Die besten Freunde Quanza, Zongoloni und die ausgelassene Lima Lima schließen sich Murera und Sonje in Kibwezi an

Da Murera und Sonje nun sicher in der neuen Auswilderungsstation des DSWT im Kibwezi-Wald bei Umani Springs angekommen sind, war es Zeit für ihre drei Freunde, sich ihnen anzuschließen. Quanza, Zongoloni und Lima Lima unternahmen in den frühen Morgenstunden des 27. Juni 2014 die Reise zu diesem wunderschönen, geschützten Ökosystem nahe des Chyulu-Hills-Nationalparks.

Der Kibwezi-Wald an den Chyulu HillsDie Umani-Stallungen
Chyulu Hills
Um 4 Uhr war Zongoloni die erste Waise, die aus ihrem Gehege geführt und auf den Elefanten-Umzugs-LKW gebracht wurde. Mit ein paar beruhigenden Worten ging sie sehr gelassen in ihr Reiseabteil, ohne auch nur einen zweifelnden Blick. Sie schlang ihre Milch hinunter und sah dabei zu, wie ihre Abteiltür geschlossen wurde. Als nächstes war Lima Lima dran, die definitiv ungestümer ist, aber auch keine Einwände gegen das Einsteigen hatte und so dauerte es nicht lange, bis auch sie sicher im LKW war. Dann kam das Problemkind Quanza. Obwohl sie monatelange Übung hatte, den Umzugs-LKW zu betreten, hatte sie es nie bis hinein geschafft. Sie weigerte sich auch an diesem Tag, obwohl sie mit ihrer geliebten Milch gelockt wurde. Also musste sie, wie ihre Freundin Sonje wenige Tage zuvor, betäubt werden und auf der Matratze in den LKW gezogen werden. Als das erledigt war, bekamen sie alle noch etwas Beruhigungsmittel und Quanza und ihre zwei Freundinnen traten ihre Reise in den Kibwezi-Wald an.
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Die Rettung von Zongoloni

Zongolonis herzzerreißende Geschichte hat schon gestandene Männer zu Tränen gerührt. Das sind die Geschehnisse vor ihrer Rettung am 22. September:

– zongoloni

Wir hörten zuerst von der Notlage ihrer Mutter, als wir über eine verletzte Kuh mit ihrem Kalb in dem Buschland des Taita-Sisal-Estate informiert wurden. Das mobile Tierarzt-Team des KWS/DSWT wurde sofort losgeschickt um die Mutter zu behandeln und um das zu tun, musste auch das Kalb betäubt werden. Die Mutter war ein Wilderei-Opfer und eine Kugel war tief in ihre Schulter eingedrungen und hatte den Knochen des rechten Vorderbeins zerschmettert. Dr. Poghon reinigte die Wunde und gab der Kuh Schmerzmittel, Entzündungshemmende Mittel und Antibiotika. Doch da die Kugel vermutlich noch in dem Knochen saß und sich Knochenteile lösten und in den Körper eindrangen, war die Prognose für eine vollständige Heilung schlecht. Doch alle hofften, die Geschichte würde gut ausgehen. „Die Rettung von Zongoloni“ weiterlesen