Waisenblogs-Beitrag Nursery, 03.03.2021

Mittwoch, 3. März 2021
Nach der Fütterung genehmigten sich die Waisen am Nachmittag ein ausführliches Schlammbad. Alle außer Ziwadi machten mit und matschten sich ein, sogar Neuling Rama. Er geht zwar nicht ins Schlammloch hinein, aber er steht immer am Ufer und spritzt fröhlich mit dem Schlamm herum. Ziwadi hält sich lieber von dem Getümmel im Wasserloch fern und futtert lieber in der Nähe. Manchmal ist sie nah genug dran, dass die Keeper ihr ein wenig Matsch mit der Schaufel über den Rücken werfen können, aber dann zieht sie sich auch lieber wieder zurück und frisste weiter Grün.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 25.02.2021

Donnerstag, 25. Februar 2021
Keiner der Waisen war heute besonders auf Spielen aus; alle grasten nur fleißig den ganzen Tag. Nur Mukkoka und Kiombo rangelten ganz kurz einmal miteinander, bevor sie gleich wieder weiter grasten. Am Abend ging es dann zurück zu den Stallungen. Rama kennt sich jetzt gut aus und folgt den anderen und seinen Keepern am Abend brav zurück in sein Gehege.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 23.02.2021

Dienstag, 23. Februar 2021
Am Morgen war es kühl, und die Keeper ließen Ziwadi, Bondeni, Kindani und Kinyei als letzte heraus, damit sie noch ein wenig in ihren warmen Ställen bleiben konnten. Danach bekamen sie ihre Decken umgebunden – das ist zwar nicht ganz so gut wie die Wärme, die kleine Elefanten in der Wildnis unter den Bäuchen ihrer Mütter und Kindermädchen bekommen, aber es schützt sie doch vor dem kühlen Wetter. Rama ist schon etwas älter und daher nicht mehr ganz so empfindlich was das Wetter betrifft, und er konnte sich inmitten der Herde bei Maisha etwas aufwärmen. Mittags hatte es sich dann aufgewärmt, und die Gruppe der kleinen, Bondeni, Kindani und Kinyei, kam zusammen mit Rama und Ziwadi als erste zur Fütterung. Danach löschten sie ihren Durst an den Wassertonnen, während die älteren gefüttert wurden. Am Ende nahmen sie alle zusammen noch ein ausgiebiges Schlammbad und spritzten dabei ordentlich mit dem matschigen Wasser herum. Auch Rama war mit von der Partie; er postiert sich meist am Rand des Wasserlochs und duscht sich mit dem Rüssel ordentlich ab, bis er schön mit Matsch bedeckt ist.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 22.02.2021

Montag, 22. Februar 2021
Die Waisen waren am Morgen voller Energie, als sie herauskamen. Draußen im Wald angekommen, fingen Maktao und Kiombo gleich wieder an zu spielen; sie jagten sich gegenseitig herum und stießen kleine Baumstümpfe um, um ihre Kräfte zu demonstrieren. Die beiden sind immer zum Spielen bereit, egal wie das Wetter ist! Nabulu, Larro und Kiasa dagegen sind normalerweise nicht so verspielt. Kiasa sorgt immer einmal wieder für Unruhe, und Nabulu forderst ab und zu einen der Bullen zum Ringkampf heraus, aber meistens grasen sie nur fleißig und passen auf die jüngeren Waisen auf. Kiasa läuft in letzter Zeit häufiger in der Gegend herum und sucht nach frischem Grün, aber sie hält die Keeper immer noch nicht so sehr auf Trab als Ziwadi – bei ihr müssen sie immer darauf gefasst sein, dass sie sich wieder ein neues Plätzchen sucht und jemand sie begleiten muss. Seit Ziwadi allerdings mit Rama und den kleinen Babys zusammen grast, geht sie nicht mehr ganz so häufig auf Entdeckungsreise.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 21.02.2021

Sonntag, 21. Februar 2021
Nabulu, Naboishu und Mukkoka schienen heute abenteuerlustig zu sein. Sie führten erst die älteren Waisen zum Grasen weiter in den Wald hinein als sonst, und als sich alle ans Futtern gemacht hatten, wollten sie noch weiter gehen. Es ist zwar gut, wenn sie lernen, sich in ihrer Umgebung zurechtzufinden, aber sie sollten sich auch nicht zu weit von den anderen entfernen; also folgten die Keeper ihnen und überzeugten sie, wieder zurück zur Herde zu kommen. Die jüngeren Waisen blieben mit Rama, Ziwadi und einigen Keepern in der Nähe der Stallungen. Nach der Mittagsfütterung, bei der Naboishu wie üblich aufgeregt trötete, grasten er und Nabulu nicht weiter mit Mukkoka, die sich inzwischen Kiasa angeschlossen hatte. Kiasa und Mukkoka hatten sich eine schöne grüne Ecke im Wald gesucht und fraßen dort nach Herzenslust und mit wedelnden Ohren.