssen. Jetzt, da einige der dominanten Waisen wie Esampu und Mteto nicht mehr da sind, nimmt man andere wie Maisha und Malima, Kuishi, Jotto und Emoli viel stärker war und bemerkt erstmals wie verspielt sie eigentlich sind!

 

Sogar der kleine, sonst so unschuldig wirkende Jotto, hat diesen Monat alle möglichen Ringkämpfe mit Ambo, Mapia und Emoli angezettelt. Er scheint sich als stärkster Bulle in der neuen Herdenhierarchie etablieren zu wollen, jetzt da die älteren Bullen weg sind. Musiara und Sattao scheinen sich an das neue Leuben ohne ihre Adoptivmütter Mbegu und Godoma gewöhnt zu haben und knüpfen jetzt enge Bande mit Tagwa, Ndiwa und Sana Sana, manchmal auch Malkia. Der kleine Spaßvogel Maktao ist und bleibt am glücklichsten, wenn er bei seinen Keepern ist. Wir sind uns ziemlich sicher, daß Tagwa demnächst die neue Leitkuh der Gruppe wird. Godoma und Mbegu (jetzt in Tsavo) haben sie ja förmlich angelernt. Sie wird mit Sicherheit tatkräftig von Tamiyoi, Sana Sana und Malkia unterstützt werden, die sich immer aufopfernd um die Jüngeren kümmern. Diesen Monat wurden ihre Fähigkeiten schon einmal von Klein Kiasa auf die Probe gestellt. Kiasa scheint dort weitermachen zu wollen, wo Esampu (jetzt in Tsavo) aufgehört hat. Liest man sich die täglichen Aufzeichnungen der Keeper durch, findet man unzählige Einträge über Störungen: Kiasa stört einen freundschaftlichen Ringkampf, Kiasa schafft es, eine friedliche Fütterung in komplettes Chaos zu verwandeln, Kiasa verlangt mehr Milch und so weiter. Mit dem Schwanzbeißen hat sie auch immer noch nicht aufgehört, so daß die älteren Waisen oft damit beschäftigt sind, ihre jammernden Opfer zu trösten.

 

Shukuru ist mit Abstand die Älteste in der Nursery und Angela meint, daß es nicht gut für sie ist, nur mit kleinen Babys zusammen zu sein. Sie scheint träge und unmotiviert, besonders jetzt, da die älteren in der Herde alle nach Tsavo umgezogen sind. Und schließlich hatte sie ja schon einmal in der Auswilderungsstation in Ithumba gelebt und kam nur zurück nach Nairobi, weil sie krank war. Zwar ist sie immer noch nicht wieder komplett hergestellt, aber sie muss dringend wieder mit Gleichaltrigen zusammenleben. Also haben wir beschlossen, sie nach Umani-Springs zu verlegen. Weil sie den Umzugs-Lkw schon kannte, war das ganze Prozedere überhaupt kein Problem für sie, und am 16. Juni war es soweit und sie zog in den Kibwezi-Wald um. Shukurus Abreise schien besonders schwer für Ndiwa und Sagala. Ndiwa war an die gemeinsamen Ausflüge in den Busch mit Shukuru gewöhnt und ist sich jetzt unschlüssig, ob sie einfach alleine losziehen oder bei der Herde bleiben sollte. Sie scheint ein bißchen durcheinander, aber wir denken, das wird sich bald geben. Sagala war gar nicht begeistert, daß sie jetzt einen neuen Schlafplatz bekommen sollte. Als die älteren Waisen auszogen, wurden alle Waisen wieder in das Selbe Stallgebäude verlegt, und besonders Sagala tat sich schwer mit der Veränderung.

 

Klein Luggard geht es viel besser, sowohl körperlich als auch seelisch. Sein gebrochenenes Bein hatte ihn letzten Monat ziemlich bedrückt. Luggard scheint am glücklichsten, wenn er in einer Herde mit älteren Waisen im Busch ist. Mittlerweile kann er ganz gut Schritt halten, und wenn die Herde weiter in den Park zieht und die die Keeper ihn zurückhalten wollen, beschwert er sich lauthals. Giraffe Kiko hat uns den ganzen Monat mit seinem Starrsinn unterhalten. Sein Stall liegt direkt neben Luggards, und als sie abends hineingebracht wurden, schien es ihm ein bestimmter Zweig in Luggards Abendbrot angetan zu haben. Er versuchte, ihn durch das Fenster zu zerren, das die beiden Ställe verbindet. Luggard war empört und begann an der anderen Seite an dem Zweig zu zerren. Beide kämpften verbissen und Luggard ging schlußletztlich als der Sieger hervor und legte sein Abendbrot vorsorglich auf die andere Seite seines Stalles, weg von der diebischen Giraffe! Kiko schien es ebenfalls aufzufallen, daß ein paar der älteren Elefanten fehlten und jetzt, da sie ihn nicht mehr verjagen konnten, folgte er den Jüngeren wieder hinaus in den Eald. Musiara, der Kiko noch nie leiden konnte, drohte ihm ein paar Mal, aber wurde wegen seiner winzigen Größe von Kiko nicht wirklich ernst genommen.

 

Unsere Nashörner: Wir haben uns sehr gefreut, daß wir diesen Monat Solio zu Gesicht bekamen. Solio ist eines unserer Nashörner, daß mittlerweile ein glückliches Leben in der wilden Nashorngemeinschaft im Nairobi Nationalpark führt. Wir sind buchstäblich über sie gestolpert, denn sie lag im Busch, wo die Elefantenwaisen an einem Tag grasten. Wir sind uns nicht sicher, wer mehr überrascht war – die Elefanten oder Solio, die aus ihrem tiefen Mittagsschläfchen geweckt wurde. Aber sobald sie die Elefanten und ihre Keeper erkannte, schleppte sie sich einfach in den nächsten Schattenplatz, um ihr Nickerchen fortzusetzen. Ihr Freund, unser blinder Nashornbulle Maxwell lebt nach wie vor im Stallgelände der Nursery und genoss das frische Wetter diesen Monat. Die Warzenschweine gehen ihm langsam gehörig auf die Nerven, denn sie naschen ihm ständig seine Luzernepellets wet. Jotto hat Max in ein paar Spielchen verwickelt, manchmal rangelten sie durch die Gatterstäbe und rannten danach beidseits des Gatters auf und ab. Maxwell liebt diese Spielchen und sie dauern meistens bis die Elefantenwaisen schließlich auf ihre Tagestour in den Wald aufbrechen.

 


Mapia next to Ndiwa 6/1/2018

Sagala browsing with the others now 6/1/2018

 


Sana Sana 6/1/2018

Kuishi playing around 6/2/2018

 


Jotto messing around at mud bath 6/2/2018

Mapia having his milk 6/2/2018

 


Little Musiara 6/3/2018

Sattao playing on the ground 6/3/2018

 


Maktao loving his grass 6/3/2018

Musiara, Malkia and Tagwa 6/4/2018

 


Malkia and Sana Sana 6/4/2018

Luggard 6/4/2018

 


Ambo in a playful mood 6/5/2018

Sweet Enkesha browsing 6/5/2018

 


Maktao with Maisha on the right 6/5/2018

Ndiwa was messing around 6/6/2018

 


Mapia, Ndiwa in the middle and little Kiasa 6/6/2018

Sattao and Ambo eating 6/6/2018

 


Malima playing in the mud 6/7/2018

Maisha playing around 6/7/2018

 


Sagala browsing 6/7/2018

Jotto and Mapia 6/8/2018

 


Jotto hiding behind Mapia 6/8/2018

Tamiyoi with Jotto 6/8/2018

 


Shukuru browsing on her own 6/9/2018

Maisha doesn’t play with her food 6/9/2018

 


Musiara is such a gentle boy 6/9/2018

Tamiyoi with Maktao playing 6/10/2018

 


Tamiyoi 6/10/2018

Little Enkesha 6/10/2018

 


Jotto sliding into the mud 6/11/2018

Maxwell saying hi 6/11/2018

 


Malkia following her keepers 6/11/2018

Kiko walking in the bush 6/12/2018

 


Kiko going to find the elephants 6/12/2018

Kuishi with little Sattao 6/12/2018

 


The orphans having their milk 6/13/2018

Luggard out in the forest 6/13/2018

 


Sana Sana, Malima and Sattao 6/13/2018

Shukuru leading the herd 6/14/2018

 


Tagwa all covered in mud 6/14/2018

Kiasa leading the way home 6/14/2018

 


Tamiyoi and Jotto 6/16/2018

Malkia browsing in the cloudy weather 6/16/2018

 


Kuishi missed Shukuru 6/16/2018

Naughty Kiko browsing 6/17/2018

 


Malima was not happy with Kiko 6/17/2018

Tagwa was not happy with Kiko either! 6/17/2018

 


Kiasa walking in for her milk 6/18/2018

Sattao walking through the bush 6/18/2018

 


Sana Sana all muddy! 6/18/2018

Maktao, Musiara and Kuishi 6/19/2018

 


Emoli with Maktao 6/19/2018

Emoli feeding on grass 6/19/2018

 


Mapia and Ambo in the mud 6/20/2018

The orphans walking with their keepers 6/20/2018

 


Musiara, Tagwa and Sagala 6/20/2018

Jotto was in a playful mood 6/21/2018

 


Malkia eating delicious grass 6/21/2018

Sana Sana 6/21/2018

 


Emoli having a drink 6/22/2018

Maxwell eating his lucerne pellets 6/22/2018

 


Poor little Maisha 6/22/2018

Luggard walking with his keeper 6/23/2018

 


Orphans walking back home 6/23/2018

Maktao, Musiara, Tagwa, Malima and Kiasa 6/23/2018

 


Sattao browsing with Ambo 6/24/2018

Malima in a playful mood 6/24/2018

 


Kuishi  6/24/2018

Sagala out in the forest 6/25/2018

 


Sagala browsing with Maktao 6/25/2018

Sana Sana running in for her milk 6/25/2018

 


Kiasa is a naughty little girl! 6/26/2018

Kiasa is a funny little thing 6/26/2018

 


Musiara 6/26/2018

Kuishi with Musiara 6/27/2018

 


Kuishi browsing 6/27/2018

Ndiwa, Kiasa and Sagala  6/27/2018

 


Kiko in the bushes 6/28/2018

Maktao, Mapia and Sattao 6/28/2018

 


Luggard 6/28/2018

Maxwell wide awake 6/29/2018

 


Sana Sana 6/29/2018

Tamiyoi and Jotto 6/29/2018

 


Musiara is a funny little elephant 6/30/2018

Maktao and Emoli 6/30/2018

 


Tamiyoi playing in the mud 6/30/2018

 

Monatsbericht für die Voi-Gruppe: Juni 2018

 

Jetzt ist es schon einen Monat her, daß Mbegu, Ndotto, Lasayen, Murit, Godoma und Ngilai in die Voi-Auswilderungsstation umgezogen sind, und sie haben sich erstaunlich gut eingewöhnt. Die größte Veränderung sieht man an Murit, der schon vier Jahre alt ist und länger in der Nursery geblieben ist, weil er manchmal gesundheitliche Probleme hatte. In seinem neuen Zuhause blüht er jetzt regelrecht auf. Er genießt den Stimulus und den Kontakt zu den älteren Waisen, den Ex-Waisen und wilden Herden. Er ist der Star an der Suhle und ist eine Wasserratte durch und durch. Die in der Nursery entstandenden Freundschaften sind nach wie vor unerschütterlich: Mbegu und Godoma sind unzertrennlich, ebenso wie Ndotto und Lasayen, Murit und Ngilai. Unsere Neuzugänge hatten auch schon ein paar Begegnungen mit wilden Herden, von denen es in Voi jede Menge gibt. Den wilden Herden gefällt die neue Suhle, die wir extra am Hang des Masinga-Berges ausgehoben haben und über den Tanklaster des Trusts mit Wasser befüllen. Frisches Wasser in der Stalltränke und eine gut frequentierte Suhle sind immer auch anziehend für die wilden Herden, die manchmal mit ihrem ganz kleinen Nachwuchs kamen und den Waisen sogar erlaubten, diesen anzufassen – was für ein Erlebnis!

 

Während sich alle Nursery-Waisen gut eingelebt haben, hatten Mudanda und Tahri so ihre Probleme mit der Veränderung. Die Beiden waren des Öfteren eifersüchtig. Besonders Tahri war ziemlich garstig und hat Mbegu einmal ziemlich heftig geschubst. Aber Mbegu weiß sich gegen solch billige Mittel zur Wehr zu setzen, saugte einfach ein bißchen kaltes Wasser aus der Tränke und prustete es über Tahris Kopf! Ihre Leitkuhinstinkte sagten ihr, daß Tahri kein Feind war und über den Monat hat Mbegu immer wieder den Kontakt zu Tahri gesucht, um sich mit ihr anzufreunden, dagegen schien Tahri am Monatsende auch gar nicht mehr abgeneigt! Tahri hat eigentlich auch gar keinen Grund zur Sorge. Ndii vergöttert sie nach wie vor, genauso wie Kenia wie eh und je Mudanda anhimmelt. Keine andere Elefantenkuh kann ihnen bei ihren Schützlingen das Wasser reichen, ihre Verbindung scheint unverwundbar, was wirklich herzerwärmend zu beobachten ist. Die anderen jungen Kühe in der Voi-Herde (und davon gab es viele) begannen jetzt, die Neuzugänge besser kennen zu lernen. Arruba frisst oft mit Godoma und Embu mit Ndotto. Arruba ist wahnsinnig aufgeregt, was man besonders in der Zeit an der Suhle merkt. Dann flippt sie völlig aus, planscht mit den Vorderbeinen im Wasser und verspritzt das schlammige Wasser in die Gesichter derer, die hinter hier stehen.

 

Seit die Waisen aus Nairobi angekommen, hat sich auch Ndorias Persönlichkeit verändert. Aufgrund ihrer Schwanzbeißerei war sie vorher immer ein bißchen isoliert, scheint aber jetzt ein vollkommen neuer Elefant zu sein. Sie grast glücklich und ausgeglichen neben den Neuzugängen. Nur die älteren Artgenossen haben immer ein Auge auf sie, falls sie wieder mit ihren Mätzchen anfangen sollte.

 

Die vielen Baby-Elefanten scheinen dem 6-jährigen Tundani ein bißchen anstrengend zu werden und er seilt sich des Öfteren von der Gruppe ab, um eine kleine Pause von dem Trubel zu bekommen. Er verbringt dann seine Zeit mit den älteren Bullen, wohl auch, um sich von ihnen ein paar Tricks abzuschauen. Einmal überzeugte er die Herde, einen Tag mit einem wilden Elefantenbullen zu verbringen – was für ein Erlebnis für die Neuzugänge! Sie waren ziemlich überwältigt von seiner Größe und man kann annehmen, daß sie keine Erinnerung an einen Elfantenbullen in der Wildnis mehr hatten. Es dauerte eine Weile bis sich Ndii, Mashariki und Panda halbwegs entspannt hatten. Einem Ex-Waisen gelang es jedoch schließlich, den Babys die Angst zu nehmen: nach fast sechs Monaten Abwesenheit tauchte am 7. Juni Laikipia auf und blieb den Rest des Monats in der Nähe. Er kam regelmäßig zur Suhle oder ins Stallgelände, wenn die Neuzugänge auch da waren. Mbegu war sehr neugierig auf diesen Riesen, den die anderen Waisen so gern zu haben schienen. Er war so freundlich gegenüber den Waisen, ließ sie ihn mit ihren Rüsseln berühren, ihn grüßen und ihn kennen lernen. Er ist in der Tat ein sehr sanftmütiger Elefantenbulle. Und da er hin und wieder auch in Gesellschaft von wilden Bullen kam, hatten die Waisen diesen Monat wieder viel Kontakt zu Artgenossen.

 


Tahri and Tundani browsing 6/1/2018

Wild elephants can smell the Orphans 6/1/2018

 


Mbegu at the 11am milk feed 6/1/2018

Kenia scratching against a rock 6/2/2018

 


Murit at the water trough 6/2/2018

Godoma at the mud-bath 6/2/2018

 


Arruba with Godoma 6/3/2018

Suswa on Msinga Hill 6/3/2018

 


Rorogoi solo browsing 6/3/2018

Ngilai in a playful mood 6/4/2018

 


Kihari playing with Arruba 6/4/2018

Nelion and Tundani in strength testing games 6/4/2018

 


Kenia walking to the dustbath 6/5/2018

Mashariki walking downhill  6/5/2018

 


Ndii at the dustbath 6/5/2018

Murit wanting to splash water 6/6/2018

 


Ndotto following Embu 6/6/2018

Bada and Kihari browsing 6/6/2018

 


Rorogoi and Nelion pleased to see Laikipia 6/7/2018

New orphans curious about Laikipia 6/7/2018

 


Nelion and Tundani in strength testing games 6/7/2018

Ndii wanting to be close to Araba 6/8/2018

 


Arruba at mud-bath 6/8/2018

Mudanda enjoys bathing 6/8/2018

 


Lasayen at the mud-bath 6/9/2018

Ndoria at teh water trough 6/9/2018

 


Wild Elephants at the waterhole 6/9/2018

Lasayen looking for his friends 6/10/2018

 


Godoma enjoys browsing 6/10/2018

Embu at mud-bath 6/10/2018

 


Arruba testing the waters 6/11/2018

Lasayen sniffing wild Elephants in the distance 6/11/2018

 


Arruba investigating the big Baobab 6/11/2018

Panda browsing 6/12/2018

 


Ndotto takes a break from browsing 6/12/2018

Lasayen Godoma and Mbegu 6/12/2018

 


Embu stretching to get to greener shoots 6/13/2018

Mbegu and Ishaq-B tender moment 6/13/2018

 


Panda bottom scratching on a rock 6/13/2018

Suswa enjoying fresh green shoots 6/14/2018

 


Murit smelling other older wild Elephants 6/14/2018

Mudanda enjoying scratching against a rock 6/14/2018

 


Bada browsing 6/15/2018

Ngulia Tawi and Oltukai 6/15/2018

 


Mashariki with a mouthful of grass 6/15/2018

Nguvu scratching behind his ears 6/16/2018

 


Arruba in a playful mood 6/16/2018

Ishaq-B finds a tree to rub against. 6/16/2018

 


Nelion ready to start morning activities 6/17/2018

Panda and Nelion teasing each other  6/17/2018

 


Murit browsing 6/17/2018

Lentili trying to convince Tahri to join her game 6/18/2018

 


Araba finds a trench to play in 6/18/2018

Laikipia strolling on Msinga Hill 6/18/2018

 


Mudanda browsing 6/19/2018

Arruba splashing water 6/19/2018

 


Tawi and Oltukai 6/19/2018

Kihari at the mud-bath 6/20/2018

 


Mudanda ready to join in the games 6/20/2018

Mashariki enjoys a scratch 6/20/2018

 


Laikipia on Msinga Hill 6/21/2018

Murit and Ndotto browsing 6/21/2018

 


Rorogoi before she came out of the narrow trench 6/21/2018

Mbegu checking in on Godoma after her long nap 6/22/2018

 


Godoma enjoys browsing 6/22/2018

Ndii trying to reclaim Tahri from Mashariki 6/22/2018

 


Ishaq-B scratching against a rock 6/23/2018

Lentili spoiling Ndotto’s games 6/23/2018

 


Murit and Lasayen strength games 6/23/2018

Mashariki playing on the red soil 6/24/2018

 


Panda in a playful mood 6/24/2018

Ndoria scratching against a rock 6/24/2018

 


Rorogoi and Bada games come to premature end 6/25/2018

Arruba trying to entice Tahri to join her 6/25/2018

 


Kihari on top of the red earth pile 6/25/2018

Ngilai trying to take the lead 6/26/2018

 


Rorogoi solo browsing 6/26/2018

Laikipia at the stockades 6/26/2018

 


Panda scratching in the morning 6/27/2018

Lentili sitting down games 6/27/2018

 


Wild Elephant and calf at the stockade 6/27/2018

Murit and Lasayen playing 6/28/2018

 


Kenia walking to the Baobab water hole 6/28/2018

Ndii and Tahri playing 6/28/2018

 


Arruba kicking the water 6/29/2018

Embu takes centre stage in bathing games 6/29/2018

 


Araba scratching bottom 6/29/2018

Kihari and Mbegu exchange morning greetings 6/30/2018

 


Lasayen and Ndotto playing 6/30/2018

Rorogoi greeting a wild herd 6/30/2018

 

Monatsbericht für die Ithumba-Gruppe: Juni 2018

 

Esampu, Mteto und Mundusi kamen am 1. Juni in Ithumba an und wurden sofort von Maramoja und Rapa wieder erkannt. Sie alle sind alte Nursery-Freunde und dementsprechend groß war die Freude über das Wiedersehen. Die Neuzugänge wurden ausgiebig mit den Rüsseln abgetastet und es jede Menge lautes und freudig erregtes Kollern. Mundusi schien zuerst ein wenig desorientiert, und schließlich war es in Tsavo auch viel heißer als in Nairobi. Aber wie alle anderen vor ihm, hat auch er sich schnell eingelebt und machte einfach nach, was die alteingesessenen Elefanten ihm vormachten, z.B. den Weg zum Wasserloch finden oder einen Schattenplatz während der Mittagshitze. Esampu dagegen war sofort angekommen und es dauerte nicht lange, da wollte sie schon die Gruppe anführen, natürlich in genau die entgegengesetzte Richtung als im ursprünglichen Tagesplan vorgesehen. Sie ist ganz offenbar sehr intelligent und unerschrocken und hat sich sofort in den Alltag in Ithumba eingegliedert. Sie bewegt sich so gewandt in der Herde, als hätte sie schon immer hier gelebt. Eben noch drei Störenfriede in der Nursery, waren sie jetzt so handzahm, daß die Keeper sich wunderten, ob wirklich die richtigen Elefanten aus Nairobi geschickt wurden. Denn der Ruf, der ihnen vorausgeeilt war, schien sich überhaupt gar nicht zu bestätigen! Den Keepern ist Esampus Elan auch um einiges lieber als der der älteren Laragai, die obendrein noch ein ziemlicher Dickkopf ist und gerne alle nach ihrer Pfeife tanzen läßt. Alle Waisen und Ex-Waisen waren den Neuzugängen eine große Hilfe bei der Eingewöhnung, ganz besonders Roi schien sie unter ihre Fittiche genommen zu haben. Sie folgte ihnen sogar nach, wenn sie das Gefühl hatte, sie haben den Anschluß verloren und könnten verloren gehen.

 

Die Ex-Waisen in Mutaras und Olares Herde sind Suguta, Kainuk, Sities, Kandecha, Kibo, Kalama, Chemi Chemi, Melia, Murka, Naisula, Tumaren, Kitirua, und sie allesamt haben sich so über die Neuen aus Nairobi gefreut, daß sie den ganzen Monat in der Gegend geblieben sind. Sie sind regelmäßig ins Stallgelände und zur Suhle gekommen, um Zeit mit den Waisen zu verbringen. Auch andere Ex-Waisen, wie Chaimu, Kasigau, Kilaguni, Kanjoro und Kibo, haben Wind vom Gruppenzuwachs bekommen und kamen immer wieder auf kurze Stippvisiten vorbei, am besten zum Baden ans Wasserloch.

 

Es war schon fast komisch, die mittlerweile erwachsenen Elefanten dabei zu beobachten, wie sie sich wieder wie Babys benahmen. Aber einmal abgesehen von der Aufregung über die Babys aus Nairobi ist es auch ein fantastisches Jahr für die Elefanten. Nach der Dürre der letzten Jahre gleicht Ithumba jetzt einem Schlaraffenland, überall gab es Wasser und Futter, und so hatten natürlich auch die Elefanten wieder neue Energie getankt. Kibo, Kasigau und Kilaguni waren während des Badespaßes besonders ausgelassen, warfen ihre Rüssel in die Luft, rangelten im Wasser, rannten umher und trompeteten enthusiastisch. Mutara wartete morgens schon auf die Jüngsten, in dem sie ihre Vorderfüße auf die Mauer an der Laderampe stellte. Und mehr als einmal legten sich Olare, Mutara und sogar Tumaren auf den Boden, um den neuen Babys die Angst zu nehmen und sie zum Herumrollen zu animieren. Ihre Einladung wurde mehr als einmal ignoriert, denn den Babys ist die schiere Größe ihrer älteren Artgenossen manchmal noch recht unheimlich!

 

Am Tag nach ihrer Ankunft, hatte auch Nasalot die Neuigkeiten durch den „Elefantenexpress“ vernommen und stand morgens vor dem Stallgelände, um die Drei zu begrüßen. Baby Nusu und Gawa freuten sich sehr, daß sie jetzt ein paar neue Spielgefährten in ihrer Größe hatten, und immer wenn Nasalot diesen Monat mit ihrer Herde vorbei schaute, spielten sie ausgelassen. Für die Neuzugänge sind das natürlich ideale Startbedingungen! Dennoch wird der Park jetzt wieder trockener, so daß auch die wilden Herden wieder häufiger zum Saufen ins Stallgelände kommen. Nach den üppigen Regenfällen dieses Jahres gibt es auch im nördlichen Tsavo noch jede Menge Futter, aber man kann jetzt schon beobachten, daß die älteren Elefanten ihrem Biorrhythmus folgen und sich jetzt wieder an ihren Wasserquellen für die Trockenzeit orientieren.

 

Alle Waisen und Ex-Waisen, nicht nur seine besten Freunde Sirimon, Olsekki und Siangiki, schauen fast täglich nach Enkikwe und seinen Heilungsfortschritten. Das Mitgefühl untereinander und die Sorge füreinander sind immer wieder faszinierend für uns, und daß obwohl unsere Schützlinge nicht einmal blutsverwandt miteinander sind. Enkikwe blieb anfangs tagsüber noch im Stall, und immer wenn einer der Ex-Waisen kam – sei es Suguta, Kenze oder Olare – liefen sie schnurstracks auf seinen Stall zu, so als ob sie ihm den täglichen Krankenbesuch abstatten wollten. Als er dann langsam wieder mit der Herde loszog, blieben Siangiki und Olsekki immer an seiner Seite und liefen absichtlich langsamer, damit er mithalten konnte. Eines Tages beobachteten wir, wie Roi und Siangiki ihn beim Fressen in die Mitte nahmen, so als würden sie ihn vor dem Rest der Welt abschirmen und beschützen wollen. Statt mit den anderen zu suhlen, planscht Enkikwe meistens lieber ein bißchen für sich an der Seite. Er hat bestimmt Sorge, daß er bei dem Getümmel ausrutschen oder geschubst werden könnte und sich sein Knie wieder verletzt. Für alle, die es noch nicht wissen: seine schweren Verletzungen stammen von einem Löwenangriff im Februar.

 

Namalok, der immer noch sehr schüchtern ist, trinkt seine Milch nach wie vor aus einem Eimer. Aber er wird langsam geselliger und spielt immer mal mit anderen Waisen wie Tusuja. Galla hat es sich mit seinen Freunden verscherzt, ganz besonders mit Karisa. Er versucht immer wieder, beim Schwimmen auf sie hinaufzuklettern und wenn sie die Flucht ergreifen, schnappt er sich ihre Schwänze, so als wollte er sie zurückziehen, um weiterzurangeln. Kamok, Roi und Dupotto sind immer noch sehr gute Freunde und fast immer zusammen anzutreffen. Die von den Keepern liebevoll genannten „Rebellen“ – Laragai, Kithaka, Barsilinga, Garzi, Lemoyian und Sirimon – schaffen es immer noch, sich tagsüber vom Rest der Herde wegzuschleichen, denn sie wollen nachts nicht eingeschlossen werden. Allerdings kommen sie jeden Abend zum Stallgelände zurück und schlafen dann wie störrische Teenager vor dem Tor (in der Wildnis!). Orwa und Bomani sind auch manchmal dabei und scheinen sie überreden zu wollen, doch einmal eine Nacht in der „richtigen Wildnis“ zu verbringen. Wir sind uns sicher, daß sie ein paar Rekruten für ihre neue Herde in der Wildnis suchen.

 


Rapa plays with Karisa 6/1/2018

The three new babies having milk once offloaded 6/1/2018

 


Zurura inspecting the new babies 6/1/2018

Nusu plays with Mteto 6/2/2018

 


Mundusi and Esampu at the mudbath 6/2/2018

Wanjala and Roi browsing together 6/2/2018

 


Pare challenging Kibo 6/3/2018

Kainuk playing with Garzi 6/3/2018

 


Mteto, Mundusi and Esampu running for milk 6/3/2018

Kenze inspecting Enkikwe’s leg 6/4/2018

 


Tusuja plays with Galla 6/4/2018

Siangiki and Oltaiyoni 6/4/2018

 


Wild bull chasing Gawa and Galana 6/5/2018

Namalok drinking from his bucket 6/5/2018

 


Ex orphans at the stockade 6/5/2018

Orwa, Bomani and Laragai 6/6/2018

 


Lemoyian riding on Tusuja 6/6/2018

Kilaguni and Kasigau in the water 6/6/2018

 


Galla plays with Bomani 6/7/2018

Kanjoro plays with Galla 6/7/2018

 


Enkikwe and Siagniki browsing together 6/7/2018

Mutara climbing over the wall 6/8/2018

 


Kamok with a branch in her mouth 6/8/2018

Tusuja plays with Sities 6/8/2018

 


Wanjala soil dusting 6/9/2018

Roi, Enkikwe and Olsekki browsing together 6/9/2018

 


Olare escorting the babies 6/9/2018

Pare greeting Olare 6/10/2018

 


Mundusi  6/10/2018

Kandecha after a wallow 6/10/2018

 


Roi and Dupotto 6/11/2018

Orwa, Lemoyian and Bomani 6/11/2018

 


Olsekki and Pare 6/11/2018

Pare scratching 6/12/2018

 


Enkikwe 6/12/2018

Garzi soil dusting 6/12/2018

 


Siangiki with Lucerne on her back 6/13/2018

Namalok playing with Tusuja 6/13/2018

 


Karisa playing with Naseku 6/13/2018

Murka scratching her eye 6/14/2018

 


Esampu 6/14/2018

Tusuja plays with Kamok 6/14/2018

 


Galla and Bomani strength testing 6/15/2018

Tusuja sniffing Kilaguni 6/15/2018

 


Galla in the water 6/15/2018

Sapalan and Pare 6/16/2018

 


Mundusi and Mteto 6/16/2018

Orphans soil dusting 6/16/2018

 


Naseku 6/17/2018

Orphans following a wild bull 6/17/2018

 


Two big tuskers 6/17/2018

Kibo 6/18/2018

 


Orphans joining a wild bull for water 6/18/2018

Mutara plays with Suguta 6/18/2018

 


Maramoja leading 6/19/2018

Lualeni 6/19/2018

 


Loijuk 6/19/2018

Roi browsing 6/20/2018

 


Wanjala browsing 6/20/2018

Kamok browsing 6/20/2018

 


Kibo playfighting with Kasigau 6/21/2018

Sities and Mutara 6/21/2018

 


Mundusi,Mteto and Sapalan browse together 6/21/2018

Garzi scratching 6/22/2018

 


Orphans feeding on Lucerne 6/22/2018

Esampu and Rapa in the bush 6/22/2018

 


Nasalot’s groupp leaving 6/23/2018

Dupotto browsing 6/23/2018

 


Roi enjoying a dustbath 6/23/2018

Esampu, Kamok and Sapalan feeding on Lucerne 6/24/2018

 


Namalok  6/24/2018

Karisa scratching 6/24/2018

 


Kibo feding on Lucerene with the orphans 6/25/2018

Mutara’s group coming to the stockade 6/25/2018

 


Ukame 6/25/2018

Bomani scratching his neck and trunk 6/26/2018

 


Kithaka heading to the bush 6/26/2018

Kauro scratches his neck while feeding on Lucerne 6/26/2018

 


Chemi Chemi and Orwa 6/27/2018

Naseku relaxing 6/27/2018

 


Mteto soil dusting 6/27/2018

Enkikwe pushing Gawa 6/28/2018

 


Kanjoro charging 6/28/2018

Kainuk 6/28/2018

 


Karisa and Namalok 6/29/2018

Suguta chekcking on Enkikwe 6/29/2018

 


Orphans feeding on Lucerne 6/29/2018

Namalok scratching 6/30/2018

 


Rapa and Roi 6/30/2018

Orwa 6/30/2018

 

Monatsbericht für die Kibwezi-Gruppe in Umani Springs: Juni 2018

 

Die Keeper in Umani waren überglücklich, Shukuru in ihre Gruppe aufnehmen zu dürfen. Seit Alamaya und Mwashoti 2016 eingezogen sind, gab es keine weiteren Neuzugänge aus der Nairobi-Nursery. Als sie nun am 16. Juni ankam, schien sie zuerst ziemlich verwirrt, als ihr erst Lima Lima und dann die anderen Umani-Waisen gegenüberstanden. Sie waren keine Fremden, Murera und Sonje kannte sie aus ihrer Zeit in der Nursery, und Lima Lima war außer sich vor Freude und begrabbelte sie überall mit ihrem Rüssel. Aber Shukuru war ganz offensichtlich erst einmal perplex. Als sie später das dicke, saftige Gras gesehen hatte und sich damit den Mund vollstopfte, war sie erst einmal abgelenkt, aber immer noch unnahbar gegenüber den Anderen. Ihr Verhalten und der Fakt, daß sie jetzt in Umani war, machte uns deutlich, wie lange sie eigentlich krank gewesen war. Wie sie so neben Murera stand, die im gleichen Monat und Jahr geboren war, sah man wie klein und dünn sie im Vergleich war. Aber die Keeper freuten sich über all die Fortschritte, die sie im Juni machte. Die große Auswahl an Futter schien ihren Appetit anzuregen und sie fühlte sich zunehmend wohler im Kreise der anderen Waisen, besonders mit Sonje, Mwashoti und Lima Lima. Aus genau diesem Grund haben wir Umani für Shukuru ausgesucht. Wir hoffen, daß sie hier schneller wieder zu Kräften kommt und sich irgendwann wieder vollständig erholt. Sogar ihr Appetit auf die Elefantenmilch schien neu entfacht. In der Nursery ließ sie immer wieder eine Mahlzeit weg, um stattdessen nach Grünfutter zu suchen. Jetzt wetteifert sie mit der gierigen Lima Lima, wer von Beiden wohl zuerst bei der Fütterung ankommen würde. Das Einzige, was ihr bisher noch nicht gelungen ist, ist, ihre Flasche allein hochzuheben. Aber bei Mwashoti und Alamaya hat es auch eine Weile gedauert, bis sie sich den Trick schließlich bei Zongolani und Jasiri abgeschaut hatten.

 

Am meisten erfreut über den Neuzugang waren Sonje und Lima Lima. Sie wollten Shukuru vor den ungestümen Jungbullen Ngasha, Faraja und Jasiri abschirmen und folgten ihr überall hin auf Schritt und Tritt, um sicher zu gehen, daß sie von niemandem belästigt wurde. Alamaya war darüber zuerst gar nicht erfreut, schließlich hatte ihn seine Adoptivmutter auf einmal komplett vergessen. Aber Sonje und die Keeper überzeugten ihn schließlich eines Besseren und er akzeptierte Shukuru in der Herde. Murera war zwar anfangs sehr freundlich, aber da Shukuru gleich alt war (obwohl um einiges kleiner), sah sie sie später wohl eher als Rivalin um die Position der Leitkuh an, und wurde ein bißchen zickig.

 

Während es um den Kibwezi-Wald immer trockener wird, kommen mehr und mehr Wildtiere ins Reservat, weil es hier ganzjährig Futter und Wasser gab. Die Herde und ihre Keeper trafen auf mehrere wilde Herden diesen Monat, zur besonderen Freude von Sonje, für die diese Begegnungen immer ein Höhepunkt sind. Ein wilder Bulle war einmal leider ein bißchen grob mit ihr und stieg auf sie auf, so daß sie sich einen Muskel in ihrem schlechten Bein zerrte. Es war für ein paar Tage steif, aber dann erholte sie sich wieder und es hielt sie auch gar nicht ab, bei der nächstbesten Gelegenheit wieder die Nähe zu den wilden Artgenossen zu suchen. Quanza hat den „Angriff“ auf Sonje weitaus persönlicher genommen und führte die Herde in der nächsten Zeit so gut es ging um wilde Herden herum, um jegliche Begegnung zu vermeiden.

 

Es gab außerdem jede Menge Büffel im Wald, die wohl ebenfalls auf Futtersuche waren, und Lima Lima hat in altbewährter Art die Keeper und Elefanten gewarnt, wann immer sie den Büffeln zu nahe kamen. Bei so vielen Weidetieren sind natürlich auch die Raubtiere, wie Leoparden, nicht weit und so gab es für die Keeper und Elefantenwaisen diesen Monat die ein oder andere schlaflose Nacht. Oft wurden sie einfach nur von den Pavianen wach gehalten, die lauthals protestierten, weil ein Leopard im Nachbarbaum saß. Leoparden stellen eigentlich keine Gefahr für die Elefantenwaisen dar, aber Elefanten werden nervös, wenn etwas von ihrer Routine abweicht und besonders, wenn diese Abweichung nach Raubkatze riecht!

 

Der Regen ist vorbei, aber das Wetter ist nach wie vor kalt und ungemütlich und so wird es auch bis Ende Juli bleiben. Den Waisen ist nicht nach Suhlen im Schlamm zumute. Stattdessen saufen sie lieber am Wasserloch und rollen sich anschließend draußen im Dreck herum, den wir für sie aufgeschüttet haben. Shukuru ist manchmel in die Suhle gestiegen, aber nur am Rand, damit sie bloß nicht von den Jungbullen belästigt werden konnte. Irgendwann hatte auch sie die graue Farbe der Umani-Waisen angenommen, weil sich die rote Farbe des Nairobi-Lehms abgetragen hatte.

 


Keeper walking with the orphans 6/1/2018

Sonje on the left with Alamaya 6/1/2018

 


Quanza picking some tasty leaves 6/1/2018

Ziwa walking through the forest 6/2/2018

 


Faraja and Zongoloni eating bark 6/2/2018

Zongoloni removing mud from her trunk 6/2/2018

 


Orphans at the water hole 6/3/2018

Sonje playing with dust 6/3/2018

 


Ngasha leading the orphans home 6/3/2018

Quanza picking soft branches 6/4/2018

 


Orphans browsing around the springs 6/4/2018

Orphans dust bathing after having milk bottles 6/4/2018

 


Alamaya leading the others 6/5/2018

Sonje arriving for a mud bath 6/5/2018

 


Alamaya with Murera 6/5/2018

Murera browsing with little Mwashoti 6/6/2018

 


Ngasha scratching his bottom 6/6/2018

Orphans walking along in the hills 6/6/2018

 


Sonje eating grass 6/6/2018

Sweet Quanza 6/7/2018

 


Ziwa 6/7/2018

Ngasha and Ziwa play fighting 6/7/2018

 


Lima Lima and Zongoloni both eating pellets 6/8/2018

Ziwa playing on the grass after wallowing 6/8/2018

 


Murera catching up 6/8/2018

Orphans at dust bath 6/9/2018

 


Sonje and Murera leaving the dust bath 6/9/2018

Alamaya coming out of the tall grass 6/9/2018

 


Faraja walking along the path 6/10/2018

Lima Lima after splashing water 6/10/2018

 


Sonje playing  6/10/2018

Orphans really enjoying the mud 6/11/2018

 


Orphans all so muddy 6/11/2018

Zongoloni 6/11/2018

 


Lima Lima scratching her foot 6/12/2018

Faraja enjoying the grass 6/12/2018

 


Mwashoti coming out of the forest 6/12/2018

Sonje picking her favourite branches 6/13/2018

 


Quanza and Faraja walking along the road 6/13/2018

Alamaya and Murera  6/13/2018

 


Murera taking great care of Mwashoti behind 6/14/2018

Zongoloni taking care of Alamaya 6/14/2018

 


Orphans walking back home 6/14/2018

Jasiri charging at monkeys 6/15/2018

 


Zongoloni leading 6/15/2018

Ngasha looking where to browse next 6/15/2018

 


Shukuru arriving 6/16/2018

Shukuru being introduced to Umani 6/16/2018

 


Shukuru out with the other orphans 6/16/2018

Sonje with Shukuru 6/17/2018

 


Mwashoti crossing the road with Murera behind 6/17/2018

Zongoloni looking after Shukuru 6/17/2018

 


Sonje playing on the soil mound 6/18/2018

Zongoloni escorting Shukuru 6/18/2018

 


Little bully Alamaya watching Shukuru 6/18/2018

Shukuru following her trusted keeper 6/19/2018

 


Mwashoti following Murera 6/19/2018

Shukuru loving all the vegetation 6/19/2018

 


Shukuru leading all the orphans out 6/20/2018

Faraja going down his own path 6/20/2018

 


Mwashoti picking lots of vegetation 6/20/2018

Sonje leading the way out for a new day 6/21/2018

 


Shukuru eating a tasty acacia tree 6/21/2018

Ngasha drinks from the water hole 6/21/2018

 


Tail-less boy Alamaya 6/22/2018

Mwashoti walking behind Shukuru 6/22/2018

 


Ngasha with Sonje in the hills 6/22/2018

Zongoloni looking for vegetation to fill her up 6/23/2018

 


Alamaya hiding in the bushes 6/23/2018

Ngasha playing on the ground 6/23/2018

 


Jasiri and Faraja playing 6/24/2018

Zongoloni walking in the forest 6/24/2018

 


Lima Lima running to tell the Keepers 6/24/2018

Mwashoti and Alamaya going out to browse 6/25/2018

 


Mwashoti walking with Murera behind 6/25/2018

Faraja eating greens 6/25/2018

 


Quanza looking for some tubers to eat 6/26/2018

Mwashoti and Alamaya holding their bottles 6/26/2018

 


Shukuru enjoying the dust bath 6/26/2018

Faraja and Ziwa playing a pushing game 6/27/2018

 


Lima Lima picking soft acacia branches 6/27/2018

Shukuru looking so nice 6/27/2018

 


Sonje scratching on a tree 6/28/2018

A keeper talking to Alamaya 6/28/2018

 


Ngasha enjoying the water pool 6/28/2018

Jasiri and Ziwa playing 6/29/2018

 


The matriarchs with the young boys 6/29/2018

Shukuru scratching behind her ear 6/29/2018

 


Sonje talking to Shukuru 6/30/2018

Ngasha and Ziwa playing 6/30/2018

 


Jasiri walking to his friends 6/30/2018

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