Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Juli 2018

 

Besucher in der Nursery stellen oft fest, daß die Elefantenwaisen völlig unterschiedliche Charaktere sind! In der Tat, und wir haben viel Freude daran, all diese Unterschiede zu beobachten, besonders jetzt bei den Jüngsten, da viele der starken Persönlichkeiten nach Tsavo umgezogen sind. Einige der Waisen, die vorher kaum auffielen, treten jetzt mehr in den Vordergrund. Diejenigen, die vorher schon frech waren, sind es immer noch, aber zum Glück ist nach dem Wegzug von Esampu nicht schlimmer geworden! Malima ist zum Beispiel einer dieser Schlingel, nur Kiasa kann sie noch nicht das Wasser reichen. Zum morgenlichen Suhlen wartet sie bis die Keeper abgelenkt und alle anderen Waisen gefüttert sind; dann rennt sie an der Absperrleine entlang, schubst die Besucher und stößt ihre Taschen. Bevor die Keeper darauf reagieren können, bewirft sie sich schon wieder unschuldig mit Dreck, so als wäre nichts passiert!

 

Während der Fütterung ist Kiasa immer noch die Ungezogenste, ihr wird daher immer als Letzte die Milchflasche gegeben. Aber sie ist clever, hat auch diese Strategie durchschaut und schleicht sich neuerdings zur Fütterung, bevor die Keeper damit beginnen, sie abzulenken. Luggard ist auch so ein Waisenelefant, der sich schon vor der Fütterung um 9 Uhr davon schleicht. Aber bei ihm liegt es einzig und allein daran, daß er nicht so schnell laufen kann und nicht als Letzter seine Flasche haben will. Gegen 8 Uhr macht er sich auf den Weg, und falls er zu früh ist, frißt er an den Büschen in der Umgebung. Wenn die Milch dann ankommt, steht er geduldig wartend bereit zum Füttern. Seine Strategie ist nicht so energisch, aber höchst effektiv! Es geht ihm in letzter Zeit viel besser und offenbar hat er weniger Schmerzen in seinem Bein als noch vor ein paar Monaten. Er hat immer noch einen langen Genesungsprozess vor sich, aber wir freuen uns über seine Fortschritte und seinen guten Allgemeinzustand. Unserem kleinen Drahtschlingenopfer Enkesha geht es ebenfalls besser. Die Wunde an dem Loch in ihrem Rüssel, die in den letzten Wochen so gejuckt und sie ständig zum Niesen gebracht hat, ist gut verheilt. Enkesha war so damit beschäftigt, den Juckreiz zu stoppen, daß sie kaum Zeit zum Fressen oder Spielen hatte. Aber all das funktioniert jetzt wieder prächtig.

 

Bevor die älteren Waisen nach Tsavo umzogen, war Sana Sana nicht besonders interessiert an jüngeren Artgenossen. Diese Rolle war Mbegu und Godoma vorbehalten. Aber inzwischen haben sie, Tagwa und Tamiyoi einen regelrechten Mutterinstinkt entwickelt. Noch überraschender ist, daß Ndiwa inzwischen den kleinen Sattao adoptiert hat! Wir waren entzückt über diese Entwicklung. Ndiwa grast sonst lieber entfernt vom Rest der Herde und wandert öfter tief in den Wald hinein. Dieser Tage wird sie von Sattao begleitet – eine süße und völlig unerwartete Entwicklung! Ndiwa wird manchmal auch von ihrer Doppelgängerin Sagala begleitet. Die Keeper sagen, daß sie sich nicht nur unglaublich ähnlich sehen, sondern obendrein noch sehr änliche Charakterzüge haben.

 

Mapia dagegen scheint im Moment keine festen Freunde in der Nursery-Herde zu haben. Die meisten der älteren Elefanten wie Kuishi, Ndiwa, Malkia und Sagala ärgern ihn zur Zeit viel, aber wir hoffen, das gibt sich bald. Vielleicht liegt es daran, daß Mapia sehr groß für sein Alter ist und die jungen Kühe sicher stellen wollen, daß er seinen Rang in der Herde kennt. Maktao und Emoli haben sich angefreundet und man sieht sieh jetzt fast täglich miteinander ringen. Maisha ist ein bißchen eifersüchtig, weil sie sonst immer Emolis beste Freundin war, und manchmal kann man sie dabei beobachten, wie sie die Ringkämpfe von Maktao und Emoli unterbricht.

 

Der Juli war sehr kühl in Nairobi, es gab kaum Sonne. Anstatt sich im Schlamm zu suhlen, wie es in den warmen Monaten üblich ist, haben sich die Waisen lieber im Dreck gewälzt. Während die Dreckschicht in der Trockenzeit ihre Haupt vor Insekten und Sonnenbrand schützt, ist sie jetzt eine Isolierungsschicht gegen die Kälte. An besonders kalten Tagen haben sich die besonders sensiblen Waisen sogar geweigert, morgens aus ihren gemütlich-warmen Ställen zu kommen! Maktao und Musiara zum Beispiel hassen die Kälte und gehören jenen Waisen. Außerdem weigern sie sich, durch das Wasser eines kalten Baches zu laufen. Eines Tages kam Maktao auf eine ganz ausgebuffte Idee und versuchte unter einem Kittel der Keeper zu kriechen. Musiara hat das sofort persönlich genommen, denn sie ist sehr eifersüchtlich und beschützerisch gegenüber ihren Keepern. An besonders kalten Tagen stehen die Waisen oft ganz nah beieinander, besonders die Kleinen stellen sich dann dicht an die älteren Elefanten. Sana Sana schien nicht besonders enthusiastisch darüber, Kiasa aufzuwärmen, schließlich hat sie sie ständig während der Fütterung terrorisiert. Gegen Ende des Monats wurde es aber endlich wärmer.

 

Ambo und Ndiwa versuchten, die Keeper mit einem neuen Trick zu überlisten, um an mehr Luzerne zu kommen. Nachdem sie Maxwells Reste geplündert haben, schleichen sie sich in die Ställe ihrer Artgenossen, um dort weiter zu fressen. Dem wachsamen Auge des diensthabenden Keepers können sie aber nur selten entkommen, und der bringt sie dann zurück zur Herde, die dann meistens schon auf dem Weg in den Busch ist. Wie man so schön sagt, die Kirschen am Nachbarbaum schmecken immer besser, und im Falle der Elefanten könnte man das Wort Kirschbaum leicht mit Sternenbuschzweigen ersetzen. Sobald sie abends in ihren Ställen sind, beginnen die Waisen, Zweige von ihren Nachbarn durch die Trennwand zu ziehen – obwohl sie alle gleich viel bekommen.

 

Die Nashörner: Maxwell, unser blinder Nashornbulle, bleibt bei diesem Wetter in seinem Stall auf seinem Heu liegen, bis es warm genug zum Rausgehen ist. Sein Kumpel Shabby, der Heilige Ibis, weicht auch nachts nicht von seiner Seite und schläft ebenfalls in Maxwells Stall – was für ein Anblick! Die Schlacht um die Reste seiner Luzerne hat für viel Aufregung unter den Elefantenbabies gesorgt. Jeder möchte morgens der Erste an seinem Gatter sein, um alles aufzunaschen, was er eventuell übrig gelassen hat. Manchmal stört ihn das überhaupt nicht, und manchmal regt er sich furchtbar auf, wenn sich jemand an seiner Luzerne zu schaffen macht. Eines Tages schlichen sich Warzenschweine an, aber dank seines ausgezeichneten Gehörs entging ihm nichts und er jagte die Diebe durch sein Gehege. Ein ziemlich üppiges Schwein blieb zwischen den Gatterstäben stecken und versuchte sich verzweifelt, hindurch zu quetschen. Um ein Haar hätte ihn Maxwells Horn erwischt!

 


Orphans heading to mud-bath area 7/1/2018

Musiara makes his way down to 3pm visit 7/1/2018

 


Emoli browsing 7/1/2018

Little Maktao trying to push Emoli 7/2/2018

 


Jotto, Malima and Tagwa 7/2/2018

Kuishi drinking from a puddle 7/2/2018

 


Malima heading down to the mud-bath 7/3/2018

Ndiwa picks green leaves off a bush 7/3/2018

 


Sagala browsing 7/3/2018

Kiasa dusting herself 7/4/2018

 


Enkesha and Sagala 7/4/2018

Malkia now able to reach the top of a bush 7/4/2018

 


Sagala and Ndiwa at the mud-bath 7/5/2018

Sana Sana and Tagwa 7/5/2018

 


Emoli in the lead 7/5/2018

Malkia browsing 7/6/2018

 


Mapia walking away to find a new browsing spot 7/6/2018

Jotto looking to join his friends 7/6/2018

 


Tagwa ready for early morning browsing 7/7/2018

Enkesha after the morning bottle feed 7/7/2018

 


Luggard with his Keeper 7/7/2018

Maisha looking for roots from the ground 7/8/2018

 


Maxwell enjoying his lucerne pellets 7/8/2018

Sattao carrying a stick 7/8/2018

 


Tamiyoi and Maisha emerging from the thicket 7/9/2018

Emoli resting his trunk on Musiara’s head 7/9/2018

 


Jotto and Tagwa entwining trunks 7/9/2018

Luggard browsing patiently until the 9am feed 7/10/2018

 


Enkesha enjoying browsing 7/10/2018

Musiara and Maktao browsing together 7/10/2018

 


Ambo browsing with his friends 7/11/2018

Jotto and Musiara at the 9am feed 7/11/2018

 


Kuishi solo browsing 7/11/2018

Mapia walks off on his own this morning 7/12/2018

 


Mapia with Enkesha and Kuishi after 9am feed 7/12/2018

Luggard browsing 7/12/2018

 


Some of the orphans huddled close for warmth 7/13/2018

Sagala swinging her trunk 7/13/2018

 


Kuishi follows the herd for morning browsing 7/13/2018

Maisha Sattao and Enkesha head to 11am feed 7/14/2018

 


Tamiyoi goes back to browsing after the fight  7/14/2018

Sana Sana and Tagwa dusting 7/14/2018

 


Maxwell after defending his lucerne pellets 7/15/2018

Tagwa sniffing Jotto’s mouth 7/15/2018

 


Maisha sniffing the air 7/15/2018

Malkia and Luggard at the 9am feed 7/16/2018

 


Sana Sana after the 9am feed 7/16/2018

Tagwa getting ready to dust 7/16/2018

 


Maktao and friends browsing 7/17/2018

Maktao leaning on Malima 7/17/2018

 


Mapia solo browsing 7/17/2018

Sagala leading orphans to morning activities 7/18/2018

 


Sana Sana at the mud-bath area 7/18/2018

Sattao finds a quiet browsing spot 7/18/2018

 


Ndiwa after being found 7/19/2018

Ambo after the Keepers led him back to browse 7/19/2018

 


Kiasa kicking up dirt 7/19/2018

Mapia enjoys dusting 7/20/2018

 


Musiara browsing after mid-day feed 7/20/2018

Kiasa after being pushed by Tamiyoi 7/20/2018

 


Sattao avoiding Kiko after getting a little kick 7/21/2018

Maisha finds refuge with friends  7/21/2018

 


Enkesha at the mud-bath 7/21/2018

Maktao browsing 7/22/2018

 


Musiara not too happy after being chased away 7/22/2018

Kiasa and Maisha browsing 7/22/2018

 


Ambo swinging his trunk 7/23/2018

Jotto enjoying the sunshine 7/23/2018

 


Musiara sucking on his trunk 7/23/2018

Sana Sana and Tagwa entwining trunks 7/24/2018

 


Jotto trying to push Tagwa 7/24/2018

Sagala enjoying the lush grass 7/24/2018

 


Enkesha trying to pick up a stick 7/25/2018

Mapia at the mud-bath 7/25/2018

 


Ndiwa waiting for her milk bottle 7/25/2018

Ambo using his trunk to communicate with a friend 7/26/2018

 


Malkia at bottle feed time 7/26/2018

Emoli watching Kiasa dust herself 7/26/2018

 


Kiasa and Emoli browsing 7/27/2018

Sattao finds a quiet browsing spot 7/27/2018

 


Tamiyoi sucking her trunk 7/27/2018

Sagala and Musiara walk to the mud-bath 7/28/2018

 


Tagwa pulling roots out of the ground 7/28/2018

Malima browsing with Tagwa 7/28/2018

 


Jotto and Ambo getting ready to dust 7/29/2018

Mapia dusting himself 7/29/2018

 


Ndiwa putting some branches on her head 7/29/2018

Ndiwa receives her milk whilst Musiara looks on 7/30/2018

 


Sagala with alert ears 7/30/2018

Emoli after noon feed 7/30/2018

 


Sana Sana enjoying browsing 7/31/2018

Jotto Malima and Musiara out in the forest 7/31/2018

 


Maisha with a mouthful of grass 7/31/2018

 

 

Monatsbericht für die Voi-Gruppe: Juli 2018

 

Diesen Monat konnten wir Mbegu dabei beobachten, wie sie ihre Position als Leitkuh in der Herde verteidigte. Sie war diese Rolle aus ihren Jahren in der Nursery gewohnt, aber in Voi hatte die sechsjährige Lentili diese Aufgabe, und seit Mbegus Ankunft aus Nairobi, haben die beiden darum gerangelt. An einem Morgen hat Lentili sogar ihren Luzernesnack ausgelassen, um sicher zu gehen, daß sie die Herde anführte. Im Laufe des Monats schienen sich die beiden aber zu arrangieren und führten die Gruppe sogar manchmal gemeinsam an. Aber Mbegu versuchte wenigstens, die kleine Gruppe, die mit ihr aus Nairobi gekommen war (Ngilai, Ndotto, Lasayen, Godoma und Murit) um sich zu scharen, so daß sie zumindest für einen Teil der Herde die Verantwortung übernehmen konnte. Sie hat offenbar sehr stark ausgeprägte Führungsqualitäten und wir sind uns sicher, daß sie eines Tages ihre eigene kleine Herde hat. In der Zwischenzeit wird sie von den älteren und weiseren Waisen lernen.

 

Trotz der kleinen Neuankömmlinge aus Nairobi, ist und bleibt Tahri das Nesthäkchen und besonders Ndii, aber auch die anderen jungen Kühe Panda, Mashariki, Naipoki und Kenia sind ganz vernarrt in die Kleine. Tahri wurde vor etwa einem Jahr allein und abgemagert in der Nähe des Voi-Flusses gefunden und jetzt auch ins Patenschaftsprogramm aufgenommen. An zwei Tagen diesen Monat haben wir auch Layoni und Dabassa gesehen als sie die Waisen besucht haben. Layoni hat bemerkt, daß Ndii gewachsen ist und hat sie sofort in einen kleinen Ringkampf verwickelt. Obwohl Ndii sich wacker schlug, musste sie schließlich aufgeben, denn Tahri dachte, daß die beiden ernsthaft kämpften, sah das Leben ihrer Adoptivmutter bedroht und schrie wie am Spieß.

 

Wegen des kälteren, trockeneren Wetters sind die Waisen diesen Monat oft wilden Elefanten begegnet, die auf dem Weg zum Wasserloch am Stallgelände vorbei kamen. Die Waisen waren bei diesen Begegnungen oft so aus dem Häuschen, daß sie die wilden Herden damit ein wenig überforderten! Wenn die jüngeren Wilden zu übermütig werden, hält sich Mbegu mit ihrer Guppe lieber in der Nähe der Keeper auf. Sie sind immer noch ein wenig unsicher, werden aber langsam selbstbewußter. Einmal hat Mbegu sich mit ihrem Anhang ganz allein auf eine wilde Herde zugetraut als sie an der Tränke soffen. Die älteren Waisen wie die Bullen Tundani und Nelion, genau wie Ishaq-B, Rorogoi, Arruba, Mashariki und Embu, nutzen jede Gelegenheit, um mit den wilden Altersgenossen zu interagieren. Eines Tages zog Tundani mit einem wilden Bullen im Teenageralter los und kam erst gegen Abend wieder zurück. Er gehört zu den Waisen, die schon von der Milch abgesetzt waren, aber sich immer noch lieber bei den Waisen aufhielten. Nguvu und Sapalan sind bereits ziemlich selbständig und lassen sich nicht einmal von den Jüngsten zum Spielen animieren.

 

Für Mbegu und die anderen Neulinge aus der Nursery ist das alles immer noch sehr aufregend. Sie lernen jeden Tag Neues und haben sich mittlerweile sogar an die listigen Paviane gewöhnt. Die kannten sie zwar schon aus Nairobi, aber dort hatten sie nie versucht, ihnen das Futter streitig zu machen. Lasayen jagte die Paviane einmal, als sie versuchten, sich an den Kokoskuchen heranzumachen, und um größer zu erscheinen, stellte er sich sogar auf einen flachen Stein. Ein Tier, das neu und besonders interessant für Mbegu zu sein schien, war die Elenantilope. Davon hatten wir ja zufällig zwei in der Auswilderungsstation in Voi (Tawi und Kore) und so lernten sie, daß sie keine Angst vor ihnen haben mussten und grasten schon bald neben ihnen. Godoma kann inzwischen ihre Milchflasche ganz alleine halten, aber braucht manchmal noch Hilfe, besonders, wenn Murit sie ihr klauen will! Ndotto lernt offenbar ein paar Manieren von den Älteren, und die scheinen nichts dagegen zu haben, sie ihm beizubringen. Einmal versuchte er, Ndoria die Milch zu klauen und sie jagte ihn daraufhin etwa 50 Meter, um ihm eine Lektion zu erteilen! Die Keeper mussten eingreifen, damit Ndoria und Ndotto sich nicht prügelten. Es muss nicht extra erwähnt werden, daß das Ndottos (vorerst) letzter Versuch war, jemande Anderes‘ Milch zu klauen!

 


Ishaq-B browsing 7/1/2018

Tundani following his friends 7/1/2018

 


Naipoki browsing 7/1/2018

Lasayen and Ndotto wrestling with Mbegu watching 7/2/2018

 


Ndotto with Mbegu 7/2/2018

Mashariki and Naipoki with Tahri 7/2/2018

 


Kihari 7/3/2018

Mudanda 7/3/2018

 


Tundani greeting a wild bull 7/3/2018

Layoni playing with Ndii 7/4/2018

 


Layoni playing with Nelion 7/4/2018

Embu scratching on a tree 7/4/2018

 


Naipoki stopping for a scratch 7/5/2018

Lasayen in front leading the others 7/5/2018

 


Ndoria browsing up Msinga Hill 7/5/2018

Ndotto requesting a pushing game from Lasayen 7/6/2018

 


Araba, left, testing Ndotto 7/6/2018

Lasayen kneeling & wrestling with Murit 7/6/2018

 


Murit charging and messing around 7/8/2018

Naipoki and Tundani about to play 7/8/2018

 


Panda scratching her back 7/8/2018

Ngilai 7/9/2018

 


Murit, left, coming to interrupt Ndotto & Lasayen 7/9/2018

Panda with Tahri 7/9/2018

 


Tundani following the others out 7/10/2018

Lentili with Tahril 7/10/2018

 


Mbegu browsing 7/10/2018

Kenia reaching for higher branches 7/11/2018

 


Nguvu scratching on a rock 7/11/2018

Arruba and Ishaq B with Tahri 7/11/2018

 


Godoma avoiding a pushing game 7/12/2018

Bada briefly playing with Ndotto 7/12/2018

 


Godoma ignoring Bada trying to play with her 7/12/2018

Kihari dust bathing 7/13/2018

 


Mbegu scratching on the baobab tree 7/13/2018

Murit and Ndotto both wanting to climb on Lasayen 7/13/2018

 


Lasayen playing with Ndotto 7/14/2018

Nelion having a good scratch 7/14/2018

 


Wild elephant interacting with Panda 7/14/2018

Godoma with Naipoki 7/15/2018

 


Kenia and Bada with wild elephant  7/15/2018

Ndotto lying down playing games 7/15/2018

 


Mbegu leading her herd 7/16/2018

Bada beside the waterhole 7/16/2018

 


Embu with a wild elephant bull 7/16/2018

Panda and Kihari scratching together 7/17/2018

 


Ndii enjoying a dust bath 7/17/2018

Arruba playing 7/17/2018

 


Lasayen moving away from the wild elephants 7/18/2018

Mbegu approaching the wild elephants 7/18/2018

 


Wild bull playing with Nelion 7/18/2018

Panda browsing with Tahri 7/19/2018

 


Ndii scartching 7/19/2018

Nguvu and Tahri going to join the wild elephants 7/19/2018

 


Nelion and Panda 7/20/2018

Bada and Mashiriki playing 7/20/2018

 


Rorogoi playing with Nelion 7/20/2018

Mbegu in the lead 7/21/2018

 


Ndotto and Ngilai playing 7/21/2018

Lasayen and Murit 7/21/2018

 


Embu and Panda following a wild bull 7/22/2018

Ndoria and Suswa stayed at the bottom 7/22/2018

 


Panda, Nelion and Mudanda following wild cow 7/22/2018

Lasayen playing with Ndotto 7/23/2018

 


Lasayen standing on a rock to chase baboons 7/23/2018

Ngilai browsing 7/23/2018

 


Kenia scartching 7/24/2018

Mudanda having a scratch 7/24/2018

 


Mbegu’s herd encounter eland 7/24/2018

Murit and Lasayen messing around 7/25/2018

 


Ndotto playing around 7/25/2018

Ngilai and Murit 7/25/2018

 


Lasayen coming to meet Ndotto 7/26/2018

Nguvu having a dust bath 7/26/2018

 


Ishaq-B at the back 7/26/2018

Rorogoi, left, Tahri and Bada 7/27/2018

 


Arruba running up to join the others 7/27/2018

Godoma in a funny pose 7/27/2018

 


Araba scratching on the big rock 7/28/2018

Suswa having a scratch 7/28/2018

 


Kenia on a rock to reach the higher branches 7/28/2018

Nelion in his favourite morning scratching place 7/29/2018

 


Rorogoi scratching after Nelion 7/29/2018

Araba playing a fun dusting game 7/29/2018

 


Embu browsing in front with Naipoki 7/30/2018

Ndotto in the middle of the water 7/30/2018

 


Ndii and Tahri browsing together 7/30/2018

Panda and Tahri rolling on the ground 7/31/2018

 


Jealous Bada takes Tahri by the tail! 7/31/2018

Ndii comes to take Tahri away 7/31/2018

 


Tahri resting 7/7/2018

Ishaq-B browsing 7/7/2018

 


Ndotto engaging Lasayen whilst sitting down 7/7/2018

 

 

Monatsbericht für die Ithumba-Gruppe: Juli 2018

 

Der Norden von Tsavo, zu dem auch Ithumba gehört, wird jetzt schnell wieder trocken, so daß diesen Monat wieder viele wilde Elefanten zum Saufen ins Stallgelände kamen. Das Wetter ist um diese Jahreszeit bewölkt, kühl und trocken, aber ab und zu gibt es auch ein paar warme Tage. Die natürlichen Wasserlöcher werden wieder kleiner, so daß mehr und mehr wilde Elefanten die Löcher um das Stallgelände nutzten, die wir regelmäßig mit Wasser befüllen. Unsere Ex-Waisen blieben ebenfalls in der Nähe und besuchten die Waisen regelmäßig. Nach einiger Zeit haben wir auch wieder das Brüllen von Löwen gehört, ein Geräusch, das auch Laragai und ihre Anhänger veranlaßte, wieder in der Nähe der Keeper zu bleiben, wo sie sich sicher fühlen. Sie kamen fortan jeden Abend freiwillig zum Stallgelände und wurden mittels Lockmittel Milchflasche in ein eigenes Gehege gesperrt, in der Hoffnung, daß Laragai nachts nicht wieder das Tor aufmachen würde. Wir freuen uns sehr, daß sich Enkikwe nach der Löwenattacke am Anfang des Jahres wieder so gut erholt hat. Er wird wahrscheinlich für immer humpeln, weil seine Bänder und Sehnen so schwer verletzt wurden, aber zumindest ist er nach dem Unglück nicht an einer Infektion gestorben, was nach einem Löwenbiss nicht unwahrscheinlich gewesen wäre. Das hat er sicher der allmorgendlichen, fürsorglichen Wundversorgung durch die Keeper zu verdanken. Er selbst hat das offenbar auch verstanden und ließ die Prozedur jeden Morgen geduldig über sich ergehen. Seine Freunde Siangiki und Olsekki fressen tagsüber immer an seiner Seite und er scheint überglücklich, daß er wieder unbeschwert mit ihnen in den Busch wandern kann.

 

Am 25. Juli kam Mutara mit ihrer Herde und wir sahen, daß Turkwel Kratzwunden von einer Löwenkralle über ihrem Schwanzansatz und um ihre Knöchel hatte. Das offenbar sehr aggressive Löwenrudel hatte also schon wieder einen jungen Elefanten angegriffen. Sie folgte bereitwillig in einen der Ställe, wo ihre offensichtlich schmerzvollen, aber glücklicherweise nicht lebensbedrohlichen Wunden versorgt wurden. Zwei Tage später durchbrach sie allerdings die Drähte des Gatters und stieß wenig später wieder zu ihrer Herde. Die Keeper schafften es nicht, sie zum Bleiben zu überreden und sahen sie erst einige Wochen später wieder zusammen mit Mutaras Herde. Turkwels Schwanzwurzel schien stark entzündet, so daß wir Dr. Poghon aus der Veterinäreinheit in Tsavo nach Ithumba flogen. Er legte sie in Narkose, um sie ausgiebig zu untersuchen und mußte dann schließlich den Schwanz amputieren. Sie hatte eine schwere Infektion, die sich auszubreiten drohte und im schlimmsten Falle zu einer Blutvergiftung führen konnte. Sie sollte im Stallgelände untergebracht werden, bis die Antibiotikabehandlung abgeschlossen war, aber sie war nicht besonders kooperativ und versuchte mehrmals, wieder auszubrechen. Wir arbeiten seit den 1950er Jahren in Tsavo, und haben seitdem kein Löwenrudel erlebt, das sich so systematisch auf Elefanten konzentrierte. Das bereitet uns einiges Kopfzerbrechen, zumal Turkwel neun Jahre alt und damit nun wahrlich kein Baby mehr ist. Unsere Auswilderungsstation in Ithumba gibt es nun seit 18 Jahren, und obwohl es verhältnismäßig viele Löwen in der Gegend gibt, ist uns so etwas noch nicht passiert. Aber das Rudel, das uns Sorgen macht, ist nicht von hier, sondern von auswärts zugewandert. Die besonders großen, angriffslustigen Löwen wurden erstmals im November 2017 gesichtet.

 

Aber es gibt auch gute Neuigkeiten. Esampu, Mteto und Mundusi haben sich schnell in ihrem neuen Zuhause eingewöhnt. Sie scheinen sehr zufrieden und man kann sich gar nicht vorstellen, was sie schon alles hinter sich haben: ihre Familien verloren, der Abschied in Nairobi und der Umzug nach Ithumba. Sie scheinen angekommen zu sein, sie sind sehr entspannt inmitten der wilden Herden und schäumen über mit Energie. Von den wilden Elefanten waren sie schwer beeindruckt, aber nicht eingeschüchtert, nicht einmal von den riesigen Bullen. Esampu hat eine der unwahrscheinlichstens Verbindungen geknüpft- mit der jähzornigen Ukame! Es ist ganz entzückend, wie freundlich Ukame Esampus Annäherungsversuche erwidert. Mundusi hat sich von den älteren Waisen ein paar neue Tricks abgeschaut und während die anderen ins Wasser in die Suhle steigen, versucht er auf ihre Rücken zu klettern. Die ganz Ausgebufften wissen nunmal, daß das Besteigen im Wasser leichter als an Land ist, und daß die Opfer sich nicht so schnell wehren oder rächen können! Diese Regel kennt natürlich auch Ausnahmen, so wie Kauro, der zwar das Wasser liebt, aber seine Familie seinerzeit verloren hat, als er in ein Wasserloch gefallen war. Daher ist er auf Schlammbadstreiche überhaupt nicht gut zu sprechen.

 

Es ist offensichtlich, daß Sapalan sich dieser Tage ziemlich erwachsen fühlt. Manchmal frißt er ganz für sich, manchmal läßt er sich von der Herde zurückfallen und scheint keine Angst zu haben, daß er allein ist, und andere Male macht er sich auf und davon mit einer der Herden Ex-Waisen. Im April verbrachte er ein bißchen Zeit mit Mutaras Herde und diesen Monat mit Yattas Herde. Mutara brachte ihn jeden Abend zurück ins Stallgelände, so als wüßte sie, daß er noch zu jung für die Wildnis war. Mit Yattas Herde blieb er über Nacht draußen, allerdings wurde er am frühen Morgen im Stallgelände abgesetzt. Laragai bemerkte zuerst, daß er zurück war, als sie mit den anderen Waisen gerade Luzerne fraß. Ohne zu Murren schloß er sich seiner alten Gruppe an, aber es scheint, als hätte er den Duft der Wildnis geschnuppert und will jetzt mehr. Sein Tag wird sicher bald kommen, aber jetzt noch nicht! Wir freuten uns, diesen Monat auch Tomboi zu sehen, der sich schon einige Monate nicht mehr hat blicken lassen.

 

 


Naseku and Galla 7/1/2018

Laragai and Kithaka 7/1/2018

 


Yoyo and Yatta 7/1/2018

Narok and Sirimon 7/2/2018

 


Siangiki and Enkikwe browsing together 7/2/2018

Sapalan walking away from the two wild bulls 7/2/2018

 


Wild bull having a drink of water 7/3/2018

Kainuk and Wanjala 7/3/2018

 


Mutara 7/3/2018

Kasigau 7/4/2018

 


Turkwel greeting Enkikwe 7/4/2018

Enkikwe drinking with a wild bull 7/4/2018

 


Sapalan and Galla 7/5/2018

Mutara and a wild bull 7/5/2018

 


Kasigau and Kanjoro wallowing 7/5/2018

Yatta with the orphans 7/6/2018

 


Orphans wading through the water 7/6/2018

Kobo and Ololoo 7/6/2018

 


Rapa and Kamok browsing together 7/7/2018

Mulika, Yoyo and Mwende 7/7/2018

 


Orphans and wild elephants 7/7/2018

Bongo browsing with Nusu 7/8/2018

 


Siangiki and Olsekki browsing together 7/8/2018

Orphans dustbathing after mudbath 7/8/2018

 


Nasalot and Nusu 7/9/2018

Sunyei and Siku 7/9/2018

 


Zurura feeding on Lucerne 7/9/2018

The orphas busy browsing 7/10/2018

 


Kilabasi 7/10/2018

Orwa 7/10/2018

 


Roi 7/11/2018

Kalama plays with Vuria 7/11/2018

 


Wild elephatns near the stockade 7/11/2018

Karisa 7/12/2018

 


Turkwel and Sirimon 7/12/2018

One Tusk 7/12/2018

 


Galla plays with Karisa 7/13/2018

Namalok and Dupotto 7/13/2018

 


Enkikwe running from a jackal 7/13/2018

Tomboi drinking water 7/14/2018

 


Tusuja plays with Kanjoro 7/14/2018

Oltaiyoni 7/14/2018

 


Yatta and Wendi with the others 7/15/2018

Sapalan scratching 7/15/2018

 


Garzi playing with Kanjoro 7/15/2018

Orphans having a drink of water 7/16/2018

 


Siangiki scratching 7/16/2018

Roi playing 7/16/2018

 


Galana carrying Lucerne and Gawa,  7/17/2018

Siku pushing Nusu 7/17/2018

 


Dupotto leading 7/17/2018

Naseku 7/18/2018

 


Sities 7/18/2018

7 wild bulls having water 7/18/2018

 


Namalok playing with Galla 7/19/2018

Mteto, Esampu and Mundusi coming to mudbath 7/19/2018

 


Olsekki playing in the water 7/19/2018

Ex orphans and orphans all together 7/20/2018

 


Ukame, Esampu and Maramoja 7/20/2018

Tusuja 7/20/2018

 


Galla playing with Karisa 7/21/2018

Siku and Ithumbah 7/21/2018

 


Wiva playing with Roi 7/21/2018

Orphans and Ex Orphans wallowing 7/22/2018

 


Enkikwe with warthogs 7/22/2018

Wild elephants wallowing 7/22/2018

 


Narok 7/23/2018

Esampu scartching 7/23/2018

 


Namalok scratching 7/23/2018

Nasalot and her group 7/24/2018

 


Turkwel 7/24/2018

Kauro, Galla and Garzi 7/24/2018

 


Karisa and Pare browsing together 7/25/2018

Kauro playing with Kamok 7/25/2018

 


Makireti checking on Enkikwe 7/25/2018

Kithaka playing with Gawa 7/26/2018

 


Turkwel and Suguta 7/26/2018

Tusuja riding on Mteto 7/26/2018

 


Kamok charging at birds 7/27/2018

Galla plays with Karisa 7/27/2018

 


Wild bulls having a drink of water 7/27/2018

Olsekki & Barsilinga walking towards the buffalo 7/28/2018

 


Chaimu charging 7/28/2018

Teleki leading 7/28/2018

 


Nusu and Bongo 7/29/2018

Mundusi playing in the mudbath 7/29/2018

 


Suguta with a wild bull 7/29/2018

Kibo riding on Murka 7/30/2018

 


Siangiki scratching 7/30/2018

Wanjala scratching his ear 7/30/2018

 


Sapalan and Kamok 7/31/2018

Makena playing with Garzi 7/31/2018

 

 

Monatsbericht für die Kibwezi-Gruppe in Umani Springs: Juli 2018

 

Sonje war der Star des Monats, sie hatte die Aufmerksamkeit aller Bullen in der Nachbarschaft. Am Monatsende ließ das Gebuhle nach, aber ein Bulle stieg ihr immer noch nach und nervte den Rest der Herde. Die Waisen mochten ihn nicht sonderlich, weil er ihnen gegenüber nicht besonders freundlich war, oder besser: Er ignorierte sie vollkommen, weil er nur an Sonje denken konnten. Die Keeper hatten alle Hände voll zu tun damit, die Herde zusammenzuhalten, weil sie jedes Mal auseinander stoben, sobald der wilde Bulle auftauchte. Einmal war er so aufdringlich, daß die Keeper entschieden, die Waisen, inklusive Sonje, zurück zum Stallgelände zu bringen und sie dort zu füttern. Sonje hängt sehr an Mwashoti und Alamaya und wir glauben nicht, daß sie die Herde in nächster Zeit verlassen wird. Sie ist immer noch eine der Leitkühe in der Gruppe, unentbehrlich für Jasiri, Faraja und Ngasha, und unzertrennlich mit Murera.

 

Die Keeper haben den großen Bullen Osama genannt und wann immer er sich in der Nähe aufhielt, war Lima Lima wachsam wie ein Schießhund und passte auf, daß ihre Keeper immer in Sicherheit waren. Wenn sie im Busch waren, folgten ihr die Keeper und riefen auch den Rest der Herde, ihnen zu folgen, denn sie wissen, daß ihre menschliche Familie bei ihr an erster Stelle steht. Das hat sie wieder einmal eindrucksvoll bewiesen, als sie an einer Python vorbei kamen, die gerade eine besonders große Beute verdeute. Lima Lima hat dann einen besonderen Blick, den die Keeper gut kennen, und der bedeutet, daß Gefahr im Verzug ist. Dann wartet sie, bis alle aufgeschlossen haben. So fürsorglich wie sie ist, so gierig ist sie auch – sie muss unbedingt als Erste ihre Milchflasche haben! Shukuru hat sich gut in ihrem neuen Zuhause eingelebt und ist eine von Lima Limas Komplizen im Kampf um das Futter. Sie kann den Tag unmöglich beginnen, ohne sich den Bauch mit Luzerne vollzuschlagen und wurde schon mit Lima Lima beim Plündern des Futterlagers erwischt.

 

Zongoloni und Quanza sind es leid, morgens auf die gierigen Mädels zu warten und ziehen oft schon alleine voraus in den Wald. Wenn Shukuru abends ins Stallgelände zurück kommt und ihre Milchflasche ausgesoffen hat, macht sie sich schleunigst über die Luzernepellets her, die ihr in den Stall gelegt wurden. Sie schaufelt sie schnellstmöglich in sich hinein, bevor die Affen von den Bäumen stiegen und sich darüber hermachten. Wir waren überascht, als Shukuru und nicht Lima Lima, eines Tages das Auto aufhielt, das die Milchflaschen brachte. Die Keeper mussten ihr letztlich eine Flasche überlassen, damit sie endlich von dem Auto abließ! Wir müssen gestehen, daß die Waisen jetzt alt genug sind, von der Milch abgesetzt zu werden. Aber Shukuru muss nach ihrer langen Krankheit noch ein bißchen gemästet werden. Wenn wir ihr weiter Milch gäben und den anderen nicht, würde es bei den anderen höchstwahrscheinlich zum Aufstand kommen.

 

Die Waisen haben diesen Monat viele lange Wanderungen im Wald unternommen, mal auf den Gipfel der Umani-Berge oder in Richtung des Chyulu-Hills Nationalpark, wo es viel saftige, weiche Pflanzen gibt. Für Murera und Mwashoti sind diese Ausflüge wegen ihrer Beinverletzungen anstrengender als für die anderen, aber sie hatten kein Problem damit, einfach weiter hangabwärts zu fressen. Um diese Jahreszeit beginnen die Schoten an den Schirmakazien zu platzen, eine Nascherei, die die meisten Tiere, auch unsere Elefanten, lecker finden. Unsere Waisen würden alles dafür geben, wenn sie ein paar auf dem Boden fänden. Sobald sie in einer Schirmakazie aufgeregt herumspringende Affen sehen, stehen die Chancen gut.

 

Die älteren Bullen in der Herde, Jasiri, Faraja, Ngasha und Ziwa waren diesen Monat gut drauf und wir konnten sie bei diversen Ringkämpfen beobachten. Sonje und Lima Lima mussten sogar einige Male dazwischen gehen, weil sie zu übermütig wurden. Jasiri hat wieder damit angefangen, andere am Schwanz zu ziehen, besonders Faraja, der Angst hat, von Jasiri gebissen zu werden. Murera und Sonje sind immer in Alarmbereitschaft, wenn die Jungbullen in der Stimmung sind, und passen vor allem darauf auf, daß Mwashoti neben ihnen bleibt und nicht in die ungestümen Raufereien verwickelt wird.

 

Von Sonjes Verehrern einmal abgesehen, sind die Waisen diesen Monat vielen wilden Elefanten begegnet, sogar nachts, wenn sie in ihren Ställen waren. Einmal machten sie so viel Krach, weil sie draußen wilde Artgenossen hörten, daß die Keeper sie aus ihren Ställen ließen. Aber letzten Endes hatten nur Ziwa und Ngasha den Mut, raus in die Dunkelheit zu gehen, um die wilde Herde zu begrüßen, die anderen hatten zu viel Bammel. Als Ziwa und Ngasha schließlich zurück kamen, gingen alle (inklusive der Keeper) unaufgefordert zurück in ihre Ställe (und Betten) zurück.

 


Shukuru after the milkfeed 7/1/2018

Lima Lima busy browsing 7/1/2018

 


Ngasha in the waterhole 7/1/2018

Mwashoti 7/2/2018

 


Quanza in the bushes 7/2/2018

Sonje 7/2/2018

 


Mwawshoti in the forest 7/3/2018

Ngasha in the lead 7/3/2018

 


Quanza with trunk raised sniffing the air 7/3/2018

Zongoloni and Ziwa 7/4/2018

 


Faraja and Alamaya browsing together 7/4/2018

Orphans at mudbath 7/4/2018

 


Jasiri wallowing 7/5/2018

Ziwa and Ngasha coming for milk 7/5/2018

 


Jasiri coming out of the forest 7/5/2018

Sonje playing 7/6/2018

 


Jasiri browsing at the watersprings 7/6/2018

Shukuru being looked upon by Sonje 7/6/2018

 


Shukuru after the mudbath 7/7/2018

Zongoloni rolling in the mud 7/7/2018

 


Murera in the bushes 7/7/2018

Lima Lima in the lead 7/8/2018

 


Orphans wallowing 7/8/2018

Mwashoti and Alamaya browsing together 7/8/2018

 


Alamaya browsing 7/10/2018

Babies heading to the mudbath 7/10/2018

 


Shukuru browsing 7/10/2018

Alamaya playing with Jasiri 7/11/2018

 


Faraja in the forest 7/11/2018

Sonje rolling in the dust 7/11/2018

 


Sonje enjoying a scratching session 7/12/2018

Lima Lima peeling bark from a tree 7/12/2018

 


Zongoloni browsing on grass 7/12/2018

Ziwa browsing 7/13/2018

 


Faraja and Ziwa strength testing 7/13/2018

Shukuru and Zongoloni at the dustbath 7/13/2018

 


Sonje climbing over the wall 7/14/2018

Quanza in the field 7/14/2018

 


Mwashoti having a drink of water 7/14/2018

Ziwa browsing on his own 7/15/2018

 


Alamaya browsing with Murera 7/15/2018

Orphans heading home in the evening 7/15/2018

 


Lima Lima drinking her milk 7/16/2018

Ngasha sucking his trunk 7/16/2018

 


Shukuru on the left standing next to Alamaya 7/16/2018

Ngasha headed to the mudbath 7/17/2018

 


Sonje at the mudbath 7/17/2018

Ziwa ready to charge 7/17/2018

 


Zongoloni with Mwashoti 7/18/2018

Murera at the milk feeding area 7/18/2018

 


Shukuru leaving the mudbath 7/18/2018

Sonje playing 7/19/2018

 


Lima Lima playing with Ngasha 7/19/2018

Faraja coming out of the bushes 7/19/2018

 


Jasiri bottom wanting to play with Ziwa 7/20/2018

Orphans in the browsing fields 7/20/2018

 


Shukuru in the lead for the milk feed 7/20/2018

Alamaya lying in the grass 7/21/2018

 


Quanza with a mouthfull of grass 7/21/2018

Shukuru sucking her trunk 7/21/2018

 


Shukuru walking witha trunkfull of grass 7/22/2018

Sonje enjoyihng greens 7/22/2018

 


Ngasha browsing with Alamaya 7/22/2018

Jasiri and Mwashoti at the waterhole 7/23/2018

 


Faraja crossing over rocks 7/23/2018

Murera in the bushes 7/23/2018

 


Quanza browsing towards the Umani hills 7/24/2018

Shukuru in the browsing fields 7/24/2018

 


Sonje dustbathing with Mwashoti 7/24/2018

Alamaya standing under a bush 7/25/2018

 


Mwashoti at the waterhole with Sonje 7/25/2018

Quanza in the lead 7/25/2018

 


Shukuru busy browsing 7/26/2018

Zongoloni after a mudbath 7/26/2018

 


Alamaya scratching 7/26/2018

Osama following Sonje 7/27/2018

 


Shukuru leading the orphans home 7/27/2018

Ziwa at the mudbath area near the lodge 7/27/2018

 


Orphans at the stockade in the morning 7/28/2018

Lima Lima scratching 7/28/2018

 


Osama with Sonje 7/28/2018

Lima Lima with ears flared 7/29/2018

 


Shukuru mudbathing 7/29/2018

Ziwa mixing mud with his feet 7/29/2018

 


Alamaya in the forest 7/30/2018

Zongoloni browing in the bushes 7/30/2018

 


Quanza in the bushes browsing 7/30/2018

Mwashoti between Murera and Sonje 7/31/2018

 


Jasiri browsing on pellets 7/31/2018

Faraja playing with Lima Lima 7/31/2018

 


Mwashoti in the morning 7/9/2018

Sonje in the bushes 7/9/2018

 


Quanza by the waterhole 7/9/2018

 

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