Suswa

Montag, 14. Januar 2019
Mbegu und Ndotto gingen am Morgen zu den Weidegründen voran, und die Waisen verteilten sich, um so viel Grün zu fressen, wie es ging. Lasayen tat sich mit Tahri zusammen, während Tundani und Ndoria auf Erkundungstour gingen. Als Tundani nach einer Weile merkte, dass die beiden schon weit von den anderen weg waren, überredete er Ndoria umzukehren und sich wieder der Waisenherde anzuschließen. Nach der Mittagsfütterung waren die Waisen durstig und rannten zum Baobab-Wasserloch, um zu saufen. Ein großer wilder Bulle, der dort stand, erschreckte sich angesichts der vielen auf ihn zu rennenden kleinen Elefanten und zog sich eilig zurück. Suswa näherte sich ihm und versuchte, ihn zum Bleiben zu überreden, aber er ließ sich nicht davon abhalten, woanders zu grasen. Nach ihrem Schlammbad und einem Staubbad auf den roten Erdhaufen gingen auch die Waisen wieder grasen.

Samstag, 12. Januar 2019

Ndotto spielt in der roten Erde, während Mbegu sich kratzt

Nelion, Ndoria und Suswa baden

Murit spielt mit Gras

Samstag, 12. Januar 2019
Nach der morgendlichen Milchfütterung gingen Ngilai, Ndotto und Mbegu sich einstauben, wobei Mbegu erst noch kurz an einem kleinen Felsen Halt machte, um sich zu kratzen. Die drei bekamen bald Gesellschaft von Arruba, worüber Ngilai offenbar sehr erfreut war – er trompetete fröhlich. Mashariki kratzte sich inzwischen abseits der anderen genüsslich an einem Baum. Kaum waren die Waisen zu den Weidegründen aufgebrochen, tauchte Emilys Herde zusammen mit zwei wilden Bullen an der Auswilderungsstation auf, um an der Tränke zu saufen. Sie blieben nur zehn Minuten, in denen Eve erst mit Rombo und dann mit einem der wilden Bullen rangelte, und gingen dann zurück in den Park. Die Waisen gingen zur Mittagsfütterung zum Baobab-Wasserloch, wo Ndoria, Nelion und Suswa zum Baden ins kalte Wasser stiegen. Kenia legte sich nur am Rand hin und wälzte sich dort ein wenig im Matsch. Arruba spielte auf den roten Staubhaufen, wo sie etwas Erde mit dem Rüssel zum Wasserloch trug und dort verteilte. Rorogoi suchte sich einen Baum in der Nähe des Schlammlochs aus, an dem sie sich schön kratzen konnte.

Freitag, 4. Januar 2019
Ndoria ärgerte am Morgen Suswa und Rorogoi, als alle Luzernenheupellets futterten. Kenia, Ndii und Kihari kamen dazu, um die Gemüter wieder zu beruhigen. Ishaq-B und Lentili übernahmen dann die Führung auf dem Weg in den Busch. Tundani, Bada, Mbegu und Godoma blieben noch kurz zurück, um auch alle Reste von Pellets aufzufressen. Auf dem Weg zu den Weidegründen schubste Tahri Araba von hinten – vielleicht war sie neidisch auf sie, weil Kenia, die eigentlich ihre Adoptivmama ist, an Arabas Seite ging. Ihr Mittagsmilch bekamen die Waisen an der Westseite des Mazinga-Bergs, denn es war kühl und windig, und sie kamen den ganzen Tag gar nicht zum Wasserloch.

Mittwoch, 2. Januar 2019
Tahri überholte am Morgen wieder Ngilai, um als erste bei der Milch zu sein. Bei den Luzernenheupellets konnte Mudanda nicht genug bekommen, und sie schubste Arruba weg und wollte sie weg scheuchen. Naipoki konnte das nicht dulden und verbannte ihrerseits Mudanda, sodass die anderen in Ruhe weiter futtern konnten. Nguvu, der ein sehr schüchterner Elefant ist, war die ganze Unruhe nicht geheuer, und er begann, sich auf den Weg in den Busch zu machen. Mbegus Gruppe folgte ihm, und Kenias Gruppe kam am Ende hinterher. Auf dem Weg zu den Weidegründen trafen sie auf ein Giraffenmännchen, das eilig davon gallopierte, als es die Waisen kommen sah. Ndotto und Lasayen fühlten sich sehr stark und genehmigten sich gleich einen kleinen Ringkampf. Beim Baobab-Wasserloch testete Tundani die Wassertemperatur mit dem Fuß und fand es zu kalt zum baden. Embu machte sich nichts daraus und wälzte und duschte sich ausführlich. Araba und Suswa schlossen sich ihr an.

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