Waisenblogs-Beitrag

Dienstag, 11. April 2017
Die kleinen Babys bekommen jetzt jeden Tag ein paar Stunden Besuch von den älteren Waisen. Sie finden das toll und nutzen die Gelegenheit, an anderen Ohren zu nuckeln. Manche der älteren machen sich nicht viel aus den Babys, aber für andere, wie Esampu, Maramoja, Godoma, Malkia, Sana Sana, Malima und Mbegu, ist es ein lang ersehnter Teil des Tages und zaubert ein zufriedenes Lächeln auf ihre Elefantengesichter. Dupotto war heute nur kurz dabei, da sie sich mit einem der Babys stritt und bald wieder zurück zu Kelelari, Galla, Wanjala und Ukame ging, die im Wald grasen gegangen waren. Am meisten Spaß hatten offenbar Mbegu und Malima mit den kleinen, denn sie wollten auch dann noch nicht weg, als alle anderen schon gegangen waren. Sie blieben bis zur Milchfütterung um 15 Uhr bei ihnen. Selbst danach machte Mbegu es den Keepern noch schwer, denn sie wollte unbedingt die Babys zu den Stallungen zurück begleiten. Nach der privaten Besuchsstunde gelang es ihr schließlich, sich von der Herde weg zu schleichen – zusammen mit Tamiyoi, Jotto und Malkia, und die Babys noch einmal zu sehen, bevor sie von den Keepern wieder in den Wald eskortiert wurde.

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Montag, 10. April 2017

Mundusi hat sich noch nicht so richtig eingelebt

Mteto will sich mit Mundusi anfreunden

Maramoja ist auch sehr aufgeschlossen

Ndotto grast draußen im Busch

Waisenblogs-Beitrag

Montag, 10. April 2017
In den Stallungen am Abend konnte man sich darüber amüsieren, wie alle Babys versuchten, das Futter ihrer Nachbarn zu stehlen. Ndotto hatte dabei allerdings kein Glück: Während er versuchte, durch die Pfähle hindurch an Maramojas Zweige heranzukommen, futterte Lasayen hinter seinem Rücken sein Grün weg! Als er sich umdrehte, um wieder zu seinem Haufen zurückzukehren, von dem er gedacht hatte, er hätte ihn sich für später aufgehoben, war er in Lasayens Gehege verschwunden.

Waisenblogs-Beitrag

Montag, 10. April 2017
Mundusi hat sich noch nicht so recht in der Waisenfamilie eingelebt, obwohl er jetzt schon ein paar Tage mit den anderen draußen im Busch ist. Er interessiert sich kaum für die Herde. Mteto versucht jetzt, sich mit ihm anzufreunden, und heute wollte sie offenbar auch Maramoja und Ndiwa dabei haben. Mteto und die zwei Mädchen schüttelten sich gerade eine Weile die Rüssel, bevor sie hinüber zu Mundusi gingen, der ganz allein herumstand. Als sie bei ihm ankamen, ging er aber ins Gebüsch davon. Er verschwand für eine Weile, und als die Keeper nachsehen gingen, hatte er sich irgendwo in den Büschen hingelegt und ruhte sich aus. Er vertraut seiner menschlichen Familie noch immer nicht so ganz und jagt manchmal auch auf sie los; daher kommt er auch noch nicht mit zur öffentlichen Besuchsstunde.

Die Rettung von Maramoja

Am 1. Juli erhielt Angela Informationen über ein einsames Elefantenkalb, das zuerst vom Tsavo-Trust-Beobachtungsteam in der Nähe der Dida Harea Ebenen im südlichen Tsavo East Nationalpark gesehen worden war. Es wurde immer wieder von wilden Herden zurückgewiesen, die auf dem Weg zum Wasser an ihm vorbei liefen. Nachdem es einen Tag lang beobachtet worden war, war offensichtlich, dass es sich um ein Waisenkalb handeln musste. Es war dünn, schwach und wusste überhaupt nicht, wohin.

 

 

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