Vuria

Montag, 23. Juli 2018
Es war ein ruhiger Morgen, und nur Orwa, Narok, Bomani und Vuria kamen beim Luzernenheufrühstück zu Besuch. Naroks frühere Gruppe scheint sich langsam wieder zusammenzufinden! Nur Orwa und Bomani waren da geblieben, während Bongo und Teleki sich Yattas Herde angeschlossen haben und sehr gut mit Nasalot und Baby Nusu befreundet sind. Namalok und Esampu beschlossen heute, sich an den Felsen zu kratzen, während Vuria von Galla geneckt wurde. Er wehrte sich aber nicht sonderlich, sondern ließ Galla seinen Spaß, der sehr stolz darauf war, gegen Vuria zu gewinnen – er merkte allerdings nicht, dass Vuria ihn nur veralberte! Narok und ihre Kollegen begleiteten die Waisen hinaus zu den Weidegründen, und sie grasten bis zum Mittagsschlammbad alle zusammen. Beim Schlammloch tauchten sechs wilde Bullen auf und soffen zusammen mit den Waisen, aber als es ans Baden ging, trauten die Waisen sich nicht zu ihren älteren Artgenossen ins Wasser. Sie gingen stattdessen ein Stück in Richtung Nordosten, wo ein kleineres Wasserloch ist, und hatten dort ihren Spaß.

Mittwoch, 11. Juli 2018

Roi

Kalama spielt mit Vuria

Wilde Elefanten in der Nähe der Stallungen

Montag, 9. Juli 2018
An den Stallungen war am Morgen viel los; Nasalot, Wendi, Yatta, Olare, Mutara und Orwa mit ihren Herden waren da, wie auch ein paar wilde Elefanten. Und natürlich wollten alle etwas vom Luzernenheu abhaben. Alle Ex-Waisen hatten ihre Babys dabei: Nusu, Yetu, Yoyo, Sunyei mit Siku, Kinna mit Kama, Mulika mit Mwende, und Wendis kleine Wiva wuselte auch herum. Nur Galana und Gawa waren heute nicht mitgekommen. Die Waisen spielten schön mit den Ex-Waisen und den wilden Elefanten, und Yoyo und Kama versuchten, auf Kainuk herumzuklettern, die sich ein wenig auf den Boden gelegt hatte. Die Waisen machten sich bald auf in den Busch, wo Rapa und Dupotto zusammen grasten und Karisa sich an einem Baum hinter den Ohren kratzte. Oltaiyoni kratzte sich das Hinterteil, während sie mit dem Rüssel herumspielte. Als die Waisen zum Schlammbad kamen, waren Wendi und Nasalot mit ihren Babys und Herden ebenfalls da. Sie mischten sich unter Mutaras Kollegen, während die kleineren Waisen ein wenig Abstand hielten. Nasalot und Nusu gingen ins Schlammloch, wo der kleine Rabauke unter Mamas Aufsicht im Wasser spielte. Die Waisen machten sich dann wieder auf zum Grasen. Namalok ließ sich von den Affen, die um ihn herum spielten, verschrecken. Die Neulinge Esampu, Mteto und Mundusi waren sehr aktiv, und Esampu versuchte ab und zu, die Waisenherde zu neuen Weidegründen zu führen. Am Abend ging es zurück zur Milchfütterung an den Stallungen. Mutaras Gruppe mit Kainuk, Turkwel, Sities, Kanjoro, Kilaguni, Vuria, Bomani und Orwa kamen zum Saufen vorbei und machten sich dann wieder auf den Weg. Schließlich kam noch Laragais Gruppe an und wurde für die Nacht in die Gehege gelassen.

Sonntag, 1. Juli 2018
Der unabhängige Sapalan, der, seit er in Ithumba angekommen ist, schon keine Milch mehr trinkt, knabberte am Morgen an einem Zweig, den er aus dem Gehege mitgebracht hatte, während er auf das Luzernenhue wartete. Karisa vertrieb sich die Zeit damit, seinen Hintern an den Felsen zu kratzen, während Galla mit Naseku plauderte. Wenig später kollerte Laragai und gab so ihren Kumpanen zu verstehen, dass es Zeit war, sich auf zu machen und nach ihren Freunden zu suchen. Kithaka eilte sofort mit, und auch die anderen folgten. Die Waisen grasten am Vormittag im Kanziku-Gebiet, und Esampu tat sich mit Maramoja zusammen. Beim Schlammbad tauchten dann die versammelten Ex-Waisen auf! Yatta mit Baby Yoyo, Yetu, Kinna mit Baby Kama, Wendi mit der kleinen Wiva, Mulika, Mwende, Naserian, Bongo, Teleki, Zurura, Chyulu, Makena, Sunyei mit Baby Siku, Nasalot mit Baby Nusu, Sidai, Narok, Vuria, Ololoo, Lualeni, Kilabasi, sowie Olares Gruppe und vier wilde Bullen waren da. Die Stimmung war allerdings angespannt, und Yatta, Kinna, Mulika, Sidai und Chyulu waren unleidlich, sodass sich die anderen besser von ihnen fernhielten. Vielleicht hatten sie etwas beunruhigendes erlebt – immerhin waren sie relativ lange weg gewesen. Yoyo und Wiva hatten ein paar verheilte Narben an den Ohren, und bei Narok fehlte der rechte Stoßzahn. Es gab so viel Unruhe beim Schlammbad, dass die Waisen vorzeitig aufgaben. Auch der kleine Yoyo hatte wohl schlechte Laune, denn er ging auf Tusuja los, der ihn daraufhin zu Boden schubste. Danach machte er sich allerdings schnell davon, um es nicht mit Yoyos Mama und ihren Kindermädchen zu tun zu bekommen! Makena, die die hauptamtliche Kindergärtnerin zu sein scheint, kam angerannt und nahm Yoyo mit, gefolgt von Siku. Sie ruhten sich ein wenig unter einem Baum aus, bevor sie die Kleinen wieder zu ihren Müttern brachte. Obwohl die Atmosphäre angespannt war, vergaßen Olare und Chyulu nicht, nach Enkikwe zu sehen. Die Waisen machten sich schließlich zum Kone auf, während ihre älteren Artgenossen sich verabschiedeten. Narok blieb allerdings bei den Waisen; sie hatte sie offenbar vermisst, als sie so lange weg gewesen war. Dass sie einen Stoßzahn verloren hatte, schien sie nicht weiter zu stören, und sonst sah sie gesund und munter wie immer aus.

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Mai 2018

 

Sage und schreibe neun Waisen zogen diesen Monat in die Auswilderungsstationen nach Tsavo um und begannen einen neuen Lebensabschnitt. Zuerst waren Mbegu, Ndotto und Lasayen an der Reise, gefolgt von Murit, Godoma und Ngilai, die alle nach Voi gebracht wurden, wo die Elefantenherde vornehmlich aus Kühen besteht. Am 1. Juni zogen die feisten jungen Kühe Esampu und Mteto mit ihrem Kumpel Mundusi nach Ithumba. Obwohl sie noch jünger waren, als die meisten Elefantenwaisen, die wir sonst nach Tsavo gebracht haben, fanden wir, es war an der Zeit. Das Trio ist sehr temperamentvoll und ausgebufft, und wurde langsam ziemlich anstrengend in der Nursery. Wir glauben, daß sie jetzt bei älteren Artgenossen besser aufgehoben sind, die ihnen ein paar Elefantenmanieren und Disziplin vermitteln konnten. Wir glauben, daß Esampu in der Herde mit Kamok, Oltaiyoni und Laragai nicht einmal die Hälfte ihrer Streiche zu Ende bringen kann! Weiterlesen

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