Samstag, 1. November 2014
Heute Morgen kam eine große Gruppe Ex-Waisen, bestehend aus Mulika, Yatta, Wendi, Kora, Madiba, sowie Makireti, Kilibasi, Kasigau und Kilaguni von Sugutas Gruppe mit einigen wilden Elefanten vorbei. Madiba zeigte neue, systematische Kratz-Fähigkeiten an den Felsen bei den Stallungen.
Vuria, Laragai und Garzi führten die Gruppe nach kurzer Zeit an den Stallungen hinaus in den Busch. Wildhunde tauchten an der Wassertränke auf, was die Elefanten etwas verunsicherte, also soffen sie nur schnell zuende und machten sich dann auf den Weg.
Im Busch waren Bongo und Bomani nervös, nachdem sie ein paar Dikdiks hatten herumlaufen sehen. Vuria und Orwa sprachen sich ab, wo sie zusammen grasten, während Turkwel und Kainuk gleichzeitig liefen und fraßen. Kilabasi, Kasigau und Makireti blieben heute noch eine Weile bei den Waisen. Bongo stellte sich in den Schatten eines Baumes, während Makireti und Turkwel sich das Grün eines Baumes teilten, Narok ihre Stoßzähne an einem Felsen schärfte und Kanjoro und Teleki sich etwas balgten.

Ex-Waisen kommen zu den Stallungen

Sonntag, 2. November 2014
Sehr früh am Morgen kam eine große Gruppe wilder Elefanten mit den Ex-Waisen zu den Stallungen, inclusive Mulika und Mwende. Als die Waisen aus den Gehegen kamen, tauchten gerade zwei Hyänen auf, was alle Waisen, Ex-Waisen und wilden Elefanten beunruhigte. Die Keeper brachten die Waisen schnell in den Busch, um zu vermeiden, dass sie sich zu sehr ängstigten und aufregten.
Im Busch kratzte Narok ihren Fuß mit dem anderen Fuß und erschrak sich vor Sities, die langsam hinter sie gelaufen war und ihren Rüssel unter Naroks Hinterbeine gelegt hatte, ohne das sie es gemerkt hatte. Narok erschrak so sehr, dass sie davonrannte. Vuria war ebenfalls sehr verstört, als er von Bongo weggeschubst wurde. Bongo war heute schlecht gelaunt und Mutara war schockiert und verärgert über ihn, als er Laragai zu Boden stieß und dann wegrannte, um seiner Strafe zu entgehen.
Teleki und Orwa brachten die Gruppe am Abend zu den Stallungen zurück. Es hat noch nicht geregnet, aber langsam gibt es erste Anzeichen des bevorstehenden Regens.

Narok geht schwimmen

Montag, 3. November 2014
Heute kamen eine große Gruppe wilder Elefanten und einige Ex-Waisen zu den Stallungen und stritten sich um das Wasser. Das hielt unsere Waisen davon ab, sich dem Wasser auch nur zu nähern und sie mussten warten, bis die älteren genug gesoffen hatten, bevor sie selbst an der Reihe waren. Sie warteten geduldig und durften saufen, als die anderen fertig waren und gingen danach direkt in den Busch.
Vuria und Garzi grasten zusammen, bis der freche Orwa kam, um neben Vuria zu grasen und ihn dann von hinten schubste. Kainuk versuchte, Futter aus Telekis Mund zu stehlen, während dieser fraß, was Teleki sehr nervte.
Nach dem Vormittag im Busch führten Turkwel und Kainuk die Gruppe zum Schlammloch. Es herrschte gute Laune am Schlammloch als Laragai, Garzi und Vuria spielten und tanzten, als ob es Musik im Matschloch geben würde. Es sah nach soviel Spaß aus, dass sich ihnen bald Bongo, Teleki, Orwa, Bomani und Sities anschlossen. Vuria und Garzi waren so glücklich, dass sie sogar mit dem Kopf zuerst in den Schlamm sprangen. Später bekamen sie aber Angst und flohen vor einem Warzenschwein, das auch zum Wasserloch gekommen war. Vuria begann, Erdklumpen in die Höhe und auf seinen Rücken zu werfen, statt mit dem Warzenschwein zu baden. Sie alle gingen nach dem Schlammbad zufrieden in den Busch zurück und grasten ruhig bis zum Abend.

Orwa und Bongo

Dienstag, 4. November 2014
Heute war ein wunderbarer Tag, nachdem wir über Nacht mit einem Rekord-Niederschlag von 60mm gesegnet wurden. Das hatte auch Einfluss auf die Besuche der Ex-Waisen und wilden Elefanten an den Stallungen und am Schlammbad. Nach dem Frühstück eilten die Waisen zum Luzernenheu, um ihre Zähne damit zu putzen, bevor sie in den Busch zum Grasen gingen. Sities warf etwas Luzerne auf ihren Rücken und Shukuru ging es ruhig an und fraß Luzernenheu. Orwa, Garzi und Sities hatten viel Spaß dabei, sich nacheinander an einem Felsen zu kratzen, ehe sie alle gemeinsam in den Busch gingen.
Dort angekommen grasten Vuria und Garzi wie immer zusammen und die Waisen genossen das nach den nächtlichen Regenfällen frische und feuchte Grün.
Beim Schlammbad war es sehr ruhig und eine kühle Brise war zu spüren, als die Waisen ihre Milch tranken. Dann soffen sie noch etwas Wasser und gingen wieder grasen. Da es sehr kühl war, wollten sie nicht wie üblich im Wasser planschen.
Im Busch versuchte Shukuru Kanjoro zu küssen, während Orwa versuchte, auf Vuria zu steigen. Turkwel und Kainuk führten die Waisen später nach Hause.

Mutara und Shukuru spielen

Mittwoch, 5. November 2014
Es war ein kühler und ruhiger Morgen, nachdem nun sowohl die Ex-Waisen als auch die wilden Elefanten an den Stallungen und beim Schlammbad von der Bildfläche verschwunden sind. Lualeni kam mit Ololoo vorbei, um mit den Waisen das Luzernenheu zu teilen. Garzi, Orwa und Sities vollführten ein elegantes Kratzen an einem Felsen, während Shukuru sich ihren Nacken kratzte. Ololoo versuchte zur gleichen Zeit, auf Orwa zu klettern, bestieg dann aber Garzi. Orwa begann einen Ringkampf mit Ololoo. Später begleiteten Ololoo und Lualeni die Waisen in den Busch, wo Bongo immer wieder versuchte, Orwa zu besteigen. Nach einer Weile gingen Lualeni und Ololoo in eine andere Richtung zum grasen davon.
Bongo war der einzige, der es wagte, Matsch auf seinen Körper zu spritzen und die anderen gingen nicht einmal in die Nähe des Wasserlochs. Es gab eine kühle Brise und die Waisen froren. Bongo erschrak, als er zwei Dikdiks sah, die sehr schnell rannten und dachte, sie würden vor etwas flihen. Dann machte er auch noch Garzi nervös, und sie beide warteten unruhig auf das, was denn die beiden Dikdiks jagte.

Lualeni und Ololoo

Donnerstag, 6. November 2014
Nachdem die Waisen eine ruhige Nacht in ihren jeweiligen Gehegen verbracht hatten, erwachten sie in heiterer Stimmung. Sie schlangen ihre Milch hinunter und rannten zum Luzernenheu, sobald die Tore geöffnet wurden. Dort wurden sie von Lualeni und ihrem Adoptivkind Ololoo empfangen. Ololoo fraß in der Nähe des großen Felsens, während Lualeni ihren Anteil beim Zaun bekam. Shukuru sah Bomani auf sich zulaufen und nahm daraufhin soviel Luzernenheu mit, wie sie tragen konnte, aus Angst, er könnte es stehlen. Ololoo verursachte ein kleines Chaos, als er Kanjoro umstieß, der laut kollerte und Hilfe bei den anderen Waisen suchte. Die Keeper mussten Ololoo bestrafen, indem sie ihn von der Herde fortjagten. Dann kam das freche Mädchen Laragai und rannte zu Kanjoro, nicht etwa um ihn zu trösten, sondern um sein Luzernenheu zu stehlen! Kanjoro ließ seinen ganzen Ärger an ihr aus, indem er sie zweimal schnell nacheinander heftig mit dem Kopf anstieß. Die Keeper hatten keine Wahl und mussten auch Kanjoro wegschicken – zu seinem frechen Freund Ololoo, der aus sicherer Entfernung zusah. Später durften sie beide zur Herde zurück, doch Ololoo blieb dicht bei Lualeni, um nicht noch einmal Ärger zu verursachen.
Shukuru führte die Waisen später zur Wassertränke, wo sie Wasser soffen, ehe sie in den Busch gingen. Lualeni und Ololoo begleiteten sie, doch die Waisen hatten nun Angst vor Ololoo und hielten Abstand von ihm, damit sie nicht zu Boden geschubst würden. Lualeni und Ololoo trennten sich zur Schlammbadzeit wieder von den Waisen, als sie merkten, dass sie keine Milch bekommen würden, auch wenn sie den Waisen weiter folgten. Beim Schlammbad versuchte Bongo zu schwimmen, doch niemand leistete ihm Gesellschaft, da alle anderen das Wasser zu kalt fanden. Also kam auch er heraus und schloss sich Mutaras Gruppe auf dem Weg in den Busch an. Später kamen sie an einer Pfütze in der Nähe des Weges nach Bandas vorbei und Bongo, Orwa, Teleki, Bomani, Kainuk und Shukuru unterhielten alle mit ihren tollen Wälz-Fähigkeiten. Diese haben sie wohl von Kora und Orok gelernt, die sie dort antrafen. Die beiden Ex-Waisen machten den Waisen Platz, damit sie auch ihren Spaß haben konnten. Nach dem Bad nahmen sie noch ein Staubbad und gingen danach nach Hause zurück.
Heute regnete es nicht, doch wir sind sicher, dass noch mehr kommt, denn es sieht noch sehr nach Regen aus.

Der freche Kanjoro

Freitag, 7. November 2014
Nach dem Frühstück kamen alle Waisen glücklich und zufrieden aus ihren Gehegen und gingen zur Luzernenheufütterung. Lualeni und Ololoo kamen sofort dazu und schlossen sich ihnen an. Shukuru kratzte ihren Rumpf an einem Felsen, während Garzi und Vuria mit Rüssel-Zeichensprache kommunizierten. Dann machten sie sich alle auf den Weg in den Busch zum Grasen. Sie spielten heute viel im Busch. Bongo und Kanjoro hatten einen Ringkampf, den Orwa beaufsichtigte. Orwa wollte gern mitmachen, doch dann spielte er mit Teleki und es entwickelte sich ein Kräftemessen zwischen diesen beiden. Es wurde dann sehr ernst und Teleki entschied, dass es zuviel für ihn wurde, ergab sich und rannte davon.
Beim Schlammbad war es ruhig. Nur Bongo schubste Orwa, denn ihm war langweilig und er wollte sich beschäftigen.
Im Busch liefen Lualeni und Ololoo auf der Suche nach den Waisen herum und fanden sie schließlich. Lualeni versucht immer noch jeden Trick, denn sie kennt, um Kanjoro und manchmal Bongo zu überreden, sich ihrer kleinen Herde anzuschließen.
Mutara beendete den Tag, indem sie sich fröhlich auf dem Boden herumrollte und dann die Gruppe nach Hause zurückführte.

Garzi kratzt sich

Samstag, 8. November 2014
Es war ein schöner Morgen, als die Waisen zur Luzernenheufütterung liefen, wo sie erneut von Lualeni und Ololoo begrüßt wurden. Tomboi, Orok und Kora kamen kurz darauf an und schlossen sich ihnen an.
Die Waisen gingen in den Busch und Orok folgte ihnen, was Teleki, Bongo und Kanjoro sehr freute. Teleki graste neben Orok und ließ sich von ihm beschützen.
Beim Schlammbad spielten die Waisen glücklich miteinander. Mutara badete und ließ immer wieder ihren Rüssel auf das Wasser fallen. Teleki schloss sich ihr bei dem Spaß an. Sie spielten bis sie herauskamen, ein Staubbad nahmen und dann hübsch rot in den Busch zurückgingen. Dort waren sie sehr aktiv und kamen abends in einer großen Gruppe zu den Gehegen zurück.

Tomboi mit den Waisen

Sonntag, 9. November 2014
Am Morgen gingen die Waisen zur Luzernenheufütterung hinunter und trafen dort Tomboi und Buchuma. Sie verbrachten einige Zeit miteinander und dann gingen die Waisen in den Busch. Sie grasten fröhlich und kamen zum Schlammbad, wo sie ihrer Milch entgegenrannten. Heute gingen nur Orwa und Turkwel nicht ins Schlammloch, da sie nicht so mutig wie die anderen waren. Es sah nach viel Spaß aus, als Mutara zeigte, was sie konnte. Sie spielten einige Zeit, bevor sie sich mit roter Stauberde bedeckten und dann weitergrasten. Die Waisen waren glücklich und energiegeladen, nachdem sie sich abgekühlt hatten und später kamen sie zufrieden und erfrischt nach Hause zurück.

Buchuma sagt Hallo

Montag, 10. November 2014
Heute war ein kühler Morgen, nachdem es in der Nacht noch einmal 22mm Niederschlag gegeben hatte. Die Waisen leerten ihre Flaschen und gingen dann zur Luzernenheufütterung, wo sie Buchuma trafen, der dort die Reste vom Vortag verspeiste. Sie bekamen frisches Luzernenheu und fraßen weiter. Alle verhielten sich still und fröstelten etwas, doch nur Bongo versuchte sich aufzuwärmen, indem er sich an einem Felsen kratzte.
Später gingen sie zum Grasen in den Busch, doch sie waren wenig aktiv, da es zu kalt war. Es nieselte ab und zu und sie rieben sich nur an den Felsen, um sich aufzuwärmen. Die Keeper entschieden, dass die Waisen heute die Milchflaschen auch mittags an den Stallungen bekommen sollten, da der Weg zum Matschloch sehr glitschig war.
In der Nähe der Stallungen fand Orwa ein kleines Wasserloch und rollte mit erhobenem Rüssel darin herum. Das zog die Aufmerksamkeit von Mutara, Bongo, Kainuk und Kanjoro auf sich, die sofort mitmachten. Vuria, Garzi, Teleki, Laragai und Sities suchten sich eine passende Seite des Pools aus und rollten in ihrem eigenen Stil herum. Vuria trat Laragai, um seinen Wälz-Bereich zu verteidigen, als er sich im Pool im Kreis drehte. Später ging er mit einem roten Matschanzug bekleidet nach Hause.

Bongo und Teleki

Dienstag, 11. November 2014
Nachdem die Elefanten ihre Milch getrunken hatten, kamen sie aus den Gehegen und gingen gutgelaunt zur Luzernenheufütterung. Später kamen Wendi, Nasalot, Buchuma, Lenana und ein wilder Bulle zu den Waisen und sie spielten miteinander, ehe die Waisen in den Busch gingen.
Sie kamen auf dem Weg nach Kone an einem Wasserloch vorbei und sprangen hinein. Teleki begann, Narok zu küssen und zu besteigen, während Garzi auf Laragai kletterte und Orwa auf Sities lag. Dann gingen sie alle zum Weg und spielten weiter. Es war wie ein Unterhaltungsfilm für die Keeper, die all die verschiedenen Spiele anschauen konnten. Narok rollte sich umher und streckte die Beine in die Höhe, als Mutara erst Sities im Schlamm küsste und dann Shukuru. Vuria umrüsselte Teleki, während Orwa Bongo schubste, um zu zeigen, wie stark er ist. Es war ein Tag voller Küsse in allen Varianten. Am Ende spritzte noch Teleki Schlamm auf Garzi, ehe sie zurück in den Busch gingen und weitergrasten. Dann begann es zu regnen, und als die Waisen am Abend zurückkamen, waren 26mm Niederschlag gefallen und es war überall sehr matschig.

Teleki spielt mit Vuria

Mittwoch, 12. November 2014
Es war ein kühler, aber sonniger Tag und alle Waisen schlangen nach ihrer Milch auch das Luzernenheu hinunter. Bongo und Kainuk rannten zum Kratzfelsen, um sich ordentlich zu kratzen. Shukuru entspannte sich, indem sie ihren Rüssel auf Orwas Rücken ausruhte, während Bomani Luzernenheu aus Garzis Mund stahl.
Im Busch grasten die Waisen in offenem Gelände, um zu vermeiden, dass Tropfen von den nassen Blättern der Büsche auf sie fielen.
Beim Schlammbad war es sehr ruhig und niemand hatte Interesse daran, mit Wasser übergossen zu werden. Tatsächlich wollte nicht einmal jemand etwas saufen. Später im Busch aber warf Teleki jede Menge matschige Erde auf seinen Rücken. Orwa spielte begeistert und stieß elegant, mit aufgestellten Ohren und schwingendem Rüssel gegen einen flachen Felsen. Auch Kanjoro war den ganzen Tag sehr aktiv. Er schärfte seine Stoßzähne an einem Felsen, stellte seine Ohren auf und begann, an dem Felsen zu schieben, um seine Kräfte zu messen. Mutara rollte einen Stamm mit ihrem Rüssel herum und kollerte dazu. Jeder verbrachte Zeit mit seinen besten Freunden. Bongo fraß bei Laragai, Turkwel zusammen mit Sities in der Nähe von Narok und Shukuru, die enge Freunde sind. Garzi konzentrierte sich darauf, einen umgestürzten Baum zu entrinden, direkt neben ihm Vuria, sein engster Freund. Vuria war es dann auch, der die Waisen kollernd daran erinnerte, dass es Zeit für den Heimweg war.
Zu Hause trafen wir auf Kora, Buchuma, Madiba und Napasha und einen wilden Bullen. Das ist die zweite Gruppe, die uns seit Beginn der Regenzeit besucht, abgesehen von Lualeni und Ololoo, die immer zusammen sind. Heute hatten wir erneut 14mm Niederschlag und das Schlammloch ist beinahe voll.

Kainuk kratzt sich

Donnerstag, 13. November 2014
Am Morgen war es sehr ruhig und kühl und es war überall schlammig. Die Elefanten schlitterten auf dem glitschigen Boden herum, als sie aus ihren Gehegen kamen. Die vorige Nacht hatte uns 75mm Niederschlag gebracht.
Die Waisen erkämpften sich ihre Anteile am leckeren Luzernenheu und Bomani genoss es, seinen Hintern und Bauch an einem Felsen zu kratzen, ehe sie in den Busch gingen.
Auch dort war es überall feucht und die Waisen rutschten immerzu herum. Es begann erneut zu regnen und die Keeper und die Elefanten konnten nicht zum Schlammloch gehen, darum bekamen die Waisen ihre Milch an den Stallungen. Sie gingen später in den Busch zurück. Das Schlammloch ist nun fast voll und es läuft noch immer Regenwasser hinein.
Laragai fand ein Fleckchen unter einem großen Felsen, an dem es noch immer trockene Erde zum Einstauben gab und begann damit zu spielen, während sie ihren Körper mit der warmen Erde bedeckte. Shukuru kratzte sich an ihrem Bauch und Orwa rollte sich im Schlamm herum. Teleki und Orwa spielten zusammen, während Bomani und Sities nebeneinanderlagen. Garzi und Vuria traten Bomani, als sie neben ihm spielten. Narok fraß ruhig neben Shukuru, die mit dem Schlamm spielte und ihren Rüssel in die Luft warf.
Später trafen sie eine Gruppe Ex-Waisen: Madiba, Sidai, Orok, Tomboi, Sunyei, Meibai, Kinna, Yatta mit Yetu und fünf wilde Elefanten und sie hatten alle viel Spaß zusammen. Teleki und Orwa spielten miteinander und Bongo sah ihnen zu. Orwa lehnte sich gegen einen Felsen, während er darauf wartete, dass es Zeit für den Heimweg war. Shukuru führte die Waisen dann zurück.
Heute regnete es noch einmal insgesamt 92mm.

Bomani kratzt sich

Freitag, 14. November 2014
Es war ein netter Morgen und die Elefanten sahen alle fröhlich und lebhaft aus, obwohl es sehr kalt war. Sie fraßen das Luzernenheu wie üblich und gingen dann glücklich in den Busch, da es immerhin nicht regnete.
Dort waren sie sehr ruhig und es gab nicht viele Aktivitäten. Nur Bongo versuchte, ein paar Erdhäufchen auf seinen Kopf zu werfen. Orwa stahl etwas Futter aus Naroks Mund und Kainuk wedelte mit ihrem Rüssel, als ob sie die Milch schon riechen konnte, bevor sie überhaupt da war.
Beim Schlammbad waren sie heute nicht sehr aktiv und nur Bongo spritzte etwas Wasser auf seinen Körper. Die anderen soffen nur Wasser, bevor sie in den Busch zurückgingen.
Dort kamen sie an einer kleinen Pfütze vorbei und hielten für ein paar Minuten an. Bomani nahm sich etwas Grünzeug, das direkt neben Garzis Rücken wuchs. Garzi erschrak, als Bomanis Rüssel auf seinem Rücken entlangstrich, da er wohl nicht damit gerechnet hatte, und rannte davon.
Heute hatten wir 26mm Regen.

Garzi spielt

Samstag, 15. November 2014
Heute morgen war es wieder kühl und ruhig und nachdem die Waisen ihre Milch getrunken hatten, gingen sie zur Luzernenheufütterung, von wo aus sie mit den Keepern in den Busch verschwanden. Die Keeper waren erschöpft, da die Regenfälle der letzten Nacht sie vom Schlafen abgehalten hatten.
Im Busch graste Shukuru mit Narok, Vuria und Garzi. Orwa kratzte sich an einem Baum, während Turkwel und Kainuk zusammen fraßen. Teleki warf Erde auf seinen Rücken und seinen Kopf und kniete sich dann hin und tat so, als würde er die Erde mit seinen Stoßzähnen aufspießen.
Auf dem Weg zum Schlammbad kamen sie an einem Wasserloch an der Straße nach Kone vorbei, wo Mutara, Bongo und Teleki, die Wasser sehr lieben, fantastisch drin spielten. Später wälzten sie sich auch noch im Matsch auf der Straße.
Die Waisen gingen nach Kone und später zum Schlammloch, wo nur noch Bongo sich mit Wasser bespritzte. Alle anderen soffen nur Wasser und gingen dann direkt zurück in den Busch, wo sie etwas aktiver waren.
Teleki und Garzi kratzten sich gleichzeitig an einem Felsen, während Bongo ihnen neugierig zusah. Mutara jagte eine Schildkröte in den Busch, während Kainuk sich gegen Garzi lehnte und ihn mit ihrem Rüssel umarmte. Sities kratzte sich an einem Baumstumpf und wechselte sich dabei mit Laragai ab. Mutara erschrak sich, als sie von einer Tsetsefliege gebissen wurde und sprang auf.
Als die Waisen den Heimweg antraten, kamen sie an einem sauberen Wasserloch vorbei und nahmen noch ein Bad. Fast jeder war sehr sauber, als sie aus dem Wasser herauskamen. Bongo, Teleki, Orwa, Vuria, Garzi, Sities, Kainuk, Laragai, Mutara, Shukuru und Bomani spielten begeistert in dem Wasserloch, ehe sie ihren Heimweg fortsetzten.

Die süße Turkwel

Sonntag, 16. November 2014
Es war immer noch kühl am Morgen und die Waisen schlangen ihre Milch hinunter, bevor sie zum Luzernenheu gingen. Alle waren sehr aktiv und als Teleki ein Dikdik sah, begann er, es zu verjagen und die ganze Gruppe folgte ihm in den Busch. Die Keeper gingen langsamer hinterher.
Im Busch war Bomani sehr verspielt, doch ihm fehlte ein Spielpartner, denn es wurde windiger und kühler und die Elefanten wurden ruhiger.
Nach dem Schlammbad traf Orwa eine Schildkröte und fürchtete sich so sehr, dass er davonrannte. Narok graste bei Shukuru und Sities bei Mutara.
Wendis Gruppe aus Ex-Waisen und zwei wilde Bullen kamen in der Nähe der Stallungen vorbei, was uns zeigt, dass die Ex-Waisen langsam wieder in die Gegend zurückkehren. Wendi, Nasalot, Sunyei, Kora, Orok, Tomboi, Loijok, Chala, Makina und Sidai kamen zur Tränke und schienen froh zu sein, die Waisen zu sehen, die Mutara gerade nach Hause brachte.

Bomani und Vuria

Montag, 17. November 2014
Es war ein netter Morgen und alle Waisen gingen zum Luzernenheu. Orwa schleppte einen großen Haufen davon, versteckte sich damit in einer Ecke und fraß heimlich. Vuria spielte und warf Luzernenheustückchen in die Luft und auf seinen Kopf. Die Gruppe ging später in den Busch und Laragai führte sie an.
Im Busch war Orwa sehr aktiv und spielte mit Teleki, während Mutara, die Leitkuh, neben Kainuk graste und sich an ihr kratzte. Garzi und Bomani grasten dicht beieinander. Orwa und Teleki rollten dann in der Erde herum und warfen sie sich auf den Rücken.
Beim Schlammbad spielten sie alle und Teleki ging in den kleinen Pool. Später führte er die Gruppe zum großen Wasserloch und spritzte Wasser auf seine Freunde, die noch nicht dran waren, damit sie schneller nass wurden. Mutara war am verspieltesten und ist eine perfekte Schwimmerin.
Zurück im Busch rollte Orwa weiter im Schlamm herum, was die anderen Waisen aufgeregt beobachteten. Shukuru führte sie am Abend strammen Schrittes nach Hause zurück.

Laragai bringt die Waisen in den Busch

Dienstag, 18. November 2014
Heute war ein besonderer Morgen, denn eine Gruppe aus 15 Ex-Waisen inklusive Yatta und ihrem Baby, sowie neun wilde Elefanten mit einem kleinen Baby kamen zu den Stallungen und begrüßten nette Pateneltern. Wendi, Sunyei, Nasalot, Lualeni, Ololoo und Meibai dominierten die Luzernenheu-Wiese und die Waisen konnten nicht dazustoßen, weil kein Platz mehr war. Meibai spielte und warf seinen Rüssel in die Höhe, während Shukuru sich lieber den Hintern kratzte. Später gingen sie alle in den Busch, um gewissenhaft zu grasen.
Es war sehr heiß und alle Waisen genossen ihr heutiges Schlammbad. Teleki war der Erste, der hineinging und spritzte Wasser auf alle, damit keiner trocken davonkam. Als sie herauskamen, gingen sie langsam zum Grasen zu den Büschen.
Alles war dort sehr grün und es gab viel frisches Futter. Laragai rollte sich auf dem Boden herum und tat so, als würde sie schlafen, bis Shukuru sie zusammenrief, damit sie alle nach Hause zurückkehrten.
Heute gab es nur 3mm Niederschlag.

Teleki geht zum Wasser

Mittwoch, 19. November 2014
Nach einer friedlichen Nacht in ihren Gehegen erwachten die Waisen in fröhlicher Stimmung. Es war ruhig und nur das Zwitschern der Webervögel war zu hören. Nach der Luzernenheufütterung gingen die Waisen in den Busch und grasten. Da es sehr heiß war, saugten sie Wasser aus ihren Bäuchen in sprühten es über sich.
Beim Schlammbad tranken alle ihre Milch und wurden dann von Shukuru zum Schlammloch gebracht. Alle sahen froh aus und Mutara, die beste Schwimmerin, ging voran und zeigte, wieviel Spaß Schwimmen macht. Es war interessant und spaßig für die Keeper anzuschauen. Nach dem Schwimmen rollte Garzi sich auf dem Boden herum und streckte seinen Rüssel in die Höhe. Später führte Kanjoro sie in den Busch zurück. Das Gelände um das Schlammloch herum war sehr grün und sah einladend aus, so dass die Elefanten viel Futter genießen konnten. Garzi kam an einem kleinen Pool vorbei und begann, darin zu spielen; Vuria schloss sich ihm an. Bomani graste in der Nähe von Vuria und Shukuru bei Narok. Shukuru führte die Waisen später nach Hause.

Mutara ist die beste Schwimmerin

Donnerstag, 20. November 2014
Die Waisen konnten ihre Freude über den Regen der Nacht nicht verbergen, nachdem sie ihre Flaschen geleert hatten. Sie rannten auf dem Gelände herum, Bomani kratzte sich den Hintern, Laragai die Füße und Sities den Bauch. Sie gingen langsam in den Busch, da es keinen Grund zur Eile gab, jetzt wo mehr als genug Futter für alle da ist. Kanjoro und Bongo fanden ein Wasserloch an der Kone-Straße und soffen Wasser, bevor sie zum Schlammloch gingen.
Dort tranken sie ihre Milch und stellten sich am Wasserloch an – zuvorderst Teleki. Mutara war etwas vorsichtig heute, möglicherweise, weil es recht kühl war, doch sie ging am Ende doch noch ins Wasser, da sie so gern schwimmt. Ihre Albernheiten spornten die anderen an und sie alle warfen ihre Rüssel aus purer Freude nach oben.
Zurück im Busch fraß Mutara von den höheren Bäumen, während die anderen sich den kleinen Büschen widmeten. Vuria warf Staub auf seinen Kopf und Bongo graste heute alleine.
Zurura, Kora und Orok besuchten die Stallungen mit einer großen Gruppe wilder Elefanten. Yatta kam auch einmal vorbei und winkte mit dem Rüssel.
Wir vermerkten heute 14mm Niederschlag.

Bongo und Kanjoro spielen im Wasser

Freitag, 21. November 2014
Es war heute sehr kühl und ruhig und die Waisen fraßen das Luzernenheufrühstück, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten. Der Ithumba-Berg war komplett in Nebel gehüllt.
Im Busch waren sie alle sehr aktiv. Orwa, Vuria, Teleki und Bomani stellten sich nebeneinander auf und warfen Erde auf ihre Köpfe und Rücken. Teleki kletterte auf Garzi, während sie beide auf dem Boden waren. Dann begann Bongo, auf Teleki zu klettern und daraus resultierten ein paar Ringkämpfe.
Später fanden die Waisen ein Wasserloch und begannen, darin zu spielen, bis sie zu ihrem Mittagsschlammbad aufbrachen.
Dort spielten sie alle glücklich. Vuria, Garzi, Laragai und Teleki spielten im kleinen Wasserloch, ehe sie Mutara folgten, die direkt in das große Wasserloch gesprungen war. Sie schwammen mit aller Kraft und kamen nass und erschöpft heraus. Mulika, Mwende, Wendi, Sunyei, Tomboyi, Meibai, Zurura, Ithumbah, Napasha, Makina, Kora und Nasalot kamen mit einem Dutzend wilder Elefanten zu den Stallungen, um Wasser zu saufen und sich auszuruhen, ehe sie wieder in den Busch verschwanden.

Bongo klettert auf Teleki

Samstag, 22. November 2014
Nach einem schönen Morgen und ihrem Frühstück waren die Waisen heute sehr aktiv im Busch. Von den Morgenstunden an war es sehr heiß und Sities verbrachte viel Zeit damit, Erdklumpen auf ihren Körper zu werfen, während sie im Schatten eines Baumes stand. Sie alle genossen das frische, grüne Futter im dichten Busch. Vuria trat Teleki mit seinen Hinterbeinen, sodass Teleki lieber zu Shukuru ging, um bei ihr zu grasen. Währenddessen fraß Mutara bei Laragai und passte auf, dass sie sich benimmt. Bongo graste allein in einer Ecke abseits von den Anderen. Shukuru und Orwa kamen an einem kleinen Schlammloch vorbei und spielten darin; später schlossen sich ihnen noch Kanjoro und Bongo an.

Shukuru lehnt sich gegen einen Felsen

Sonntag, 23. November 2014
Heute morgen durften wir zu unserer großen Freude die Ex-Waisen wieder an den Stallungen begrüßen. Yatta mit Yetu, Zurura, Lenana, Nasalot, Tomboi, Lualeni, Ololoo, Kora, Loijok, Buchuma und Orok waren gemeinsam mit vier wilden Elefanten gekommen. Die Waisen spielten mit ihnen, bevor sie in den Busch gingen. Teleki fand ein Matschloch und vergnügte sich darin. Als er herauskam, hatte er einen Fleck aus roter Erde auf seinem Bauch und versuchte, diese abzukratzen.
Auch beim Schlammbad spielten sie glücklich. Vuria, Laragai, Teleki, Bomani, Garzi und Kanjoro legten sich im Wasserloch hin, rollten sich herum und schwammen. Vuria kletterte auf Garzi, während er schwamm, was Garzi gar nicht gefiel.
Später gingen sie in den Busch zurück und grasten, doch es war sehr heiß und einige Elefanten suchten Schutz im Schatten eines Baumes. Sities kratzte sich an einem Baum und schloss sich dann ihren Freunden beim Grasen an.
Kanjoro, Orwa, Bongo, Sities und Vuria hatten ein tolles Staubbad an der Straße zum Camp und gingen am Abend nach Hause.

Teleki rollt im Matsch herum

Montag, 24. November 2014
Nach einem reichhaltigen Frühstück aus Milch und Luzernenheu gingen die Waisen zum Grasen. Vuria kratzte sich an einem Felsen, während Mutara Turkwel daran hinderte, Laragai zu treten. Orwa und Kanjoro waren sehr beschäftigt damit zu grasen und Bongo versteckte sich und fraß in Ruhe. Es war sehr heiß und sie grasten in der Nähe der Straße nach Kone. Orwa, Vuria, Mutara, Garzi, Narok, Bomani und Sities nahmen ein ausgiebiges Schlammbad in dem dortgelegenen Wasserloch, und Garzi wurde von Vuria bestiegen.
Beim Mittagschlammbad tranken sie ihre Milch und dann sprangen sie alle in das Wasserloch und schwammen herum. Mutara zeigte wieder, wie gut sie schwimmen kann. Als sie fertig waren, kletterten sie aus dem Wasserloch und rannten ein wenig herum, bevor sie wieder im Busch verschwanden.
Dort sahen sie alle glücklich aus. Bongo spielte lange Zeit mit dem Staub und warf ihn auf seinen Rücken. Die Waisen trafen auf Lualeni, Lenana und Ololoo und sie begrüßten sich, ehe die Waisen nach Hause zurückkehrten.

Mutara spielt in der Erde

Dienstag, 25. November 2014
Es war wunderschöner Morgen und alle Elefanten waren sehr aktiv und es gab allseits viele Spielereien. Nach der Milchfütterung und dem Luzernenheufrühstück gingen sie zum Grasen in den Busch.
Dort kratzte sich Teleki an Orwas Bauch und Shukuru rollte sich friedlich auf dem Boden herum und streckte ihre Beine in verschiedene Richtungen. Sie kamen an dem Wasserloch an der Kone-Straße vorbei und spielten darin und Mutara schwamm so gut sie konnte.
Nach der Mittagsfütterung sprangen die Waisen ins große Wasserloch und hatten dort viel Spaß. Es war ein tolles Unterhaltungsprogramm: Vuria kletterte auf Teleki und Narok sah zu. Es gab Momente, da konnten wir nur ihre Köpfe sehen und die Körper waren komplett unter Wasser. Dann kamen sie alle heraus und setzten die Spiele auf dem Weg zum Grasen fort.
Im Busch waren sie alle sehr sauber und beschäftigt, doch irgendwann begannen Shukuru und Kainuk damit, rote Erde auf ihre Rücken zu werfen. Später führten diese beiden die Waisen zurück nach Hause.

Kainuk kratzt sich

Mittwoch, 26. November 2014
An einem weiteren schönen Morgen kamen die Waisen aus ihren Gehegen und gingen zur Luzernenheufütterung. Dort kratzte sich Orwa friedlich an einem Felsen, während Bongo mit Vuria spielte. Später machte sich die Gruppe majestätisch auf den Weg und ging in den Busch. Dort hatten Orwa und Teleki ein Kräftemessen und umarmten sich anschließend, da alles nur aus Spaß war.
Die Gruppe kam später an etwas Wasser vorbei, in dem Mutara, Narok, Vuria, Bongo, Kanjoro und Garzi begeistert spielten, bevor sie zur Milchfütterung gingen.
Nach der Milch sprangen sie in das Wasserloch und schwammen dort in verschiedenen Stilen, angeführt von der Schimmmeisterin Mutara. Shukuru küsste Orwa, während Vuria auf Garzi kletterte. Als alle fertig gespielt hatten, rannten sie mit erhobenen Schwänzen in den Busch zurück. Dort graste Vuria zusammen mit Garzi, während Bongo und Kanjoro etwas abseits von den Anderen grasten.

Narok spielt im Wasser

Donnerstag, 27. November 2014
Die Elefanten kamen aus den Gehegen und gingen zur Luzernenheufütterung, wo sie nur ein paar Minuten blieben, ehe sie in den Busch gingen.
Dort grasten sie ruhig und Bongo wie üblich abseits von den Anderen. Vuria und Teleki grasten gemeinsam. Die Waisen trafen später auf die Ex-Waise Wendi, die bis zum Schlammloch bei ihnen blieb. Dort spielten sie gemeinsam mit Wendi und schwammen kraftvoll.
Zurück im Busch vergnügte sich Kainuk, stellte ihre Ohren auf und kollerte.
Später kamen sie an einem weiteren kleinen Pool vorbei, in dem sie spielen konnten. Bongo und Kanjoro hatten eine Weile Spaß darin, ehe sie langsam zurück nach Hause liefen.
Bei den Stallungen war eine Gruppe Ex-Waisen mit einem wilden Elefanten zugegen. Yatta, Yetu, Wendi, Nasalot, Madiba und Napasha waren unter den Ex-Waisen und blieben einige Zeit, bevor sie in der Nacht verschwanden.
In den Gehegen spielte Vuria mit Garzi, bevor es dunkel wurde und sie sich alle schlafen legten.

Wendi im Schlammbad

Freitag, 28. November 2014
Nachdem die Waisen ihre morgendliche Milch hinuntergeschlungen hatten, gingen sie zum Luzernenheu. Shukuru, Vuria, Bongo und Orwa juckte es an verschiedenen Stellen und sie kratzten sich an diversen Felsen, als Kasigau, Makireti und Kilabasi zu Besuch kamen. Sie umarmten einander, sagten sich Hallo und gingen gemeinsam in den Busch.
Dort blieben sie zusammen, bis die Elefanten zum Mittagsschlammbad gingen. Dort angekommen spielten sie gutgelaunt und Mutara dachte sich einen neuen Schwimmstil aus. Ihre Stoßzähne und ihr Rüssel zeigten nach oben, während der Rest des Körpers unter Wasser war. Vuria kletterte im Wasser auf Teleki, was diesem gar nicht gefiel.
Zurück im Busch sahen die Waisen alle fröhlich aus und Orwa hatte viel Spaß dabei, auf seinem Hintern zu rotieren und dabei Kopf und Rüssel nach oben zu strecken. Teleki warf Erde auf seinen Rücken und wischte sie mit seinem Schwanz wieder herunter. Bongo, Bomani, Narok und Kanjoro fanden einen kleinen Pool und spielten darin, bevor sie zu den Stallungen zurückkamen.
Am Abend besuchte Wendis Gruppe mit Yatta, Yetu, Ithumbah, Tomboi, Zurura, Madiba, Nasalot, Makena und einem wilden Bullen die Stallungen.

Orwa

Samstag, 29. November 2014
Die Elefanten zeigten heute, wie sehr sie das Luzernenheu lieben und viele von ihnen kollerten aus purer Freude. Der Ex-Waise Madiba kam hinzu und verbrachte einige Zeit mit den Waisen, bevor er sich wieder auf den Weg machte.
Im Busch mühte sich die Leitkuh Mutara damit ab, die höchsten Blätter von einem umgestürzten Baum zu pflücken. Bongo spielte mit Orwa und Bomani und hatte ein Kräftemessen mit ihnen.
Später gingen die Waisen zum Schlammbad, wo sie ihre Milch tranken und dann alle leidenschaftlich in das Wasserloch sprangen und Mutara hinterherschwammen. Sie hatten viel Spaß und tolle Spiele im Wasser und Vuria kletterte aus Spaß auf Narok.
Die Waisen schreckten versehentlich eine Schildkröte auf, vor der sie sich dann selbst erschraken und in einer Gruppe zu den Keepern zurückrannten. Die Keeper brachten die Waisen dann in den Busch. Dort versteckte sich Bongo ganz allein unter einem großen Felsen.
Zurück bei den Stallungen kam eine Gruppe aus sieben Ex-Waisen und zwei wilden Elefanten vorbei und sagte den Waisen Gute Nacht; Tomboi, Lualeni, Ololoo, Napasha, Ithumbah, Madiba und Zurura waren dabei.

Vuria rollt im Schlamm

Sonntag, 30. November 2014
Es war der erste Tag seit Beginn der Regenzeit, dass Sugutas Gruppe uns bei den Stallungen besuchte – sicherlich weil es überall Wasser und Grün zum Fressen gibt. Suguta, Melia, Tumaren, Kibo, Kandecha, Kalama und Chemi Chemi kamen am Morgen, um das Luzernenheu mit den Waisen zu teilen.
Unsere Waisenelefanten kamen nach der Frühstücksmilch mit Freude aus den Gehegen und trafen dort auch die Ex-Waise Chyulu. Sie begrüßten sie und Chyulu folgte ihnen in den Busch. Dort blieben sie zusammen. Shukuru rollte sich im Staub herum und warf Erde in die Luft.
Später gingen die Waisen zum Schlammbad, tranken ihre Milch und nahmen ein Bad. Es wurde wieder viel gespielt und Shukuru küsste Chyulu im Wasser, während die anderen ihr Bad genossen. Später kamen sie alle gutgelaunt heraus und gingen in den Busch zurück.
Im Busch hatte Orwa einen Ringkampf mit Kanjoro, der in der Nähe von Chyulu graste. Bongo fand eine Pfütze und spielte mit einigen seiner Freunde im Wasser.
Schließlich traf Chyulu ihre Gruppe wieder, schloss sich ihnen wieder an und ließ die Waisen zurück, die am Abend an den Stallungen noch auf Wendis Gruppe trafen.

Chyulu mit den Waisen

(übersetzt aus dem englischen Original)

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