Folgende Meldung erreichte uns vom Internationalen Tierschutz-Fonds (IFAW) – und sie belegt aufs Neue, wie wichtig ein dauerhaftes globales Handelsverbot für Elfenbein ist. Helfen Sie mit, unterschreiben Sie die REA-Online-Petition!- 

 

300 Stoßzähne in Mombasa beschlagnahmt

 

Hamburg, 6. Juni 2014 – 300 Elfenbein Stoßzähne von gewilderten Elefanten konnte die Polizei mit Unterstützung der kenianischen Wildtierbehörde KWS (Kenya Wildlife Services) heute in Mombasa sicherstellen.

 

Die Beamten konfiszierten das Schmuggelgut, als es gerade in Plastikfolien und Sisalsäcke für den Export verpackt wurde.

 

„Natürlich ist diese erfolgreiche Aktion der Polizei gut“, sagt James Isiche, IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) Direktor des Regionalbüros in Ostafrika. „Aber die kenianische Regierung und die Behörden müssen noch sehr viel mehr tun, damit Kenia nicht ein Drehkreuz für Schmuggler von Elfenbein bleibt.“

 

Laut Angaben des KWS töteten Wilderer dieses Jahr schon 51 Elefanten und 18 Nashörner; 2013 waren es 302 Elefanten und 59 Nashörner und 2012 384 Elefanten und 30 Nashörner. Trotzdem seit dem 1. Januar 2014 härtere Strafen gegen Wilderer verhängt werden können, bleibt die illegale Jagd nach dem „weißen Gold“ ungebrochen.

 

„So sehr wir diesen Erfolg begrüßen: die betroffenen Regierungen dürfen sich nicht mehr nur auf Beschlagnahmung beschränken, sondern müssen endlich darüber hinausgehen“, sagt Robert Kless, deutscher Kampagnenleiter Wildtierhandel des IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds). „Eine intensivere internationale Aufklärung der Strukturen und Hintermänner ist notwendig, um die Wilderei und den illegalen Elfenbeinhandel zu stoppen.“

 

Meist wird das Elfenbein nach Asien transportiert und dort zu hohen Summen verkauft

 

Allein 2013 wurden über 41 Tonnen illegales Elfenbein weltweit beschlagnahmt, die bisher größte Menge innerhalb eines Jahres. Zum Vergleich: 2011, wurden über 35 Tonnen, 2010 etwa 23 Tonnen Elfenbein beschlagnahmt.

 

 

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