Tundani

Freitag, 18. Januar 2019
Nach der morgendlichen Milchfütterung gab es wieder Luzernenheupellets und Spiele an den Stallungen. Mudanda schuffelte ihr Hinterteil am Felsen, und Nguvu suchte sich einen anderen Felsen für seine Kratzeinheit. Ishaq-B rollte sich fleißig auf den Erdhaufen herum und versuchte, Mbegu und ihre Freunde zum Mitmachen zu animieren. Ngilai ließ sich schließlich anlocken und er schloss sich Ishaq-B an. Kihari und Tahri hatten ebenfalls ihren Spaß in der warmen Erde, bis Kenia dazukam und Tahri mitnahm. Ndii hatte alles mitangesehen, und sie kam ihrerseits herbei geeilt, um Tahri selbst mitzunehmen. Ndotto und Tundani trugen noch einen Ringkampf aus, und dann folgten sie ihren Kollegen zu den Weidegründen. Emilys Ex-Waisen kamen um 8:30 Uhr zur Auswilderungsstation, als die Waisen schon längst weg waren. Edie soff etwas Wasser aus der Tränke und legte dann Kopf und Rüssel auf dem Felsen ab und hielt ein Nickerchen. Nach einer Stunde machten sich die Ex-Waisen wieder auf in den Park.

Montag, 14. Januar 2019
Mbegu und Ndotto gingen am Morgen zu den Weidegründen voran, und die Waisen verteilten sich, um so viel Grün zu fressen, wie es ging. Lasayen tat sich mit Tahri zusammen, während Tundani und Ndoria auf Erkundungstour gingen. Als Tundani nach einer Weile merkte, dass die beiden schon weit von den anderen weg waren, überredete er Ndoria umzukehren und sich wieder der Waisenherde anzuschließen. Nach der Mittagsfütterung waren die Waisen durstig und rannten zum Baobab-Wasserloch, um zu saufen. Ein großer wilder Bulle, der dort stand, erschreckte sich angesichts der vielen auf ihn zu rennenden kleinen Elefanten und zog sich eilig zurück. Suswa näherte sich ihm und versuchte, ihn zum Bleiben zu überreden, aber er ließ sich nicht davon abhalten, woanders zu grasen. Nach ihrem Schlammbad und einem Staubbad auf den roten Erdhaufen gingen auch die Waisen wieder grasen.

Mittwoch, 9. Januar 2019

Wasessa spielt mit Naipoki

Murit spielt mit Neptune

Tundani grast

Freitag, 4. Januar 2019
Ndoria ärgerte am Morgen Suswa und Rorogoi, als alle Luzernenheupellets futterten. Kenia, Ndii und Kihari kamen dazu, um die Gemüter wieder zu beruhigen. Ishaq-B und Lentili übernahmen dann die Führung auf dem Weg in den Busch. Tundani, Bada, Mbegu und Godoma blieben noch kurz zurück, um auch alle Reste von Pellets aufzufressen. Auf dem Weg zu den Weidegründen schubste Tahri Araba von hinten – vielleicht war sie neidisch auf sie, weil Kenia, die eigentlich ihre Adoptivmama ist, an Arabas Seite ging. Ihr Mittagsmilch bekamen die Waisen an der Westseite des Mazinga-Bergs, denn es war kühl und windig, und sie kamen den ganzen Tag gar nicht zum Wasserloch.

Mittwoch, 2. Januar 2019
Tahri überholte am Morgen wieder Ngilai, um als erste bei der Milch zu sein. Bei den Luzernenheupellets konnte Mudanda nicht genug bekommen, und sie schubste Arruba weg und wollte sie weg scheuchen. Naipoki konnte das nicht dulden und verbannte ihrerseits Mudanda, sodass die anderen in Ruhe weiter futtern konnten. Nguvu, der ein sehr schüchterner Elefant ist, war die ganze Unruhe nicht geheuer, und er begann, sich auf den Weg in den Busch zu machen. Mbegus Gruppe folgte ihm, und Kenias Gruppe kam am Ende hinterher. Auf dem Weg zu den Weidegründen trafen sie auf ein Giraffenmännchen, das eilig davon gallopierte, als es die Waisen kommen sah. Ndotto und Lasayen fühlten sich sehr stark und genehmigten sich gleich einen kleinen Ringkampf. Beim Baobab-Wasserloch testete Tundani die Wassertemperatur mit dem Fuß und fand es zu kalt zum baden. Embu machte sich nichts daraus und wälzte und duschte sich ausführlich. Araba und Suswa schlossen sich ihr an.

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