Die Waisen im Juni

Sonje mit einem Stock im Mund

               

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Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 13.02.2021

Samstag, 13. Februar 2021
Nach der Mittagsfütterung bekamen die Waisen Gesellschaft von einigen Ex-Waisen aus Yattas und Wendis Herde. Auch Chyulu mit Baby Cheka waren dabei, und der kleine Mini-Bulle rannte fröhlich in der Gegend herum. Die Waisen nahmen ein Schlammbad und staubten sich danach noch ausgiebig ein, bevor sie wieder grasen gingen. Im Busch schloss sich ihnen eine wilde Kuh an, die sich mit ihnen am Wegesrand auf dem Boden herumrollte und mit ihnen spielte. Auch Bomani kam dazu und nahm Mteto zu einem längeren Spaziergang mit. Kurz bevor es zurück zu den Stallungen gehen sollte, brachte er sie wieder zurück.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 12.02.2021

Freitag, 12. Februar 2021
Am Morgen bekamen die Waisen besuch von den Ex-Waisen, die auch Namalok und Ukame dabei hatten. Sapalan berüsselte Namalok und ließ sich erzählen, was er in der Wildnis so erlebt hatte. Die fürsorgliche Roi tätschelte Musiara, während Kamok und Olsekki miteinander rangelten. Draußen im Busch kratzte sich Ndiwa den Rüssel an einem Baum, während Kuishi und Rapa geschäftig plauderten. Kamok rollte sich auf dem Boden herum; Kuishi schloss sich ihr dabei an. Auch Bomani, Kilaguni, Garzi, Kithaka und Lemoyian waren mit von der Partie, und Bomani spielte mit Siangiki. Kauro suchte sich Mundusi für einen Ringkampf aus, und auch Karisa war nach Bewegung zumute: er rangelte mit Mapia und kletterte auf ihm herum. Am Abend führten Wanjala und Galla einige Waisen noch einmal zu einem kleinen See, an dem sie sich abkühlen konnten, bevor es für die Nacht zurück zu den Stallungen ging.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 30.01.2021

Samstag, 30. Januar 2021
Mutara und ihre Kollegen warteten am Morgen wieder vor den Gehegen, um sich gleich wieder auf Dololo und seine Freunde zu stürzen. Suguta wich Dololo nicht von der Seite, und die Keeper mussten gut aufpassen, damit die Ex-Waisen nicht mit den Jungs im Busch verschwanden. Bomani und Barsilinga wärmten sich mit einem kleinen Ringkampf auf, was auch Karisa und Sapalan dazu veranlasste, ein wenig zu rangeln. Bei der Mittagsfütterung verspäteten sich Barsilinga und Bomani, aber dann verbreiteten die beiden ordentlich Unruhe! Bomani ist nun schon seit einer Weile erfolgreich ausgewildert, aber heute verlangte er plötzlich wieder nach Milch! Er fand es wohl ungerecht, dass er Barsilinga, der genauso alt ist wie er, noch eine Flasche bekam, er aber nicht! Barsilinga bekommt die Milch allerdings vor allem noch, damit er ab und zu noch an seinem Fuß behandelt werden kann. Als die Keeper Bomani keine Flasche gaben, nahm er Barsilinga aufs Korn und versuchte, ihm die Milch streitig zu machen. Das passte wiederum Barsilinga natürlich gar nicht, und die Keeper mussten Bomani im Zaum halten, bis Barsilinga fertig getrunken hatte. Am Abend kamen dann alle milchabhängigen Waisen wieder in ihre Gehege zurück, und niemand brannte mit den Ex-Waisen durch.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 28.01.2021

Donnerstag, 28. Januar 2021
Kurz vor Sonnenaufgang kamen Mutara, Sities, Suguta, Kainuk, Turkwel, Lemoyian, Kithaka, Garzi, Kilaguni und Kibo an den Stallungen an und warteten darauf, dass die Waisen herauskommen würden. Mutaras Herde, die seit gut zwei Monaten das letzte Mal da gewesen war, ist dafür bekannt, gerne die kleinen Waisenbullen mitzunehmen, sodass die Keeper sich auf einen anstrengenden Tag gefasst machten, an dem sie gut auf ihre Schützlinge aufpassen mussten! Als die Gehegetore geöffnet wurden, gab es viel Getröte und begeisterte Begrüßungszeremonien, und Mutara und ihre Kolleginnen machten sich sofort auf die Suche nach Dololo, Sattao und Musiara. Als sie sie gefunden hatten, ließen sie sich offenbar genau erzählen, was die letzten beiden Monate alles passiert war. Schließlich führten sie die Waisenherde hinaus in den Busch und wichen dem kleinen Dololo nicht von der Seite! Bomani nutzte die Gelegenheit, um mit Garzi zu spielen, während Enkikwe einen Ringkampf mit Lemoyian startete. Nach der Mittagsfütterung am Schlammloch trafen auch noch die Ex-Waisen von Yattas Herde und etliche wilde Elefanten ein. Insgesamt waren dann 120 Elefanten am Schlammloch versammelt, und die Keeper hatten alle Hände voll zu tun, dafür zu sorgen, dass niemand der Waisen mit ihren älteren Artgenossen durchbrannte! Mutara und ihre Herde begleiteten die Waisen beim Grasen am Nachmittag und dann auch auf dem Weg zurück zu den Stallungen.