Fragen zur Patenschaft

Was kostet die Patenschaft für einen Elefanten?

25 Euro im Jahr ( + Porto für die Zusendung der Unterlagen). Aber: Mit 25 Euro im JAHR kann man leider keinen Elefanten großziehen. Dafür sind im Schnitt etwa 800 Euro im MONAT nötig. Deshalb braucht jeder Waisen-Elefant viele Pateneltern.

Was bekomme ich dafür?

Allen Pateneltern schicken wir ein Foto "ihres" Waisen-Elefanten, eine Urkunde und eine Info-Mappe, in der alles Wichtige über Elefanten steht. Außerdem einen Aufkleber um Ihre Verbundenheit zu den Grauen Riesen zu zeigen.
Neben dem jährlichen Rundbrief hat jeder Paten die Möglichkeit sich für unseren Newsletter anzumelden, um laufend aktuelle Infos rund um die Rüsselbande zu erhalten.   

Wie lange läuft so eine Patenschaft?

Die Patenschaft für 25 Euro läuft jeweils für ein Jahr – und verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr wenn Sie nicht 1 Monat vor Ablauf kündigen. Bitte überweisen Sie fürs nächste Jahr einen weiteren Beitrag in Höhe von 25 Euro (+ 1,45 Euro Porto für einen Rundbrief). Aus Kostengründen verschicken wir keine Extra-Rechnung bzw. –Erinnerung. Sollten Sie die Patenschaft nicht weiterführen wollen reicht ein kurzer Bescheid per Telefon/Fax oder Email.

Was wird mit dem Geld gemacht, wie wird es aufgeteilt?

Das Geld, das Daphne Sheldrick ohne Umweg direkt von uns bekommt, wird zum Beispiel gebraucht fürs Futter, für Decken, für die Löhne der Pfleger, für den Tierarzt, für Medikamente, Autos zum Transport, für die Ställe und und und...

In Absprache mit Daphne Sheldrick werden 25 Prozent der Patenschaftsbeiträge auch für Projekte zum Schutz der wilden Elefantenherden verwendet (z.B. Unterstützung der Ranger, die in den Nationalparks auf Anti-Wilderer-Patrouille gehen). Denn nur wenn die Sicherheit der Elefanten insgesamt gewährleistet ist, wird auch die Zukunft "unserer" Waisen-Elefanten gesichert sein, die später wieder Anschluss an die wilden Herden finden sollen.

Bekomme ich regelmäßig Informationen über meinen Patenelefanten (z.B. über seine Entwicklung, seinen Fortschritt)?

Ja, Sie bekommen mindestens einmal im Jahr per umfangreichem Rundbrief Informationen über die Patenelefanten und die Arbeit des Vereins in den letzten zwölf Monaten (online finden Sie zwischendurch auch kurze Berichte über die Situation in der Nairobi Nursery und im Tsavo Ost Nationalpark).

Wo leben die Waisen-Elefanten?

Die Jüngsten leben in der so genannten "Nursery" (Kindergarten) am Rande des Nairobi Nationalparks – bis zum Alter von etwa zwei Jahren. Dann kommen sie in den Tsavo East-Nationalpark – etwa 300 Kilometer südöstlich von Nairobi. Hier betreibt der DSWT 2 Auswilderungsstationen in Voi und Ithumba. Dort lernen sie zusammen mit den älteren Waisen-Elefanten alles, was ein Elefant für das Leben in der Wildnis braucht. Und wenn sie alt genug sind, etwa mit acht, neun Jahren, schließen sie sich allmählich den wilden Herden an.

Und wenn ein Waisen-Elefant groß genug ist, um wieder bei den wilden Herden zu leben: Was wird aus meiner Patenschaft?

Sie können die Patenschaft für diesen Elefanten behalten oder die Patenschaft auf einen jüngere Waisen umschreiben lassen.

Viele Pateneltern behalten ihre Patenschaft, um damit ihre Verbundenheit zur "Waisen-Herde" zu zeigen. Und: Viele der ausgewilderten Waisen kommen immer wieder mal zu ihren früheren Pflegern zurück. Wenn sie verwundet sind zum Beispiel und Hilfe brauchen, oder auch, um einfach nur mal "Hallo" zu sagen.

Kann ich meinen Patenelefanten in Kenia besuchen?

Normalerweise möchte Daphne Sheldrick den Kontakt zu den Menschen so gering wie möglich halten, um die spätere Auswilderung der Waisen nicht zu gefährden. Eine Ausnahme macht sie nur für die Pateneltern – als Dankeschön für ihre Unterstützung, ohne die das Projekt gar nicht möglich wäre. Wer seine Patenschaftsurkunde mitbringt, kann die Waisen-Elefanten in Tsavo besuchen. Dazu sind allerdings einige Vorbereitungen nötig, über die wir die Pateneltern auf Anforderung rechtzeitig informieren, wenn eine Reise geplant wird.

Die Nursery am Rande des Nairobi-Nationalparks ist jeden Tag von 11 bis 12 Uhr fürs Publikum geöffnet. Dort ist keine Extra-Anmeldung erforderlich.

Meine Freundin wünscht sich zum Geburtstag eine Patenschaft. Wie ist das Prozedere, um ihr eine solche zu schenken?

Wir benötigen Name, Vorname der Beschenkten, Name des Waisen-Eli und Datum (zum Beispiel des Geburtstags) für die Patenschaftsurkunde sowie Ihre Anschrift und die der Beschenkten (für den Versand unserer Rundbriefe). Sie können das alles zur Patenschaft auf unserer Webseite online ordern.

Können auch Kinder eine Patenschaft übernehmen?

Im Prinzip ja – unter der Voraussetzung selbstverständlich, dass die Eltern damit einverstanden sind.

Wohin sollen Patenschafts- oder Mitgliedsbeiträge überwiesen werden?

HypoVereinsbank
BLZ 200 300 00
Konto 621918 283
IBAN: DE30 2003 0000 0621 9182 83
SWIFT/BIC: HYVEDEMM300

Bekommt man eine Spendenquittung?

Ihre Paten- und Mitgliedsbeiträge sowie Ihre Spenden sind steuerlich absetzbar:

– bis zu einem Betrag von 200 Euro können Sie den Kontoauszug einreichen und folgenden Text dem Finanzamt übermitteln:

Wir sind wegen der Förderung des Schutzes der Elefanten Afrikas ab 1991 als gemeinnützig anerkannt und nach dem letzten uns zugegangenen Freistellungsbescheid des Finanzamtes Bergheim,

Steuernr.: 203/5703/1986 vom 19.10.2009 für die Jahre 2006 bis 2008 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftsteuer befreit.

Es wird bestätigt, dass die Zuwendung nur zur Förderung des Schutzes der Elefanten Afrikas im Sinne der Anlage 1 – zu § 48 Abs. 2 EStDV – Abschnitt A Nr. 11 im Ausland verwendet wird.

– Bei Spenden über 200 € vermerken Sie einfach ein "SQ" bei der Überweisung und Sie erhalten eine Spendenbescheinigung automatisch im Januar des kommenden Jahres von uns. Sie können auch jederzeit per Anruf / Fax / Email eine Spendenbescheinigung anfordern.

Ist es möglich, aktiv vor Ort mitzuhelfen, z.B. in der Nursery von Daphne Sheldrick oder bei anderen Projekten des Vereins?

Leider kann Daphne Sheldrick keine Volontäre oder Praktikanten beschäftigen. Für Nicht-Kenianer gibt es keine Arbeitserlaubnis, wenn die jeweiligen Aufgaben auch von Kenianern übernommen werden können. Hinzu kommen versicherungsrechtliche Probleme. Dies trifft übrigens auch für die Mitarbeit bei anderen von R.E.A.e.V. geförderten Wildlife-Projekten in Kenia und in Uganda zu.

Wir bekommen sehr viele ähnliche Anfragen, über die wir natürlich mit Daphne Sheldrick gesprochen haben. Sie freut sich sehr über das Engagement, z.B. der deutschen Pateneltern, bittet jedoch um Verständnis, dass sie ihnen allen in dieser Frage eine Absage geben muss.

Bei weiteren Fragen senden Sie uns gerne eine E-Mail an info@reaev.de  

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