Unser Verein hat eine besondere Beziehung zu einem Elefantenkalb im Amboseli-Nationalpark. Es handelt sich um Rea, die Tochter Risas aus der RA-Familie, welche Cynthia Moss vom Amboseli Trust for Elephants nach uns benannt hatte.

Rea wurde im Januar 2012 geboren und war von Anfang an ein sehr hübsches Baby mit riesigen Segelohren! Sie hatte einen sehr guten Start ins Leben, da es in ihrem Geburtsjahr sehr viel Regen gab und ihre Mutter Risa bereits eine sehr erfahrene Mutter war, die schon mehrere Kälber erfolgreich großgezogen hatte.

 

Rea sieht gut aus!

 

Über die Jahre war es allerdings gar nicht so einfach Reas Entwicklung im Auge zu behalten, da sich die RA-Familie oft auch außerhalb des eigentlichen Parks aufhält und dann immer wieder für einige Zeit vom „Radar“ des ATE-Teams verschwindet. Außerdem zeigte sich, dass Rea ein eher schüchternes Elefanten-Kind ist, welches sich gerne hinter den anderen Familienmitgliedern versteckt. Gelegentlich findet man sie auch nicht bei ihrer Mutter sondern in Gesellschaft ihrer Tante Ruth II und deren Nachwuchs. So bleibt es also für das ATE-Team immer eine kleine Herausforderung zu verfolgen, wie Rea langsam größer wird und sich entwickelt.

 

Rea ist inzwischen sieben Jahre alt

 

Doch am 19. Februar hatte Dr. Vicki Fishlock wieder Glück und entdeckte nicht nur die RA-Familie innerhalb des Parks sondern auch Rea mittendrinn. Und an diesem Tag zeigte sie sich erfreulicherweise auch deutlich weniger „kamerascheu“ als sonst! So entstanden diese Bilder, auf welchen neben Rea auch ihre große Schwester Rona und deren im Januar 2018 geborener kleiner Sohn zu sehen sind.

 

Rea (links) mit ihrer großen Schwester Rona und deren ein Jahr altem Sohn

 

Rea hat auch noch einen Bruder, den zweijährigen Rumi, für den sie sich oft als Babysitter betätigt. Nun widmet sie ihre Aufmerksamkeit auch Ronas Nachwuchs – was für Rea natürlich eine Doppelbelastung bedeutet! Doch sie scheint damit gut klarzukommen und wächst sicherlich an ihren Aufgaben!

 

Wir freuen uns natürlich sehr über Reas wundervolle Entwicklung und hoffen, dass sie in Amboseli auch weiterhin ein glückliches Leben in Freiheit – sicher vor Wilderei und Mensch-Wildtierkonflikten – führen kann.

 

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