Am 9. Juli erhielt der Chef der Wamba-Einheit des Kenya Wildlife Service einen Bericht von einer Gemeinde, dass ein winziges Elefantenkalb in einem Brunnen gefunden wurde. Ein lokaler Hirte wollte gerade seine Herde zum Saufen bringen, als er auf den hilflosen Babyelefanten traf. Wie lange das Kalb bereits in dem Brunnen gefangen war, ist unbekannt, denn es waren keine Elefanten in der Nähe.

 


 

Sobald das KWS Wamba-Team informiert worden war, fuhren sie sofort dorthin, wo das Baby gesehen worden war. Sie handelten schnell und konnten das Baby schnell befreien. Es war trotzdem sehr mitgenommen und verletzt von der qualvollen Zeit und hatte blutrote kranke Augen.
Da es schon sehr spät war, blieb das Kalb über Nacht bei ihnen und der KWS-Tierarzt Dr. Mutinda informierte Angela Sheldrick am folgenden Morgen, dem 10. Juli 2014, dass ein Baby-Elefant in Wamba gerettet werden muss. Innerhalb einer Stunde war ein Rettungsteam des DSWT in der Luft und auf dem Weg zum Wamba-Flugfeld.

Murit zieht Aufmerksamkeit auf sichMurit wird zum Stall gebracht
Das DSWT-Team landete um 11:35 Uhr und wurde sofort von den KWS-Wildhütern mit dem winzigen Baby auf der Ladefläche des Landcruisers empfangen. Sofort wurde dem Baby eine Flasche Milch gegeben und es wurde auf den Rückflug nach Nairobi vorbereitet. Es war sehr dehydriert und wurde sicherheitshalber an eine Infusion gelegt.

Murit in sicheren HändenAnkunft im Waisenhaus
Sobald er in der Sicherheit des Waisenhauses angekommen war, wurde der winzige Elefantenbulle abgeladen und in einen gemütlichen Stall gebracht. Dort gab es frisches Heu, eine hängende Decke zum Anschmiegen und frisch gemischte warme Milch.

Die erste Flasche Milch
Er war erschöpft und nach der Milch brach er zusammen und schlief. Die Bluttests zeigten eine erstzunehmende Bakterieninfektion, die nach seinem Aufenthalt in dem Brunnen nicht verwunderlich ist. Er hat offensichtlich große Mengen verdorbenes Wasser geschluckt, während er in dem Brunnen im Wasser stand. Er bekam sofort Medikamente, um die Infektion zu bekämpfen.

Murit legt sich zum Schlafen hinIm schützenden Stall
Er wurde Murit genannt, Samburu für „wo sich zwei Flüsse treffen“, was ungefähr den Ort beschreibt, an dem er gerettet wurde. Murit hatte heikle erste sechs Wochen durchzustehen, da sich seine Infektion beharrlich hielt und er viele Antibiotikabehandlungen brauchte. Zum Zeitpunkt seiner Rettung zahnte er und wir mussten mitansehen, wie das kleine pummelige Kalb nach der Ankunft bei uns sehr an Kraft und Gewicht verlor, was wir leider sehr gut kennen. Wir kämpften um sein Leben. Er hatte standhafte kleine Begleiter im Waisenhaus, die jeden Tag darauf achteten, dass er alle Aufmerksamkeit bekam, die er brauchte und manchmal sogar mehr. In seiner Mini-Herde, die aus Kauro, Kamok, Ashaka und Mbegu besteht, ist er gut aufgehoben.

Bei den Keepern
Die älteren Waisen waren ebenfalls sehr aufmerksam, ebenso wie die Keeper, die ihn Tag und Nacht bewachten. Murit kämpfte sich durch seine dramatischen ersten Wochen und schließlich war er über den Berg. Er hat schon wieder begonnen, etwas zuzulegen und spielt mit seinen Kameraden, was ein wunderbares Zeichen ist. Er fängt auch an, auf den kleinen Mädchen herumzuklettern, was zeigt, dass er sich jetzt viel besser fühlt!

Murit geht es gutDraußen im Busch

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(übersetzt aus dem englischen Original)

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