Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 09.09.2019

Montag, 9. September 2019
Tomboi kam am Morgen mit ein paar wilden Freunden zum Luzernenheufrühstück. Auch Orwa, Bomani und Chemi Chemi waren da und hatten auch Turkwel dabei. Am Abend kamen um die 60 wilde Bullen zum Saufen zur Tränke an der Auswilderungsstation, die bald Gesellschaft von Yatta und ihrer Herde bekamen. Auch Loijuk und Baby Lili waren dabei, sowie Wendi, die Wiva wieder einmal bei ihren Kindermädchen abgegeben zu haben schien. Möglicherweise ist Wiva jetzt mit ihnen unterwegs, weil Wendi bald wieder ein Kalb bekommt! Vermutlich passen Nasalot, Nusu, Sidai, Chyulu, Lualeni, Lulu, Galana, Gawa, Zurura, Makena, Murka, Makireti, Ishanga, Kilabasi, Bongo und Teleki auf sie auf, und die Keeper sind zuversichtlich, dass es ihr bei ihnen gut geht.

Die Waisen im März

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: März 2019

 

Diesen Monat ereilte uns ein weiterer Schicksalsschlag: Unser kleiner Sonnenschein, Breitmaulnashornbaby Maarifa, ist gestorben. Seither ist die Stimmung verständlicherweise düster, auch dann noch, als ein weiterer kleiner Elefant aus der Masai Mara zu uns kam, dessen Mutter dem Konflikt zwischen Wildtier und Mensch zum Opfer fiel. Das kleine Kälbchen wurde mit Aufmerksamkeit überschüttet, weil sich alle mit etwas Schönem ablenken wollten. Daher ging die Eingewöhnung für den kleinen Bullen ungwöhnlich schnell und er wird bald ins Waisenprogramm aufgenommen werden. Seit Dame Daphne die Formel für die Ersatzmilch zur Aufzucht von Waisenelefanten entwickelt hat, konnten wir 244 Elefanten auswildern. Aber trotz all dieser Erfahrungen und Erfolge, trifft uns der Tod eines unserer Schützlinge jedes mal hart. „Die Waisen im März“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 15.01.2019

Dienstag, 15. Januar 2019
Es war ein klarer Morgen, als die Waisen aus ihren Gehegen geschlendert kamen und sich, angeführt von Oltaiyoni, im Kone-Gebiet zum Grasen breit machten. Sapalan tat sich mit Ndiwa, Sana Sana und Malkia zusammen. Nach einer Weile hatte er aber genug, weil Ndiwa versuchte, ihm das Gras aus dem Mund zu stehlen. Er warnte sie mit ausgestrecktem Rüssel und ging dann davon. Olsekki nahm ein Staubbad, während Mundusi mit der launischen Ukame zusammen graste. Beim Schlammloch schlossen sich den Waisen Kibo, Chemi Chemi, Naisula, Kitirua, Kandecha und Murka an, die sich alle ausgiebig im Matsch wälzten und sich hinterher ebenso genüsslich einstaubten. Am Abend tauchten Wendi, Wiva, Yatta, Yetu, Yoyo, Mulika, Mwende, Kinna, Kama, Makena, Bongo, Vuria, Ololoo, Lenana, Ithumbah und zwei Wilde Elefanten an den Stallungen auf. Sie löschten ihren Durst an der Tränke und machten sich dann gleich wieder auf den Weg.