Waisenblogs-Beitrag Voi, 31.05.2020

Sonntag, 31. Mai 2020
Am Morgen gab es einige kurze Staubbäder, bevor die Waisen Embu und Sagala hinaus in den Nationalpark folgten. Arruba graste am Vormittag Seite an Seite mit ihrem Schützling Pika Pika, und Tagwa und Tamiyoi taten sich ebenfalls zusammen. Am Baobab-Wasserloch gab es die Mittagsmilch, und danach ein Bad im Schlammloch. Nelion, der sich am Morgen den Waisen angeschlossen hatte, kratzte sich das Hinterteil kräftig am Baobab; als er fertig war, machte er Platz für Mudanda, die es ihm gleichtat.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 27.05.2020

Mittwoch, 27. Mai 2020
Nach der Mittagsfütterung planschte Tagwa mitten im Wasserloch und bewarf sich ausgiebig mit dem schlammigen Wasser. Arruba und Mudanda nahmen zusammen ein Staubbad. Danach lud Arruba auch Pika Pika ein, sich einzustauben, und die kleine Pika Pika rollte sich begeistert in der lockeren Erde herum, während Arruba wie eine gute Adoptivmutter daneben stand und aufpasste, dass niemand sie störte.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 24.05.2020

Sonntag, 24. Mai 2020
Am Morgen kamen Tundani und Nelion wieder einmal zum Luzernenheufrühstück zur Auswilderungsstation. Tundani forderte Ndotto zum Kräftemessen heraus, das aber zuende ging, als die Waisen zum Grasen aufbrachen. Die beiden unabhängigen Jungs verabschiedeten sich und machten sich auf den Weg zum großen Wasserloch, während Mashariki, Mudanda und Embu die Waisenherde den Berg hinauf führten, um dort zu grasen.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 18.05.2020

Montag, 18. Mai 2020
Beim morgendlichen Ergänzungsfutter gesellten sich Tundani und Nelion wieder zu den Waisen. Die beiden Jungs scheinen sich von Kenias Herde losgesagt zu haben – sie sind jetzt häufig auf eigene Faust unterwegs. Ndotto wollte auf Tagwa herumklettern, aber Mudanda hatte etwas dagegen und kam herbei, um ihn weg zu schieben. Rorogoi durfte dagegen auf Masharikis Bauch herumkrabbeln, während sie sich auf dem Boden räkelte.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 11.05.2020

Montag, 11. Mai 2020
Nach der morgendlichen Fütterung bereiteten die Keeper alles für die Ankunft von Tagwa und Tamiyoi vor, die aus dem Waisenhaus in Nairobi kommen sollten. Sagala und ihre Freunde vertrieben sich die Zeit damit, sich auf den roten Erdhaufen herumzurollen und blieben danach an der Südseite des Mazinga-Bergs in der Nähe, um dort zu grasen. Der Transporter mit Tagwa und Tamiyoi kam gegen 9 Uhr an der Auswilderungsstation in Voi an. Tagwa, die nun nach Voi zurückkehrt, nachdem sie wegen ihres Stoßzahns zur Behandlung in Nairobi war, kam als erste heraus. Die beiden Neuankömmlinge bekamen eine Milchflasche und soffen etwas Wasser aus der Tränke, bevor die Voi-Waisen sie begrüßen kamen. Mudanda näherte sich Tagwa, die es aber mit der Angst zu tun bekam und zurückwich. Tamiyoi schaute sich neugierig in ihrer neuen Umgebung um und wollte ihre neuen Freunde kennenlernen. Mbegu wartete erst einmal ab, bevor sie Tamiyoi Hallo sagte; Emoli wartete unterdessen daneben, bis er an der Reihe war. Dann ging es hinaus in den Nationalpark, wo Lasayen Tagwa Gesellschaft leistete, während Ndotto mit Tamiyoi spielte und ihr gleich einmal auf den Rücken kletterte. Tamiyoi schien sich nicht so recht in der Gegenwart der beiden Waisenbüffel Cheza und Ivia wohlzufühlen, die bei den Elefanten grasten, und zusammen mit Rorogoi scheuchte sie die beiden weg. Den Rest des Tages gewöhnten sich die beiden dann am Wasserloch und beim Grasen langsam ein – Tagwa kennt ja den Tagesablauf in Voi noch ganz gut.