Ukame

Donnerstag, 28. März 2019
Die Ex-Waisen warteten am Morgen wieder vor den Gehegen auf die Waisen. Malkia, die kleine Babys sehr mag und bestimmt einmal eine tolle Mutter werden wird, ging geradewegs auf Lulu zu, um ihr Hallo zu sagen. Sana Sana und Ndiwa hatten aber bald keine Lust mehr auf das Gedrängel beim Luzernenheu und gaben das Zeichen zum Aufbruch. Mundusi war am Morgen offenbar in Spiellaune und rannte trompetend im Gebüsch herum; es wollte aber niemand so recht mitmachen, und so beruhigte er sich nach einer Weile wieder und begann zu grasen. Enkikwe tat sich mit Galla zusammen und Garzi mit Barsilinga. Gegen Mittag übernahm Ukame das Kommando – offenbar konnte sie es kaum erwarten, zum Schlammbad zu kommen, weil die Sonne unerbittlich schien. Am Nachmittag schlossen sich kurz die Ex-Waisen den Waisen an, als diese zwischen Imenti und Ithumba-Berg grasten. Die kleine Lulu hielt ein Schläfchen auf dem Boden, während ihre Herde sich im Schatten der Bäume ausruhte. Am Abend gingen die Waisen noch einmal am Schlammloch vorbei und kühlten sich begeistert ab.

Donnerstag, 28. Februar 2019
Die Ex-Waisen aus Yattas Herde tauchten vor Sonnenaufgang an der Auswilderungsstation auf. Lualeni sah so aus, als wollte sie der kleinen Lulu zeigen, wo sie gelebt hatte, bevor sie ausgewildert war. Kurz vor dem Gehege überlegte sie es sich aber offenbar anders – sie stand ein paar Minuten am Tor herum und machte dann wieder kehrt, gefolgt von Baby Lulu. Ukame und Siangiki wollten Lulu Hallo sagen, aber sie ignorierte die beiden. Die Waisen blieben nicht lange an den Stallungen, weil ihnen das Gedrängel beim Luzernenheufrühstück zu groß war. Wieder schloss sich Suguta den Waisen an, heute zusammen mit einer jungen wilden Kuh. Mundusi war nach einem Ringkampf zumute, und er forderte Wanjala heraus. Wanjala machte mit, und die beiden rangelten ein paar Minuten miteinander, bis Garzi im Vorbeigehen die beiden Jungs auseinander schob. Beim Mittagsschlammbad waren 18 wilde Bullen zu Besuch. Pare, der immer ganz vorne mit dabei ist, wenn es zur Tränke geht, traf dort auf zwei Bullen und wartete lieber ab, bis sie ihm Zutritt gewähren würden. Die Keeper verscheuchten schließlich die Bullen, sodass Pare und seine Waisenfreunde auch zum Zug kommen konnten. Wasserliebhaber Tusuja kühlte sich im Schlammloch neben zwei wilden Bullen ab und verwickelte dann noch Olsekki in einen kleinen Ringkampf, bevor es wieder zum Grasen ging. Olares und Mutaras Gruppen schauten kurz vorbei, verabschiedeten sich aber schnell wieder.

Mittwoch, 27. Februar 2019
Die Ex-Waisen drängelten sich mit den Kleinen am Morgen beim Luzernenheu, sodass die Waisen bald beschlossen aufzugeben und in den Busch aufzubrechen. Suguta begleitete sie den ganzen Tag. Beim Mittagsschlammbad tauchten nur drei wilde Bullen auf, obwohl es heiß war. Tusuja, der eine echte Wasserratte geworden ist, sprang ins Wasser, kaum dass er seine Milchflasche geleert hatte. Die anderen standen noch herum und überlegten, ob sie auch baden gehen sollte, während Tusuja sich wälzte und genüsslich untertauchte. Schließlich schlossen sich die anderen ihm an. Er war dann allerdings der letzte, der wieder herauskam, obwohl er als erster hinein gegangen war! Ukame, Mteto, Mundusi, Suguta und Tusuja widmeten sich einem Staubbad. Am Nachmittag hatten Mteto und Mundusi eine kleine Meinungsverschiedenheit, als Mundusi versuchte, auf Mteto zu klettern. Kurz darauf schienen sie sich aber geeinigt zu haben, denn sie grasten friedlich zusammen.

Dienstag, 19. Februar 2019

Maramoja spielt mit dem Luzernenheu

Karisa schiebt Mundusi an

Ukame nimmt ihre Milchflasche mit zum Schlammloch

Donnerstag, 14. Februar 2019
Die launische Ukame schien heute wieder mit dem falschen Fuß zuerst aufgestanden zu sein. Beim Luzernenheufrühstück schubste sie Mteto heftig, sodass diese laut bellte. Mteto schaut eigentlich zu Ukame wie zu einer älteren Schwester auf, aber heute ging sie enttäuscht davon. Eine halbe Stunde, nachdem die Waisen aufgebrochen waren, kamen Murka, Tumaren, Melia, Kandecha, Kalama, Kibo und Chemi Chemi zur Auswilderungsstation. Bis vor kurzem war Olare die Anführerin dieser Gruppe gewesen, aber sie hat zurzeit eine neue Aufgabe als Kindermädchen von Lualenis Baby Lulu. Auch Naisula und Kitirua, die zu Olares Herde gehörten, scheinen sich einer anderen Gruppe angeschlossen zu haben. Nachdem sie ihren Durst gelöscht hatten, folgten sie den Waisen hinaus in den Busch

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