Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: April 2014

Klein Kamok, unsere Mini-Leitkuh, ist sehr beschützerisch gegenüber Ashaka. Sie holt sie morgens von der Stalltür ab und begleitet sie und Kauro zum Fressen in den Busch. Ihre Tage verbringen sie meist mit Spielen und Rempeln, Wälzen auf der roten Erde und natürlich mit ihren Keepern. Ihre winzigen Rüssel können nur kleine Mengen Erde aufnehmen, so dass die Keeper ihnen ein bisschen zur Hand gehen. Den drei neuen Babys geht es sehr gut und sie nehmen gut zu.

 

taita, laragai & narok

 

Am 11. April erhielten wir einen Neuzugang: Sokotei, ein junger Bulle aus dem Samburu-Reservat, dessen Mutter nach langer Krankheit gestorben war. Er wurde nach dem einheimischen Sokotei-Busch benannt, nachdem er seine Retter lange Weile eben diesen hat rennen lassen, bevor er sich einfangen ließ. Bei seiner Ankunft in der Nursery war Sokotei extrem durstig und trank sofort Unmengen an Milch und Rehydrierungsflüssigkeit. Von Anfang an und trotz seiner Odysee war er sehr ruhig und machte sich schon am nächsten Tag mit den anderen Waisen bekannt. Klein Oltaiyoni und Arruba begrüßten ihn besonders freundlich, während die jungen Bullen Kithaka, Rorogoi, Lemoyian und Barsilinga ein wenig schroff mit ihm umgingen und von den Keepern zurechtgewiesen werden mußten. Zu Beginn zögerte er, abends allein in seinen Stall zu gehen, aber Murera und Sonje halfen ihm sehr, sich daran zu gewöhnen und es dauerte nicht lange, bis er fester Bestandteil seiner neuen Elefantenfamilie war. Wir hatten ihn erst neben Kauro untergebracht, aber später den Stall neben Barsilinga gegeben, der sich mehr mit ihm beschäftigte. Barsilinga, Rorogoi und Kithaka brachten ihn abends immer zurück in den Stall, bis er sich schließlich alleine hinein traute.

 

Die Hauptbeschäftigung der Jungbullen ist das Ringen, und sie fangen damit an, sobald Murera und Sonje ihre Ställe verlassen haben, um nach Sokotei und Oltaiyoni zu schauen. Der listige Kithaka fordert gerne mal Balguda heraus und Kithaka ist sehr frustriert, wenn Balguda gewinnt. Sparring mit seinem besten Freund Lemoyian jedoch, heitert ihn immer wieder auf – egal, ob er verliert oder gewinnt. Die Tage in der Nursery sind niemals langweilig, wenn Kithaka da ist. Zur täglichen Besuchszeit der Pateneltern am Nachmittag ist er immer das Zentrum aller Aufmerksamkeit. Er winkt den Gästen von seinem Stall aus mit seinem Rüssel zu und steigt an seiner Tür hoch. Die öffentliche Besucherstunde und das Schlammbad macht den Waisen ebenfalls viel Spaß. Lemoyian hat damit begonnen, einige von Kithakas schlechten Angewohnheiten nachzuahmen und rempelt jetzt öfter Besucher an. Aber es war schließlich Teleki, der alle staunen ließ, als er plötzlich einen Kopfstand in der Suhle machte und dabei seine Hinterbeine in die Luft streckte.

 

Bomani distanziert sich gerade von den anderen Waisen. Er ist jetzt in der Pubertät und hat beim Fressen lieber seine Ruhe. Als junger Bulle will er zeigen, dass er auf sich selbst aufpassen kann und nicht mehr auf seine Altersgenossen angewiesen ist. Orwa und Teleki sind inzwischen auch schon älter und am liebsten mit ihren Kumpels zusammen. Orwa bleibt gerne bei Murera und Sonje, während sich Teleki bei Ziwa, Lima lima und Quanza aufhält. Orwa und seine besten Freunde Bomani und Teleki sind langsam bereit für ihren nächsten Lebensabschnitt und werden in den nächsten Monaten nach Ithumba umziehen.

 

Unsere Nursery-Babys hatten aber allesamt einen ereignisreichen Monat. Am 14. April wurde ein junges Warzenschwein genau neben ihnen von zwei Löwen gerissen. Die Elefanten klammerten sich an ihre Keeper und mussten langsam vom “Tatort’ verbracht werden, während die Löwen ihre Beute ins Gebüsch zerrten. Die Keeper, die auf die kleinsten Babys aufpassen, tragen Masai Shukas (rot-blau karierte Tücher), die auf Löwen abschreckend wirken.Trotzdem müssen alle immer auf der Hut sein. Als die Waisen ein paar Tage später von einem französischen Filmteam aufgenommen wurden, rannten im Hintergrund zwei Löwen hinter einem Warzenschwein her, das es schaffte, sich ins Dickicht zu retten. Die Löwen striffen noch eine Weile auf der Suche nach ihrem verlorenen Mahl umher, während die Keeper versuchten, die Elefantenbabys aus der Schußlinie zu bringen. Das alles wurde aufgenommen und die Crew verließ ihr Set an diesem Tag mit spannendem Filmmaterial. Als sich die ganze Aufregung ein bißchen gelegt hat, spielte Kamok einmal mehr Mini-Leitkuh und tat so als würde sie Ashaka und Kauro von der Filmcrew abschirmen.

 

Am 2. April entwickelte Ashaka ein paar kleine Schwellungen an der Innenseite ihres linken Beins, aus denen Eiter tropfte. Sie wurden gereinigt und mit grüner Tonerde eingeschmiert. Ashaka schien nicht in ihrer Bewegung beeinträchtigt und war verspielt und glücklich wie immer. Am 6. April war sie auf einmal lethargisch und eine Blutprobe indizierte eine geringgradige bakterielle Infektion und sie wurde entsprechend behandelt. Ein paar Tage später wälzte sie sich schon wieder guter Dinge mit Kamok im Dreck.

 

Klein Kauro hat in den vergangenen Wochen mit der Zahnung gekämpft und an Gewicht verloren. Am Ende des Monats war sein vierter Backenzahn endlich durchgebrochen und er wieder so lebhaft und glücklich wie wir ihn kennen.

 

Die älteren Kühe, Murera und Sonje, versuchen immer noch Orwa, Teleki, Jasiri, Faraja, Quanza, Zongoloni und Lima Lima von den anderen Waisen zu trennen und mit ihnen weit in den Park wandern. Wenn sie von den Keepern entdeckt werden, weigern sie sich oft, wieder zum Stallgelände zurückzukehren. Aber sie sind noch zu klein und verletzlich, um die Nacht allein im Freien zu verbringen. Am 4. April liefen sie sogar bis zum Banda-Tor, wo sie bisher noch nie alleine waren. Murera ist inzwischen fünf Jahre alt und selbstbewußt genug, um mit ihrer besten Freundin Sonje bald in die Auswilderungsstation im Kibwezi-Waldreservat umzuziehen, sobald die Gehege dort fertig gebaut sind. Murera und Sonje haben sich oft als die Beschützer der anderen Waisen gefühlt und benommen. Für die neue Kibwezi-Herde werden sie wunderbare Leitkühe abgeben.

 

Eines Tages spielten die jungen Bullen in der Nähe von ein paar schlafenden Büffeln. Als sie die Büffel entdeckten, fielen Oltaiyoni, Kithaka, Lemoyian, Rorogoi und Barsilinga in Panik und rannten schutzsuchend und trompetend zu ihren Keepern. Murera und Sonje dagegen begannen damit, Büsche zu klopfen um die Büffel zu verjagen sowie ihre Schützlinge und ihre Keeper zu beschützen. Am nächsten Morgen wurden Jasiri, Faraja, Teleki, Nelion, Lentili und Lima lima von einem Buschbock erschrocken, der an ihnen vorbei flitzte. Sofort ging das “Büscheklopfen“ von vorne los und lockte den Rest der Herde an, die beim Klopfen halfen. Murera, Sonje and Orwa blieben noch lange und versuchten zu verjagen, was auch immer sie erschrocken hatte. In der Nacht zum 16. April schliechen heulende Hyänen durch das Stallgelände und hielten alle Waisen wach. Murera und Sonje rammten sogar ihre Stalltüren, um die Störenfriede zu vertreiben.

 

Nelion und Tundani sind nach wie vor beste Freunde und teilen sich ohne Reibereien einen Stall. Lentille wohnt nebenan, und sie sind alle immer sehr eng beieinander. Ngasha wächst sehr schnell und schläft noch im Stall neben Lemoyian. Sie wird aber bald in einen größeren Stall verlegt werden müssen, wenn die älteren Waisen nach Kibwezi umgezogen sind. Ziwa wird vermutlich bald nach Ithumba verlegt. Er hat sich gut eingelebt und ihm wird die Gesellschaft der Ex-Waisen und wilden Elefanten gut tun. Er verlor seine Familie erst vor kurzen und hat sie viel bewußter wahrgenommen, weil er bei ihrem Tod schon älter war. Zolongonis Weg der Genesung war lang und schmerzhaft, weil sie beim Tod ihrer Mutter dabei war. In den letzten Wochen macht sie jedoch Fortschritte. Suswa ist ein wunderbar liebevoller kleiner Elefanten, hat aber lange Zeit nicht zugenommen, so dass wir uns Sorgen machten. Sie bekommt jetzt eine andere Milch und es geht ihr seitdem viel besser.

 

 

 


Kamok und Kauro 4/1/2014

Ashaka – 4/1/2014

 


Ashaka – 4/2/2014

Arruba und Ngasha – 4/2/2014

 


Murera und Orwa- 4/3/2014

Sonje – 4/3/2014

 


Kithaka – 4/4/2014

Garzi – 4/4/2014

 


Lemoyian – 4/5/2014

Kithaka – 4/5/2014

 


Ashaka – 4/6/2014

Lentili – 4/6/2014

 


Solio – 4/7/2014

Mashariki schaut Ngasha zu 4/7/2014

 


Kamok – 4/8/2014

Kauro 4/8/2014

 


Oltaiyoni – 4/9/2014

Rorogoi – 4/9/2014

 


Jasiri – 4/10/2014

Faraja – 4/10/2014

 


Zongoloni – 4/10/2014

Sokotei – 4/11/2014

 


Barsilinga besucht Sokotei- 4/11/2014

Sokotei und Arruba – 4/12/2014

 


Sokotei und Ngasha 4/12/2014

Barsilinga folgt Sokotei- 4/12/2014

 


Sokotei und Rorogoi- 4/13/2014

Lemoyian und Sokotei- 4/13/2014

 


Tundani und Sokotei- 4/13/2014

Sokotei – 4/14/2014

 


Kauro – 4/14/2014

Sokotei – 4/15/2014

 


Murera – 4/15/2014

Murera – 4/16/2014

 


Sonje – 4/16/2014

– 4/17/2014

 


Orphans – 4/17/2014

Teleki 4/18/2014

 


– Teleki- 4/18/2014

Suswa 4/18/2014

 


Lima Lima und Quanza- 4/19/2014

Quanza – 4/19/2014

 


Balguda – 4/20/2014

Kithaka – 4/20/2014

 


Vuria und Teleki – 4/20/2014

Sokotei – 4/21/2014

 


Faraja – 4/21/2014

– Keeper Meshak mit den Waisen 4/22/2014

 


Kauro – 4/22/2014

Kamok – 4/23/2014

 


Kamok, Ashaka und Kauro – 4/23/2014

Oltaiyoni 4/24/2014

 


Balguda und Lentili schauen nach Sokotei- 4/24/2014

Sokotei – 4/25/2014

 


Mashariki 4/25/2014

Orwa und Murera – 4/26/2014

 


Quanza – 4/26/2014

Bomani – 4/27/2014

 


Teleki und Lima Lima- 4/27/2014

Rorogai 4/28/2014

 


Barsilinga und Lemoyian – 4/28/2014

4/29/2014

 


– 4/29/2014

Sokotei und Oltayoni – 4/30/2014

 


Kauro – 4/30/2014

Nelion 4/30/2014

 

 

 

Monatsbericht für die Ithumba-Gruppe: April 2014

Der Monat in Ithumba begann mit einem Besuch von Yatta und ihrer Herde Ex-Waisen. Kinna, Mulika, Mwende, Tomboi, Lualeni und Ololoo kamen später als die Babys ihre Luzerne fraßen. Ihre Wege trennten sich kurze Zeit später wieder, nur Olare und Murka entschieden sich, den Waisen und einem wilden Bullen beim Schlammbad Gesellschaft zu leisten. Danach machten sich die Ex-Waisen auf den Weg nach Kanziku, und die Kleinen auf den Weg zum Gipfel von Ithumba Hill.

 

Sugutas Gruppe hat sich letzten Monat dazu entschlossen, vorerst im Freien zu übernachten. Kurz nachdem die Waisen am 4. Juni losgezogen waren, tauchten sie jedoch mit Lualeni, Ololoo und Kenze auf, am 5. mit Buchuma und am 19. mit Mulikas Gruppe. Wir sind überglücklich, dass offenbar gerade die letzten Schritte auf dem Weg zurück in die Wildnis machen. Obwohl das Wetter zu Beginn des Monats sehr heiß war, gönnte sich nur Bongo regelmäßig ein gutes Bad; manchmal begleitet von Shukuru, Mutara and Sities. Ab 7. April wurde es kühler und nur Bongo traute sich noch ins kalte Wasser. Die Regenschauer hielten einige Tage an, was die Waisen natürlich prima fanden, da sie sich ausgiebig im Schlamm wälzen und sich damit beschmieren konnten. Aber nur Bongo, ging in die Suhle, während die anderen nur Wasser soffen.

 

Mitte April machte der Regen eine kurze Pause und es wurde auch ein bisschen wärmer, so dass sich am 14. April auch einmal wieder andere Waisen ins Wasser trauten. Als sie auf dem Weg zur Suhle neben der Straße ein paar Senken mit stagnierendem Wasser entdeckten wurde die Badestunde vorzeitig eingeläutet, und als sie dann endlich am Schlammbad angekommen waren, hielt sie nichts mehr an Land (außer kurz ihre Milch und ein Schluck Wasser)! Zwei Tage später wurde es wieder kalt und naß und nur Mutara, Kanjoro, Sities und natürlich Bongo trauten sich in die Suhle. Am nächsten Tag war es so kalt, dass selbst Bongo auf sein Schlammbad verzichtete! Der Regen hielt noch bis zum Ende des Monats an.

 

Bongo war letzten Monat ein bisschen schwierig. Er musste in den Stall von Mutara, Kanjoro und Makireti verlegt werden, weil er Laragai und Narok gegenüber grob geworden war. Am 22. April, auf dem Weg in die Nachtgehege, trickste Bongo die Keeper aus, entwich und konnte nicht mehr gefunden werden. Die Keeper suchten bis zum Einbruch der Dunkelheit und mussten die Suche schließlich erfolglos abbrechen und Bongo verbrachte die Nacht allein im Freien! Glücklicherweise kam er zur Morgendämmerung wieder zurück und wartete um 6 Uhr morgens schon vor den Gehegen, als seine Kumpanen aus ihren Nachtlagern kamen. Es kollerte und trompetete überall, als Bongo begrüßt wurde, und natürlich hatte er nach einer Nacht im Busch viele aufregende Geschichten zu berichten!

 

Im April kamen fast jeden Tag Ex-Waisen auf einen Abstecher vorbei. Nur Napasha, der vor einigen Monaten mit Buchuma verschwunden war, wurde nicht gesehen. Buchuma war letzten und diesen Monat mit Sugutas Gruppe unterwegs und wir hoffen inständig, auch Napasha bald und wenigstens kurz wiederzusehen, um uns zu vergewissern, dass er wohlauf ist.

 

Lualeni und Ololoo verbrachten die Nächte zum 3., 5., 6., 14. und 17. April außerhalb des Stallgeländes, wenn auch ganz in der Nähe. Sie waren in Begleitung von Kalama, Murka, Olare, Kitirua, Kibo, Kamboyo, Tomboi, Lenana, Kenze Madiba, Makena, Buchuma, Zurura und sogar einem wilden Elefanten! Lualeni scheint es sich zur Hauptaufgabe gemacht zu haben, Babys von den Keepern wegzuschleusen! Aber dieses Mal sind sich die Keeper noch nicht sicher, auf welches sie es abgesehen hat! Um den Elefantenbabys schon nach dem Aufstehen und beim Luzernefressen nahe zu sein, schlafen die Ex-Waisen oft ganz in der Nähe des Stallgeländes. Am 4., 5., 6., 9., 11. und 29. April kam entweder Yatta und/oder Mulikas Gruppe in Begleitung eines oder zwei wilder Elefanten zum Fressen. Am 11. führte Kanjoro die Gruppe an und entschied sich, den Ex-Waisen aus dem Weg zu gehen, weil er keine Lust auf die Futterneider hatte. Nur Bongo blieb noch ein bisschen, bevor die Keeper ihn später nachholten. Er ist noch ein bisschen zu jung, um mit wilden Elefanten umherzuziehen.

 

Der 6. April war ein besonderer Tag, denn Lualeni, Ololoo und Kamboyo waren schon zur Stelle, als die Babys morgens aus ihren Ställen gelassen wurden. Kurze Zeit später kam auch der Rest der Herde Ex-Waisen – was für eine geschäftige Luzernenascherei! Die Waisen entschieden sich schließlich für Kanziku als heutigen Freßplatz. Später gesellten sich auch Mulikas und Yattas Gruppe hinzu. Bongo durfte später mit den Ex-Waisen im Schlamm suhlen, und anschließend machte sich die ganze Herde gemeinsam auf Futtersuche. Ihre Wege trennten sich nach einer Stunde, aber Mulika und ihre Herde kamen später noch einmal im Stallgelände vorbei, um ihren Durst zu löschen und gute Nacht zu sagen, bevor sie sich auf den Weg nach Kalovoto machten.

 

Naisula, Tumaren, Melia, Kibo, Kalama und Murka statteten den Waisen am 7. April früh morgens einen Besuch ab, gingen aber schon bald wieder eigene Wege (nach Kalovoto), nachdem sie die Waisen in Kanziku zum Grasen abgesetzt hatten. Am nächsten Tag waren Kora und Loijuk an der Reihe und verbrachten den Vormittag mit den Waisen. Sie begleiteten sie noch zum Schlammbad und zurück nach Kanziku, bevor sie sich verabschiedeten. Am Abend kamen sie noch einmal mit Kinna, Lualeni, Taita, Galana, Meibai, Ololoo, Challa und zwei wilden Bullen zurück.

 

Am 13. April tauchte Wendi plötzlich aus dem Gebüsch auf und gesellte sich zu den Waisen. Laragai schnüffelte ausgiebig an ihr und verbrachte die meiste Zeit mit ihr an diesem Tag. Kurze Zeit später kam auch Kamboyo zur Suhle, und kurz bevor die Waisen weiterzogen, kam ein wilder Bulle zum Saufen. Wendi und Kamboyo begrüßten ihn kurz und Kamboyo zog später mit ihm weiter, während Wendi bei den Waisen blieb. Einige Tage später-  kam Wendi mit Mulika, Mwende, Chyulu und Nasalot, fraßen Luzerne und suhlten sich mittags mit den Waisen im Schlamm. Am nächsten Tag kam die gleiche Gruppe wieder vorbei, dieses Mal in Begleitung von Naserian, Kora und Taita. Die arme Nasalot hatte eine kleine Wunde am Rüssel, aber wir sind uns nicht sicher über die Ursache der Verletzung.

 

Am Monatsende wurde es wieder heiß, aber komischerweise wollte immer noch keines der Waisen baden. Am 29. April machte Mutara den Anfang, als sie an einer unwiderstehlichen Pfütze vorbei kam. Der Monat endete mit ausgelassenem Spass im Schlamm – es war sehr heiß an diesem Tag, so dass alle Waisen baden wollten. Den Rest des Tages verbrachten sie an den Hängen von Ithumba Hill, wo sie bis abends fraßen und anschließend von Laragai zurück zum Stall gebracht wurden.

 

 


Mutara – 4/1/2014

Yatta – 4/1/2014

 


– 4/1/2014

Kinna und Mwende- 4/2/2014

 


Tomboi- 4/2/2014

4/2/2014

 


– 4/2/2014

Shukuru – 4/3/2014

 


Kitirua- 4/3/2014

– 4/3/2014

 


Chemi Chemi- 4/3/2014

Orok- 4/3/2014

 


Mulika’s Gruppe 4/4/2014

Lualeni- 4/4/2014

 


Bongo – 4/4/2014

Kilabasi, Kasigau, Chaimu & Ishanga- 4/4/2014

 


Kamboyo- 4/5/2014

Buchuma- 4/5/2014

 


– 4/5/2014

Lualeni – 4/6/2014

 


4/6/2014

– 4/6/2014

 


4/6/2014

Sities – 4/7/2014

 


Shukuru 4/7/2014

Naisula- 4/7/2014

 


Melia- 4/7/2014

Kibo- 4/7/2014

 


Narok – 4/8/2014

Kora- 4/8/2014

 


Loijuk- 4/8/2014

Kanjoro 4/9/2014

 


– 4/9/2014

– 4/9/2014

 


Tomboi 4/10/2014

Laragai – 4/10/2014

 


Bongo 4/10/2014

Bongo 4/10/2014

 


4/10/2014

– 4/11/2014

 


– 4/11/2014

Shukuru – 4/11/2014

 


– 4/12/2014

– 4/12/2014

 


Bongo – 4/12/2014

– 4/13/2014

 


Wendi – 4/13/2014

Wendi, Kamboyo – 4/13/2014

 


Laragai riecht an Wendi- 4/13/2014

Kenze- 4/14/2014

 


Lenana 4/14/2014

– 4/14/2014

 


Chyulu 4/15/2014

Mulika und Mwende- 4/15/2014

 


4/15/2014

Wendi- 4/15/2014

 


Mutara- 4/16/2014

Sities 4/16/2014

 


Madiba und Tomboi 4/17/2014

– 4/17/2014

 


Lualeni- 4/17/2014

Wendi- 4/18/2014

 


Nasalot 4/18/2014

– 4/18/2014

 


Tomboi- 4/19/2014

Sugutas Gruppe 4/19/2014

 


Laragai und Narok – 4/19/2014

Laragai – 4/19/2014

 


4/20/2014

Shukuru- 4/20/2014

 


4/20/2014

Kainuk – 4/21/2014

 


Sities – 4/21/2014

Nasalot 4/21/2014

 


Nasolot’s – 4/21/2014

Taita mit Laragai und Narok- 4/21/2014

 


Mutara – 4/22/2014

Bongo – 4/22/2014

 


Bongo 4/23/2014

Laragai –  4/23/2014

 


olare- 4/23/2014

Sabachi, Kasigau, Kalama, Kitirua & Olare- 4/23/2014

 


– 4/24/2014

– 4/24/2014

 


Chaimu – 4/25/2014

Turkwel – 4/25/2014

 


Chemi Chemi – 4/25/2014

Makireti- 4/25/2014

 


Ishanga- 4/26/2014

Kandecha- 4/26/2014

 


Kasigau- 4/26/2014

Kilabasi- 4/26/2014

 


Kainuk – 4/27/2014

Shukuru – 4/27/2014

 


– 4/27/2014

Sities kratzt sich an – Mutara- 4/27/2014

 


Bongo – 4/28/2014

Kalama- 4/28/2014

 


Kilaguni 4/28/2014

Murka- 4/28/2014

 


Sabachi- 4/28/2014

Challa – 4/29/2014

 


Yatta-´s Gruppe 4/29/2014

Mbongo – 4/29/2014

 


Mutara – 4/29/2014

– 4/30/2014

 


Shukuru – 4/30/2014

Bongo und Kanjoro- 4/30/2014

 


Loijuk – 4/30/2014

Narok- 4/30/2014

 

 

 

Monatsbericht für die Voi-Gruppe: April 2014

 

Die Stimmung war diesen Monat recht ausgelassen. Jeden Morgen treffen sich die Waisen vor ihren Nachtlagern, um ihre erste Flasche Milch zu saufen. Lualeni, unser Zebra-Waise, versucht dann oft, die Waisen zum Spielen anzustiften, aber ohne Erfolg – auch Elefanten haben Prioritäten.

 

Emilys Herde kam in diesem Monat nicht so häufig vorbei wie im März, aber ab und an kamen ein paar ihrer Herdenmitglieder, um die Reste des Koprakuchens aufzufuttern, die die Waisen im Gehege zurückgelassen haben. Am 23. April war nach langer Zeit einmal wieder Irima bei der Herde und wir haben uns sehr gefreut, dass es es ihm gut geht. Irima und Tsavo verbringen jetzt viel Zeit mit wilden Bullen, die meist in kleinen, so genannten Junggesellengruppen umher ziehen. Die Ex-Waisen vergnügen sich nach wie vor beim Ringen, Lolokwe meist mit Icholta und Seraa mit Thoma. Eines Tages kam Emilys Herde mit einem wilden Jungbullen im Schlepptau. Den Ex-Waisen Laikipia und Lolokwe schien seine Anwesenheit nichts auszumachen – bis der Koprakuchen verteilt wurde. Da bekam der Neuling einen Rüffel und nahm Reißaus, schnurstraks durch den Zaun und den Hang hinunter. Ein paar Tage später kamen die Ex-Waisen Icholta, Thoma, Mweya und Laikipia als Lesanju mit ihren Schützlingen schon im Busch war. Sie tranken und fraßen Kopra, bevor Laikipia (ohne Erfolg) versuchte, Mweya zu besteigen. Icholta kam Mweya zu Hilfe und verwickelte Laikipia in eine Rangelei, so dass Mweya eine kleine Atempause nehmen konnte.

 

Die Ex-Waisen verpassten die Waisen oft nur knapp und trafen sich diesen Monat erstmals am 8. April, als Lolokwe in einer wilden Herde gesichtet wurde. Lesanjus Gruppe beschnupperte die Herde und Kivuko, Naipoki, Ishaq-B und Kihari hätten am liebsten ein kleines Kalb aus der Herde mitgenommen, aber die Mutter war sehr wachsam und griff immer ein, wenn sie ihrem Baby zu nahe kamen. Wasessa passte ebenso gut auf ihren Liebling Mudanda auf und ließ sie aus Angst, sie zu verlieren, nicht zu nah an die Herde. Die Elefanten trennten sich wieder, als Lesanju die Waisen zur Suhle führte. Am 12. April, Tassia wälzte sich gerade am Ufer, als mehrere wilde Elefanten zum Saufen ans Wasserloch kamen. Mzima hatte sie schnell bemerkt und wollte zu ihnen laufen, nicht aber ohne den Rest der Gruppe. Er stand hin- und hergerissen neben seiner Herde und beobachte fasziniert die Rangeleien zweier wilder Jungbullen, bevor er schweren Herzens zu seiner Gruppe zurückkehrte. Nur ein paar Tage später traf die Gruppe auf eine wilde Herde mit einem sehr kleinen Kälbchen. Mzima und Tassia folgten ihnen eine Weile, kehrten aber schließlich um und zurück zu ihrer Gruppe.

 

Ex-Waise Morani verbrachte einen Vormittag mit Lesanjus Herde und versuchte prompt, Wasessa zu besteigen. Ihr Schützling Mudanda war so verängstigt, dass sie sich hinter Sinya und Lempaute versteckten, die widerum einen neurigieren Blick riskierten, auf das, was da mit Wasessa vor sich ging. Morani führte die Waisen mittags zum Schlammbad und sie alle hatten jede Menge Spaß, bevor sie zum Fressplatz zurückkehrten. Auf dem Heimweg trafen sie abends noch auf Emily und ihre Herde.

 

Am 19. April begleitete Ex-Waise Icholta die Jüngsten zur Suhle. Er schmiss sich selbst ins Wasser und rollte sich umher, in der Hoffnung, dass sich die Waisen auch ins Wasser trauen würden. Lempaute versuchte ihn nachzuahmen, sehr zum Spass der Keeper. Emilys Herde kam kurze Zeit später, nachdem sich die Waisen schon wieder auf den Weg gemacht hatten. Sie hatten so viel Spass im Wasser, dass sie es schafften, Icholta durch ihr Trompeten zurück ins Wasserloch zu locken. Gegen Ende des Monats verbrachten Laikipia, Thoma, Mweya und Seraa den Morgen mit den Elefantenwaisen und brachten sie anschließend zum Mittleren Wasserloch, um mit ihnen zu baden. Mweya saß auf ihrem Hintern und winkte mit ihren Rüssel hin und her. Emily und der Rest ihrer Herde waren zur gleichen Zeit am Großen Wasserloch, wohin sich später auch Laikipia, Thoma, Mweya und Seraa verabschiedeten.

 

Lesanju und Wasessa waren diesen Monat recht entspannt, weil die Ex-Waisen nicht so oft anwesend waren und versuchten ihre Babys zu stibitzen. Diese Angewohnheit führte dazu, dass Lesanju ihre Herde letzten Monat schon ganz früh morgens in den Busch führte und die beiden grundsätzlich nervös und überfürsorglich waren. Lesanju ist die unbestrittene Leitkuh der Waisengruppe, aber im letzten Monat hat sie auch Sinya, Mizima und Taveta erlaubt, die Gruppe anzuführen, wenn sie zum Fressen in den Busch zogen. Ndii, Naipoki, Panda, Kihari, Ishaq-B und sogar Mbirikiani durften die Herde abends ins Stallgelände zurückführen.

 

Wasessa ist zwar immer noch sehr beschützerisch gegenüber Mudanda, aber sie erlaubte Lempaute am 3. April etwa eine Stunde neben ihr zu fressen – bevor sie sie zurückforderte. Mudanda spielt jetzt mehr und hatte viel Spaß beim Rollen, Wälzen und Staubbaden mit Ndii, Kihari, Panda und Mbirikiani – natürlich immer unter Wasessas wachsamen Adlerauge. Am 21. April schließlich schnappten sich Kenia und Lesanju Mudanda während der Fütterungszeit – aber es dauerte nicht lange, und sie war wieder zurück bei ihrer „rechtmäßigen“ Erziehungsberechtigten Wasessa.

 

Die warmen Temperaturen und leichten Regenschauer waren wunderbares Spielwetter und die Elefantenbabys tobten den ganzen Monat ausgelassen herum. Die jungen Bullen Tassia, Taveta, Dabassa und Mzima haben ausgiebig mit Ringen beschäftigt, und auch Layoni macht manchmal mit. Am 29. April, vertieften sich Tassia und Dabassa in Kopfdrücken. Kivuko musste einschreiten und die beiden voneinander trennen, indem er sich einfach zwischen sie auf den Boden legte und sie damit erfolgreich von ihrem Zwist ablenkte.

 

Rombo wird ebenfalls verspielter und verschmitzter, und provoziert auch gerne mal Dabassa. Die Mädels Mbirikani, Naipoki, Ishaq-B und Panda rollen sich dagegen lieber gemeinsam im Dreck. Am 16. April schlich sich Rombo hinter Mbirikani und Kivuko an, die gerade an der Tränke zugange waren und versuchte sie zu besteigen. Die beiden jungen Kühe flüchteten sich vor Rombo hinter Wasessa. Wie Menschenkinder vertragen sich auch Elefantenbabys nicht immer. Tassia und Layoni zum Beispiel begannen sich heftig zu streiten, als Tassia nichts von seiner Luzerne abgeben wollte. Dabassa griff wieder einmal ein, denn es gab wirklich mehr als genug Luzerne für alle. Die älteren Waisen haben die Lage zum Glück immer unter Kontrolle und gehen dazwischen, wenn es zu schroff zugeht.

 

Am 10. April began es zu regnen – sehr zur Freude der Waisen, die in den Regenrinnen spielten und die Böschung hinabschlidderten. Tassia versuchte, mit seinem Rüssel erfolglos einen Stein zu lockern, Layoni und Kivuko rollten sich im seichten Wasser, und Taveta und Rombo waren mit Ringen beschäftigt. Lesanju behielt immer den Überblick und ging auch dazwischen, wenn es zwischen den jungen Bullen haarig wurde. Alle bis auf Dabassa, Kivuko, Kihari, Rombo und Mzima genießen das Suhlen in vollen Zügen. Am 4. April hielt Kivuko Lesanju und Lempaute im Schach, in dem er sich ständing von einer Ecke der Suhle zur anderen rollte. Dabassa täuschte daraufhin vor, auf Layoni raufsteigen zu wollen, was alle Spiele sofort zum Stillstand brachte. Am nächsten Tag spielten Lempaute und Dabassa gemeinsam im Wasser, als sich Kivuko hinein schmiss, um Dabassas Schwimmkünste zu testen. Am 7. April war es recht kalt, aber Mbirikani, Kihari, Naipoki und Ishaq-B nahmen trotzdem ein Bad.

 

Mbirikani ist aufgrund ihrer relative langsam verheilenden Beinverletzung immer noch viel langsamer als die anderen Elefanten. Manchmal fällt sie hinter der Gruppe zurück, aber es kommt immer jemand, der ihr beim Aufschließen hilft. Ihr bester Freund Panda läuft ohnehin meist neben ihr am Ende der Reihe. Am Monatsende spielten die beiden gerade Verstecken, als sie von einem Trupp Paviane überrascht wurden. Sie jagten die Affen zum Mittleren Wasserloch und nahmen dort erst einmal ein Bad bis es Zeit für die Mittagsmilch war. Kenia war sehr stolz, die Waisen am Abend des letzten Tages im Monat April nach Hause führen zu dürfen.

 

 


– 4/1/2014

Layoni – 4/1/2014

 


Lesanju – 4/2/2014

Rombo – 4/2/2014

 


Mzima – 4/2/2014

Lempaute und Mudanda- 4/3/2014

 


Wasessa und Mudanda- 4/3/2014

Taveta – 4/4/2014

 


Sinya- 4/4/2014

Dabassa und Lempaute –  4/5/2014

 


Kivuko – 4/5/2014

Naipoki – 4/6/2014

 


Lesanju – 4/6/2014

Mzima – 4/7/2014

 


Mbirikani – 4/7/2014

– 4/8/2014

 


Lesanju – 4/8/2014

– 4/8/2014

 


Dabassa und Tassia – 4/9/2014

Morani – 4/9/2014

 


Emily – 4/9/2014

– 4/10/2014

 


Ndii 4/10/2014

Panda sitzt auf Kivuko- 4/10/2014

 


Thoma und Laikipia – 4/11/2014

Layoni und Rombo- 4/11/2014

 


Tassia – 4/12/2014

– 4/12/2014

 


Mzima – 4/12/2014

Rombo und Dabassa 4/13/2014

 


– 4/13/2014

Tassia und Ishaq-B- 4/13/2014

 


Kivuko – 4/14/2014

Taveta und Rombo – 4/14/2014

 


Mudanda – 4/15/2014

– 4/15/2014

 


Ndii – 4/15/2014

Wasessa – 4/16/2014

 


Kenia – 4/16/2014

Panda – 4/16/2014

 


Layoni & Rombo- 4/17/2014

Mzima – 4/17/2014

 


– 4/17/2014

Kihari – 4/18/2014

 


Sinya & Kivuko – 4/18/2014

Icholta – 4/19/2014

 


Sweet Sally- 4/19/2014

4/19/2014

 


Tassia und Layoni – 4/20/2014

4/20/2014

 


– 4/20/2014

Lesanju und Ishaq-B – 4/21/2014

 


Mudanda kratzt sich an Wasessa- 4/21/2014

Kenia- 4/21/2014

 


Taveta und Layoni – 4/22/2014

Mudanda – 4/22/2014

 


Dabassa – 4/22/2014

Irima – 4/23/2014

 


Icholta und Lolokwe – 4/23/2014

Laikipia, Icholta und Lolokwe- 4/24/2014

 


4/24/2014

Thoma – 4/25/2014

 


Mweya – 4/25/2014

Seraa – 4/25/2014

 


Laikipia klettert auf Mweya- 4/26/2014

Laikipia & Mweya- 4/26/2014

 


Thoma- 4/26/2014

Dabassa & Mbirikani- 4/27/2014

 


Dabassa & Panda- 4/27/2014

Ndii & Kenia 4/28/2014

 


Ndii – 4/28/2014

Lempaute- 4/28/2014

 


Tassia – 4/29/2014

Dabassa und Kivuko – 4/29/2014

 


Kivuko 4/30/2014

Layoni 4/30/2014

 


Mudanda 4/30/2014

 

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