Mittwoch, 1. Juni 2016
Die Waisen kamen gut gelaunt aus ihren Gehegen und leerten ihre Milchflaschen. Als sie zu den Weidegründen aufbrachen, ging die Sonne am Horizont auf. Nach ihrer Ankunft am Fuß des Mazinga-Bergs stellten sie sich zum Kratzen an einem Felsen an. Araba war die erste, gefolgt von Lentili, Ishaq-B und Nelion. In den Weidegründen schlossen sie sich einer wilden Herde mit zwei kleinen Babys an, und Mashariki, Embu und Rorogoi gingen die Kälber begrüßen. Embu spielte danach mit einem der Babys Fangen, und Bada, Mudanda und Rorogoi machten auch mit. Es wurde ein recht wildes Spiel, und die kleinen Kälber mussten sich ausruhen, nachdem ihre Mutter ihnen zuhilfe gekommen war. Suswa graste schön zusammen mit einer jungen Kuh, während Ndii einen der anderen jüngeren Elefanten zu einer Rangelei herausforderte, die sie gewann. Die beiden Gruppen grasten bis 8:30 Uhr zusammen, dann trennten sich ihre Wege wieder. Ndii blieb noch zehn Minuten länger bei der wilden Herde, bevor sie zu ihren Waisenfreunden zurückkam.
Am Abend hatten Nelion und Tundani, die noch ihre Positionen unter den Bullen der Waisengruppe herausfinden müssen, ein Kräftemessen. Danach gingen auch sie mit den anderen Waisen zu den sicheren Stallungen zurück. Um 18:10 Uhr waren die Waisen bereits in ihren Gehegen, als eine kleine Elefantenherde, die aus drei Kühen und ihren beiden Kälbern bestand, zum Saufen zu den Stallungen kam. Diese wilde Gruppe kommt öfter vorbei, und sie brachen nach 20 Minuten wieder auf, nachdem sie ihren Durst gelöscht hatten.

Ishaq-B geht sich kratzen

Donnerstag, 2. Juni 2016
Es war ein wunderbarer Start in den Tag. Die Waisen tranken ihre Milch und fraßen etwas Zusatzfutter, bevor sie das Gelände der Stallungen verließen und zu den Weidegründen aufbrachen. Sie grasten heute weit nördlich der Stallungen, bevor sie mittags zum mittleren Wasserloch gingen. Hier hatten sie viel Spaß beim Schlammbad, bevor sie am Fuß des Mazinga-Bergs weitergrasten. Dort gab es ein paar große, grüne Büsche, von denen die Waisen mit Begeisterung fraßen.
Kivuko und Mzima besuchten am Nachmittag die Waisenherde und spielten und grasten zusammen mit den keeperabhängigen Waisen. Kenia war gar nicht so glücklich darüber, vor allem weil es schon so spät war. Sie fürchtet immer, dass die älteren Ex-Waisen ihre jungen Herdenmitglieder entführen könnten. Kivuko und Mzima begleiteten die Waisen zu den Stallungen zurück und wollten auch mit ins Gehege, doch die Keeper hielten sie davon ab. Die zwei hingen noch eine Weile auf dem Gelände herum, stibitzten ein paar Grewia-Zweige aus den Gehegen und fraßen diese, ehe sie um 19 Uhr in den Park zurückkehrten.

Mzima bei den Waisen

Freitag, 3. Juni 2016
Der Morgen war bewölkt und verlief ruhig, und die Waisen gingen im Gänsemarsch zu den Weidegründen, nachdem sie gefrühstückt und die morgendlichen Spiele hinter sich gebracht hatten. Sie grasten auf dem Weg nach Osten und genossen dort auch ihre Mittagsmilch, da es ihnen zu kalt für das Schlammbad war.
Um 15:40 Uhr standen Ndoria und Araba plötzlich allein da, nachdem ihre Freunde schon recht weit voraus gegangen waren. Als Araba das klar wurde, rannte sie ihnen nach, was nicht so einfach war, weil Ndoria ihr immer wieder den Weg blockierte. Ndoria begann, Araba zu jagen und versuchte, ihr in den Schwanz zu beißen. Glücklicherweise war Araba schnell genug und konnte zurück zur Waisenherde fliehen, bevor Ndoria ihren Schwanz erwischte. Embu, Ishaq-B und Rorogoi stellten sich dann zum grasen hinter Ndoria, und Naipoki ermahnte sie für ihre Dummheiten.
Am Abend lud Bada Tundani zu einem Kräftemessen ein. Manche der Jungs scheinen Tundani als Bedrohung zu sehen und sind ganz wild darauf, sich mit ihm zu messen.

Ndoria hinter Araba

Samstag, 4. Juni 2016
Es war wieder ein wunderbarer Morgen, als die Waisen gutgelaunt aus ihren Gehegen kamen. Sie schlangen ihre Milch herunter, bevor sie das Kopra genossen, das als morgendliche Leckerei für sie bereitgelegt worden war. Kihari graste zusammen mit den anderen Waisen. Ihr linker Stoßzahn, der bisher noch nicht herausgekommen ist, deutet sich langsam an und spannt die Haut darüber – er wird bald zu sehen sein. Die Waisen genossen ein kurzes Bad, bevor sie das Schlammloch wieder verließen und das Grasen fortsetzten. Ndoria fraß eine Weile für sich allein, ehe sie sich den Rest des Tages Arruba anschloss. Arruba hatte sie gern bei sich und verzieh ihr das freche Verhalten vom Vortag. Die Waisen grasten fleißig, bis es Zeit war, für die Nacht zu den Stallungen zurückzukehren, und Embu führte die Gruppe nach Hause.

Kihari grast

Sonntag, 5. Juni 2016
Heute Morgen begannen die Waisen mit ihrer Milchfütterung, sobald die Gehegetore geöffnet wurden. Sie spielten eine Weile an den Stallungen und soffen dabei frisches Wasser aus der Tränke. Danach gingen sie zum Kopra über. Kaum war die Fütterung vorbei, fiel Kenia auf, dass ihr Adoptivbaby Araba von Ishaq-B entführt worden war, die es umrüsselte und pflegte, als wäre es ihr eigenes Neugeborenes. Kenia eilte hinüber, um sich Araba zurückzuholen, und Ishaq-B hatte auch nichts dagegen. Sie trat die Kleine wieder an Kenia ab, die den Rest des Tages gut auf Araba aufpasste. Am Mittag genossen die beiden ein Schlammbad und ein Staubbad, ehe sie sich dem Rest der Gruppe wieder anschlossen, die in der Nähe des Schlammlochs graste. Mudanda und Bada führten die Waisen am Abend stolz zu den Stallungen zurück.

Ishaq-B (links) und Arruba

Montag, 6. Juni 2016
Es war ein schöner und sonniger Morgen, und die abhängigen Waisen begannen ihren Tag wie üblich. Sie tranken Milch und spielten an den Stallungen, ehe sie zu den bekannten Weidegründen aufbrachen. Dort grasten sie bis zur Mittagsfütterung, die schneller kam als erwartet. Sie kamen in Fünfergruppen zu ihrer Milch, und gingen danach noch ins Schlammloch, wo sie alle viel Spaß hatten.
Bald nachdem die Waisen das Wasserloch verlassen hatten, schlossen sich Kenia und Ndii dem kleinen Bada an, der heute der Star beim Baden gewesen war. Mashariki nutzte Kenias Abwesenheit aus und staubbadete spektakulär mit Araba. Mashariki war sehr aufgeregt, dass sie auf Araba aufpassen durfte, und sie war sehr verspielt und genoss es, Araba zu unterhalten. Es dauerte aber nicht lange, bis Kenia nach ihrem Schützling Ausschau hielt und die beiden zusammen davongingen. Ndoria hielt sich bei Arruba auf, die ihr gerne Gesellschaft leistete. Arruba kratzte sich später zusammen mit Ishaq-B an einem umgestürzten Baumstamm, bevor sie zusammen mit den anderen Waisen bis zum Abend grasten.
Gegen Abend nahm eine kleine Elefantenherde Mudanda mit. Die Keeper folgten ihnen und konnten sie schließlich von der wilden Herde zurückholen. Um 19 Uhr war dann auch sie zurück an den Stallungen.

Ndii, Kenia und Bada im Schlammloch

Dienstag, 7. Juni 2016
Es war ein herrlicher Morgen, als die Waisen fröhlich Fangen und Verstecken spielten, bevor sie zu den Weidegründen aufbrachen. Angeführt wurden sie dabei von Naipoki und Lentili. Es war sehr windig als die Waisen aufbrachen, sodass sie nur langsam gingen und unterwegs grasten.
Nach ein paar Tagen Abwesenheit kamen heute Layoni, Taveta und Kivuko zu den Stallungen. Gegen 14 Uhr soffen sie Wasser an der Tränke und genossen danach ein paar Akazienfrüchte. Sie brachen dann zur Wasserpipeline auf, wo die Keeper den Rest von Lesanjus Herde vermuteten.
Kenias Waisenherde wurde am späten Nachmittag von Suswa zurück nach Hause gebracht, die das sehr genoss. Am Abend kam eine wilde Elefantenherde zur Tränke an den Stallungen und soff dort frisches Wasser. Embu, Rorogoi und Arruba kollerten ihnen von ihren Gehegen aus eine Begrüßung zu. Die wilde Herde blieb eine halbe Stunde und ging danach wieder zum Grasen in den Park.

Lentili grast

Mittwoch, 8. Juni 2016
Der Morgen war sehr hell, und die Waisen kamen aus den Gehegen gerannt. Sie leerten ihre Milchflaschen und fraßen Kopra, ehe sie zum Grasen aufbrachen. Sie fraßen gemütlich nördlich der Stallungen, ehe sie langsam umkehrten und in Fünfergruppen zum mittleren Wasserloch kamen. Dort hatten sie viel Spaß beim Schlammbad und gingen dann weiter zum Staubbad.
Sie grasten anschließend in der Nähe des Wasserlochs. Kenia blieb dicht bei ihrem Adoptivbaby Araba, und zeigte beim Grasen immer wieder ihre Zuneigung, indem sie ihren Rüssel auf Arabas Rücken legte. Araba antwortete mit tiefem Kollern und genoss es, so von Kenia umsorgt zu werden. Den Rest des Tages grasten die Waisen ganz nach Plan, und Embu genoss es, sie am Abend zu den Stallungen zurückzuführen.

Araba grast

Donnerstag, 9. Juni 2016
Es war ein schöner Morgen, und die abhängigen Waisen konzentrierten sich wie immer auf ihre Milch und das Ergänzungsfutter. Danach folgten sie Nelion und Mbirikani, die den Weg zur Südseite des Mazinga-Bergs vorgaben, wo sie oberhalb der Stallungen zu grasen begannen. Später kamen sie für ihre Mittagsmilch herunter und soffen Wasser an der Tränke an den Stallungen.
Lesanjus Herde kam kurz darauf an, was Kenias gute Laune trübte, denn Lesanju kümmerte sich persönlich um Kenias Adoptivbaby Araba und umrüsselte auch Ndoria. Kenia war erleichtert, als ein junger wilder Elefantenbulle sich den Waisen an der Tränke anschloss und Lesanju mit Kivuko, Dabassa, Sinya, Layoni und Lempaute davonging. Taveta blieb zurück und soff zusammen mit dem wilden Bullen an der Tränke. Er begleitete ihn dann hinaus und folgte Lesanjus Herde, die schon ein ganzes Stück im Park verschwunden war.
Später am Tag trafen Kenias Waisen auf eine wilde Elefantenherde im Busch, mit der sie eine Weile zusammen grasten. Ndii schaffte es, ein wildes Kalb von seiner Mutter wegzulocken und eine Weile mit ihm zu spielen. Bada und Embu nutzten die Gelegenheit und spielten auch mit. Die beiden legten sich auf den Boden, und das Kalb konnte auf Badas Rücken herumklettern – ein sehr lustiges Spiel. Rorogoi ging dann der wilden Herde ein ganzes Stück hinterher, ehe sie zu ihren Waisenkollegen zurückkam und den Rest des Tages bei ihnen blieb.

Embu und Nelion grasen zusammen

Freitag, 10. Juni 2016
Es war ein wunderbarer Morgen, und die Waisen kamen früh aus ihren Gehegen, um ihre Milch zu trinken und Kopra zu fressen. Danach folgten sie Kenia zu den Weidegründen; sie entschied heute, schon um 6 Uhr mit ihrer Herde aufzubrechen, weil sie fürchtete, dass Lesanju wieder vorbeikommen und ihr die Babys abspenstig machen könnte. Zehn Minuten nachdem die Waisen aufgebrochen waren, kam eine kleine wilde Elefantenherde mit ihren Kälbern zum Saufen zu den Stallungen. Sie blieben 20 Minuten auf dem Gelände und ruhten sich aus, ehe sie in den Busch zurückkehrten.
Kenia brachte ihre Gruppe zum Grasen in die Gegend nördlich der Stallungen. Später besuchten sie das mittlere Wasserloch, wo sie Milch tranken und Wasser soffen. Sie nahmen aber heute kein Bad, da es etwas kühl und windig war. Den Rest des Tages grasten die Waisen in der Nähe des Wasserlochs, und Rorogoi genoss es, am Abend alle anderen nach Hause zu führen.

Eine kleine wilde Herde säuft an den Stallungen

Samstag, 11. Juni 2016
Die Waisen kamen am Morgen angerannt und leerten ihre Milchflaschen, ehe sie das Kopra fraßen, das als morgendliche Leckerei für sie bereitgelegt worden war. Sie spielten nur kurz an den Stallungen, ehe sie Lentili zu den Weidegründen folgten. Lentili lief dabei mitten in Lesanjus Herde hinein, und Sinya verlor keine Zeit, sondern nahm sofort Bada zum spielen mit. Lentili protestierte, indem sie den Rüssel schüttelte und laut trompetete, doch es nützte nichts. Auch Kenia blieb nichts anderes übrig als hinzunehmen, dass die älteren Waisen die Kontrolle über ihre Herde übernahmen.
Am Wasserloch wurde nicht viel gespielt. Nur ein paar Waisen tauchten ihre Rüssel ins Wasser und bespritzten sich zur Abkühlung ein wenig. Gegen 15:40 Uhr schlossen sich die beiden Gruppen einem großen wilden Elefantenbullen an, sodass Kenia und Lentili eine Weile gar nichts mehr zu bestimmen hatten. Als Lesanjus Herde endlich aufbrach, konnten sich die beiden aber auch nicht mehr richtig freuen, denn da war es schon fast Zeit für den Heimweg.

Sinya und Bada

Sonntag, 12. Juni 2016
Nach dem üblichen morgendlichen Ablauf brachen die Waisen zum Grasen auf. Es war recht kühl, sodass sie ihre Mittagsmilch in den Weidegründen bekamen. Sie kamen aber nach 13 Uhr doch noch zum Wasserloch, um etwas Wasser zu saufen.
Gegen 16 Uhr wurde eine wilde Elefantenherde gesichtet, die häufig in der Gegend um den Mazinga-Berg herum grast und zum Saufen zu den Stallungen kommt, und Ex-Waise Tassia war bei ihnen! Tassia haben wir nun schon einige Monate nicht mehr gesehen, und er scheint sich dieser Herde angeschlossen zu haben. Er fühlt sich offenbar bei ihnen wohl und mischt sich ohne Probleme unter sie. Mzima, der normalerweise bei Lesanjus Herde ist, kam kurz danach an, hielt aber Abstand zu der wilden Herde und Tassia. Ein junger wilder Bulle näherte sich Mzima und wollte ihn in der Herde begrüßen, doch Mzima zögerte, sich ihnen anzuschließen. Stattdessen rangelte er lieber mit diesem wilden Jungen.
Ein paar Minuten später kam die wilde Elefantenkuh, die vor ein paar Monaten schon einmal zwei Tage lang oberhalb des Malaika-Hauses gegrast hatte. Sie hatte ihr sehr kleines Kalb dabei und soff Wasser aus der Tränke. Sie schien dieses Mal deutlich entspannter zu sein, und wir fragen uns, ob sie vielleicht ein Mitglied der Herde Ex-Waise Natumi ist, die verschwunden ist. Die Kuh und ihr Kalb schlossen sich der anderen wilden Herde an und brachen mit ihnen zusammen auf. Tassia ging mit seiner Adoptivherde davon, doch Mzima blieb an den Stallungen zurück. Er brach später wieder zum Grasen auf, nachdem die Waisen zurückgekehrt und schon in ihre Gehege gegangen waren.

Panda grast

Montag, 13. Juni 2016
Der Morgen verlief gut, und die Waisen gingen ihren üblichen morgendlichen Tätigkeiten nach. Sie fraßen und spielten kurz an den Stallungen, ehe sie Richtung Süden gingen, um dort zu grasen. Sie futterten zufrieden, nur Bada war nach Albernheiten zumute, und er rollte sich eine Weile zum spielen auf dem Boden herum. Panda bewachte ihn und beschützte ihn vor den anderen Waisen, die auf die Idee kommen könnten, auf ihm herumzuklettern, während er spielte. Nachdem er genug hatte, folgten die beiden den anderen Waisen, die schon zur Mittagsfütterung zu den Stallungen aufgebrochen waren. Dort trafen sie auch ein paar besuchende Schulkinder aus Tsavo. Nach der Milch kratzte sich Embu den Hals, und die Kinder beobachteten sie dabei sehr interessiert.
Danach gingen die Waisen den Mazinga-Berg hinauf, um auf halber Höhe zu grasen. Kihari schlich sich von der Herde davon und ließ sie auf dem Berg zurück; kurz nach 16 Uhr kam sie allein an den Stallungen an. Dort wurde sie von Kivuko und Layoni herzlich begrüßt, die fast zur gleichen Zeit zu den Stallungen gekommen waren. Die drei machten sich über die Grewia-Zweige her, die beim Ausladen vom Anhänger gefallen waren. Die beiden Ex-Waisen Layoni und Kivuko durften aber nicht mit in die Gehege, als Kihari sich ihrer Waisengruppe wieder anschloss, die später am Abend an den Stallungen ankam. Sie brachen eine Stunde später wieder auf, als die Waisen sich schon hingelegt hatten.

Bada staubbadet und wird von Panda bewacht

Dienstag, 14. Juni 2016
Es war ein wunderbarer Tagesbeginn, als die Waisen fröhlich auf dem Gelände der Stallungen spielten. Gegen 7 Uhr brachen sie in den Busch auf. Lempaute kam eine halbe Stunde später zu den Stallungen und verpasste die Kleinen knapp. Sie soff frisches Wasser aus der Tränke und ging dann den Waisen hinterher. Sie holte sie aber nicht ein und ging dann zum Voi-Fluss, nachdem sie sie am mittleren Wasserloch nicht angetroffen hatte. Die Waisen grasten unterdessen vorbildlich. Taveta tauchte aus dem Gebüsch auf; er war allein und schloss sich Kenias Herde am Wasserloch an.
Ishaq-B hatte ein herrliches Bad, bei dem sie alle möglichen Posen machte und sich hinkniete. Mudanda glänzte auch beim Herumrollen im Wasser. Panda wurde eifersüchtig und versuchte, sie in einen Ringkampf zu verwickeln. Taveta mochte aber Mudandas Spiel und hielt Panda davon ab, sie zu stören. Taveta verbrachte den Rest des Tages mit den abhängigen Waisen. Er ging erst wieder, als sie am Abend zurück an den Stallungen und die Waisen sicher in ihren Gehegen waren. Er brach dann auf und ging zurück in den Busch.

Lempaute kommt an den Stallungen vorbei

Mittwoch, 15. Juni 2016
Die Waisen rannten zu ihren Milchflaschen, als am Morgen die Tore für sie geöffnet wurden. Sie genossen ihre Milch und brachen dann unter der sorgsamen Führung von Lentili und Ishaq-B zu den Weidegründen auf. Sie grasten in einer Reihe und kehrten am Mittag zu den Stallungen zurück, um ihre Milch zu trinken und eine Gruppe Schulkinder zu treffen. Ndii kletterte mit ihren Vorderbeinen in die Tränke, damit sie vor den anderen Wasser saufen konnte. Das erstaunte die Schulkinder sehr! Nelion dagegen schärfte seine Stoßzähne an einem Felsen, damit sie schöner und besser aussahen als die von den anderen Jungs, Tundani und Bada. Arruba und ihre Freundin Suswa spielten nicht so viel, sondern machten sich lieber über die vom Morgen übriggebliebenen Kopra-Reste her. Danach brachen die Waisen wieder zum Grasen auf, womit sie den Rest des Tages vollauf beschäftigt waren.

Ndii klettert in die Tränke

Donnerstag, 16. Juni 2016
Nachdem sie ihre Milch getrunken und gefrühstückt hatten, brachen die Waisen zu den Weidegründen auf und kamen sehr pünktlich im Busch an. Embu setzte sich vom Rest der Herde ab und suchte ihr Futter tiefer im Park. Rorogoi wollte ihr folgen, kam dann aber doch lieber zu ihren anderen Freunden zurück. Embu schloss sich ihnen zwei Stunden später wieder an, als es Zeit wurde, zur Milchfütterung zum mittleren Wasserloch zu gehen. Dort hatten sie alle viel Spaß bei den Spielen im Schlamm.
Um 8:40 Uhr kam ein Großteil von Lesanjus Herde, nämlich Lesanju selbst, Lempaute, Sinya, Kivuko, Dabassa, Taveta, Mzima und Layoni zu den Stallungen, um Wasser zu saufen. Danach brachen sie wieder in den Busch auf, trafen aber heute nicht auf die Waisen.

Rorogoi

Freitag, 17. Juni 2016
Es war ein netter und ruhiger Morgen, den die Waisen gebührend begrüßten und zu Spielen nutzten, nachdem sie gefrühstückt hatten. Als sie zu den Weidegründen aufbrachen, wurden sie von Layoni überrascht, der allein unterwegs war und hinter den großen Felsen auf sie gewartet hatte. Er kam hervor und erschreckte fast Arruba, Suswa und Naipoki, die vorneweg gingen! Er graste den Vormittag über mit den Waisen, und kam am Mittag mit ihnen zu den Stallungen zurück, wo sie erneut auf eine Schulklasse trafen. Ein Pavian posierte zwischen den Kindern als wäre er einer von ihnen. Er saß auf einer Bank und beobachtete die Waisen bei der Milchfütterung. Die Waisen kehrten dann zu ihren üblichen Weidegründen zurück, und Layoni ging zur Mzima-Mombasa-Wasserpipeline davon.

Layoni wartet hinter den Felsen

Samstag, 18. Juni 2016
Heute Vormittag beim Grasen umsorgten Ndii und Kenia ihre Lieblingsbabys. Kenia kümmerte sich um Araba, während Ndii den ganzen Tag Mudanda Gesellschaft leistete. Die Waisen besuchten das mittlere Wasserloch und hatten ein sehr kurzes Bad, ehe sie weitergrasten.
Am Abend wollten Mashariki und Lentili die Waisen zu den Stallungen zurückführen, als Ndoria ihnen im Weg stand. Die beiden machten ihr lieber Platz, weil sie fürchteten, Ndoria würde ihnen in den Schwanz beißen, wenn sie sie überholen. Erst als Naipoki das Ndoria-Hindernis aus dem Weg räumte, übernahmen die beiden Waisen wieder die Führung.

Mudanda

Sonntag, 19. Juni 2016
Es war ein schöner und heller Morgen, als die Waisen gutgelaunt aus ihren Gehegen kamen und sich auf einen perfekten Tag zum Grasen freuten. Suswa und Arruba pflegten ihre Freundschaft und grasten den Tag über dicht beieinander. Nelion brachte die Waisen zum Grasen auf den Mazinga-Berg hinauf, nachdem sie ein herrliches Mittagsschlammbad gehabt hatten. Dort oben konnten sie von unberührtem Gras fressen, das jetzt langsam austrocknet. Sie verbrachten den Rest des Tages dort.
Später am Nachmittag, gegen 16:30 Uhr, sahen wir Mzima, der allein unterwegs und vermutlich auf der Suche nach den Waisen aus Kenias Herde war. Er hatte aber kein Glück, da die Waisen noch immer auf dem Berg waren. Sie kamen erst herunter, als sie zu den Stallungen zurückkehrten, doch bis dahin war Mzima bereits wieder davongegangen.

Arruba führt die Gruppe an

Montag, 20. Juni 2016
Der Tag begann mit dem üblichen Frühstück und den Spielen an den Stallungen. Danach brachen die Waisen zu den Weidegründen auf. Heute übernahm Nelion die Führung, und er hatte es sich zum Ziel gemacht, alle zum Grasen auf den Mazinga-Berg hinauf zu bringen. Es war recht kalt, sodass die Waisen es auch nicht eilig hatten, wieder herunterzukommen. Sie gingen heute gar nicht zum Wasserloch, und die Milch wurde ihnen zur Nordseite des Bergs gebracht, als sie gegen 14 Uhr herunterkamen. Dann gingen sie wieder hinauf, doch dieses Mal nur bis auf halbe Höhe, und blieben dort den Rest des Tages.
Als es abends zu den Stallungen zurück ging, übernahm Arruba die Position an der Spitze. Sie blockierte Naipoki und Lentili den Weg, sodass sie nicht überholen konnten. Sie wollte ganz sicher gehen, dass sie es heute war, die die Waisen zurück nach Hause führen würde.

Die Waisen genießen Kopra

Dienstag, 21. Juni 2016
Die Waisen grasten heute Vormittag schön, ehe sie zur Mittagsmilch zu den Stallungen zurückkehrten. Dort trafen sie eine weitere Gruppe Schulkinder aus der Gegend. Die Kinder waren sehr aufgeregt, dass sie einen Elefanten anfassen durften, denn die meisten von ihnen hatten zuvor noch nie einen aus der Nähe gesehen. Die Waisen hatten ein tolles Bad im Wasserloch an den Stallungen, bevor sie für den Rest des Tages zum Grasen in den Busch zurückkehrten.
Eine wilde Elefantenherde, bestehend aus drei großen Kühen und ihren beiden Kälbern, kam zum Saufen zu den Stallungen. Sie kamen gegen 16 Uhr an und machten sich zehn Minuten später wieder auf den Weg, noch bevor die Waisen gegen 17 Uhr zurückkamen.

Aufgeregte Schulkinder beim Besuch

Mittwoch, 22. Juni 2016
Die Waisen gingen am Morgen ihrem üblichen Tagesablauf nach, ehe sie bei aufgehender Sonne zu den Weidegründen aufbrachen. Sie grasten östlich der Stallungen in einer langen Reihe, bevor sie am Mittag zum Wasserloch gingen. Heute war es kühl und windig, sodass sie nur Wasser soffen und dann in der Nähe des Wasserlochs weitergrasten, ohne ein Bad zu nehmen.
Gegen Abend kam Kivuko allein aus dem Busch hervor und nahm Arruba zum Grasen in einiger Entfernung von den anderen mit. Die beiden scheinen ihre gegenseitige Gesellschaft sehr zu genießen, was Arrubas beste Freundin Suswa etwas traurig machte. Naipoki und Panda ließen ihren Ärger über Kivukos Ankunft heraus, indem sie erst Arruba und später Mudanda zum Grasen mitnahmen. Nelion und Bada wollten sich in die Streitereien zwischen den Kühen nicht einmischen und grasten mit einigem Sicherheitsabstand. Der Tag endete damit, dass Kivuko den abhängigen Waisen bis zu den Gehegen folgte, doch danach wieder in den Busch aufbrach. Sie war auch nicht bei der kleinen wilden Elefantenherde, die gegen 18 Uhr zum Saufen zu den Stallungen kam. Es schien, als ob sie allein im Busch bleiben wollte.

Kivuko grast mit Arruba

Donnerstag, 23. Juni 2016
Es war ein schöner Morgen, als die Sonne am Horizont aufging und einen warmen und sonnigen Tag ankündigte. Die Waisen beeilten sich mit dem Frühstück und gingen dann in den Busch, um in Ruhe zu grasen.
Die kleine Oryx-Waise Salla, die bisher hauptsächlich im Gehege geblieben war, schloss sich heute Ngulia, Kore, Tawi und Jamuhuri, dem Waisenbüffel, an. Salla war sehr glücklich, bei Ngulias Herde sein zu dürfen. Ngulia ließ dem neuen Waisenkind all die Aufmerksamkeit zukommen, die sonst Jamuhuri bekommt, und überschüttete sie mit Zuneigung. Sie spielte mit ihr Fangen, und Salla schien das sehr zu genießen. Sie fraß auch Luzernenheu zusammen mit Ngulias Herde. Sie legt sich aber regelmäßig hin und will nicht so lange stehen. Sie fraß sogar im Liegen Luzernenheu, um sich so viel wie möglich ausruhen zu können.

Tundani grast

Freitag, 24. Juni 2016
Der Tag begann gut, und die Waisen kamen fröhlich aus ihren Gehegen und freuten sich auf einen wunderbaren Tag zum Grasen. So wurde es dann auch. Nachdem sie die Hälfte des Tages erfolgreich gegrast hatten, schloss sich ihnen kurz nach 13 Uhr eine wilde, stoßzahnlose Kuh an. Sie hatte ihr Kalb dabei und verließ nur kurz ihre Herde, um die Waisen zu besuchen. Lentili, Ndii und Bada gingen ihr entgegen, um sie zu begrüßen, und Naipoki ergriff schnell die Gelegenheit, mit dem wilden Kalb zu rangeln. Dann übernahm Ndoria das Spiel mit dem Kalb, und Bada gab ihr die nötige Unterstützung, um den Ringkampf zu gewinnen. Die wilde Kuh mochte die Gruppe der Waisen und blieb eine halbe Stunde bei ihnen, bevor sie schließlich zu ihrer Herde zurückkehrte, die bereits wieder weiter in den Park gezogen war.

Ndoria

Samstag, 25. Juni 2016
Nach dem Frühstück gingen die Waisen in den Busch und verteilten sich zum Grasen weiträumig. Kenia fraß zusammen mit ihrem Adoptivkind Araba; nachdem sie gesehen hatte, dass Mashariki gerade mit Araba aufbrechen wollte, musste sie das verhindern, ehe es zu spät war.
Nach einem sehr abwechslungsreichen Schlammbad schlossen sich die Waisen einer großen Elefantenherde an, die fast zehn Mitglieder hatte. Sie waren alle sehr entspannt und spielten wunderbar mit dieser Herde, und es deuteten sich sogar gleich ein paar Freundschaften an. Eine wilde Kuh hatte sich wohl in Embu verguckt und ließ ihr ihre ganze Aufmerksamkeit zukommen. Embu war sehr glücklich darüber und hing an ihr, als wäre sie ihre eigene Leitkuh.
Drei Stunden später, gegen 16 Uhr, riefen die Keeper nach den Waisen, um sie auf den Rückweg zu den Stallungen vorzubereiten. Die wilde Kuh, die sich um Embu gekümmert hatte, nahm sie mit sich. Sie ging zur anderen Seite der Herde und schob Embu sanft vorwärts, damit sie mitkam. Embu ging tatsächlich mit, selbst als die Keeper versuchten, sie mit dem Geländewagen von der Herde zu trennen.

Embu inmitten der wilden Herde

Sonntag, 26. Juni 2016
Heute Morgen stand allen die Sorge um die gestern verlorengegangene Embu ins Gesicht geschrieben. Sie ist noch sehr jung, und wir können nicht sicher sein, dass sich die wilde Herde gut um sie kümmert. Die Keeper versuchten, ihren Aufenthaltsort herauszufinden, nachdem sie geradewegs in den Busch gegangen war, und so brachen sie noch vor Sonnenaufgang auf, um sie zu suchen. Ein Flugzeug des DSWT wurde losgeschickt, um sie bei der Suche zu unterstützen. Embu braucht noch immer ihre Milch, und wir machten uns große Sorgen, dass die Kuh sie in der Nacht nicht beschützt haben könnte. Löwen sind eine große Bedrohung für kleine Elefanten, und wir waren nicht überzeugt, dass sie bei der wilden Herde in Sicherheit war.
Draußen im Busch schienen auch Rorogoi und Mashariki die Abwesenheit von Embu bemerkt zu haben. Sie sahen unglücklich aus und kollerten hin und wieder, als ob sie nach ihr suchten oder sich gegenseitig trösten wollten. Die Suche dauerte den ganzen Tag an, doch wir konnten weder die wilde Herde, die sie weggelockt hatte, noch die kleine Embu allein finden. Uns stand also eine weitere schlaflose Nacht bevor, in der wir über Embus Schicksal im Unklaren waren. Wir hätten uns besser gefühlt, wenn sie wenigstens bei der Herde gesehen worden wäre, sodass wir wüssten, dass sie noch in Sicherheit und unter Freunden ist, doch nun ist sie einfach nur verschwunden.

Arruba grast mit Kivuko

Montag, 27. Juni 2016
Die Suche nach Embu begann heute von neuem. Schon vor 6 Uhr morgens waren sowohl die Keeper als auch das Antiwilderei-Team aus Burra auf den Beinen, um Embu und ihre wilde Herde zu finden. Nach zwei Stunden der Suche waren wir einerseits erleichtert, als wir sie endlich fanden, andererseits aber auch besorgt, denn sie war allein und ohne die wilde Herde unterwegs. Und tatsächlich war sie in der Nacht von Löwen angegriffen worden! Glücklicherweise hatten die Löwen – vielleicht war es auch nur einer gewesen – sie nicht allzu sehr verletzt; sie hatte Bisswunden am rechten Hinterbein und an der Hüfte. Auch ihr rechtes Ohr hatte einen Tatzenhieb abbekommen. Sie hatte großes Glück, dass sie diese Begegnung so glimpflich überlebt hat.
Embu war überglücklich und erleichtert, die Keeper zu sehen, und folgte ihnen und dem Fahrzeug den ganzen Weg nach Hause. Dahinter fuhr noch ein weiteres Auto. Sie wurde weit weg gefunden, bei der Mzima-Mombasa Wasserpipeline, und sie ging in Richtung der Voi Safari Lodge. Bei der Begegnung mit den Keepern erwachten offenbar neue Kräfte in ihr, denn sie lief überschwenglich und voller Energie zu den Stallungen zurück. Der Tierarzt wurde angefordert, der ihre Wunden behandelte und ihr die nötigen Antibiotika und Medikamente geben konnte. Sie wurde in einem der Einzelgehege einquartiert, wo ihr Araba die Nacht über Gesellschaft leistete. Die anderen Waisen konnten sie durch die Absperrung hindurch berühren und erkundigten sich immer wieder bei ihr, um sicherzugehen, dass es ihr gut ging. Alle waren erleichtert, dass sie wieder da war!

Embu auf dem Heimweg

Dienstag, 28. Juni 2016
Die Waisen kamen heute Morgen aus ihren Gehegen und umringten Embu. Sie berührten ihre Wunden, tasteten sie mit ihren Rüsseln ab und wollten wissen, wo sie die letzten zwei Tage gewesen war. Embu war sicher, dass nun alles wieder gut ist. Sie war gut gelaunt, da sie nun in Sicherheit war und ihre Waisenfamilie und die Keeper wieder um sich hatte. Sie lief heute auch schon wieder ohne zu humpeln und führte die anderen Waisen sogar auf dem Weg zum Grasen hinaus an. Alle Waisen waren sehr froh, dass Embu zurück war, und so hatten sie am Nachmittag ein ausgelassenes Schlammbad. Embu sprang zusammen mit den anderen ins Wasser, und Kihari, Kenia, Ishaq-B, Tundani, Bada und Mbirikani feierten mit ihr zusammen im Bad. Als sie alle aus dem Wasser kamen, brachte Mbirikani sie zu einem Staubbad, bevor sie den Rest des Tages grasten.

Embu säuft an den Stallungen

Mittwoch, 29. Juni 2016
Es war ein großartiger Morgen, und die Waisen kamen aus ihren Gehegen und leerten ihre Milchflaschen. Danach spielten sie noch eine Weile, nachdem sie Kopra gefressen hatten. Sie rollten sich auf den Erdhaufen herum, bevor sie schließlich zu den Weidegründen aufbrachen. Embu ging an der Tränke vorbei und bespritzte ihre Wunden mit Wasser. Einiges von der heilenden Tonerde, die wir aufgetragen hatten, fiel dabei ab, sodass die Keeper noch etwas auf die Wunden schmierten.
Rorogoi graste den ganzen Tag über in Embus Nähe. Sie war offenbar sehr froh, ihre Freundin wieder zu haben und kümmerte sich den ganzen Tag um sie. Die Waisen besuchten dann das mittlere Wasserloch, und Embu beschmierte dort ihre Wunden mit Schlamm. Danach brachen sie wieder auf und grasten bis zum Abend.

Kihari spielt in der losen Erde

Donnerstag, 30. Juni 2016
Der Morgen war wunderbar hell, und die Waisen kamen froh und gutgelaunt aus ihren Gehegen. Sie tranken ihre morgendliche Milch, bevor sie auf den Erdhaufen an den Stallungen spielten. Nach einigen schönen Spielen übernahmen Lentili und Naipoki die Führung und brachten die Waisen zu den Weidegründen hinaus.
Später am Tag ging Embu ganz nach vorn, während alle grasten und dabei weiter wanderten. Am Nachmittag schlich sich Rorogoi nach vorn und ging den anderen Waisen voran, als sie auf dem Weg zu ihrer Nachmittagsmilch am mittleren Wasserloch waren. Sie kamen an einer große Elefantenherde vorbei, die gerade Wasser gesoffen hatte, und spielten eine Weile mit ihnen. Die Begegnung dauerte aber nicht lange. Sie begrüßten sich lediglich, ehe die wilde Herde aufbrach und die Waisen ihren Durst löschten.
Der Rest des Tages verlief sehr friedlich, und die Waisen grasten in der Nähe des Wasserlochs. Am Abend kehrten sie unter der Führung von Suswa zu den Stallungen zurück.

Embu grast mit den anderen Waisen

(übersetzt aus dem englischen Original)

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