Liebe Freundinnen und Freunde,

 

Das Jahr 2018 ist wie im Flug vergangen – kaum zu glauben, daß es schon wieder Mitte Dezember ist. Das vergangene Jahr war durchweg positiv, vollgepackt mit Aktivitäten und Aufregung. Aber wir sehen stetig die Früchte all der harten Arbeit.

Das Jahr begann damit, daß wir dem Elefantenbullen Barak eine Drahtschlinge entfernt haben. Die Wunde war stark infiziert und wir hatten die Befürchtung, daß er den Eingriff vielleicht nicht überleben würde. Außerdem haben wir das erste Satellitenhalsband an Elefanten angebracht, damit wir ein paar der notorischen Tiere verfolgen können, die regelmäßig den Elektrozaun durchbrechen und die Felder in den Dörfern zerstören.

 

Die Straße vom Haupttor zum Basislager wurde komplett erneuert, und die Arbeiten wurden von der heimischen Dorfbevölkerung durchgeführt.

 

Von August bis Dezember haben wir unglaublich viele Wildtiere gesichtet, inklusive vieler neugeborener Elefantenkälber.

 

Illegale Aktivitäten waren 2018 auf einem Rekordtief, und bei den meisten Anklagen kam es auch zur Verurteilung.

 

In der Jahresmitte war die Aufregung groß, als wir bemerkten, daß es wieder Elenantilopen in Thuma gab.

 

Weitere 12 Orchideenarten wurden im November und Dezember dokumentiert, insgesamt sind es nun 40.

 

Dieses Jahr waren wir besonders aktiv in den umliegenden Dorfgemeinschaften. Es ist wichtig, die Beziehungen zu pflegen und zu stärken, und man kann relativ schnell eine Verbesserung in den Schutzgebieten feststellen. Über 25.000 Bäumsetzlinge wurden gepflanzt und über 8.000 Schulkinder sind an Naturschutzaktionen beteiligt.

 

Es gab ein paar Baumaßnahmen im Basislager. Zum Beispiel wurde ein neues Wasserloch gegraben, so daß man jetzt vom „Pride Rock“ aus Wildtiere beobachten kann.

 

Der Konflikt zwischen Mensch und Elefant an der Westseite Thumas wurde schlimmer, aber Ende November konnten endlich weitere 11 Kilometer solarbetriebener Elektrozaun in Betrieb genommen werden.

 

Wir sind sehr dankbar für all die Unterstützung in 2018, ohne die nichts von allem Genannten umgesetzt hätte werden können. Und wie immer danken wir besonders unseren mutigen und engagierten Wildhütern für ihre harte Arbeit im Naturschutz in Malawi.

 

Außerdem möchten wir uns bei unseren lokalen Partnern, der Wildtierbehörde, der Forstbehörde, dem Lilongwe Wildlife Trust, African Parks und USAID danken. Ein neues, aufregendes Jahr mit vielen neuen Projekten steht schon in den Startlöchern. Wir wünschen Ihnen und Euch allen ein Frohes Weihnachtsfest und ein gesundes und friedliches Neues Jahr.

 

Die komplette Ausgabe des Thuma Telegraph mit Photos finden Sie hier…

 

Wie immer mit den besten Grüßen

Lynn und die Scouts

 

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