Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 22.08.2019

Donnerstag, 22. August 2019
Draußen im Busch spielten heute Naseku und Wanjala ausgiebig, während Galla sich lieber aufs Futtern konzentrierte; er streckte sich, um an die Blätter in den Bäumen zu kommen. Enkikwe graste zusammen mit Siangiki. Bald hatte Mutaras Herde die Waisen eingeholt und leistete ihnen Gesellschaft beim Grasen. Am Schlammloch wollte niemand von den Kleinen baden – alle gingen schnurstracks zur Tränke, um Wasser zu saufen – aber Mutara und ihre Kollegen spielten im Matsch. Auch Kinna mit Kama, Lenana und Loijuk tauchten wieder auf und soffen etwas Wasser. Die Waisen hatten sich inzwischen zum Staubbad auf gemacht, was vor alem Naseku sehr zu genießen schien. Sana Sana ging am Nachmittag majestätisch auf die Futtersuche. Auch Mutaras Gruppe wollte nicht allein bleiben und schloss sich den Waisen an.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 11.08.2019

Sonntag, 11. August 2019
Am Morgen warteten Olare und ihre Kollegen auf die Waisen und schlossen sich ihnen beim Luzernenheu an. Danach verwickelte Mundusi Pare in einen Ringkampf, während Sapalan zum Kräftemessen mit Rapa antrat. Kauro spielte mit Kamok, wurde aber von Turkwel unterbrochen, die sich zwischen die beiden stellte. Draußen im Busch bekamen die Waisen dann Besuch von Ex-Waise Kinna mit Baby Kama, die noch eine junge wilde Elefantenkuh dabei hatten. Sie waren das letzte Mal Anfang Juni gesehen worden, waren aber ohne Yattas Herde unterwegs. Olares Gruppe schloss sich ihnen an und verabschiedete sich; beim Mittagsschlammbad tauchten aber alle wieder auf. Ambo kam mit Malima und Malkia als erste Gruppe zur Fütterung. Kama schloss sich kurz den wilden Bullen an, kehrte aber bald zu ihrer Mutter zurück. Am Nachmittag wurde östlich des Imenti gegrast, und Olsekki, Enkikwe und Siangiki legten eine Pause ein, um sich einzustauben.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 04.08.2019

Sonntag, 4. August 2019
Bei der Mittagsfütterung versuchte Rapa Malima herumzuschubsen, nachdem er seine Flasche leergetrunken hatte. Malima hatte keine Lust auf eine Auseinandersetzung und suchte lieber das Weite. Während die meisten Elefanten schlammbaden gingen, boykottierte Siangiki das Bad und gesellte sich lieber zu den wilden Bullen, die in der Nähe standen. Sie soff dann auch mit ihnen zusammen Wasser.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 06.07.2019

Samstag, 6. Juli 2019
Als Siangiki mittags zur Tränke kam, hatten sich dort schon zehn wilde Bullen eingefunden, die keinen Platz mehr ließen. Sie wartete geduldig und hoffte, dass die Keeper kommen würden und die Bullen verscheuchen, damit sie auch saufen konnte. Und tatsächlich kamen sie ihr zu Hilfe, sodass sie glücklich zur Tränke gehen und sich wie eine Prinzessin breit machen konnte, während die wilden Bullen ihr aus einigem Abstand zuschauten.