Pare

Donnerstag, 28. Februar 2019
Die Ex-Waisen aus Yattas Herde tauchten vor Sonnenaufgang an der Auswilderungsstation auf. Lualeni sah so aus, als wollte sie der kleinen Lulu zeigen, wo sie gelebt hatte, bevor sie ausgewildert war. Kurz vor dem Gehege überlegte sie es sich aber offenbar anders – sie stand ein paar Minuten am Tor herum und machte dann wieder kehrt, gefolgt von Baby Lulu. Ukame und Siangiki wollten Lulu Hallo sagen, aber sie ignorierte die beiden. Die Waisen blieben nicht lange an den Stallungen, weil ihnen das Gedrängel beim Luzernenheufrühstück zu groß war. Wieder schloss sich Suguta den Waisen an, heute zusammen mit einer jungen wilden Kuh. Mundusi war nach einem Ringkampf zumute, und er forderte Wanjala heraus. Wanjala machte mit, und die beiden rangelten ein paar Minuten miteinander, bis Garzi im Vorbeigehen die beiden Jungs auseinander schob. Beim Mittagsschlammbad waren 18 wilde Bullen zu Besuch. Pare, der immer ganz vorne mit dabei ist, wenn es zur Tränke geht, traf dort auf zwei Bullen und wartete lieber ab, bis sie ihm Zutritt gewähren würden. Die Keeper verscheuchten schließlich die Bullen, sodass Pare und seine Waisenfreunde auch zum Zug kommen konnten. Wasserliebhaber Tusuja kühlte sich im Schlammloch neben zwei wilden Bullen ab und verwickelte dann noch Olsekki in einen kleinen Ringkampf, bevor es wieder zum Grasen ging. Olares und Mutaras Gruppen schauten kurz vorbei, verabschiedeten sich aber schnell wieder.

Freitag, 15. Februar 2019

Sana Sana und Ndiwa

Pare lässt seine Milchflasche fallen, nachdem er sie ausgetrunken hat

Die Waisen stellen sich im Schatten unter

Freitag, 8. Februar 2019
Naseku rollte sich am Morgen auf dem Luzernenheu herum, anstatt es zu fressen. Sie war eine ganze Weile mit dem Unsinn beschäftigt, bis sie schließlich aufgab, weil niemand anderes mitmachen wollte. Sana Sana, die sich alle Mühe gibt, Leitkuh zu werden, ist zurzeit etwas kapriziös. Sie wollte die Waisenherde in südliche Richtung führen, aber ihre Freunde liefen in eine andere Richtung los. Sie trötete protestierend und stampfte ein paar kleine Büsche nieder, aber niemand ließ sich überreden, und so blieb ihr nichts anderes übrig, als mit den Wölfen zu heulen und der Herde zu folgen. Mundusi forderte Galla heraus, verlor aber den folgenden Ringkampf. In der Kalovoto-Gegend schlossen sich Tumaren, Melia, Kandecha, Kalama, Kibo, Chemi Chemi und Murka den Waisen an. Wanjala spielte kurz vor dem Schlammbad ein wenig mit Murka, und Tusuja, Pare und Mteto kamen als erste Gruppe zur Mittagsfütterung. Am Nachmittag verabschiedeten sich die Ex-Waisen wieder, und die Waisen grasten gemütlich weiter.

Donnerstag, 31. Januar 2019

Ex-Waise Rapsu badet zusammen mit den Waisen

Karisa, Wanjala und Lemoyian kommen zum Schlammbad

Pare und Mundusi futtern

Donnerstag, 31. Januar 2019
Ex-Waise Yatta verbrachte die Nacht mit ihrer Gruppe vor den Stallungen und schloss sich am Morgen den Waisen beim Luzernenheufrühstück an. Kama, Yoyo und Esampu hatten ihren Spaß dabei, sich auf dem Boden herumzurollen. Die Ex-Waisen eskortierten die milchabhängigen Waisen hinaus zum Grasen und verabschiedeten sich dann. Siangiki und Olsekki leisteten den ganzen Vormittag ihrem alten Freund Enkikwe Gesellschaft. Die Sonne brannte unerbittlich, und so konnten die Waisen es kaum erwarten, bis es zum Schlambad ging, wo sie sich abkühlen konnten. Dort tauchte Ex-Waisen Rapsu und ein wilder Bulle auf, und alle zusammen badeten sie fröhlich. Nachdem sie genug hatten, gab Kamok den Weg zurück zu den Weidegründen vor. Pare und Mundusi futterten zusammen von einem Busch, aber bald gerieten sie aneinander, als Mundusi den Busch nicht mehr mit seinem Kollegen teilen wollte. Pare ließ sich das nicht bieten, sodass Mundusi, der den Streit angefangen hatte, am Ende die Flucht ergriff. Später forderte Mundusi, der zurzeit mit allen rangelt, die ihm über den Weg laufen, auch Tusuja heraus. Dieser warnte ihn aber, weil er wusste, dass Mundusi nicht stark genug ist, um gegen ihn anzukommen, und so gab Mundusi lieber klein bei. Kithaka, Barsilinga und Garzi, die wie immer tagsüber ihrer eigenen Wege gingen, kamen später am Abend wieder zurück zu den Stallungen.

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