Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 12.06.2021

Samstag, 12. Juni 2021
Ex-Waise Kenze kam heute mit einem wilden Freund zum Luzernenheufrühstück vorbei. Olsekki traute sich an ihn heran und schien eine Weile mit ihm zu plaudern. Am Nachmittag nahm Mutaras Herde wieder Olsekki, Siangiki, Oltaiyoni, Barsilinga, Tusuja, Galla und Roi mit, die wohl mit dem Gedanken spielen, sich den Ex-Waisen anzuschließen. Die anderen machten sich zum Grasen im Kanziku-Gebiet breit.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 11.06.2021

Freitag, 11. Juni 2021
Beim Mittagsschlammbad wälzten sich nur Garzi, Nabulu und Maisha im Wasserloch, die anderen stauben sich nur ein. Nachdem sie wieder in den Busch zurückgekehrt waren, nahmen Mutara und ihre Kollegen Roi, Oltaiyoni, Galla, Barsilinga, Tusuja, Olsekki und Siangiki mit und gingen mit ihnen an der Westseite des Ithumba-Bergs grasen, während die anderen in östliche Richtung gingen. Die älteren Waisen kamen erst nach 19 Uhr am Abend zurück zu den Stallungen – sie beginnen nun offenbar langsam auszuwildern!

Die Waisen im Oktober

Aruba und Mudanda

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Oktober 2021

Diesen Monat hatten wir so viele Neuzugänge wie lange nicht mehr. Die Dürre ist auch an den Wildtieren nicht spurlos vorüber gegangen, inklusive den Elefanten. Viele Monate haben sie sich durchgekämpft, aber jetzt scheint der Tiefpunkt gekommen zu sein. Herden sehen sich gezwungen, die Schwächsten auf den langen Futtersuchen zurückzulassen. Diesen Monat haben wir daher hauptsächlich kleine Dürreopfer bekommen, die entweder keine Kraft mehr hatten, mit ihren Herden weiterzuziehen oder die ihre Mütter durch die Dürre verloren haben.

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Die Waisen im September

V.l.n.r.: Kama, Kinna und Yatta

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: September 2021

Der Monat stand in der Nursery ganz unter dem Motto „Entwicklung“.  Ganz besonders freut uns die Entwicklung von Ziwadi. Normalerweise läßt sie sich hinter der Herde zurückfallen, und macht entweder ihr eigenes Ding oder frißt zusammen mit Rama, Shukuru und Olorien. Aber in den letzten Wochen hat sie sich mehr und mehr mit dem Rest der Herde beschäftigt. Eines Morgens hat sie sogar – gemeinsam mit Naleku – die Herde in den Busch geführt. Was für ein Fortschritt für das einst so schüchterne Elefantenmädchen! „Die Waisen im September“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 21.05.2021

Freitag, 21. Mai 2021
Die Waisen waren am Morgen in Spiellaune, als sie herauskamen. Ndiwa und Musiara gingen sich an den Felsen kratzen, während Mundusi, Ambo und Wanjala einige Perlhühner entdeckten. Mundusi war der erste, der den Vögeln hinterher rannte, und die beiden anderen Jungs machten gleich mit. Perlhühnern hinterher zu jagen ist eine der Lieblingsbeschäftigungen von jungen Elefanten! Allerdings sind sie doch recht flink und waren davon geflogen, bevor die kleinen Bullen ihnen auch nur nahe gekommen waren. Wanjala, Ambo und Mundusi standen mit leeren Händen da, und sie verlegten sich stattdessen darauf, ein paar Büsche nieder zu trampeln. Gegen 9 Uhr schlossen sich den Waisen draußen im Busch Mutara und ihre Gruppe an, die noch Meibai dabei hatten. Er war schon einige Zeit nicht mehr da gewesen, und alle freuten sich, ihn wiederzusehen. Mundusi ging zu ihm, und sie tauschten mit umschlungenen Rüsseln Begrüßungen aus. Barsilinga, Tusuja, Olsekki, Oltaiyoni, Siangiki, Kamok, Roi und Naseku – die Waisen, die von den Keepern die Abschlussklasse genannt werden, da sie vermutlich bald auswildern werden – schlossen sich den Ex-Waisen an und verschwanden mit ihnen. Zum Mittagsschlammbad tauchten sie dann aber wieder auf. Dort starteten noch Karisa und Wanjala ein Kräftemessen, und Musiara forderte Mapia heraus.