Naseku

Donnerstag, 3. Januar 2019
Mundusi graste am Morgen mit Garzi und sah so aus, als hätte er eine Menge Fragen. Es ist noch immer schön grün nach der Regenzeit, und die Waisen sind gut genährt. Olsekki und Tusuja fühlten sich stark und begannen ein Kräftemessen. Es wurde allerdings vorzeitig von Kithaka beendet, der den beiden immer noch überlegen ist und sie auseinander schob. Nach einem ausgiebigen Bad genehmigten sich Karisa und Pare noch einen kleinen Ringkampf, während Roi, Kauro und Naseku sich einstaubten. Am Nachmittag kamen Yatta, Mulika, Yetu, Yoyo, Mwende, Wendi, Wiva, Galana, Gawa, Makena, Ololoo, Vuria und ein wilder Elefant an den Stallungen vorbei und sahen aus, als hätten sie es sehr eilig; im Nu waren sie wieder im Busch verschwunden.

Montag, 31. Dezember 2018
Maramoja kam am letzten Morgen des Jahres als erste heraus, gefolgt von Mteto und Esampu. Die Waisen löschten kurz ihren Durst an der Tränke, bevor Naseku sie hinaus in den Busch führte. Kithaka, Barsilinga und Garzi, die sich nicht mehr nach den anderen richten wollen, folgten in einiger Entfernung. Sapalan, der erfreulicherweise viel aktiver ist als früher, tat sich zum Grasen mit Galla zusammen, während Malkia Sana Sana Gesellschaft leistete. Enkikwe, der weiterhin etwas humpelt, plauderte lange mit Lemoyian – die Jungs, die beide einen Angriff der Löwen überlebt haben. Auf dem Weg zum Mittagsschlammbad warnte Mundusi Ndiwa, ihn nicht zu überholen; Ndiwa wartete geschickt ab, bis Mundusi von einem Dikdik abgelenkt war, und flitzte dann an ihm vorbei! Im Schlammloch kletterten Wanjala und Tusuja aufeinander herum, und auch Sapalan wälzte sich ausgiebig. Nach dem Schlammbad krabbelte Esampu auf allen vieren am Rand des Wasserlochs herum, während Roi, Tusuja, Naseku und Olsekki schon einmal staubbaden gingen. Tusuja forderte später Olsekki zum Kräftemessen heraus, aber als es ernst wurde, gab Tusuja lieber auf. Am Abend wollten Kithaka, Barsilinga und Garzi nicht mit den anderen zurück zu den Stallungen gehen; sie kamen aber eine Stunde später nach, als ihre Kollegen es sich schon in den Gehegen gemütlich gemacht hatten.

Sonntag, 30. Dezember 2018
Maramoja kam am Morgen als erste heraus, gefolgt von Dupotto. Die Waisen futterten kurz Luzernenheu, bevor Karisa das Zeichen zum Aufbruch gab. Als es immer heißer wurde, suchte Naseku ein schönes Wasserloch zum Abkühlen. Malkia, Sana Sana, Rapa, Siangiki und Enkikwe schlossen sich ihr an, bevor sie alle zusammen wieder grasen gingen. Dupotto brachte Tusuja und Kamok in der ersten Gruppe zur Mittagsfütterung. Angeführt von Esampu, badeten die Waisen spektakulär. Barsilinga und Garzi starteten einen Ringkampf, den Garzi gewann. Am Abend hingen Kithaka und Garzi hinterher und hatten es offenbar nicht eilig, zur Auswilderungsstation zurückzukehren. Die zwei Jungs kamen erst kurz vor 19 Uhr an.

Samstag, 29. Dezember 2018

Die Waisen grasen

Naseku, Dupotto und Wanjala

Malkia und Esampu saufen Wasser

Mittwoch, 26. Dezember 2018
Ein einzelner wilder Bulle inspizierte am Morgen die Wassertränken an der Auswilderungsstation. Nachdem er sich davon überzeugt hatte, dass sie für die kommende Trockenzeit bereit waren, ging er wieder davon, gerade als die Waisen herauskamen. Mteto gab heute den Weg zu den Weidegründen vor, wo Naseku auf zwei Dikdiks traf. Die beiden kleinen Antilopen versetzten sie in helle Aufregung, und sie jagte und trompetete herum. Mundusi, Siangiki, Ukame und Oltaiyoni schlossen sich ihr an, und die Dikdiks beeilten sich, vor den herumstampfenden Elefanten davon zu rennen. Im Laufe des Vormittags schlossen sich wieder Narok, Bomani und Orwa den Waisen an, und Galla forderte Bomani zum Kräftemessen heraus. Namalok und Karisa schienen sich davon animieren zu lassen und rangelten ebenfalls miteinander. Sapalan, der in letzter Zeit wieder aktiver geworden ist, kratzte sich an ein paar Bäumen. Am Abend begleiteten Orwa, Bomani und Narok die Kleinen wieder zu den Stallungen zurück.

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