Waisenblogs-Beitrag Voi, 04.10.2017

Mittwoch, 4. Oktober 2017
Lempaute, Kivuko, Layoni und Dabassa tauchten am Morgen an den Stallungen auf, kurz nachdem die Waisen gegangen waren. Sie genossen Kopra, und danach machten sich Layoni und Dabassa zum Voi-Fluss auf, während Lempaute und Kivuko an den Stallungen blieben. Die Waisen grasten heute nördlich des Mazinga-Bergs, und kamen in Vierergruppen zur Mittagsmilch. Mashariki, Rorogoi, Bada und Pasaka bildeten die erste Gruppe, und die vier kamen mit der zweiten Gruppe, die aus Mudanda, Nguvu, Lentili und Ishaq-B bestand, noch einmal mit, in der Hoffnung, eine zweite Flasche abstauben zu können. Die Keeper umschifften sie aber, damit die anderen auch zu ihrer Milch kamen. Dann gab es noch etwas Luzernenheu und Kopra, sowie ein kurzes Schlammbad, bevor es wieder zum Grasen ging.

Die Waisen im September

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: September 2017

 

Der September war wirklich beschwerlich. Viele neue Elefantenwaisen kamen zu uns, oft auch der Dürre geschuldet, weil ihre Mütter nicht genug Milch produzieren konnten und oft sogar selbst verdursteten. Es bricht uns das Herz, daß Wilderei und bewaffnete Konflikte offenbar nicht genug sind, sondern sich die verbleibenden Elefanten auch noch mit Wasser- und Futterknappheit herumschlagen müssen. Wir arbeiten hart, die größte Elefantenpopulation Kenias im Tsavo-Nationalpark bei ihrem Überlebenskampf zu unterstützen, zum Beispiel durch Windkraft betriebene Wasserpumpen. „Die Waisen im September“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Voi, 20.09.2017

Mittwoch, 20. September 2017
Mashariki und Lentili führten die Waisen heute zu den Weidegründen, und dort übernahmen dann Mbirikani, Bada, Nelion und Suswa das Kommando. Es wurde fleißig an der Ostseite des Mazinga-Bergs gegrast, bevor es zum Baobab-Wasserloch ging. Dort setzte sich Ishaq-B auf Rorogois Kopf, als diese komplett im Wasser untergetaucht war. Tundani kam ihr zu Hilfe, aber da er ein sehr freundlicher Elefant ist, wollte er Ishaq-B nicht bestrafen, sondern holte die Keeper herbei, die Ishaq-B aus dem Wasser scheuchten. Sie kam heraus und war sich keiner Schuld bewusst. Rorogoi war ein wenig verwirrt, als sie aus dem Wasser kam, und wusste gar nicht, was da auf ihrem Kopf gesessen hatte. Den Rest des Tages grasten die Waisen dann in der Nähe, und Naipoki und Arruba brachten die Waisen am Abend zurück zu den sicheren Stallungen.