Waisenblogs-Beitrag Voi, 24.06.2019

Montag, 24. Juni 2019
Tagwa, Emoli, Sagala, Tahri, Godoma und Mbegu kamen als erste Gruppe zur Mittagsfütterung am Baobab-Wasserloch an. Nachdem sie ihre Milch getrunken hatten, gingen sie zum Wasserloch weiter, wo sie auf eine wilde Herde trafen, die in der roten Erde staubbadete. Lentili ging erst einmal ins Wasserloch, um etwas zu saufen, bevor der Rest der Waisen mit den wilden Elefanten spielen gingen. Es kam sogar noch eine zweite wilde Gruppe dazu. Panda rangelte schön mit einem wilden Artgenossen, während Emoli und Tahri sich zusammenschlossen, um es mit zwei Kälbern der Herde aufzunehmen. Nach einer Weile nahm ein älterer Elefant der Herde Tahri zur Seite, sodass Emoli allein mit den beiden Kälbern weiterspielte. Bada nahm einen Artgenossen mit und rangelte mit ihm eine halbe Stunde etwas abseits, bevor er wieder zu seinen Freunden zurückkehrte.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 15.06.2019

Samstag, 15. Juni 2019
Murit wartete am Morgen am Kratzfelsen darauf, dass Bada ihm Platz machte, aber er kam nicht mehr zum Zug, bevor die Waisen in den Busch aufbrachen. Nach der Milchfütterung am Baobab-Wasserloch lud Ndii die anderen zum Schlammbad mit ihr ein, aber sie zögerten – es schien zwar die Sonne, aber es wehte auch ein kühler Wind. Zur Überraschung aller sprang Embu zum Spielen ins Wasser und rollte sich fröhlich herum. Danach badete noch Mbirikani und – kurz bevor es wieder zurück zum Grasen ging – noch Bada. Als er wieder herauskam, begrüßte er noch eine wilde Herde, die zum Saufen kam, bevor er seinen Freunden folgte.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 09.06.2019

Sonntag, 9. Juni 2019
Die Ankunft von Emoli, Tagwa und Sagala scheint nicht viel am sozialen Gefüge der Waisenherde in Voi geändert zu haben; Kenia und Ndii sind weiterhin sehr bedacht auf ihre Adoptivkinder Tahri und Araba, während Mbegu sich vor allem um Godoma kümmert und nicht viel mit den Neulingen am Hut hat. Die drei grasten heute in der Nähe der Keeper, und die Herde besuchte das Baobab-Wasserloch und soff dort Wasser. Wie aus heiterem Himmel sprangen Arruba, Rorogoi, Bada und Embu plötzlich ins Wasserloch und badeten. Das Wasser war aber kalt, und die anderen hielten Abstand, damit sie nichts abbekamen. Nur Suswa bespritzte sich selbst mit etwas Wasser, bevor sie sich auf die wärmende Erde legte. Am Nachmittag forderte Nelion Araba zum Kräftemessen heraus, bevor die Herde mit Emoli und Tagwa an der Spitze zu den Stallungen zurückkehrte.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 01.06.2019

Samstag, 1. Juni 2019
Die Waisen grasten den Vormittag an dem vielen Grün, das jetzt, nach den Regenfällen, üppig an den Hängen des Mazinga-Bergs wächst. Die Milch tranken sie am Fuß des Bergs und grasten danach direkt weiter. Naipoki legte am Nachmittag eine Pause ein, um Tundani zum Ringkampf herauszufordern, und Bada nahm sich Mashariki vor. Schließlich mussten sie aber alle ihre Spiele beenden, als es wieder zurück zu den Stallungen ging.