Waisenblogs-Beitrag

Samstag, 1. April 2017
Am Morgen kam ein junger wilder Bulle mit nur einem Stoßzahn beim Luzernenheufrühstück vorbei, während Sirimon, Kamok, Bomani, Kithaka, Kauro und Olsekki sich an den Felsen kratzten. Beim Grasen tauchten dann Makireti, Kasigau und Kilabasi auf, und Orwa rangelte mit Kasigau und später mit Makireti. Beim Schlammbad waren 20 wilde Elefanten zu Besuch, darunter Half Trunk und ein Bulle, der letzten Monat behandelt worden war, und dazu Galana mit Gawa, Ithumbah, Ishanga, Sunyei, Kenze, Lualeni und Ololoo. Gegen Abend kamen schließlich noch Kinna mit Kama und einige weitere Ex-Waisen zum Saufen zu den Stallungen.

Der nächste Schritt für Olsekki, Enkikwe und Siangiki

Endlich war es für die frechen Jungs Olsekki und Enkikwe sowie ihre Freundin Siangiki soweit, den Weg zur Auswilderungsstation in Ithumba in Tsavo anzutreten. Es ist ein beliebter Scherz im Waisenhaus, dass Chef-Keeper Edwin erleichtert sein wird, wenn diese jungen Bullen, vor allem der gierige Olsekki, das Waisenhaus verlassen und dann in Benjamins Verantwortungsbereich fallen, dem Chef-Keeper der Ithumba-Einheit. Olsekki war eine echte Herausforderung im Waisenhaus, doch die Ithumba-Keeper freuten sich auf die drei neuen Babys – vielleicht war ihnen noch nicht ganz bewusst, was sie sich mit dieser neuen Lieferung eingehandelt haben! Aber abgesehen davon haben wir immer wenn Babys das Waisenhaus verlassen, um zu den Auswilderungsstationen im Tsavo-Nationalpark umzuziehen, gemischte Gefühle: Wehmut, dass sie uns verlassen, doch auch große Erleichterung, dass die von Menschenhand aufgezogenen kleinen Elefanten es so weit geschafft haben und nun einem normalen wilden Leben wieder einen Schritt näher kommen. Die Freiheit ist das größte Geschenk, das wir den Elefanten machen können.

 


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Die Rettung von Olsekki

Am 3. September informierte Dr. Limo, der Veterinäroffizier des KWS und der mobilen Tierarzt-Einheit des DSWT in der Maasai Mara, Angela Sheldrick über einen tragischen Fall. Dr. Limo und das mobile Tierarzt-Team hatten gerade ein paar wohlverdiente freie Tage und waren zu der Zeit woanders im Land, doch sie hatten eine Meldung über eine verletzte Elefantenkuh in der Maasai Mara erhalten. Wegen ihrer Abwesenheit wurden die fliegenden Tierärzte des DSWT angefordert.

Olsekki
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