Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Juni 2017

 

Das Großereignis diesen Monat war der Abschied von Ukame, Wanjala und Galla, die Anfang Juni in unsere Auswilderungsstation nach Ithumba im Nationalpark Tsavo-Ost umgezogen sind. Es hat ein bißchen gedauert, aber irgendwann hat sich Ukame auf den Lkw-Anhänger getraut und konnte umziehen. Am Tag zuvor waren alle drei Waisen nervös und mißtrauisch und mußten auf den Anhänger gelockt werden. Zum Schluß waren sie aber pünktlich um 3.30 Uhr morgens auf dem Weg. Am nächsten Tag waren Mbegu, Maramoja, Pare, Lasayen, Rapa, Ndiwa und Mundusi einen traurigen Eindruck, waren ganz geknickt und schienen ihre älteren Freunde zu vermissen. An diesem Tag fraßen sie alle ganz in der Nähe ihrer Keeper und niemand wollte sich weit von der Gruppe entfernen. Später im Juni hatten sich Maramoja, Ndiwa, Mundusi und Mteto zusammengefunden und wurden wieder zusammen beim Grasen gesehen, jetzt unter Anführung von Maramoja und Ndiwa.

 

Der Störenfried des Monats war Esampu. Wir wissen, daß sie es faustdick hinter den Ohren hat, und obwohl sie spindeldürr zu uns gekommen war, so war sie auch von Anfang an eine Naturgewalt. Manchmal ist sie übel gelaunt und niemand kann sie aufheitern oder unter Kontrolle halten! Die meisten anderen Elefanten ignorieren sie dann einfach, andere wiederum – so wie Ambo – lassen sich nichts gefallen und schubsen zurück. Manchmal artet das Ganze in wilde Rangeleien aus! Was uns allerdings überrascht, ist, daß Esampu trotz ihrer Übellaunigkeit ein gutes Gefühl für die ganz kleinen Babys hat, so wie Musiara und Sattao. Tagwa und Maramoja haben ihre Babysitter-Pflichten ebenfalls erweitert und kümmern sich jetzt auch noch um die Kleinsten erweitert, obwohl sich Godoma, Mbegu, Malima, Tamiyoi und Malkia schon um sie kümmern.

 

Mteto ist eine weitere kleine Kuh, die ein wenig grummelig daher kommt und bis heute auch recht ruppig gegenüber anderen Babys oder dem humpelnden Luggard ist. Besonders Luggard scheint sie überhaupt nicht zu mögen und schubst ihn bei jeder Gelegenheit. Die Keeper passen daher besonders gut auf die Beiden auf. Und zum Glück gibt es auch noch die gut gelaunten Elefantenwaisen, die uns immer zum Lachen bringen. Ndotto natürlich, aber auch Klein-Jotto entwickelt sich zu einem kleinen Clown, und ist ständig am Spielen. Kuishi und Tamiyoi sind zwei verspielte kleine Kühe und immer für einen Spaß zu haben. Zum Beispiel stieg Kuishi ständig auf Esampu, wenn diese mit dem Fußball spielte und fiel jedes Mal über den Ball, weil sie daneben schlug. Ein anderes Mal schlief sie auf einem Dreckhaufen ein, alle Viere von sich gestreckt. Tamiyoi schlich sich eines Tages hinter Jotto an, als dieser am Rand der Suhle stand, schubste ihn hinein, drehte sich um und schaute wie ein Unschuldslamm!

 

Malima hat auch so ihre Eigenarten, unter anderem liebt sie Schlamm! Es ist normal, daß Elefanten sich zur Kühlung mit Schlamm einschmieren – manchmal auch nur zum Spaß. Aber oft ist sie die Einzige, die aus der Gruppe in die Suhle geht, sogar wenn es kalt ist und sie niemand anderes zu überreden ist. Baby Musiara geht es mit Wasser wie Malima mit Schlamm. Er ist eine richtige Wasserratte und taucht manchmal sogar komplett unter. Godoma und Mbegu müssen tüchtig auf ihn aufpassen.

 

Was uns diesen Monat überraschte war Rapas Reaktion auf den Neuankömmling Sopat aus der Masai Mara. Der Kleine ist leider gegen Ende des Monats gestorben, er war voll bis obenhin mit Würmern und Blutparasiten. Rapa, der als kleiner Tyrann bekannt ist, hat sich im Stallgelände versteckt als alle anderen in den Wald gezogen sind, und kommunizierte mit dem Neuankömmling durch die Gitterstäbe, als er gerade angekommen war. Wir waren verblüfft, aber haben uns sehr gefreut, daß er so emphatisch reagierte. Murit ist an Fürsorglichkeit jedoch kaum zu übertreffen und hat den ganzen Monat mit Allen gespielt. Es tut gut, ihn so gesund und stark zu sehen, verglichen mit vor einem Jahr. Er hatte einen schweren Start, aber jetzt wächst er zu einem wunderbaren jungen Bullen heran – was für ein Erfolg!

 

Die Nashörner: Ex-Waise Solio hat Maxwell diesen Monat zwei Mal besucht. Sie haben sich durch die Gatterstäbe mit den Hörnern begrüßt, und beim zweiten Mal war Maxwell so aufgeregt, daß Solio zurück war, daß er sich so sehr gegen eines seiner Gatter stemmte, daß es aufbrach! In der Morgendämmerung sahen ihn die Keeper ihm Stallgelände umherwandern und wunderten sich natürlich, wie er hierher gelangt war! Robert und Angela wurden angerufen, und Robert lockte ihn mit Zuckerrohr wieder zurück. Max legte sich erst einmal hin, anscheinend erleichtert, daß wieder Normalität einkehrte. Solio hat sich in der Zwischenzeit zum Glück gut benommen und war mit der Luzerne beschäftigt, die die Keeper für sie bereitgestellt hatten.

 


Ukame’s lorry training is going well- 6/1/2017

Ukame out browsing- 6/1/2017

 


Galla browsing nicely- 6/1/2017

Wanjala is so good at going in the lorry- 6/1/2017

 


Malima, Esampu, Tagwa and Lasayen- 6/2/2017

Little Jotto- 6/2/2017

 


Malkia playing games- 6/2/2017

Musiara and Godoma- 6/3/2017

 


Ambo in a playful mood- 6/3/2017

Rapa going to play with Pare- 6/3/2017

 


Ndotto going to play with Kauro- 6/3/2017

Naughty little Esampu- 6/4/2017

 


Mbegu with Musiara- 6/4/2017

Malkia coming to check on the situation- 6/4/2017

 


Tagwa with Sattao- 6/4/2017

Tagwa browsing with baby Sattao- 6/4/2017

 


Mbegu the perfect matriarch of the nursery- 6/5/2017

Pare and the others looked a bit down- 6/5/2017

 


Kuishi in a playful mood today- 6/5/2017

Esampu infront with Kuishi behind- 6/5/2017

 


Esampu was in a naughty mood again- 6/6/2017

Sweet little Kuishi- 6/6/2017

 


All the orphans following their keepers- 6/6/2017

Mteto was not very nice to the little one- 6/7/2017

 


Godoma is a very caring figure- 6/7/2017

Godoma is a very welcoming figure- 6/7/2017

 


Even Rapa was friendly to the new little one!- 6/7/2017

Mteto is in a bad mood recently- 6/8/2017

 


Esampu was also grumpy today- 6/8/2017

Jotto with Enkesha- 6/8/2017

 


Godoma came to intervene- 6/8/2017

Murit was in a happy playful mood- 6/9/2017

 


Ndotto in a playful mood- 6/9/2017

Musiara can be a jealous little boy sometimes- 6/9/2017

 


Ambo following Mbegu- 6/9/2017

Tamiyoi was very happy to have a new neighbour- 6/10/2017

 


Sana Sana happy running around- 6/10/2017

Godoma playing around- 6/10/2017

 


Kiko is the stockade compound- 6/10/2017

Maramoja showed more interest in the babies today- 6/11/2017

 


Tagwa loving baby Sattao too- 6/11/2017

Sattao inquiring what Tagwa is eating- 6/11/2017

 


Malima, Jotto and Musiara- 6/11/2017

Musiara with Godoma- 6/11/2017

 


Maxwell walking around his stockade- 6/12/2017

Max enjoying his yummy lucerne pellets- 6/12/2017

 


Hello Max!- 6/12/2017

Enkesha doing so well- 6/12/2017

 


Enkesha playing with a stick- 6/12/2017

Orphans out in the bush in their groups- 6/13/2017

 


Tagwa wanted to be in the other group- 6/13/2017

Malkia with Maramoja- 6/13/2017

 


Sattao and Musiara in front- 6/13/2017

Malima and Jotto- 6/14/2017

 


Malima and Jotto playing- 6/14/2017

Tamiyoi wanting to play too- 6/14/2017

 


Maramoja with Godoma- 6/14/2017

Kind Murit- 6/15/2017

 


Murit played with playful Rapa- 6/15/2017

Ngilai in a playful mood- 6/15/2017

 


Mbegu disciplines the naughty elephants- 6/15/2017

Ndiwa starting to browse further afield- 6/16/2017

 


Mteto happy browsing further away now- 6/16/2017

Kuishi can be so funny- 6/16/2017

 


Kuishi messing around on the ground- 6/16/2017

Pare enjoying some nice leaves- 6/17/2017

 


Pare going to play a pushing game with Mbegu- 6/17/2017

Ambo did not like their pushing game- 6/17/2017

 


Ambo wanted to push Pare away- 6/17/2017

Maxwell pacing his stockade- 6/18/2017

 


Maxwell spots Solio!- 6/18/2017

Max eating lucerne pellets- 6/18/2017

 


Orphans all walking out to browse- 6/18/2017

Kauro in a playful mood- 6/19/2017

 


Kauro walking with his keeper- 6/19/2017

Lasayen going to roll in the soil- 6/19/2017

 


Malkia rolling in the soil- 6/19/2017

Malkia, Malima and Jotto- 6/20/2017

 


Murit went to play with Rapa- 6/20/2017

Kiko looking at wild giraffe- 6/20/2017

 


Kiko having his milk bottle- 6/20/2017

Mbegu with Musiara- 6/21/2017

 


Musiara browsing with Mbegu- 6/21/2017

Luggard wanted to browse with Mbegu too- 6/21/2017

 


Mteto is a very greedy girl- 6/21/2017

Malkia didn’t want Mteto to have her bottle- 6/21/2017

 


Lasayen was in a playing mood- 6/22/2017

Tagwa looking after young Jotto- 6/22/2017

 


Kuishi likes the little babies too- 6/22/2017

Ambo always stands up for himself!- 6/22/2017

 


Poor Jotto was pushed as well!- 6/22/2017

Ambo caused some drama today over his milk- 6/23/2017

 


Naughty Tagwa stirring trouble- 6/23/2017

Tamiyoi felt jealous today- 6/23/2017

 


Ndiwa is a clever little girl- 6/23/2017

Happy Musiara- 6/24/2017

 


Musiara going to find Mbegu- 6/24/2017

Malima just loves to mud bathe- 6/24/2017

 


Kauro didn’t mud bathe today- 6/24/2017

Maramoja going to browse- 6/24/2017

 


Jotto was in a fun and playful mood- 6/25/2017

Luggard wanted to play too- 6/25/2017

 


Luggard running to catch Jotto- 6/25/2017

Sana Sana caused confusion today- 6/25/2017

 


Sana Sana with Malkia- 6/25/2017

Ndotto in a playful mood!- 6/26/2017

 


Mbegu going to play with Ndotto- 6/26/2017

Lasayen didn’t want to play for long with Kauro!- 6/26/2017

 


Murit wanted to play with everyone!- 6/26/2017

Sana Sana, Musiara and Malkia- 6/26/2017

 


Tamiyoi playing with Kuishi- 6/27/2017

Tamiyoi and Kuishi- 6/27/2017

 


Tamiyoi with Musiara behind- 6/27/2017

Mbegu with Ambo- 6/27/2017

 


Sattao with an extra blanket on- 6/28/2017

Luggard with Musiara- 6/28/2017

 


Tagwa returned several times with Mbegu & Malkia- 6/28/2017

Pare escorted them too once- 6/28/2017

 


Esampu was naughty at visiting today- 6/28/2017

Kuishi was apprehensive of Jotto at first- 6/29/2017

 


Kuishi playing around on the ground- 6/29/2017

Malima with Jotto- 6/29/2017

 


Luggard leading- 6/29/2017

Ngilai went to play with Ambo- 6/29/2017

 


Malima loves the mud so much!- 6/30/2017

Ngilai kicking and cutting grass to eat- 6/30/2017

 


Esampu, Murit, Mbegu and Jotto- 6/30/2017

Godoma, Musiara and Esampu- 6/30/2017

 

Monatsbericht für die Voi-Gruppe: Juni 2017

 

Wir haben diesen Monat die zehnjährige Kenia und die achtjährige Ndii dabei beobachten können, wie sie ununterbrochen um die Aufmerksamkeit der kleinen Araba und ihre Stellung als einzige Ersatzmutter rangen. Beide dulden sie keine andere Elefantenkuh in der Nähe ihres Schützlings und gehen sofort dazwischen, wenn sie sich mit irgendeinem anderen Elefanten weiter von ihnen entfernt. Dementsprechend genervt waren sie, als die Ex-Waisen Lempaute, Kivuko, Dabassa und Layoni vorbeischauten. Sie sind nicht immer schnell genug, ihre Herde rechtzeitig wegzuführen, und einige der Waisen, zum Beispiel Panda, wollen die älteren Elefanten natürlich unbedingt begrüßen! Lempaute, Kivuko, Dabassa und Layoni kamen diesen Monat fast täglich vorbei, zum Fressen von Sternenbuschzweigen und Luzerne, zum Wasser saufen und um die Waisen zu begrüßen. In Voi war die Regenzeit sehr mager ausgefallen und uns steht eine weitere harte Dürreperiode bevor.

 

Ndoria hat immer noch Eifersuchtsanfälle und war nicht besonders nett zu Neuankömmling Pasaka. Der durfte an einem Tag die Herde anführen, was Ndoria zur Weißglut trieb. Sie rannte an Ndii und Kenia vorbei, griff nach Pasakas Schwanz und versuchte ihn zu beißen! Der arme Pasaka war so erschrocken, daß er den Masinga-Berg hinaufrannte und sich auf dem Gipfel im Dickicht versteckte. Es brauchte drei Keeper, ein paar Flaschen Milch und die Unterstützung von Mashariki, Kihari und Naipoki, um ihn zum Heimkommen zu überreden. Trotz dieser schlechten Erfahrung, hat er über den Monat immer wieder versucht, die Gruppe anzuführen. Aber nur, wenn er ganz sicher war, daß Ndoria sehr weit hinter ihm lief! Ajali scheint ihn sehr zu mögen und die Beiden sieht man oft zusammen beim Grasen. Panda und Embu sind ihm auch sehr zugetan und halten sich oft in seiner Nähe auf. Ndiis Eifersucht kochte wahrscheinlich hoch, als Ajali Pasaka immer mehr Aufmerksamkeit schenkte. Sie betrachtet sich als Verantwortliche für alle Kleinen und alle Neuen in der Herde und war mit Ajalis Einmischen gar nicht einverstanden.

 

Es gab diesen Monat auch ein paar Regenschauer, woraufhin die Waisen immer ausgiebig im Schlamm spielten. Ndii und Rorogoi waren einmal so übermütig, daß Ndii fast in einen vom Regen ausgewaschenen Graben fiel. An den heißen Tagen war die Suhle natürlich besonders beliebt, vor allem bei Wasserratten wie Mbirikani, die andere animierte, den schlammigen Hang ins Wasserloch zu rutschen. Tundani blieb an einem Tag noch zurück, als der Rest der Herde schon weitergezogen war. Er beobachtete Ex-Waise Layoni fasziniert dabei wie dieser badete, so als müsse er sich genau abschauen, wie ein richtiger Elefantenbulle baden sollte. Seit der Ankunft der neuen und schon älteren Bullen Nguvu und Ajali ist Klein Bada auch viel entspannter und ruhiger geworden. Er scheint sich noch unsicher darüber zu sein, welche Stellung er jetzt unter den Bullen hat, denn vormals war er neben Tundani und Nelion der Einzige. Manchmal verwickelte er Tundani noch in kleine Ringkämpfe, aber es scheint, nur zum Zeitvertreib. Nelion und Tundani sehen das schon etwas ernsthafter und manchmal arten ihre Kämpfe so aus, daß die Keeper einschreiten müssen.

– 


Kihari browsing on Msinga hill – 6/1/2017

Nguvu enjoy browsing onto the Msinga hill – 6/1/2017

 


Ajali – 6/1/2017

Ndii leaving the water- 6/2/2017

 


Lentili sitting scratching on a rock – 6/2/2017

Mashariki browsing- 6/2/2017

 


Tundani- 6/3/2017

Mbirikani enjoying games – 6/3/2017

 


Rorogoi playing- 6/3/2017

Ishaq b charging in water – 6/4/2017

 


Kivuko eyeing the stockade orphans greens- 6/4/2017

Araba enjoying dusting games – 6/4/2017

 


Lempaute- 6/5/2017

Layoni in the stkd – 6/5/2017

 


Ndoria bathing- 6/5/2017

Naipoki- 6/6/2017

 


Nelion frnt & Mudanda bck- 6/6/2017

Araba & Kenia sneaking away- 6/6/2017

 


Kivuko in the stkd – 6/7/2017

Lempaute & Kivuko in the stkd – 6/7/2017

 


Mudanda- 6/7/2017

Kore lft engaging Tawi – 6/8/2017

 


Lentili browsing – 6/8/2017

Orphans enjoying in a bath – 6/8/2017

 


Pasaka – 6/9/2017

Suswa bathing – 6/9/2017

 


Dabasa coming alone & playing – 6/9/2017

Layoni lft & Dabasa arriving into the stockade – 6/10/2017

 


Ishaq b and Bada- 6/10/2017

Lempaute – 6/10/2017

 


Tundani playing- 6/11/2017

Orphans on their browsing journey – 6/11/2017

 


Ishaq b charging in water – 6/11/2017

Araba playing dusting games – 6/12/2017

 


Suswa lft & Ndoria – 6/12/2017

Mudanda scratching – 6/12/2017

 


Rorogoi lft & Ajali – 6/13/2017

Mbirikani playing on the stockade terrace – 6/13/2017

 


Nguvu getting left behind & following the others – 6/13/2017

Arruba rubbing onto a tree – 6/14/2017

 


Nelion lft & Ndoria browsing – 6/14/2017

Layoni lft & Dabassa- 6/14/2017

 


Lempaute joining juniors – 6/15/2017

Dabassa arriving- 6/15/2017

 


Ndii playing in the trench – 6/15/2017

Ajali having a scratch – 6/16/2017

 


Lentili lft & Bada – 6/16/2017

Ishaq b lft welcoming Naipoki- 6/16/2017

 


Ndoria playing on the wall- 6/17/2017

Mashariki lft & Rorogoi- 6/17/2017

 


Suswa coming down hill- 6/17/2017

Mudanda frnt & others- 6/18/2017

 


Kenia busy bathing – 6/18/2017

Araba lft & Kenia- 6/18/2017

 


Orphans diving & swimming – 6/19/2017

Tawi lft & Kore – 6/19/2017

 


Orphans on their browsing journeys – 6/19/2017

Pasaka browsing – 6/20/2017

 


Bada lft & Panda in a bathing competition – 6/20/2017

Ndoria- 6/20/2017

 


Layoni rgt meets Dabassa- 6/21/2017

Ajali- 6/21/2017

 


Orphans go for a drink- 6/21/2017

Rorogoi rgt & Ndii going for scratching & rubbing- 6/22/2017

 


Kivuko lft, Dabasa, Layoni & Lempaute feeding- 6/22/2017

Panda after bathing- 6/22/2017

 


Embu lft embracing Pasaka – 6/23/2017

Embu lft, Bada & Nguvu- 6/23/2017

 


Mashariki leading – 6/23/2017

Lentili down in water- 6/24/2017

 


Ajali & Nguvu taking refuge in browsing- 6/24/2017

Dabassa playing with a rock – 6/24/2017

 


Aruba down in games as Ndoria rgt is watching – 6/25/2017

Pasaka lft frnt- 6/25/2017

 


Visiting school children (- 6/25/2017

Kenia in the water- 6/26/2017

 


Embu – 6/26/2017

Ndii onto the charging mood – 6/26/2017

 


Ishaq b scratching her knee- 6/27/2017

Tundani testing Pasaka’s strength – 6/27/2017

 


Nelion rgt playing with Ishaq b- 6/27/2017

Ajali- 6/28/2017

 


Visiting school children – 6/28/2017

Panda scratching – 6/28/2017

 


Lempaute joining the stockade dependant orphan – 6/29/2017

Mbirikani on a mission following the others – 6/29/2017

 


Rorogoi rubbing herself – 6/29/2017

Layoni bathing – 6/30/2017

 


Kihari scratching both sides onto a v-shapped – 6/30/2017

Orphans enjoying in a bath – 6/30/2017

 

Monatsbericht für die Ithumba-Gruppe: Juni 2017

 

In unserer Auswilderungsstation in Ithumba ging es diesen Monat zu wie im Taubenschlag – die Waisen wurden fast jeden Morgen von einer anderen Herde Ex-Waisen besucht. Mutaras Gruppe mit Sities, Suguta, Kanjoro, Turkwel und Kainuk kam im Juni das erste Mal wieder seit mehreren Monaten. Sie waren gut gelaunt und in bester Gesundheit und hielten sich für den Rest des Monats in der Nähe auf. Dupotto, Kelelari und Karisa, waren leider nicht dabei und so ging die Suche nach ihnen auch diesen Monat weiter. Das Gelände war sowohl von der Luft aus als auch zu Fuß am Boden so intensiv abgesucht worden, daß wir sehr zuversichtlich sind, daß es ihnen gut geht, denn sonst hätten wir sie längst gefunden. Im Norden Tsavos haben wir so viele – buchstäblich tausende – Elefanten, so daß sich die Suche nach den Dreien wie die nach der berühmten Nadel im Heuhaufen darstellte. Es ist beruhigend zu wissen, daß es gerade im Norden derzeit auch viel Futter und Wasser gibt, ganz anders als in anderen Teilen des Parks.

 

Naroks Herde blieb im Juni öfter mit Olares und Mutaras Gruppe im Stallgelände. Zu ihrer schon halb-ausgewilderten Gruppe gehören Orwa, Bongo, Teleki, Bomani, Vuria und manchmal auch Laragai. Letztere ist noch ein wenig hin- und hergerissen, zwischen der Obhut in der Waisengruppe mitsamt den Keepern und der Freiheit in Naroks Herde. Sie hat sich jetzt angewöhnt, die Nächte im Stallgelände zu verbringen und dann Kithaka, Garzi, Lemoyian und Barsilinga aus ihren Ställen zu lassen! Barsilinga versucht, der dominante Jungbulle in seiner Herde zu werden und fordert Orwa, Narok, Vuria und Garzi regelmäßig zum Ringen heraus. Allerdings verliert er meistens, ihm fehlt es einfach noch an Erfahrung. Aber Angst hat er keine und provoziert auch gerne mal die Älteren wie Sities. Aber besonders die Kühe haben für solche Nebensächlichkeiten wie Ringkämpfe mit kleinen Bullen gar kein Verständnis, und schubsen ihn dann einfach von sich weg.

 

Im Norden Tsavos haben sich die Lebensbedingungen nach der Regenzeit enorm verbessert und wir nutzen die Gelegenheit beim Schopfe und verlegten drei weitere Waisen – Ukame, Galla und Wanjala – aus der Nursery in Nairobi nach Ithumba. Galla und Wanjala haben sich sehr schnell eingelebt, aber Ukame brauchte ein bißchen länger. Aber mittlerweile wird sie von Tag zu Tag entspannter, und die Gesellschaft von Narok scheint sie ganz besonders zu mögen. Am Tag des Umzug kam es wegen ein paar technischer Probleme zu einigen Verspätungen, aber um halb eins Mittags waren sie sicher am Ziel angekommen und tranken ihre erste Milchflasche in Ithumba. Sie wurden zuerst von Boromoko, Lemoyian und Sirimon begrüßt, später kamen auch noch Narok und Mutara mit ihren Herden hinzu. Die Ex-Waisen und der wilde Bulle Rapsu waren ebenfalls da, und sie alle begleiteten die drei Neulinge in den Busch. Es war sichtlich überwältigend für sie, aber gleichzeitig auch faszinierend. Abends gingen Wanjala, Galla und Ukame mit Kamok, Naseku, Tusuja und Roi ins Stallgelände zurück, um ihre Milch zu trinken. Unsere drei Neuen machten den Eindruck, als kannten sie den Ablauf schon ganz genau. Die Anderen hatten sie offenbar schon gut eingewiesen, und die erste Kostprobe auf das Leben in der Wildnis schien ihnen zu schmecken!

 

Am nächsten Morgen kamen alle Ex-Waisen ins Stallgelände und überschütteten die Babys mit Begrüßungen. Es waren so viele Elefanten da, daß man sie nicht mehr zählen konnte! Nachdem das Trio Dupotto, Kelelari und Karisa kurz nach seiner Ankunft verschwunden ist, waren die Keeper ein wenig paranoid und besonders nervös, als so viele Elefanten im Stallgelände waren. Sie ließen die Neuankömmlinge keine Sekunde aus den Augen und nie weit von von der Herde weg laufen, um bloß nichts mehr zu riskieren! Bei dieser Gelegenheit müssen wir noch einmal betonen, daß in den vierzig Jahren, in denen wir Elefantenwaisen auswildern, so etwas noch nie vorgekommen ist. Wir können uns den Vorfall einfach nicht anders erklären, als daß die schon ältere Kelelari die anderen Beiden mitgenommen hat, weil sie bereits einige Jahre in der Wildnis gelebt hatte, bevor sie zu uns kam. Die Suche nach dem Trio geht weiter und wir gehen fest davon aus, daß sie eines Tages mit einer wilden Herde am Ithumba-Wasserloch auftauchen werden.

 

Kilaguni und Chaimu, die wir schon eine zeitlang nicht gesehen hatten, tauchten diesen Monat in Begleitung einer wilden Herde auf und pendelten den Rest des Monats zwischen den Ex-Waisenherden von Olare und Mutara hin und her. Ex-Waise Sidai ist brünstig und ihr stellen diverse wilde Bullen nach. Wenn sie von ihren Verehrern eine Pause braucht, versteckt sie sich oft an der Suhle in der Waisenherde. Nasalot ist ebenfalls paarungsbereit, und daher haben wir in letzter Zeit einige sehr große wilde Bullen in der Nähe gesehen. Auch von den Ex-Waisen haben wir diesen Monat so ziemlich alle gesehen: Galana, ihr Baby Gawa, deren Kindermädchen Loijuk, Kenze, Kainuk, Suguta, Turkwel, Lualeni, Sidai, Lenana und Naserian; als auch Kinna mit ihrem Baby Kama und ihrer Entourage. Es ist herrlich, der kleinen Gawa beim Aufwachsen zuzuschauen. Sie wird immer selbständiger und spielt gerne mit den Waisenelefanten, aber wird immer noch gut von ihren Babysittern behütet. Gemeinsam mit Zurura, Melia und Tumaren kam der wilde Bulle Halbrüssel, den wir so lange nicht gesehen hatten, und der wilde Bulle Limpy, dem wir letztes Jahr eine grauenvolle Drahtschlinge vom Fuß entfernt hatten, die sich fast bis auf den Knochen eingeschnitten hatte. Er sahr sehr gut aus, die Wunde war gut verheilt und schien sich in der bekannten Umgebung mitsamt all den Zweibeinern in grünen Kitteln sehr wohl zu fühlen. Der inzwischen 14-jährige Ex-Waisenbulle Taita schaute nur am Anfang des Monats einmal kurz vorbei und schien sehr angetan von den Neuankömmlingen aus Nairobi. Er nahm Galla, Wanjala und Ukama mit zu einem schattigen Plätzchen an der Suhle, wo sie ein bißchen entspannen konnten. Der große Bulle Madiba schaute ebenfalls ein paar Mal vorbei, und wir haben gestaunt, in was für einen wunderschönen Elefanten er sich entwickelt hatte. Jetzt, da alle Wasserlöcher in und um Ithumba bis zum Rand gefüllt sind, sieht man riesige Herden von Elefanten beim Baden und mitten unter ihnen findet man all unsere Ex-Waisen und Noch-Waisen.

 


Sokotei and Oltaiyoni- 6/1/2017

Laragai leading- 6/1/2017

 


Barsilinga plays with Vuria- 6/1/2017

Lemoyian, Tusuja and Roi- 6/1/2017

 


Orok with the juniors- 6/2/2017

Sokotei playing with Lemoyian- 6/2/2017

 


Orok teaching Barsilinga some wrestling tactics- 6/2/2017

Mutara’s group- 6/2/2017

 


Mutara- 6/2/2017

Suguta in Mutara’s group- 6/3/2017

 


Kalama playing with Barsilinga- 6/3/2017

Kitirua playing with Garzi- 6/3/2017

 


Kilaguni arriving- 6/3/2017

Kamok playing in the soil- 6/3/2017

 


Narok and Kithaka- 6/4/2017

Orphans leaving for browsing- 6/4/2017

 


Galana and her herd in the stockades- 6/4/2017

Wanjala, Galla and Ukame drinking milk- 6/4/2017

 


Galla feeding on nice grass- 6/4/2017

Sities being a nanny to baby Kama- 6/5/2017

 


Wanjala greets Kibo- 6/5/2017

Ukame and Galla in their new environment- 6/5/2017

 


Barsilinga playing with Orwa- 6/5/2017

Garzi, Vuria and Barsilinga in the mud bath- 6/5/2017

 


Lemoyian playing with Olsekki- 6/6/2017

Baby Gawa, Lenana and Galana- 6/6/2017

 


Ex Orphans wallowing- 6/6/2017

Galla browsing with Sirimon- 6/6/2017

 


Siangiki coming out of the mud bath- 6/7/2017

Barsilinga tackling Suguta- 6/7/2017

 


Zurura with 3 wild bulls- 6/7/2017

Orwa plays with Olare – 6/7/2017

 


Galla, Barsilinga and Wanjala- 6/7/2017

Tusuja having a chat with Galla- 6/8/2017

 


Barsilinga rolling on the ground- 6/8/2017

Kithaka playing with Barsilinga- 6/8/2017

 


Garzi rolling on the ground- 6/8/2017

Boromoko taking food from Kamok- 6/8/2017

 


Naseku walked the new arrivals away- 6/9/2017

Sokotei playing with Lemoyian- 6/9/2017

 


Lemoyian climbs on Sokotei- 6/9/2017

Ex Orphans and wild elephants arriving- 6/9/2017

 


Taita with the new arrivals- 6/9/2017

Kanjoro scratching on Suguta- 6/10/2017

 


Ukame soil dusting- 6/10/2017

Chemi Chemi at the mud bath- 6/10/2017

 


Wild bulls at the mud bath- 6/10/2017

Chemi Chemi scratching on Kalama- 6/11/2017

 


Wanjala going out to browse- 6/11/2017

Sirimon, Sities and Orwa- 6/11/2017

 


Galla browsing with Boromoko- 6/12/2017

Narok sharing a branch with Ukame- 6/12/2017

 


Barsilinga soil dusting- 6/12/2017

Rapsu with the juniors- 6/12/2017

 


Lemoyian and Barsilinga playing in the wet soil- 6/12/2017

Enkikwe and Roi feeding- 6/13/2017

 


Lemoyian and Wanjala browsing- 6/13/2017

Shukuru feeding with Garzi- 6/13/2017

 


Enkikwe playing with Sities- 6/13/2017

Orphans feeding in the morning- 6/14/2017

 


Ukame wallowing in the mud bath- 6/14/2017

Orphans walking back out to the bush- 6/14/2017

 


Wanjala says hello to Gawa- 6/15/2017

Zurura with Mutara’s group- 6/15/2017

 


Kamok relaxing with Nasalot in the shade- 6/15/2017

Tumaren playing with Orwa- 6/15/2017

 


Garzi playing with Chemi Chemi- 6/16/2017

Ex Orphans led by Kinna- 6/16/2017

 


Bongo and a wild orphan- 6/16/2017

Barsilinga playing with Garzi- 6/16/2017

 


Sidai joins the orphans- 6/16/2017

Barsilinga feeds with Enkikwe- 6/17/2017

 


Kamok, Wanjala and Galla- 6/17/2017

Olsekki soil dusting- 6/17/2017

 


Baby Gawa threatening Wanjala- 6/17/2017

Wanjala playing with Gawa- 6/17/2017

 


Mutara’s group sleeping- 6/18/2017

Galla and Naseku saying hello to Sities- 6/18/2017

 


Galla playing with Siangiki- 6/18/2017

Roi scratching – 6/18/2017

 


Shukuru playing with Enkikwe- 6/19/2017

Olsekki playing with Sokotei- 6/19/2017

 


Kalama, Kibo and Kilaguni- 6/19/2017

Chemi Chemi and Chaimu- 6/19/2017

 


Sities playing with Galla- 6/19/2017

Ishanga, Wiva and Chyulu- 6/20/2017

 


Olsekki playing with Enkikwe- 6/20/2017

Wanjala greets Teleki- 6/20/2017

 


Wanjala saying hi- 6/20/2017

Wanjala soil dusting- 6/20/2017

 


Kithaka plays with Garzi in the early morning- 6/21/2017

Shukuru soil dusting- 6/21/2017

 


Galla soil dusting- 6/21/2017

Ukame scratching- 6/22/2017

 


Ukame, Olsekki and Boromoko- 6/22/2017

Olsekki and Roi feeding- 6/22/2017

 


Meibai playing with Kasigau- 6/22/2017

Kinna and Kama- 6/22/2017

 


Roi scratching- 6/23/2017

Laragai browsing- 6/23/2017

 


Mud bath with lots of Ex Orphans and wild eles- 6/23/2017

Two wild bulls relaxing- 6/23/2017

 


Bomani soil dusting- 6/24/2017

Orphans soil dusting- 6/24/2017

 


Barsilinga playing with Orwa- 6/24/2017

Lualeni coming to join the orphans- 6/25/2017

 


Mutara’s group- 6/25/2017

Kinna and baby Kama leading- 6/25/2017

 


Ololoo rides on Naisula- 6/25/2017

Chaimu charging out of the water- 6/25/2017

 


Lemoyian playing with Boromoko- 6/26/2017

Sokotei browsing- 6/26/2017

 


Enkikwe in the bush- 6/26/2017

Kithaka browsing with Galla- 6/27/2017

 


Sities trying to play with Sirimon- 6/27/2017

Kitirua plays with Olsekki- 6/27/2017

 


Buchuma arriving- 6/27/2017

Murka playing with Sirimon- 6/28/2017

 


Olare soil dusting- 6/28/2017

Orphans at mud bath- 6/28/2017

 


Sirimon and Naseku relaxing under shade- 6/28/2017

Zurura playing with Barsilinga- 6/29/2017

 


Roi soil dusting- 6/29/2017

Galla scratching on a baobab- 6/29/2017

 


Shukuru soil dusting- 6/29/2017

Half Trunk and a wild friend- 6/29/2017

 


Loijuk and Zurura- 6/30/2017

Wanjala talking to Roi- 6/30/2017

 


Kinna, babies Kama and Gawa and Chaimu- 6/30/2017

Kalama playing with Vuria- 6/30/2017

 


Kamok playing with Boromoko- 6/30/2017

 

Monatsbericht für die Kibwezi-Gruppe in Umani Springs: Juni 2017

 

In den Ställen im Kibwezi-Wald in Umani Springs gab es diesen Monat ein paar interessante Entwicklungen. Die Keeper beobachteten Murera, die normalerweise sehr mißtraurisch gegenüber wilden Elefantenbullen ist, dabei, wie sie schüchtern den Kontakt aufnahm. Wir haben diesen Monat einige beeindruckenden Elefantenbullen mit sehr großen Stoßzähnen gesehen, die sich bisher noch nie in der Nähe des Stallgeländes gezeigt hatten. Vielleicht war es ihre schiere Größe, die unsere schüchterne Murera neugierig gemacht hat. Obwohl sich die Keeper darüber freuten, daß Murera langsam auftaute, ist ihnen natürlich ein bißchen unwohl bei dem Gedanken, daß sich solch riesige Bullen im Dickicht herumtrieben und es offensichtlich auch auf die jungen Kühe abgesehen haben. Wie leicht könnte man beim nächsten Ausflug in den Busch aus Versehen auf einen dieser Bullen treffen! Die Keeper ermuntern nach wie vor den Kontakt, aber sind einfach ein bißchen vorsichtiger. Lima Lima unterstützt sie dabei, denn sie war schon immer ein exzellentes Frühwarnsystem für wilde Elefanten.

 

Bei einem der Streifzüge durch den Wald trafen die Waisen schließlich auf die wilden Bullen, und die Keeper beobachteten ehrfürchtig, wie sich die Waisen ganz entspannt unter die Bullen mischten. Lima Lima und Ziwa gingen ganz nah an sie heran und beschnupperten sie mit ihren kleinen Rüsseln. Sie waren so winzig, daß sie ohne Weiteres hätten unter den Bäuchen der Bullen laufen können und mit ihren Rüsseln nicht einmal ihre Ohren oder Köpfe erreicht hätten! Sonje und Quanza waren ein bißchen zurückhaltender, aber prinzipiell neugierig, und ihnen gefiel die Aufmerksamkeit der Bullen. Solche Begegnungen sind unglaublich wichtig für die Waisen, damit sie lernen, wie man sich gegenüber wilden Elefanten verhält. Wenn sich einer der Waisen daneben oder zu stürmisch benahm, zögerten die Bullen auch nicht lange und verwarnten sie mit einem Schubs durch ihre großen Stoßzähne. Bei diesen Integrationsversuchen unserer noch relativ neuen Gruppe in Kibwezi dabei sein zu dürfen, macht uns sehr glücklich.

 

Unsere Waisen fühlen sich in Umani wirklich zu Hause und haben sich ohne Probleme eingelebt. Einige der Babys leiden zeitweise immer noch unter den Traumata, die sie vor ihrer Rettung erlitten. Alamaya war seinerzeit von Hyänen angefressen worden, bevor er in der Maasai Mara gerettet wurde. Als eines Nachts in der Nähe des Stallgeländes Hyänen heulten, überkam Alamaya die blanke Panik. Er begann, seinen Stall zu verteidigen, indem er gegen die Holzpfeiler und das Gatter schlug, um ordentlich Lärm zu machen und die anderen zu warnen. Die Keeper kamen sofort aus ihrem Zelt, weil sie die Hyänenrufe und Alamaya natürlich sofort in Zusammenhang bringen konnten. Sie rannten in Richtung der Hyänen und vertrieben sie mit ihren Rufen, und Alamaya hatte sich bald wieder beruhigt.

 

Mit dem Juni hat auch die kalte Jahreszeit eingesetzt, es ist oft bewölkt und die die Waisen lassen es ein bißchen ruhiger angehen, besonders morgens. Mwashoti und Murera scheinen besonders empfindlich gegenüber der Kälte zu sein und die Keeper können oft beobachten, daß sie morgens ein bißchen steif laufen, bis sie sich durch ein wenig Herumlaufen aufgewärmt haben. Es dauert in der Regel nicht lange und dann bewegen sie sich wieder ganz normal. Mwashotis Morgengymnastik heißt außerdem Dikdiks fangen. In Gegenwart der Zwergantilopen, die den Elefanten ihr Frühstück stibitzen wollen, fühlt er sich nicht nur verantwortlich sondern auch unglaublich groß.

 

Auch Faraja und Jasiri benehmen sich mehr und mehr erwachsen. Während der täglichen Wanderungen in den Busch gehen sie gerne mal ihre eigenen Wege, oder weigerten sich auch einmal überhaupt mit der Gruppe mitzugehen und liefen stattdessen lieber in die entgegengesetzte Richtung. Die Keeper riefen und riefen, aber sie kamen erst zurück, als Murera ihnen folgte und sie mit Nachdruck aufforderte, wieder zur Gruppe zurück zu kommen. Sie duldete keine Widerrede, schließlich waren die Beiden noch viel zu jung, um alleine durch den Busch zu ziehen!

 


Orphans ready to join the bushes for new day- 6/1/2017

Murera ready to take babies to the waterhole- 6/1/2017

 


Quanza enjoying eating – 6/1/2017

Zongoloni with her friends – 6/2/2017

 


Faraja after having his bottle feed- 6/2/2017

Sonje joining the mudbath- 6/2/2017

 


Limalima talking to Mwashoti- 6/3/2017

Ngasha coming out from the forests- 6/3/2017

 


Orphans in the swimming pool – 6/3/2017

Murera walking back home- 6/4/2017

 


Biggest wild bull to visit the babies yet- 6/4/2017

Biggest wild bull and Lima Lima and others- 6/4/2017

 


Faraja in-front leading the orphans back home – 6/5/2017

Alamaya picking some browse after bottle feeding- 6/5/2017

 


Orphans at dustbath time – 6/5/2017

Mwashoti browsing down the hill- 6/6/2017

 


Wild bull elephant together with Ziwa – 6/6/2017

Lima Lima testing the water temperature- 6/6/2017

 


Alamaya trying to mount Zongolonis back – 6/7/2017

Murera walking away to the bushes- 6/7/2017

 


Little boys Alamaya with Mwashoti – 6/7/2017

Orphans arrived at the waterhole- 6/8/2017

 


Murera taking Alamaya away after drinking water- 6/8/2017

Quanza with Ngasha browsing in the fields- 6/8/2017

 


Orphans playfully walking out to the forests – 6/9/2017

Zongoloni scratching her trunk- 6/9/2017

 


Ziwa drinks clean water from the trough- 6/9/2017

Sonje leads the babies back – 6/10/2017

 


Playful babies at dustbath time – 6/10/2017

Alamaya pushing himself with Limalima – 6/10/2017

 


Jasiri together with Quanza – 6/11/2017

Mwashoti holding his bottle – 6/11/2017

 


Orphans arriving at the waterhole to drink – 6/11/2017

Ngasha and Jasiri pushing each other- 6/12/2017

 


Sonje patrols on the grasslands – 6/12/2017

Ziwa walking out of the waterhole- 6/12/2017

 


Lima Lima follows Alamaya and Zongoloni- 6/13/2017

Faraja browsing along the Chyulu hills- 6/13/2017

 


Orphans arriving at the waterhole – 6/13/2017

Alamaya walking along the springs- 6/14/2017

 


Sonje smelling some bulls around the forests- 6/14/2017

Babies at the waterhole – 6/14/2017

 


Orphans beginning their morning- 6/15/2017

Ngasha scratching his neck – 6/15/2017

 


Murera leading babies out to the bottle feeding – 6/15/2017

Sonje chasing away bushbucks – 6/16/2017

 


Alamaya ready to drink water from the hole- 6/16/2017

Ziwa picking green grass- 6/16/2017

 


Quanza in front leading babies for swimming- 6/17/2017

Orphans in a straight line walking to stockades- 6/17/2017

 


Babies at the waterhole drinking clean water – 6/17/2017

Lima Lima in the morning getting ready to lead – 6/18/2017

 


Ngasha having water – 6/18/2017

Mwashoti going to Murera and Sonje- 6/18/2017

 


Murera caring for the playing babies in the bush- 6/19/2017

Mwashoti at the waterhole drinking water – 6/19/2017

 


Sonje testing water with her trunk- 6/19/2017

Jasiri walking back to Ngasha – 6/20/2017

 


Ngasha and Ziwa playing the pushing games – 6/20/2017

Quanza and Alamaya at the water trough- 6/20/2017

 


Boys pushing each other to see the dominant – 6/21/2017

Alamaya pushing Lima Lima – 6/21/2017

 


Murera scaring bushbucks away- 6/21/2017

Friendly bushbuck relaxing- 6/22/2017

 


Jasiri dozing after long walks – 6/22/2017

Lima Lima walking behind Sonje- 6/22/2017

 


Mwashoti with his mum Murera- 6/23/2017

Ngasha scratching his neck on the trees- 6/23/2017

 


Orphans at the dustbath after a long day – 6/23/2017

Sonje drinks from the water trough- 6/24/2017

 


Faraja scratching – 6/24/2017

Jasiri playing with Murera – 6/24/2017

 


Faraja at the water hole- 6/25/2017

Murera and Mwashoti going away after saltlick – 6/25/2017

 


Orphans enjoying the salt lick- 6/25/2017

Zongoloni leading out from the bushes- 6/26/2017

 


Faraja and Ziwa playing- 6/26/2017

Zongoloni in the evening getting ready for home – 6/26/2017

 


Mwashoti walking around the palm trees – 6/27/2017

Zongoloni together with Murera – 6/27/2017

 


Quanza with Sonje – 6/27/2017

Wild bull visited the orphans at the waterhole – 6/28/2017

 


Murera with Alamaya at the saltlick – 6/28/2017

Jasiri with Alamaya and friends – 6/28/2017

 


Orphans at salt lick – 6/29/2017

Sonje rolling in the mud- 6/29/2017

 


Ngasha walking to a wild bull- 6/29/2017

Alamaya and his friends – 6/30/2017

 


Ziwa greeting Murera- 6/30/2017

Jasiri trying to push Faraja – 6/30/2017

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.

Archiv