Samstag, 1. Oktober 2016
Als wir heute Morgen gegen 5 Uhr aufwachten, fanden wir jede Menge wilde Elefanten und ein paar Ex-Waisen vor, die auf Wasser warteten. Das Wasser wurde aufgedreht, und sie gingen alle zu den Tränken, um zu saufen. Auch Yatta und ihr Baby Yetu waren dabei. Die Waisen kamen heraus, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten und begannen mit dem Luzernenheufrühstück. Ein paar der Ex-Waisen und wilde Bullen schlossen sich ihnen dabei an. Boromoko und Laragai gingen sich die Bäuche an den Felsen kratzen. Etwas später kamen auch Wendi, Mulika und Galana mit ihren Babys und ihren Gruppen dazu. Die Waisen gingen schließlich in den Busch und ließen die Ex-Waisen und wilden Elefanten an den Stallungen zurück, die noch lange dort blieben, fast bis zum Mittag.
Beim Mittagsschlammbad gingen die Waisen nach ihrer Milch ins Wasser und begannen zu spielen. Bald wurden sie von einer Gruppe wilder Bullen aufgeschreckt und vertrieben, die zur Tränke gerannt kamen, weil sie saufen wollten. Laragai, Garzi, Bongo, Narok, Boromoko und Sirimon gingen aber ins Schlammloch zurück und setzten ihre Spiele fort. Auch zwei der wilden Bullen gingen in den Schlamm und spielten mit. Sirimon kratzte sich den Bauch von allen Seiten an der Bank für die Besucher. Die ganze Gruppe brach dann wieder in den Busch auf, wobei Boromoko und Sokotei Erdklümpchen in die Luft warfen. Barsilinga führte am Abend die Gruppe zurück zu den Stallungen, wo sie ihre Milch bekamen.
Es ist sehr heiß und trocken in der Gegend um Ithumba, und die wilden Elefanten haben Mühe, genug zu fressen zu finden. Am Abend kam Mutaras Gruppe vorbei und sagte ihren Freunden Hallo.

Enkikwe kratzt sich

Sonntag, 2. Oktober 2016
Makireti, Kilabasi, Kasigau, Chaimu und Kilaguni kamen an den Stallungen an, noch bevor die Waisen die Gehege verließen. Chaimu scheint sich endlich wieder Kilaguni in Makiretis Gruppe angeschlossen zu haben. Diese beiden Ex-Waisen waren vor einigen Monaten getrennte Wege in verschiedenen Gruppen gegangen; Chaimu war mit Olares Gruppe unterwegs gewesen, doch jetzt ist sie wieder zurück bei Kilaguni und Makireti. Kurz nachdem die Waisen herausgekommen waren, kamen Yattas und Mulikas Herden an und leisteten ihnen beim Luzernenheufrühstück Gesellschaft. Narok spielte eine Weile Babysitter für Gawa, bevor Laragai dazukam und übernahm. Ololoo hatte ein Kräftemessen mit Vuria, und nachdem er gewonnen hatte, versuchte er, auf ihn zu klettern. Gawa spielte dann ein wenig mit Wiva, die wohl ihr jüngstes Kindermädchen ist, während Narok daneben stand und auf die beiden aufpasste.
Die Ex-Waisen verabschiedeten sich dann von den Waisen und gingen in Richtung Westen, während die Waisen nach Südwesten aufbrachen. Am Schlammloch trafen sie sich aber wieder. Dort war es frisch, und Wasserratte Bongo war der einzige, der baden gehen wollte. Den Nachmittag verbrachten die Waisen am Kanziku, während die Ex-Waisen in die Imenti-Gegend gingen. Siangiki kam an einem passenden Felsen vorbei, an dem sie sich den Hintern kratzen konnte, und Enkikwe benutzte danach den gleichen Felsen, um sich den Bauch zu schuffeln.

Baby Gawa, Galana und Narok

Montag, 3. Oktober 2016
Heute Morgen war es ruhig, als die Waisen in aller Ruhe aus den Gehegen geschlendert kamen. Angeführt von Siangiki, machten sie sich über das Luzernenheu her, ohne dass sie von irgendwem dabei gestört wurden. Boromoko fraß nahe bei Kithaka, und Orwa nahm sich etwas Zeit, um sich den Bauch an den Felsen zu kratzen. Laragai, der ihre Privatsphäre sehr wichtig ist, ging mit ihrem Häufchen Luzerneneu ein Stück von den Anderen weg und fraß ganz ungestört. Nach einer Weile gingen Laragai und Barsilinga zur Tränke, wo sie ein wenig soffen.
Draußen im Busch graste Olsekki zusammen mit Kithaka, und Barsilinga und Boromoko grasten mit Laragai. Lemoyian legte eine Pause ein, um einen Ringkampf mit Bongo auszutragen, verlor aber. Sokotei spielte mit Bomani, und wenig später brachte Boromoko die erste Gruppe zum Wasserloch. Olsekki ging der zweiten Gruppe voraus und Vuria der dritten. 14 wilde Bullen kamen auch zum Schlammbad der Waisen, und bald kamen auch die Ex-Waisen dazu. Die Kleinen zogen sich aus dem Matsch zurück und gingen staubbaden, bevor sie wieder zu den Weidegründen zurückkehrten. Teleki hing hinterher und traf sich kurz mit Orok, um ein paar Ringkampftechniken von ihm zu lernen. Bongo spielte mit Vuria und Bomani mit Lemoyian. Am Nachmittag graste Lemoyian zusammen mit Garzi, während Shukuru sich einstaubte.

Boromoko und Kithaka beim Luzernenheufrühstück

Dienstag, 4. Oktober 2016
Die Waisen gingen gleich frühstücken, nachdem sie herausgekommen waren, und es dauerte nicht lange, bis die Ex-Waisen auftauchten und sich ihnen anschlossen. Gawa wurde von Olsekki und Laragai begrüßt, während Wiva ihren Spaß mit Bomani hatte. Wenig später ging Laragai hinüber, um mit Wiva zu spielen; Yetu hatte allerdings etwas dagegen und versuchte, ihr den Weg zu versperren. Teleki vertrieb sich die Zeit mit Ololoo, während Orwa und ein wilder Elefant zur Tränke gingen, um sich mit Wasser zu versorgen. Beim Grasen im Busch taten sich Lemoyian mit Narok und Boromoko mit Sirimon zusammen. Die Temperaturen gingen in die Höhe, und so ruhten sich Sirimon und Boromoko unter einem Baum aus, während sie darauf warteten, dass es Zeit für das erfrischende Schlammbad wurde. Dort bekamen die Waisen Besuch von zehn wilden Bullen. Als sie genug gebadet hatten, führte Narok den Weg zurück zu den Weidegründen an, und sie machten sich den Nachmittag über am Imenti breit. Dort spielte Vuria mit Bongo, und Lemoyian hatte einen Ringkampf mit Bomani, der danach zum Grasen zu Barsilinga ging. Gegen Abend hatten noch Barsilinga und Garzi einen lockeren Ringkampf.

Yatta mit ihrer Tochter Yetu

Mittwoch, 5. Oktober 2016
Kilaguni, Chaimu, Naisula, Murka und Kitirua waren bei den wilden Elefanten, die am frühen Morgen die Stallungen besuchten, um Wasser zu saufen. Als die Waisen herausgekommen waren, schlossen sich die Ex-Waisen ihnen beim Luzernenheufrühstück an. Vuria verwickelte Kitirua in einen Ringkampf, während Murka mit Barsilinga spielte. Danach ging Barsilinga sein Hinterteil kratzen, und Orwa spielte weiter mit Kitirua, bevor er sich Naisula zuwandte. Auf dem Weg zu den Weidegründen forderte er dann Kilaguni zum Kräftemessen heraus, verlor aber nach ein paar Minuten. Lemoyian graste mit Bomani und Garzi mit Vuria. Lemoyian und Bomani nahmen später eine kurze Auszeit, um sich einer kleinen Rangelei zu widmen, die unentschieden ausging. Das veranlasste auch Orwa und Barsilinga zu einem Ringkampf, bei dem Orwa gewann.
Boromoko ging der ersten Gruppe zum Schlammbad voraus, wo sie Besuch von zehn wilden Bullen bekamen. Garzi stand am Ufer des Wasserlochs und schaute einem Bullen beim Wälzen zu, der zeigte, was er konnte, als er sich im Matsch abkühlte. Boromoko hatte einen kurzen Ringkampf mit Teleki, und Laragai und Narok machten sich zum Staubbad davon. Später wollte Barsilinga Garzi zum Spielen überreden, aber dieser war nicht zum Spielen aufgelegt, sondern drehte sich einfach um und ging. Am Abend kamen Mulikas und Yattas Gruppen zum Saufen zu den Stallungen; Galana und ihre kleine Herde zeigten sich heute nicht.

Kitirua taucht an den Stallungen auf

Donnerstag, 6. Oktober 2016
One Tusker und ein paar wilde Freunde soffen heute Morgen an den Stallungen, als die Waisen herauskamen. Kurz darauf kam Galanas kleine Herde an und ging direkt zur Tränke. Dann kam auch Olare mit ihrer Gruppe an. Sokotei war sehr ausgelassen; er rannte trompetend herum und steckte damit auch Lemoyian an. Beim Grasen war alles ruhig, und die Waisen konzentrierten sich weitestgehend aufs Fressen.
Boromoko ging mit der ersten und Olsekki mit der zweiten Gruppe zum Mittagsschlammbad. Im Schlammloch schlossen sich Madiba, Zurura, Buchuma und Taita den Waisen an. Lemoyian und Teleki wälzten sich lange, während Sirimon und Shukuru inzwischen zum Staubbad gingen. Sokotei und Bomani hatten ein kurzes Kräftemessen, und Kithaka forderte Orwa heraus. Kithaka ergab sich bald und ging dann mit Lemoyian spielen. Ihr Spiel wurde allerdings unterbrochen, als Laragai dazukam und Kithaka wegschob. Er versuchte, sich zu verteidigen, aber Laragai ließ nicht mit sich spaßen und vertrieb ihn ohne mit der Wimper zu zucken. Daraufhin wollte er Boromoko ärgern, aber Laragai war aufmerksam und rettete Boromoko vor Kithaka.
Am Nachmittag machten es sich die Waisen zum Grasen am oberen Kalovoto bequem. Gegen Abend tauchten Makiretis und Olares Gruppen an den Stallungen auf und schlossen sich sechs wilden Bullen an, die an der Tränke Wasser soffen.

One Tusker und wilde Freunde

Freitag, 7. Oktober 2016
Die Ex-Waisen Tomboi und Zurura standen noch mit Hatari und sechs anderen wilden Bullen an der Tränke an den Stallungen, als die Waisen die Gehege verließen. Tomboi und Zurura ließen ihre wilden Freunde stehen und gingen zum Luzernenheufrühstück mit den Waisen. Laragai nahm wieder ihren Anteil und ging ein Stück weg, wo sie fraß und sich gleichzeitig genüsslich den Bauch an einem Felsen kratzte. Beim Grasen bekamen die Waisen Gesellschaft von Makireti, Kasigau und Kilabasi. Orwa forderte Kasigau zum Kräftemessen heraus, verlor aber. Wenig später spielte er mit Vuria, und das dauerte eine ganze Weile.
Hatari, Zurura und Tomboi kamen kurz vor den Waisen beim Schlammbad an, und zwei weitere Bullen kurz danach, die direkt zur Tränke gingen. Laragai nahm ihren Mut zusammen und ging zu den Bullen hinüber, um mit ihnen zu saufen. Zurura wälzte sich mit einigen der Waisen, während Kithaka kurz mit Garzi rangelte. Am Nachmittag grasten die Waisen im Kanziku-Gebiet und fraßen konzentriert, ohne dass irgendetwas besonderes passierte.

Tomboi mit den Waisen

Samstag, 8. Oktober 2016
Kaum hatten sie ihre Gehege verlassen, bekamen die Waisen Gesellschaft von den Ex-Waisen und wilden Elefanten. Beim Luzernenheufrühstück war sich jeder selbst der Nächste, da sich die Ex-Waisen große Haufen zwischen Rüssel und Stoßzähne stopften. Kithaka fiel ein schlauer Trick ein: er nahm sich ein Häufchen Luzernenheu mit in ein Gehege und konnte es dort genießen, ohne gestört zu werden. Narok konnte Gawa ein wenig babysitten, während Galana mit ihrem Luzernenheu beschäftigt war, dass sie zwischen Stoßzahn und Rüssel gebunkert hatte. Gawa machte den Rüssel lang, um an etwas Heu aus dem Mund ihrer Mutter heranzukommen, aber Galana ließ sich nicht darauf ein.
In den Weidegründen graste Boromoko mit Sokotei, und Kithaka leistete Garzi Gesellschaft. Beim Schlammbad waren 25 wilde Bullen zu Besuch, und Laragai versuchte wieder, mit ihnen zu saufen, wie sie es am Tag zuvor getan hatte. Dieses Mal aber hatte sie keine Chance und wurde weggeschoben. Kithaka und Barsilinga leisteten sich einen längeren Ringkampf, während Shukuru, Narok, Bomani und Sirimon am Staubbad teilnahmen. Am Nachmittag graste die Waisenherde in der Imenti-Gegend, und abends kamen Naisula, Murka und Kitirua zum Saufen an den Stallungen vorbei.

Kithaka bringt sein Luzernenheu in Sicherheit

Sonntag, 9. Oktober 2016
Heute Morgen soff nur ein einziger wilder Elefant an den Stallungen Wasser, als die Waisen herauskamen. Nach dem Luzernenheufrühstück brachten Orwa und Shukuru ihre Freunde zur Tränke, damit sie sich dort mit genug Wasser für den Vormittag ausstatten konnten. Im Busch graste Shukuru mit Bongo, während Lemoyian eine Weile mit Bomani spielte. Enkikwe und Teleki hatten eine kurze Unterhaltung durch ihre Rüssel hindurch. Als die Temperaturen in die Höhe gingen, legten Boromoko und Sirimon eine Pause ein und ruhten sich bis zur Schlammbadzeit unter einem Baum aus.
Beim Mittagsschlammbad war Laragai wütend auf Barsilinga und schubste ihn von hinten. Barsilinga versuchte, sich in Sicherheit zu bringen und rannte zu Narok, aber sie schubste ihn auch weg. Nun war er zwischen den beiden Mädchen gefangen, bis die Keeper eingriffen und ihnen zu verstehen gaben, dass sie aufhören sollten, Barsilinga zu ärgern. Ein wilder Bulle kam vorbei, um zu saufen, und ging dann zu Boromoko ins Matschloch. Bevor sie zu den Weidegründen zurückkehrten, hatten Kithaka und Barsilinga noch eine kurzes Kräftemessen. Kithaka ging dann weiter, um mit Bomani zu spielen und spielte später noch mit Lemoyian. Garzi rangelte mit Bongo, musste aber am Ende klein beigeben. Als sie wieder unterwegs zum Grasen waren, forderte Lemoyian Bomani heraus, aber Narok beendete den Ringkampf, indem sie die beiden Kämpfer auseinanderschob. Am Nachmittag blieb es heiß, und die Waisen kamen unter einem Baobab zusammen und grasten erst weiter, als es langsam wieder kühler wurde.

Lemoyian spielt mit Bomani

Montag, 10. Oktober 2016
14 wilde Elefanten und die Ex-Waisen waren am Morgen an den Stallungen. Als die Waisen herauskamen, frühstückten die Ex-Waisen mit ihnen zusammen das Luzernenheu. Orwa nahm sein Heu mit und trug es weit weg, sodass niemand es ihm streitig machen konnte. Gawa war sehr verspielt, und Boromoko bekam Gelegenheit, mit ihr zu spielen.
Im Busch war es heiß, und die Waisen hatten einen ruhigen Morgen, an dem sie sich ganz aufs Grasen konzentrierten. Zur Schlammbadzeit ging Boromoko der ersten Gruppe voraus zum Wasserloch, wo bereits acht wilde Elefanten soffen. Als die Waisen ihre Milch getrunken hatten, schlossen sie sich den wilden Bullen an und badeten dann alle zusammen. Nach dem Schlammbad forderte Bomani Lemoyian zum Ringkampf heraus und spielte danach noch mit Garzi. Am Nachmittag gingen die Waisen zum Grasen zum unteren Kalovoto. Abends kamen Ex-Waisen und wilde Elefanten zum Saufen zu den Stallungen, insgesamt 82 an der Zahl, und brachen kurz nach Einbruch der Dunkelheit wieder auf.

Boromoko spielt mit Gawa

Dienstag, 11. Oktober 2016
Es war ein ruhiger Morgen, als die Waisen zum Luzernenheufrühstück gingen. Nach einer Weile kamen die Ex-Waisen an und gesellten sich zu ihnen. Gawa spielte ein wenig mit Boromoko und ging dann zu Narok. Draußen im Busch graste Olsekki mit Orwa und Lemoyian mit Laragai. Die Waisen futterten in aller Ruhe bis die Schlammbadzeit gekommen war. Boromoko führte die erste Gruppe zum Wasserloch, Olsekki die zweite. Fünf Bullen waren schon dort, und mit der Zeit kamen noch sechs weitere hinzu. Die Waisen nahmen alle am Schlammbad teil, nur Orwa hatte etwas besseres zu tun, als sich im Wasser zu wälzen. Nach dem Baden forderte Barsilinga Garzi zum Ringkampf heraus, während Sokotei mit Bomani spielte. Orwa nahm sich Boromoko vor, während Shukuru zum Staubbaden verschwand. Kurz darauf kam sie wieder und beeindruckte alle Anwesenden als Topmodel mit aufsehenerregender Staubkollektion aus Rot- und Brauntönen – definitiv die beste Elefantengarderobe, die je zu sehen war!
Am Nachmittag grasten die Waisen an der Westseite des Ithumba-Bergs. Garzi und Enkikwe entspannten sich unter dem gleichen Baum, und als es später wieder etwas kühler geworden war, grasten sie weiter.

Die Ex-Waisen besuchen die Stallungen

Mittwoch, 12. Oktober 2016
Olares und Makiretis Gruppen waren vor Sonnenaufgang an den Stallungen, allerdings ohne Naisula, Kitirua und Murka. Gegen 6 Uhr kamen die Waisen heraus und begrüßten die Ex-Waisen. Sie genossen zusammen ihr Luzernenheu und gingen danach wieder ihrer Wege. Der Himmel war blau, und es sah aus, als würde es ein heißer Tag werden. Die Waisen gingen zum Grasen zum Kone und bevorzugten dort den Schatten der Bäume, da die Temperaturen schnell stiegen. Bomani fraß zusammen mit Boromoko, während Siangiki mit Enkikwe graste.
Beim Schlammbad warteten schon zwölf wilde Bullen, und ein jüngerer von ihnen versperrte den Waisen den Weg zum Wasser, sodass sie warten musste, bis die Bullen genug hatten. Barsilinga und Orwa vertrieben sich die Wartezeit mit einer Rangelei; diese wurde allerdings abrupt von Vuria beendet, der Barsilinga beiseite schob. Barsilinga ging zu Teleki und forderte ihn heraus, musste sich aber am Ende geschlagen geben. Dann versuchte er es bei Garzi, und schaffte immerhin ein Unentschieden.
Den Nachmittag verbrachten die Waisen grasend am unteren Kolovoto. Barsilinga nutzte einen umgestürzten Baum dazu, sich den Bauch zu kratzen, während Lemoyian und Boromoko sich den Schatten eines Baumes teilten, da die Temperaturen immer noch hoch waren. Gegen Abend grub Laragai fleißig Wurzeln von Bäumen aus, die sie sehr lecker fand.

Kasigau und Chemi Chemi

Donnerstag, 13. Oktober 2016
Am Morgen soffen zehn wilde Bullen an den Stallungen. Laragai wurde ungeduldig, weil sie aus dem Gehege wollte, und klopfte mit einem Stock gegen das Tor. Als die Waisen herauskamen, wollte ein wilder Bulle mit ihnen Luzernenheu fressen. Er ist häufig an den Stallungen zu Besuch, und obwohl die Keeper versuchten, ihn vom Luzernenheu fernzuhalten, wollte er sich nicht vertreiben lassen. Er trompetete sogar laut, um die Keeper zu erschrecken! Wenig später kam noch eine wilde Herde, gefolgt von den Ex-Waisen zum Saufen. Die Kleinen wollten sich nicht von ihren älteren Artgenossen herumschubsen lassen, und so machten sie sich, angeführt von Shukuru, auf den Weg in den Busch.
Beim Schlammbad waren Rapsu und zwei wilde Bullen zu Besuch. Olsekki stand am Rand des Wasserlochs und versuchte, auf Boromoko zu steigen, der sich gerade darin abkühlte. Garzi stand neben einem wilden Bullen und schaute ihm beim Schlammbaden zu – vielleicht fragte er sich, ob er auch einmal so groß werden würde! Teleki rangelte erst mit Vuria und ging dann zu Rapsu, um von ihm noch ein paar Techniken zu lernen. Später probierte er das Gelernte gleich an Bongo aus. Am Nachmittag trugen Garzi und Boromoko einen Ringkampf aus, bei dem Boromoko eine Niederlage einstecken musste und wieder grasen ging. Abends grasten Barsilinga und Garzi noch ein wenig zusammen, bevor sie ein Kräftemessen hatten, das unentschieden ausging.

Olsekki steigt auf Boromoko

Freitag, 14. Oktober 2016
Die Ex-Waisen Tomboi, Naisula, Murka und Kitirua fraßen am Morgen mit den Waisen Luzernenheu. Murka, Naisula und Kitirua gehören eigentlich zu Olares Herde, aber Murka scheint ihre eigene Gruppe bilden zu wollen. Auf dem Weg zu den Weidegründen hatten Garzi und Kithaka eine Meinungsverschiedenheit, die sie mit einem Ringkampf beilegten. Enkikwe kam an einem schönen Felsen vorbei, an dem er sich den Hintern kratzen konnte, während Teleki mit Murka rangelte.
Gegen 11 Uhr begleiteten Murka und ihre Kollegen die Waisen zum Schlammbad, wo schon sechs wilde Bullen bereit standen. Nach dem Baden bekam Barsilinga Schwierigkeiten mit Laragai, als er es versäumte, ihr Platz zu machen. Die burschikose Laragai schubste ihn aus dem Weg. Kithaka, der in der Nähe stand, war nicht einverstanden damit, wie sein Kumpel Barsilinga behandelt wurde. Laragai kümmerten seine Beschwerden allerdings ebensowenig, und sie stellte auch ihn durch Wegschubsen ruhig. Die übrigen Waisen gingen zum Staubbad. Bongo, unsere Wasserratte, kam wie üblich als letzter aus dem Schlamm und ging kurz bei den Bullen zum Saufen vorbei, bevor er sich seinen Freunden anschloss. Teleki nutzte aus, dass Vuria auf dem Boden lag, und kletterte auf ihn. Als Vuria wieder auf den Beinen war, wollte er von Teleki wissen, warum dieser ohne seine Einwilligung auf ihn geklettert war. Das Ganze uferte zu einer Rangelei aus, bei der Vuria Teleki eine Lektion erteilen wollte, die aber unentschieden endete. Später attackierte Bongo Teleki, aber dieser Kampf dauerte nicht lange, denn Teleki gab sich geschlagen. Am Abend kamen 30 wilde Bullen zum Saufen zur Tränke an den Stallungen.

Tomboi und Kitirua

Samstag, 15. Oktober 2016
Heute Morgen war wieder einiges los an den Stallungen: Insgesammt 120 Elefanten waren zu Besuch! Wohin man schaute, sah man Ex-Waisen und wilde Elefanten bunt durcheinander. Für die Waisen war es bei so viel Rummel schwierig, an ihr geliebtes Luzernenheu zu kommen. Was die Keeper ihnen hinwarfen, wurde ziemlich rabiat von ihren älteren Artgenossen in Beschlag genommen, und so hatten sie keine andere Wahl, als Grasen zu gehen, um nicht von den großen Elefanten herumgeschubst zu werden wie Fußbälle. Um 10 Uhr hatten die Elefanten schon 30000 Liter Wasser gesoffen, so viel wie sonst noch nie an einem Vormittag!
Zur Schlammbadzeit brannte die Sonne herunter, sodass sich alle Waisen im Matsch wälzen wollten. Sirimon sah, dass Boromoko sich hingelegt hatte, und ging zu ihm, um auf ihn zu klettern. Garzi blieb beinahe stecken, als er den falschen Weg in den Matsch nahm. Bomani und Narok gingen zu ihm und überzeugten ihn, dass er versuchen sollte, sich selbst zu befreien, und schließlich hatte er sich herausgewunden. Beim zweiten Versuch nahm er dann den richtigen Eingang! Etwas später wurde es spannend, als wilde Elefanten ankamen und unvermittelt ins Schlammloch gingen, wo die Waisen noch badeten. Die wilden Elefanten versperrten die beiden Ein- bzw. Ausgänge, als sie sich Wasser hinter die Ohren spritzten, was die Waisen verwirrte, die sich nun im Schlammloch eingesperrt fühlten und nicht mehr wussten, wo sie hin sollten. Sie schrien, während sie versuchten, über die hohen Uferwände hinaus zu klettern, aber nicht hoch kamen. Noch dazu fing einer der Bullen an zu trompeten, sodass die Waisen noch nervöser wurden. Schließlich schafften sie es doch herauszukommen und gingen schnurstracks wieder grasen.
Während des Nachmittags fraß Olsekki nahe bei Siangiki und Sokotei zusammen mit Laragai, während Barsilinga mit Teleki graste. Enkikwe kam an einem schönen Felsen vorbei, an dem er sein Hinterteil kratzen konnte.

Wiva und Chaimu

Sonntag, 16. Oktober 2016
Heute Morgen war alles ruhig, als die Waisen aus den Gehegen kamen und sich über ihr Luzernenheu hermachten. Nur ein einziger wilder Bulle soff an der Tränke, und in einiger Entfernung war ein Büffel zu sehen; ein völlig anderer Vormittag als gestern! Die Waisen konnten das Luzernenheu genießen, ohne gestört zu werden – nur ein winziger Vogel suchte auf dem Boden nach Insekten und wurde immer wieder von Kithaka mit dem Rüssel verscheucht. Bomani kratzte sich den Hintern an einem Felsen, und kurz darauf führte Shukuru den Weg zu den Weidegründen an. Galana kam mit einer kleinen Gruppe Ex-Waisen nur wenige Minuten später an. Sie hatte Naserian, Loijuk, Ololoo, Orok, Makena, Ithumbah, Kenze und Lualeni dabei.
Draußen im Busch ging Sokotei erst einmal staubbaden, während der Rest der Gruppe sich gleich aufs Grasen konzentrierte. Später hatten Kithaka und Bomani ein Kräftemessen, das aber nicht lang dauerte. Beim Schlammbad waren elf wilde Bullen zu Besuch. Barsilinga forderte Garzi zum Ringkampf heraus, während Laragai beschloss, ihr Hinterteil an Vuria zu kratzen, der sich gerade auf dem Boden herumrollte. Bomani verwickelte Lemoyian in eine Rangelei, und später attackierte Bongo Vuria. Nachmittags grasten die Waisen am Kanziku. Bomani drohte Sokotei zu schubsen, aber dieser ließ sich nicht einschüchtern, sodass es Bomani sich noch einmal überlegte und wieder kehrt machte.

Bomani kratzt sich

Montag, 17. Oktober 2016
Es war wieder ein ruhiger Morgen, an dem die Waisen lässig aus ihren Gehegen kamen und sich ihrem Luzernenheu widmen konnten, ohne von irgendwem gestört zu werden. Draußen im Busch hatten Bongo und Vuria ein Kräftemessen, während Orwa seine Kräfte an einem Baum ausprobierte, den er versuchte umzustoßen. Er hatte sich allerdings einen zu starken Baum ausgesucht, sodass er aufgeben musste und weitergraste. Barsilinga wollte Laragai zu einem Ringkampf überreden, aber sie hatte kein Interesse; sie graste einfach weiter und ignorierte Barsilinga, als ob er gar nicht existierte. Olsekki forderte Enkikwe heraus, aber in ihrem Kräftemessen konnte kein Sieger ermittelt werden. Beim Schlammbad waren acht Bullen, die aber sehr friedlich und nett waren und sich das Wasser mit den Waisen teilten. Am Nachmittag blieb es heiß, und die Waisen kamen im Schatten eines Baumes zusammen, bevor es kühl genug war, dass sie wieder grasen gehen konnten.

Vuria rangelt mit Bongo

Dienstag, 18. Oktober 2016
Am Morgen soffen 25 wilde Bullen Wasser an der Tränke, und Galana, Wendi und ihre Babys entspannten sich vor den Stallungen. Bald schlossen sich ihnen die Waisen an, und sie fraßen zusammen das Luzernenheu. Gawa war in Spiellaune und neckte die Waisen, indem sie um sie herumscharwenzelte. Kithaka gefiel das Gerenne nicht, und er drohte, sie zu schubsen, als sie ihm zu nahe kam. Gawa merkte, dass Kithaka ihr nicht freundlich gesinnt war, und machte kehrt, um sich stattdessen zu Narok zu stellen. Beim Grasen bekamen die Waisen Gesellschaft von Mutara und ihrer Gruppe, und sie grasten zusammen, bis es Zeit war, zum Schlammbad aufzubrechen, und sie von ihnen zum Wasserloch eskortiert wurden. Dort schlossen sich ihnen noch 21 wilde Bullen an. Lemoyian und Bomani hatten einen Ringkampf, der von Orwa beendet wurde, indem er die beiden Jungs auseinander schob. Am Nachmittag machten sich die Waisen am unteren Kalovoto breit, und wegen der Hitze verbrachten sie einige Zeit unter den Bäumen.

Lenana, Wendi, Galana und ihr Nachwuchs

Mittwoch, 19. Oktober 2016
Lualeni, Ololoo, Chyulu und Chaimu waren am Morgen an den Stallungen. Als die Tore für die Waisen geöffnet wurden, inspizierte Lualeni kurz die Gehege, aber es war nichts mehr für sie zum Fressen übrig. Sie ging hinaus und fraß mit den Kleinen zusammen Luzernenheu. Kurz darauf tauchte der Rest der Ex-Waisen auf. Wiva spielte eine Weile mit Narok und ging sich dann ihr Hinterteil an den Felsen kratzen. Kenze entdeckte vier Wildhunde, die in einiger Entfernung vorbeigingen, und beschloss, sie zu verscheuchen. Die vier Hunde rannten, um sich in Sicherheit zu bringen und nicht von einem Elefanten niedergetrampelt zu werden. Lemoyian ging zur Tränke, wo er sich das Wasser schmecken ließ, während er einem freundschaftlichen Ringkampf zwischen Tomboi und Buchuma zuschaute. Orwa hatte ein kurzes Kräftemessen mit Turkwel, bevor er grasen ging. Der wolkenlose Himmel kündigte einen heißen Tag an.
Die Waisen konzentrierten sich bis zum Mittagsschlammbad hauptsächlich aufs Grasen, und dann brachte Boromoko die erste und Olsekki die zweite Gruppe zum Wasserloch. Es war ein ruhiges Schlammbad, denn die Waisen blieben von Besuchen anderer Elefanten verschont und konnten jeden Moment genießen. Sie nutzten alle Ecken des Wasserlochs aus, ohne von den älteren Artgenossen eingeschüchtert zu werden. Sirimon spielte mit Boromoko, und Orwa hatte ein ausführliches Kräftemessen mit Barsilinga. Es war erst vorbei, als Barsilinga die Puste ausging und er aufgab. Er ging dann zu einem nahegelegenen Baum und legte ein Krafttraining ein, indem er versuchte, ihn umzustoßen. Am Nachmittag gingen die Waisen zum Grasen zur Westseite des Ithumba-Bergs. Kithaka und Barsilinga teilten sich das Grün von einem Baum, und Olsekki, Siangiki und Enkikwe fraßen auch zusammen.

Siangiki, Lualeni und Chaimu

Donnerstag, 20. Oktober 2016
15 wilde Bullen soffen an der Tränke an den Stallungen Wasser, als die Waisen herauskamen. Sie hatten einen ruhigen Morgen, und nachdem sie Luzernenheu gefressen hatten, gab Laragai den Weg zu den Weidegründen vor. Boromoko fraß nahe bei Garzi, und ab und zu steckte er seinen Rüssel in Garzis Mund. Lemoyian, Narok und Bomani grasten ebenfalls zusammen, während Sokotei und Olsekki sich einen Busch teilten. Enkikwe und Siangiki gruben die Wurzeln des Buschs aus, an dem sie gerade fraßen. Beim Schlammbad bekamen die Waisen Besuch von 20 wilden Bullen. Obwohl es heiß war, war den Kleinen nicht nach Baden zumute, da einige der Bullen ihnen gegenüber nicht gerade freundlich waren. Nachmittags kamen sie unter einem Baum zusammen und wedelten kontinuierlich mit den Ohren. Sie grasten erst weiter, als die Temperaturen wieder etwas erträglicher geworden waren.

Boromoko sucht Garzis Mund ab

Freitag, 21. Oktober 2016
Am Morgen war das Gelände um die Stallungen herum wieder überflutet von fast 80 Elefanten. Die Waisen kamen aus den Gehegen, hatten aber Schwierigkeiten, durchzukommen, weil einige der wilden Elefanten um den Ausgang herum standen, während der Rest an der Tränke Wasser soff. Orwa, der gerne ältere Kollegen herausfordert, verwickelte Murka in ein Kräftemessen. Er verlor aber und ging dann zu Kitirua weiter. Garzi wollte mit Chemi Chemi rangeln, aber das Spiel war vorbei, bevor es richtig angefangen hatte, da Chemi Chemi ihn gleich zu Beginn außer Gefecht setzte. Kithaka vertrieb sich die Zeit damit, sich an den umliegenden Felsen zu kratzen, während Orwa inzwischen mit Kitirua fertig gespielt hatte und zu Meibai weiterging. Narok versuchte sich an Ololoo, aber sie wurde leicht besiegt und ging daraufhin Wiva babysitten. Kurz darauf sah Wiva, wie sich ihre Mama Wendi kratzte, und sie machte es ihr nach. Orwa hatte inzwischen gegen Meibai verloren und versuchte nun sein Glück bei Olare.
Es war ein heißer Tag, und während des Grasens freuten sich die Waisen schon aufs Schlammbad, wo sie sich würden abkühlen können. Am Schlammloch bekamen sie Besuch von zwölf wilden Bullen, die auch für ein erfrischendes Bad gekommen waren. Später tauchten auch Murka, Naisula und Kitirua auf und schlossen sich an. Nach dem Schlammbad standen sich Garzi und Kitirua Auge in Auge gegenüber, aber Garzi gab schnell klein bei und ging davon. Am Nachmittag spielte noch Olsekki mit Siangiki und Bomani mit Lemoyian.

Kithaka beim Kratzen

Samstag, 22. Oktober 2016
Kilaguni, Ishanga und Chaimu waren am Morgen die einzigen Besucher an den Stallungen. Die drei jungen Ex-Waisen leisteten den Waisen beim Luzernenheufrühstück Gesellschaft, blieben aber an den Stallungen, als die Kleinen in den Busch aufbrachen. Beim Grasen forderte Orwa Barsilinga zum Ringkampf heraus, der mit einer Niederlage von Barsilinga endete. Sokotei hatte ein Kräftemessen mit Lemoyian, das aber von Bomani unterbrochen wurde, der vorbeikam und Lemoyian zur Seite schob. Garzi entwurzelte gewissenhaft einen Busch mit seinen Füßen.
Beim Schlammbad führte Boromoko die erste Gruppe mit Sirimon und Sokotei an. Nachdem Sirimon seine Milch getrunken hatte, blieb er in einiger Entfernung stehen und nuckelte an seinem Rüssel, während die Keeper ein Schwätzchen hielten, bis die zweite Gruppe ankam. Er drehte sich um und merkte, dass niemand auf ihn acht gab, und so schnappte er sich eine volle Milchflasche, mit der er davon ging, während er sie leerte. Erst als die zweite Gruppe kam, bemerkten die Keeper, dass eine Flasche fehlte und fragten sich, ob sie wohl Beine bekommen hatte! Sie schauten sich um und sahen, wie Sirimon fröhlich mit der Flasche zum Wasser unterwegs war. Bevor sie ihn eingeholt hatten, war die Milch schon weg und Sirimon ließ die Flasche fallen und rannte weiter.
Ansonsten war es ein ruhiges Schlammbad ohne wilde Elefanten, und die Waisen hatten das gesammte Wasserloch für sich; Laragai, Bongo, Vuria, Teleki, Shukuru, Lemoyian, Kithaka und Garzi wälzten sich ausgiebig, und der Rest ging hinauf zur Tränke, um Wasser zu saufen. Am Abend besuchten Yattas und Mulikas Herden zusammen mit sechs wilden Elefanten die Stallungen.

Kilaguni am Morgen an den Stallungen

Sonntag, 23. Oktober 2016
Zwölf wilde Bullen und ein paar von Yattas und Mulikas Gruppen waren am Morgen an den Stallungen, aber weder Wendi noch Galana waren darunter. Die Waisen hatten es nicht leicht, sich beim Luzernenheu gegen ihre älteren Artgenossen zu behaupten. Orwa verwickelte Meibai in eine kurze Rangelei, bei der er sich aber schnell geschlagen geben musste. Laragai, Lemoyian und Barsilinga fraßen zusammen, während Siangiki sich mit ihrem Freund Enkikwe zusammentat. Auf dem Weg zum Schlammbad bekamen die Waisen Gesellschaft von Olares und Mutaras Gruppen. Nachdem sie ihre Milch getrunken hatten, forderte Vuria Chemi Chemi zum Ringkampf heraus, verlor aber. Lemoyian spielte unterdessen mit Kithaka. Garzi wollte sich mit Melia messen, aber überraschenderweise wurde er von ihr aus dem Weg geschubst. Orwa hatte ein Kräftemessen mit Kibo und ging danach mit Sities spielen, während Kibo Narok zu einem freundschaftlichen Ringkampf einlud. Barsilinga juckte der Fuß, und er kratzte ihn an einem Baumstumpf, wurde aber von Tumaren im Vorbeigehen weggeschubst. Barsilinga war überrascht von diesem seltsamen Verhalten, aber er konnte nichts dagegen tun. Er kann nur hoffen, dass er eines Tages groß und stark genug sein würde, um es mit der frechen jungen Dame aufnehmen zu können!

Die Ex-Waisen beim Luzernenheufrühstück

Montag, 24. Oktober 2016
Wendi, Galana, Nasalot, Loijuk, Challa, die Babys Wiva und Gawa, Naserian, Sidai, Kenze, Lenana, Lualeni, Ololoo, Meibai und Chyulu sowie einige wilde Elefanten warteten am Morgen an den Stallungen. Als die Waisen aus den Gehegen kamen, ging Narok direkt zu Gawa und Laragai zu Wiva. Es dauerte aber nicht lange, bis die beiden Winzlinge sie stehen ließen und wieder zu ihren Mamas gingen. Garzi forderte Bomani zum Ringkampf heraus, verlor aber. Danach ging er zu Kenze und bat um eine Trainingsstunde bei ihm, um zu lernen, wie man gegen größere Jungs kämpft. Kenze ging darauf ein und veranstaltete einen Trainings-Ringkampf mit Garzi. Narok sah wie ein wilder Elefant seinen Rüssel lang machte, um ein paar Blätter von der Akazie zu pflücken, und ging hin, um dasselbe zu versuchen. Sie kam aber nicht einmal halb so hoch und verkrümelte sich enttäuscht wieder; sie hatte die Hoffnung, dass sie eines Tages groß genug sein würde, um auch an die höchsten Blätter heranzukommen.
Draußen im Park schlossen sich Makireti, Kasigau und Kilabasi den Waisen an. Die drei jüngeren Ex-Waisen kamen auch mit den Kleinen mit zum Schlammbad, wo noch Mutaras Gruppe und sechs wilde Elefanten hinzukamen. Garzi lud Mutara zum Ringkampf ein, da er dachte, dass ihm die Techniken, die er am Morgen von Kenze gelernt hatte, helfen würden. Das klappte aber nicht, und er verlor haushoch; er hatte nicht daran gedacht, dass es beim Ringkampf vor allem auf Kraft ankommt! Kithaka rangelte mit Lemoyian, doch ihr Spiel wurde von Kasigau unterbrochen, der die beiden auseinander schob. Abends schauten Yattas und Mulikas Gruppen an den Stallungen vorbei. Sie machten sich kurz nach Sonnenuntergang wieder auf den Weg, nachdem sie genug Wasser gesoffen hatten.

Garzi bittet Kenze höflich um eine Trainingseinheit

Dienstag, 25. Oktober 2016
Olare und ihre Kollegen kamen mitten in der Nacht an den Stallungen an und machten es sich vor den Gehegen bequem. Naisula, Murka und Kitirua fehlten wieder; sie scheinen sich weiterhin von Olares Gruppe unabhängig machen zu wollen. Gegen 6 Uhr kamen die Waisen heraus und begrüßten ihre Artgenossen draußen. Kurz darauf tauchten auch Mulikas und Yattas Herden auf. Wiva spielte ein wenig mit Bomani, während Kalama eine Meinungsverschiedenheit mit Vuria hatte, die durch einen Ringkampf gelöst werden musste. Chemi Chemi spielte mit Meibai und Ololoo mit Orwa. Narok beaufsichtigte abwechselnd Wiva und Gawa, und die beiden Babys hatten später einen Mini-Ringkampf.
Beim Grasen kam Boromoko an einem sehr leckeren Busch vorbei, und da er ihn mit dem Rüssel nicht ausrupfen konnte, ging er auf die Knie und versuchte es mit dem Mund. Gegen 11 Uhr gab Barsilinga den Weg zum Schlammbad vor. Dort genossen die Waisen das Bad, bei dem keine störenden wilden Elefanten auftauchten, die ihnen den Spaß verderben konnten. Garzi spielte noch im Wasser mit Lemoyian, während Boromoko begeistert Wasser mit seinem Rüssel herumspritzte. Barsilinga rangelte mit Vuria und Bomani mit Olsekki. Als sie schließlich genug vom Baden hatten, kollerte Shukuru und informierte ihre Freunde so über die bevorstehende Abreise.
Am Abend kamen Yattas und Mulikas Herden wieder an den Stallungen vorbei, als sie auf dem Weg nach Osten waren. Später meldeten sich auch noch Chaimu, Kilaguni und Ishanga in Begleitung von Olares Gruppe und brachen erst wieder in den Park auf, als es dunkel geworden war.

Wiva und Narok

Mittwoch, 26. Oktober 2016
Die Ex-Waisen standen früh am Morgen, noch bevor die Waisen herauskamen, an den Stallungen bereit. Wiva vertrieb sich die Wartezeit auf das Luzernenheu damit, auf Yetu herumzutollen, die sich zum Spielen hingelegt hatte. Als sich die Gehegetore öffneten, traf Garzi wieder mit Kenze zusammen, und sie hatten einen kurzen Ringkampf. Er wollte vertiefen, was er gelernt hatte, um gegen die älteren Jungs bestehen zu können. Wegen des ganzen Gedrängels beim Luzernenheu nahm Kithaka sein Häufchen und lief ins Gehege zurück, wo er es in Ruhe fressen konnte. Wiva spielte mit Narok und forderte dann sogar noch Olsekki heraus. Bomani und Laragai passten auf Gawa auf, die sich genüsslich auf dem Boden herumrollte, und halfen ihr danach, wieder auf die Beine zu kommen. Gawa ging dann zu Bongo, der sich aber nicht viel aus kleinen Babys macht und sie wegschubste. Später kam sie auch noch an Kithaka vorbei, aber auch er schob sie sanft aus dem Weg. Garzi spielte eine Weile mit Meibai, verlor aber gegen die schon etwas ältere und stärkere Ex-Waisenkuh. Ololoo rangelte mit Orwa, und als Orwa sich ergab, versuchte Ololoo, auf ihn zu klettern.
Beim Schlammbad war außer den Waisen noch ein wilder Bulle da, der nicht sehr freundlich ihnen gegenüber war. Erst versuchte er, sie vom Wassersaufen abzuhalten, und dann wollte er sie auch noch verscheuchen, als sie badeten. Die Waisen zogen sich in die entgegengesetzte Ecke des Wasserlochs zurück und gingen dann zum Saufen, bevor der Bulle zurückkam. Als er wieder zur Tränke hinauf ging, machten sie sich wieder davon, weil sie genug gesoffen hatten und nicht von ihm geschubst werden wollten. Barsilinga rangelte mit Lemoyian, während Laragai zum Staubbad ging. Als die Waisen gerade wieder aufbrechen wollten, tauchten Madiba und Buchuma auf, und kurz darauf auch noch Mutaras und Makiretis Gruppen. Zurück im Busch spielte Teleki mit Barsilinga und Bomani mit Olsekki, was aber vorbei war, als Bomani versuchte, auf Olsekki zu klettern.

Ex-Waisen an den Stallungen

Donnerstag, 27. Oktober 2016
Murka, Naisula und Kitirua, die sich offenbar von Olares Gruppe losgesagt haben, waren am frühen Morgen an den Stallungen. Es war bewölkt und frisch, da es vor Sonnenaufgang ein wenig geregnet hatte. Die drei Ex-Waisen kamen mit zum Luzernenheufrühstück, und da sie lange nicht da waren, schubsten sie die Waisen immer wieder weg, um so viel Heu wie möglich abzustauben. Nachdem sie gefressen hatten, begleiteten Murka, Kitirua und Naisula die Waisen zu den Weidegründen. Sie grasten alle den Vormittag über, und beim Schlammbad machten Laragai und Lemoyian vier Warzenschweinen das Leben schwer, als sie sie vom Wasser fernhielten. Die Warzenschweine gaben auf, kamen aber zurück nachdem die Waisen wieder in den Busch gegangen waren. Barsilinga und Narok widmeten sich einem Kräftemessen, während Kithaka Lemoyian in einen Ringkampf verwickelte. Am Nachmittag war wieder alles ruhig, und die Waisen grasten den Rest des Tages, ohne dass etwas bemerkenswertes passierte.

Murka mit den Waisen beim Luzernenheufrühstück

Freitag, 28. Oktober 2016
Die Gruppen von Yatta, Mulika und Olare tauchten in Begleitung von 20 wilden Elefanten noch vor Sonnenaufgang an den Stallungen auf. Die wilden Elefanten gingen gleich saufen, während die Ex-Waisen vor den Gehegen auf die Kleinen warteten. Diese tranken erst noch ihre Milch und gingen dann zu ihnen hinaus. Kalama hatte einen Ringkampf mit Orwa, der eine ganze Weile andauerte, bis Orwa, der gerne mit Älteren spielt, aufgab. Er bleibt aber in so einem Fall nicht lange untätig, und so ging er gleich zu Meibai hinüber, um ihn herauszufordern – wogegen dieser auch nichts einzuwenden hatte. Wiva war heute auch sehr verspielt: Sie spielte mit Bomani und rollte sich dann auf Yetu herum, die sich zum Spielen auf den Boden gelegt hatte. Narok verwickelte Kibo in einen Ringkampf, den sie aber verlor. Inzwischen war Orwa von Meibai besiegt worden, und er versuchte sein Glück nun an Kibo. Das dauerte auch eine Weile, bis die Keeper schließlich Orwa erinnerten, dass es Zeit war, zum Grasen aufzubrechen. Er war nicht sehr glücklich darüber und protestierte ausführlich, dass er sein Spiel beenden musste. Dabei trompetete er und stampfte ein paar kleine Büsche nieder, was die Aufmerksamkeit seiner Freunde erregte, die zurückkamen und sehen wollten, was los war. Sie schafften es schließlich, ihn zu besänftigen, und danach gingen sie alle zusammen zu den Weidegründen. Barsilinga graste zusammen mit Narok, während der Rest der Gruppe sich weiträumig verteilte, um gutes Futter zu finden.
Beim Schlammbad war alles ruhig, und keine wilden Elefanten ließen sich blicken. Lemoyian hielt ein Kräftemessen mit Bomani ab, bei dem Garzi als Schiedsrichter daneben stand. Er griff ein, als er merkte, dass das alles zu lange dauern würde, und trennte die beiden Jungs. Barsilinga wollte Orwa herausfordern, aber Orwa hatte zunächst kein Interesse; nach einer Weile überlegte er es sich aber anders und attackierte Barsilinga. Shukuru, Sokotei, Boromoko und Kithaka gingen staubbaden, bevor sie wieder zum Grasen aufbrachen. Gegen Abend hatten Kithaka und Narok eine kleine Meinungsverschiedenheit, sodass sie einen Ringkampf starteten. Zehn wilde Bullen kamen zum Saufen zu den Stallungen.

Chaimu und Kilaguni

Samstag, 29. Oktober 2016
Der Himmel war wolkenlos, als die Waisen am Morgen lässig aus den Gehegen geschlendert kamen und sich über das Luzernenheu hermachten. Vier Bullen soffen an der Tränke, und kurz darauf tauchte ein weiterer Bulle aus südöstlicher Richtung auf, und ohne um Erlaubnis zu fragen, schloss er sich den Waisen beim Luzernenheufrühstück an, als ob er Teil der Gruppe wäre! Lemoyian, der neben Boromoko fraß, schubste diesen und konfiszierte das Heu, das er gerade fressen wollte. Boromoko war damit natürlich nicht einverstanden, aber er konnte nichts dagegen tun und ging demnach einfach davon. Drei Büffel mit einem Kalb kamen ebenfalls zur Tränke und gingen sofort wieder, nachdem sie ihren Durst gelöscht hatten.
Als die Waisen fertig gefrühstückt hatten, gab Laragai den Weg zur Tränke vor, wo sie genügend Wasser soffen. Draußen im Busch spielte Enkikwe mit Sokotei, während Barsilinga vollauf damit beschäftigt war, sich auf dem Boden herumzurollen. Orwa verwickelte Boromoko in einen kleinen Ringkampf, und Vuria nahm sich Bongo vor. Beim Schlammbad hatten die Waisen Besuch von vier freundlichen wilden Bullen, die sich ganz friedlich das Wasser mit ihnen teilten. Am Nachmittag blieb es heiß, und Shukuru, Garzi und Kithaka ruhten sich lieber unter einem Baum aus, bis es sich wieder etwas abgekühlt hatte.

Ein wilder Bulle beim Luzernenheufrühstück

Sonntag, 30. Oktober 2016
Murka, Naisula und Kitirua, die immer noch ohne Olares Gruppe unterwegs sind, waren früh am Morgen an den Stallungen. Als die Waisen ihre morgendliche Milch getrunken hatten, kamen sie heraus und schlossen sich den drei Ex-Waisen an. Nachdem sie Luzernenheu gefressen hatten, forderte Narok Kitirua zum Kräftemessen heraus, während Orwa mit Murka spielte. Murka und ihre beiden Kolleginnen begleiteten die Waisen dann zu den Weidegründen. Auf dem Weg kam Boromoko an einem umgestürzten Baum vorbei, an dem er seinen Hals kratzte, und Orwa rollte sich genüsslich auf dem Boden herum. Die Sonne brannte, und die Waisen versuchten, so gut es ging im Schatten der Bäume zu grasen.
Gegen 11 Uhr kamen Murka, Naisula und Kitirua auch mit zum Schlammbad. Bei der Hitze wälzten sich alle im Schlamm, und Teleki war der Star des Tages, den er blieb länger drin als alle Anderen. Sogar Wasserratte Bongo hatte irgendwann genug, kam heraus und ließ Teleki im Wasser zurück. Barsilinga hatte einen Ringkampf mit Garzi, der unentschieden endete, und forderte danach Laragai heraus. Laragai hat aber keinen Sinn für solchen Unsinn und schob ihn zur Seite, um zu einer Akazie zu gehen, an der sie ihren Bauch kratzen konnte. Die Sonne schien auch den Nachmittag über unvermindert, und die Waisen legten beim Grasen eine Pause ein, um sich unter einem Baum abzukühlen. Als die Temperaturen etwas gefallen waren, kamen sie wieder heraus und fraßen weiter.

Narok spielt mit Kitirua

Montag, 31. Oktober 2016
30 wilde Elefanten soffen Wasser aus der Tränke, als die Waisen aus den Gehegen kamen. Sie gingen zum Luzernenheu und bekamen dort bald Gesellschaft von einer wilden Kuh mit ihren beiden Töchtern sowie einem Bullen, der immer wieder herumtrötete, um die Keeper zu verscheuchen. Als das Heu aufgefressen war, ging Orwa zur Tränke, um dort mit einem wilden Bullen zu saufen. Dann spielte er mit einem etwa vier Jahre alten wilden Elefanten. Während der Rangelei kam eine Schwester von Orwas Gegner dazu und schob ihn weg, weil sie bemerkt hatte, dass Orwa drauf und dran war zu gewinnen und sie ihrem Bruder zu Hilfe kommen wollte. Orwa gab auf und machte sich davon. Draußen im Busch rollte sich Garzi auf dem Boden herum, und Bomani forderte Olsekki zum Kräftemessen heraus. Bongo spielte mit Vuria, und irgendwann versuchte Vuria, auf Bongo zu klettern. Orwa attackierte Barsilinga und hatte ihn recht bald besiegt.
Am Schlammbad tauchte nur ein wilder Bulle auf, und nachdem er Wasser gesoffen hatte, ging er einige Meter weg und fraß von einer Akazie. Lemoyian und Garzi nahmen ein Staubbad, nachdem sie fertig gebadet hatten, während Kithaka einem vorbeilaufenden Affen hinterherjagte. Auf dem Weg zurück zum Grasen hielten die Waisen kurz an, um sich mit einem wilden Bullen zu unterhalten. Er war sehr höflich und gab den Waisen die Gelegenheit, sich um ihn herum aufzustellen. Dann brach er einen Ast von einem Akazienbaum ab, an dem die Waisen fröhlich knabberten. Nach einer Weile verabschiedeten sie sich und gingen zum Kanziku-Gebiet, wo sie es sich zum Grasen bequem machten.

Wilde Elefanten an den Stallungen

(übersetzt aus dem englischen Original)

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