Der Zaun in Itumba

Liebe Elefanten- Freunde,

wie schon öfter berichtet ist der mittlerweile 80 km lange Elektrozaun an der Grenze des Tsavo-East N.P. ein voller Erfolg. Der Zaun vermeidet einen Mensch–Elefanten–Konflikt und bietet beiden Seiten Schutz. Elefanten können keine Felder mehr zerstören, welche die Lebensgrundlage der Bevölkerung bilden, und laufen somit auch nicht mehr in Gefahr von den Bauern vertrieben oder sogar erschossen zu werden.

Unser Verein hat sich Dank Ihrer großzügigen Spenden am Bau des Zauns maßgeblich beteiligen können. Da aber nur ein einwandfreier und unbeschädigter Zaun seine Funktion erfüllen kann, hat sich REA e.V. dazu verpflichtet die monatlichen Instandhaltungskosten für den gesamten Zaun zu übernehmen. Diese Aufgabe wird von vier einheimischen Arbeitern übernommen, die täglich den kompletten Zaun auf seiner gesamten Länge patrollieren und gegebenenfalls Reparaturen durchführen.

Zaun in Ithumba

Helfen Sie uns, dieses Projekt zum Schutze des Afrikanischen Elefanten weiterhin erfolgreich umzusetzen. Selbstverständlich sind auch diese zweckgebundenen Spenden (Stichwort auf der Überweisung: Zaun) steuerlich absetzbar. Die Elis werden es Ihnen danken.


Rettet die Elefanten Afrikas e.V.
HypoVereinsbank
Stichwort "Zaun"
BLZ: 200 300 00
Konto: 62 19 18 283
IBAN: DE30 2003 0000 0621 9182 83
SWIFT/BIC: HYVEDEMM300

DER ZAUN, DER LEBEN RETTET

Sie haben es vielleicht im „Spiegel“ gelesen: „Überall in Kenia, insbesondere anden Rändern der Nationalparks, tobt seit längerem eine archaische Auseinandersetzung zwischen Mensch und Tier. ....

Zaun HHR

Diese traurige Entwicklung – der Kampf um den Lebensraum bei einer rasch wachsenden Bevölkerung (in Kenia stieg die Bevölkerung in den letzten 30 Jahren etwa um das Dreifache!) – führt auch im Norden des Nationalparks Tsavo-Ostimmer wieder zu blutigen Konflikten. Farmer, die Elefanten mit Warnschüssen von ihren Feldern vertreiben wollen, werden von den Grauen Riesen in Panik angegriffen. Und Ranger des Kenya Wildlife Service (KWS) mussten hin und wieder sogar Elefanten erschießen, um weitere Übergriffe zu vermeiden. In einem für Elefanten geradezu idealen Gebiet – der Northern Area ofTsavo-East – trainieren inzwischen viele unserer Waisen-Elefanten den Weg ins Leben: z.B. Challa, Chyulu, Galana, Kamboyo, Kenze, Kora, Lenana, Loijuk, Lualeni, Madiba, Makena, Ndomot, Orok, Sian, Sidai, Sunyei, Zurura, Napasha, Tomboi, Ol Malo, Taita, Wendi und Selengai, Mulika, Nasalot, Yatta, Kinna, Naserian, Rapsu und Buchuma. Noch sind sie in der Obhut ihrer Keeper. Aber wenn sie eines Tages alt genug sein werden, um bei den wilden Herden zu leben? Daphne Sheldrick hat deshalb im Namen des David Sheldrick Wildlife Trusts und in Kooperation mit der benachbarten Bevölkerung mit dem Bau eines elektrischen Zauns begonnen, der den Nationalpark von den Feldern der Umgebung trennt. Eine große Holztafel am Eingang erinnert daran, dass in der Zaun mit Unterstützung des Vereins „Rettet die Elefanten Afrikas e.V.“ errichtet wurde –„in memory of Hans-Helmut Roehring (1939 – 2004)“, dem Vereinsgründer,der REA e.V. bis zu seinem Tod mit großem Engagement geführt hat.

80 Kilometer sind bereits fertig gestellt. Eine Gefahr für die Elefanten besteht nicht. Wie wir uns vor Ort überzeugen konnten, fügt sich der Zaun mit seinen termitensicheren Pfeilern und kaum sichtbaren Elektrodrähten so gut wie möglichin die Landschaft ein. Vom Erfolg dieser Maßnahme hat Daphne Sheldricks Tochter Angela in einer Mail berichtet: „Der Zaun zeigt enorme Wirkung – es ist seither kein einziges Mal mehr passiert, dass Elefanten in diesem Gebiet auf die umliegenden Felder gelangt sind. Seit 2007 finanziert REA e.V. die monatlichen Instandhaltungskosten des gesamten Zauns. Diese eminent wichtige Aufgabe wird von einheimischen Arbeitern übernommen, die den kompletten Zaun auf seiner gesamten Länge kontrollieren und gegebenfalls Reparaturen durchführen.

Tags: elefant mensch konflikt dswt ithumba tsavo zaun

Dr. Dame Daphne Sheldrick D.B.E, 4. Juni 1934 – 12. April 2018
Dr. Dame Daphne Sheldrick D.B.E, 4. Juni 1934 – 12. April 2018
„Auch wenn wir das alles noch gar nicht richtig verarbeitet haben, muss ich leider mitteilen, dass meine wunderbare Mutter Daphne Sheldrick verstorben ist. Sie war für uns alle ein Vorbild und ich bin glücklich, dass ich sie meine Mama nennen durfte, denn sie war wirklich einzigartig. Sie war ein nationales Kleinod und eine Naturschutz-Ikone. Daphne […]
Lebe wohl, Daphne!
Lebe wohl, Daphne!
Es ist ungefähr 30 Jahre her, da trafen wir sie zum ersten Mal, diese ganz besondere Person: Daphne Sheldrick, die „Mutter der Elefanten“. Sie war sanft und freundlich, während sie ihre vierbeinigen Kinder streichelte. Sie war aber auch stark und streng, wenn eine freche Elefantenwaise innerhalb der Elefanten-Gemeinschaft die Regeln nicht befolgte. Elefantenbabys vor dem […]
Der traurige Tod von Sokotei
Der traurige Tod von Sokotei
Jeder Waisenelefant, der vom David Sheldrick Wildlife Trust gerettet wird, bekommt eine zweite Chance im Leben, die ihm nach dem Verlust seiner Mutter und Familie in der Wildnis verwehrt geblieben wäre, hätte man ihm seinem Schicksal überlassen. Dame Daphne Sheldrick rief vor vielen Jahren das Waisenprogramm ins Leben, und damals war ihr auch klar, dass […]
Die Waisen im März
Die Waisen im März
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: März 2018   Normalerweise beginnt die Regenzeit erst Ende März, so daß wir von den sintflutartigen Regenfällen regelrecht überrascht wurden. Für die Einen, so wie unser blindes Nashorn Maxwell, war der Regen ein Segen. Er liebt den Matsch, rammte sein Horn in den nassen, weichen Boden und besudelte sich mit Schlamm. […]

Namalok 14.09.2014
Sapalan 01.09.2014
Mapia 06.11.2016
Sagala 30.09.2015
Gruß aus der Nairobi Nursery
Gruß aus der Nairobi Nursery
Der 1. Vorsitzende Thomas Töpfer ist wieder unterwegs, um neue Aufnahmen der Waisen-Elefanten und viele Informationen für alle Paten für den nächsten Newsletter mit nach Deutschland zu bringen.
Bilder der Waisen-Elefanten
Bilder der Waisen-Elefanten
Gerade haben wir aktuelle Bilder unserer Waisen-Elefanten aus Kenia erhalten und möchten diese gerne sofort mit Ihnen teilen: