Wissenswertes

Der afrikanische Elefant ...

  • kann bis zu 60, 70 Jahre alt werden.
  • erreicht eine Schulterhöhe von mehr als vier Meter (Elefantenkühe bis zu 2,6 Meter)
  • wiegt bis zu sechs Tonnen (Kühe bis zu 3,2 Tonnen)
  • hat ein normales Schritttempo von vier bis sechs Stundenkilometer, das er bei Gefahr für kurze Zeitauf Spitzengeschwindigkeiten bis zu 40 Stundenkilometer steigern kann.
  • wandert etwa 15 bis 30 Kilometer pro Tag, schafft in Extremsituationen aber auch bis zu 70 Kilometer.
  • verbringt etwa 18 bis 24 Stunden mit der Nahrungssuche.
  • frisst jeden Tag etwa 150 Kilo Gras, Blätter, Zweige, Baumrinde und pumpt sich etwa 140 Liter Wasser ein (pro Rüsselfüllung bis zu 10 Liter).
  • besitzt pro Kieferhälfte sechs Backenzähne, die er nacheinander "verbraucht": Im Laufe seines Lebens werden sie wie auf einem Fließband von hinten nach vorn transportiert, sobald ein Zahn verbraucht ist.
  • wird nach einer Tragzeit von 22 Monaten mit einem relativ unentwickelten Gehirn geboren und lernt während einer langen Kindheit - wie auch wir Menschen - alle Verhaltensweisen seiner Art.
  • zeigt ein ausgeprägtes Sozialverhalten und verständigt sich mit seinen Artgenossen über chemische (Geruch), taktile (Elefanten berühren sich oft) und akustische Signale, von denen einige so tief sind, dass Menschen sie nicht hören können (Infraschall). Diese Botschaften werden über mehrere Kilometer weit getragen, so dass der Elefant schon viel länger über ein Telefon verfügt als der Mensch.
  • hat die großen Ohren nicht nur zum Hören. Sie sind enorm gut durchblutet, und das Ohrenwedeln wirkt wie ein Kühlsystem, mit dem der Elefant bei Bedarf seine Körpertemperatur reguliert.
  • ist trotz seines Gewichts ein Leisetreter, der elastisch auf Zehenspitzen schreitet, eingebettet in einem Polster aus Binde- und Fettgewebe, dass jeden der schweren Schritte abfedert. Die raue Sohle verleiht eine Trittfestigkeit, die selbst große Elefanten erstaunlich steile Hänge erklimmen lässt.
  • ist ein guter Schwimmer, der im Wasser notfalls mehrere Kilometer zurücklegen kann, wobei er seinen Rüssel als Schnorchel einsetzt.
  • trägt Stoßzähne (als obere Schneidezähne), die bis ans Lebensende wachsen und bei mächtigen Bullen bis zu 100 Kilo schwer werden können (bei den Kühen meist nur bis zu 20 Kilo). Da die Wilderer jedoch zunächst vor allem die älteren Tiere mit den größten Stoßzähnen abgeschossen haben, trifft man solche Super-Exemplare heute kaum noch an.

Tags: elefanten fakten wisenswertes alter

Blaualgengift offenbar Grund für das mysteriöse Elefantensterben in Botswana
Quelle: The Guardian, 1. Juli 2020: https://www.theguardian.com/environment/2020/jul/01/more-than-350-elephants-dead-in-mysterious-mass-die-off-botswana-aoe
Ein Gift, das von mikroskopisch kleinen Bakterien abgesondert wird, ist offenbar für den Tod von ca. 330 Elefanten im Norden des Landes Botswana verantwortlich. Seit Mai rätselten Experten im In- und Ausland über das mysteriöse Elefantensterben; Wilderei wurde als Ursache bereits früh ausgeschlossen, da den Elefanten keine Stoßzähne entfernt worden waren (REA berichtete). Cyanobakterien, hierzulande …
Die Waisen im Juli
Die Waisen im Juli
Es gibt keinen Textauszug, da dies ein geschützter Beitrag ist.
Blaualgengift offenbar Grund für das mysteriöse Elefantensterben in Botswana
Quelle: The Guardian, 1. Juli 2020: https://www.theguardian.com/environment/2020/jul/01/more-than-350-elephants-dead-in-mysterious-mass-die-off-botswana-aoe
Ein Gift, das von mikroskopisch kleinen Bakterien abgesondert wird, ist offenbar für den Tod von ca. 330 Elefanten im Norden des Landes Botswana verantwortlich. Seit Mai rätselten Experten im In- und Ausland über das mysteriöse Elefantensterben; Wilderei wurde als Ursache bereits früh ausgeschlossen, da den Elefanten keine Stoßzähne entfernt worden waren (REA berichtete). Cyanobakterien, hierzulande …
Die Waisen im Juli
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Es gibt keinen Textauszug, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Am 3.10.2020 steigt der Halbmarathon der Wildhüter in Afrika – WAG Malawi ist nominiert, unterstützen Sie das Team!
(c) Wildlife Action Group Malawi
Die US-amerikanische Naturschutzorganisation Tusk (dt. Stoßzahn) hat die Wildhüter der Wildlife Action Group (WAG) in Malawi für die „Wildlife Ranger Challenge 2020“ nominiert! Dieser Wettkampf ist eine Initiative, um Spenden für die vielen Naturschutzorganisationen in Afrika zu sammeln, denen wegen COVID-19 in diesem Jahr Einkünfte durch den Tourismus fehlen, auch um ihre Wildhüter zu bezahlen. …
News aus dem Thuma Waldreservat
Hastings, unser wunderschöner Elefantenbulle. (Benannt nach dem ersten malawischen Präsident nach der Unabhängigkeit, Hastings Kamuzu Banda) (c) Wildlife Action Group
Die Wälder in Malawi werden immer mehr abgeholzt und Schutzgebiete haben kaum noch Wildtiere. Das Thuma Waldreservat im Herzen Malawis ist da eine Ausnahme und ein kleiner magischer Ort. Noch vor 20 Jahren sah es nicht danach aus, daß der Wald und seine Einwohner dem Druck durch Wilderei und Entwaldung standhalten könnten. Aber mit wenigen …
Die Eli-News 2018 / 2019 sind da!
Die Eli-News 2018 / 2019 sind da!
Mit einem KLICK hier oder auf dem Bild gelangen Sie direkt zu den Eli-News 2018 / 2019. Viel Spaß beim Lesen.
30 Jahre „Rettet die Elefanten Afrikas e.V.“: Jetzt spenden mit ganz besonderem Gewinn…
30 Jahre „Rettet die Elefanten Afrikas e.V.“:   Jetzt spenden mit ganz besonderem Gewinn…
Eines ist klar: Ohne Ihre Spenden könnten wir mit all unseren Projekten nicht so erfolgreich für den Schutz und das Überleben der Grauen Riesen Afrikas kämpfen. Unser diesjähriges 30 jähriges Vereinsjubiläum möchten wir deshalb mit einer Sonder Spendenaktion feiern, bei der diesmal nicht nur die Elefanten gewinnen, sondern auch Sie!  Wer im Monat Dezember für eins unserer Projekte in Kenia (Sheldrick Wildlife Trust), Simbabwe (Zimbabwe Elephant Nursery) oder Malawi (Wildlife Action Group Malawi) spendet, hat die Chance auf tolle Sachpreise. …