Naipoki

Mittwoch, 9. Januar 2019
Kaum waren die Waisen am Morgen an der Ostseite des Mazinga-Bergs angekommen, trafen sie dorft auf Emilys Herde und spielten eine Weile mit den Ex-Waisen. Wassesa setzte sich auf den Boden und wollte Naipoki zu einem Ringkampf animieren. Panda nahm sich Rombo vor, und Murit bekam die einmalige Chance, mit dem kleinen Neptune zu spielen! Bada forderte Ndotto heraus, aber weil Bada ziemlich große Stoßzähne hat, war Ndotto sehr vorsichtig; Bada ließ es aber ruhig angehen und machte es seinem Freund Ndotto nicht zu schwer. Die Ex-Waisen gingen dann in Richtung der Mzima-Mombasa Wasserpipeline, und die Waisen machten sich zum Baobab-Wasserloch auf, um dort zu baden und danach weiter zu grasen.

Mittwoch, 2. Januar 2019
Tahri überholte am Morgen wieder Ngilai, um als erste bei der Milch zu sein. Bei den Luzernenheupellets konnte Mudanda nicht genug bekommen, und sie schubste Arruba weg und wollte sie weg scheuchen. Naipoki konnte das nicht dulden und verbannte ihrerseits Mudanda, sodass die anderen in Ruhe weiter futtern konnten. Nguvu, der ein sehr schüchterner Elefant ist, war die ganze Unruhe nicht geheuer, und er begann, sich auf den Weg in den Busch zu machen. Mbegus Gruppe folgte ihm, und Kenias Gruppe kam am Ende hinterher. Auf dem Weg zu den Weidegründen trafen sie auf ein Giraffenmännchen, das eilig davon gallopierte, als es die Waisen kommen sah. Ndotto und Lasayen fühlten sich sehr stark und genehmigten sich gleich einen kleinen Ringkampf. Beim Baobab-Wasserloch testete Tundani die Wassertemperatur mit dem Fuß und fand es zu kalt zum baden. Embu machte sich nichts daraus und wälzte und duschte sich ausführlich. Araba und Suswa schlossen sich ihr an.

Dienstag, 1. Januar 2019
Nach der morgendlichen Milch wurde an den Stallungen noch ein wenig gespielt. Lasayen und Ndotto waren miteinander beschäftigt, und Mashariki entrindete fleißig Zweige der Akazien entlang des Zauns. Naipoki kratzte sich den Hintern an einem Felsen, und Nelion kam dazu, um es ihr nachzumachen. Kenia, Ndii, Tahri und Araba behielten Ndoria im Auge, als es schließlich hinaus in den Busch ging. Nicht viel später kam Emilys Herde an. Dabei waren Emma, Eve, Edie, Sweet Sally, Safi, Lesanju, Lempaute, Rombo, Mweya, Icholta und Inca – der Rest der Ex-Waisen ließ sich heute nicht blicken. Sie soffen frisches Wasser aus der Tränke, entspannten sich eine halbe Stunde lang an der Auswilderungsstation und machten sich dann wieder auf den Weg.

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Januar 2019

 

Wie üblich um diese Jahreszeit ist es auch in Nairobi sehr heiß. Jetzt in der Trockenzeit suhlen sich die Waisen mindestens zwei Mal am Tag im Schlamm und suchen tagsüber Zuflucht vor der Hitze im Schatten der Bäume. Weiterlesen

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Dezember 2018

 

Am 4. Dezember sind Sana Sana, Malkia und Ndiwa wie schon viele andere vor ihnen in die Auswilderungsstation nach Ithumba im Nationalpark Tsavo-Ost umgezogen. Die Station wurde 2004 eröffnet und von ihr aus haben seither mehr als 90 Elefantenwaisen ihre Reise zurück in die Wildnis gestartet. Es ist wichtig, zu verstehen, daß dieser Vorgang der Auswilderung wirklich eine Reise über mehrere Jahre ist, und es manchmal acht bis zehn Jahre dauert, bis sich die Waisen völlig selbstsicher und eigenständig in der Wildnis bewegen. Weiterlesen

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