Am 1. Juli erhielt der DSWT einen Bericht aus dem Sera-Schutzgebiet: Samburu-Scouts hatten ein junges Kalb aus einem der vielen Brunnen der Gegend Kisima Hamsini gerettet. Der Babyelefant war hineingerutscht während sich die Herde um den Brunnen drängelte, um Wasser zu saufen. Da es viele Viehzüchter in der Gegend gibt, bleiben die Elefanten dort nicht sehr lange. Sie saufen häufig nachts, während sie zu fruchtbareren Gegenden wandern.

 


Am Morgen deutete nichts mehr auf den nächtlichen Besuch der Elefanten hin, nur die Schreie eines verzweifelten Babys ließ die Gemeinschaft aufhorchen. Die Menschen in der Region sind schon gut für das Schicksal der Elefanten sensibilisiert, sie bemühen sich zu helfen und wir erhalten häufig Hinweise. Die Scouts der Gemeinde befreiten das Kalb, und es wurde in Sicherheit gebracht, bis der DSWT ein Rettungsflugzeug senden konnte, um es zum Waisenhaus zu fliegen. Die Gegend ist ein heißer und trockener Teil des Landes, der in dieser Zeit unter großer Trockenheit leidet. Konflikte zwischen Mensch und Tier sind vorprogrammiert, denn beide sind auf die selben wenigen Wasserquellen angewiesen.

Das Rettungsteam und der Waise am FlugfeldDas Rettungsflugzeug
Peter begrüßt den neuen WaisenDer Waise probiert die Milch
MilchDas Kalb wird ausgeladen
Das Kalb wird festgebundenMit vereinten Kräften
Der Flug nach Nord-Kenya, am Mount Kenya vorbei und über Samburu zum Sera-Schutzgebiet, dauerte ungefähr 75 Minuten. Das Flugfeld ist kurz und ziemlich uneben, was eine Rettung von hier noch erschwert. Das Kalb wurde mit einem Landcruiser zum Flugfeld gefahren und wartete im Schatten auf das Flugzeug und die Keeper. Es war ein großes und kräftiges Kalb und voller Energie, doch es hatte auch Verletzungen von seinem Sturz in den Brunnen und sehr entzündete Augen von dem verdorbenen Wasser. Glücklicherweise war das Kalb mit seinen fünf bis sechs Monaten leicht genug, so dass die Cessna Caravan ohne Probleme auf der kurzen Startbahn starten konnte, und so trat das Team die Rückreise mit dem im Flugzeug gesicherten Kalb an. Es wurde an eine Infusion gelegt, um die fehlende Milch seiner Mutter auszugleichen.

Wildhüter des Sera-SchutzgebietsDas Kalb wird für den Flug vorbereitet
Die Retter des KalbsDas Kalb wird für den Flug festgebunden
Bei der Ankunft in Nairobi wurde er mit Hilfe der Crew am Wilson Flughafen auf den wartenden Pickup geladen. Die Mitarbeiter kennen das Prozedere schon, denn sie haben nun schon mit vielen Elefantenwaisen zu tun gehabt. Sogar der Polizist am Flughafeneingang erkundigt sich jedes Mal nach den weiteren Umständen der Rettung, wenn der DSWT das Gelände verlässt, um den kurzen Weg zum Nairobi-Nationalpark und zum Waisenhaus anzutreten.

Das Kalb wird am Wilson-Flughafen ausgeladenDer Pickup mit dem Kalb kommt am Waisenhaus an
Das Kalb im GehegeDas Kalb wird Rapa genannt
Das Kalb ist erschöpftEin paar Verletzungen hat das Kalb im Brunnen davongetragen
Im SchattenLeckeres Grün
Es war ein sehr lebhaftes Baby, das da vom Pickup abgeladen und in ein Gehege gebracht wurde, denn er war zu gestresst für einen Stall. Er sah aus wie ein perfekter, kleiner, grauer und gutgenährter Dumbo, und war auch genauso energisch. Es dauerte zwei anstrengende Tage, bis er sich beruhigt hatte.

Rapa knabbert an einem ZweigAm Tag nach der Rettung
Rapa nuckelt an Peters FingernLeckere Milch
Wir haben ihn Rapa genannt, nach einem Hügel in der Gegend, aus der er stammt. Nach einer Weile hatte er sich ausreichend beruhigt und konnte mit den anderen Waisen täglich hinaus in den Wald gehen. Er hat sich gut eingelebt, und die beruhigende Art der anderen Waisen hat aus ihm ein glückliches Mitglied der Waisenherde gemacht.

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 Nairobi babies

 

 

Mit den anderen Waisen im BuschRapa mit den anderen Waisen im Wald
MittendrinRapa nuckelt an seinem Rüssel
Rapa und TusujaMbegu und Rapa
Rapa ist verspieltRapa, Suswa und Dupotto
Rapa
(übersetzt aus dem englischen Original)

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