Am 17. Oktober traf ein Mitarbeiter des DSWT, der gerade auf einer regulären Zaunpatrouille war, auf einige unserer Ex-Waisen, die an ausgedörrtem Gras herumknabberten und sehr hungrig und durstig aussahen. Es war Lempautes Herde, und da sie nur sechs Kilometer von den Stallungen in Voi entfernt waren, beschlossen wir, sie dorthin zurückzuführen, wo es jede Menge Wasser und eine frische Lieferung Luzernenheu aus Nairobi gab. Die Trockenzeit hat sich langsam zu einer echten Dürre ausgewachsen. Wir sind zwar zuversichtlich, dass die Regenzeit nur noch ein paar Wochen auf sich warten lassen wird, doch trotzdem arbeiten wir unermüdlich daran, bis dahin wilde Elefanten wie auch unsere ehemaligen Waisen mit Wasser zu versorgen. Der Trust finanziert und unterhält zehn Bohrlöcher in Tsavo, die alle regelmäßig gewartet werden, damit die wilden Tiere in der Trockenzeit nicht ohne Wasser dastehen.

Lempautes Herde wird nach Hause gebrachtLempautes Herde kommt an den Stallungen an

Eiligen Schrittes auf dem Weg zum WasserTsavo ist in der Trockenzeit heiß und staubig
Die Ex-Waisen-Herde, bestehend aus Lempaute, Mzima, Dabassa, Sinya, Layoni und Kivuko, wurde von ein paar Keepern aus Voi zusammengerufen, die mit ihnen die sechs Kilometer nach Hause liefen. Sie wurden von einem Fahrzeug begleitet, damit die Männer vor wilden Elefanten und Büffeln in Sicherheit waren. Es war herzerwärmend zu sehen, wie die Gruppe brav den Keepern nach Hause folgte. Dort angekommen fanden sie jede Menge Wasser und Futter vor. Wir hoffen nun, dass die Gruppe bis zum Beginn der Regenzeit in der Nähe bliebt, damit wir ihnen in dieser schwierigen Zeit mit Wasser und Zusatzfutter aushelfen können. Glücklicherweise waren sie noch alle bei guter Gesundheit, trotz der sehr langen und anstrengenden Trockenzeit.

Endlich etwas leckeres LuzernenheuErfrischendes Wasser
(übersetzt aus dem englischen Original)

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