Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 28.11.2020

Samstag, 28. November 2020
Da es am frühen Morgen wieder geregnet hatte, war der Boden rutschig, und die Waisen gingen vorsichtig, um nicht hinzufallen. Später spielten sie dann aber fröhlich im Matsch. Ndiwa rollte sich ausgelassen herum, und auch Tusuja und Sattao machten mit. Pare kratzte sich den Bauch an den Felsen, während Kauro und Naseku mit ein paar Freunden ebenfalls im Schlamm spielten.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 23.11.2020

Montag, 23. November 2020
Ambo bekam am Morgen sein eigenes Häufchen Luzernenheupellets, damit er von niemandem geärgert werden konnte. Als er fertig gefuttert hatte, kratzte er sich am Mauervorsprung vor den Gehegen, und so langsam machte sich die Waisenherde auf zum Grasen. Einige gingen noch Wasser saufen, während Barsilinga sich noch das Hinterteil kratzte und Karisa und Pare einen kleinen Ringkampf austrugen.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 08.11.2020

Sonntag, 8. November 2020
Am Morgen standen Wendi, Mulika, Kinna und Sunyei mit ihren Kälbern Wiva, Wema, Mwende, Mkuu, Kama und Siku vor den Gehegen bereit und hatten noch Ithumbah, Kenze, Kitirua, Melia und zwei wilde Elefanten mitgebracht. Mulika, die mit Mwende und Mkuu auch schon seit acht Monaten nicht mehr da gewesen war, konnte es kaum erwarten, wieder Luzernenheu zu futtern, und sie kam bis zum Lager, in dem die Heuballen verstaut sind, um so schnell wie möglich dranzukommen. Wiva legte sich mit Pare an; vielleicht dachte sie, dass sie inzwischen schon groß genug ist, um ihn im Ringkampf zu besiegen, nachdem sie so lange weg gewesen war! Pare hatte aber etwas dagegen und verteidigte sich verbissen. Schließlich wurde es Wiva doch zu ernst und sie lief davon, und Pare schien erleichtert, dass er sich nicht vor seinen Freunden blamiert hatte. Nach dem Luzernenheufrühstück verabschiedeten sich die Ex-Waisen, nur Orwa und Bomani folgten der Waisenherde hinaus in den Busch. Beim Mittagsschlammbad tauchten dann Melia, Kibo, Kandecha, Kalama, Chemi Chemi, Tumaren und Tomboi mit etlichen wilden Bullen auf. Melia hatte offenbar beschlossen, Musiara ein wenig zu bemuttern, und begleitete ihn den Rest des Tages. Am Abend schaute noch Mutara mit ihrer Gruppe, die auch seit etlichen Tagen nicht mehr da gewesen waren, an der Auswilderungsstation vorbei.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 29.10.2020

Donnerstag, 29. Oktober 2020
Am Morgen kam Ex-Waise Challa mit einem wilden Freund zur Auswilderungsstation, um Wasser zu saufen. Danach näherte er sich den Gehegen und wartete, bis die Waisen herauskamen und das Luzernenheufrühstück losgehen konnte. Der wilde Bulle, der mit ihm gekommen war, traute sich nicht so recht und machte sich lieber wieder auf den Weg. Nach dem Luzernenheu ging Pare zur Tränke, um zu saufen, und Jotto beschloss mitzukommen. Pare stellte sich ihm aber in den Weg, was bei Jotto gar nicht gut ankam. Er wollte sich zum Wasser durch drängeln, und so verwickelten sich die beiden in eine heftige Rangelei. Kamok, die nicht weit weg gestanden hatte, kam herbei, um die Streithähne zu trennen.