ATE - Amboseli Trust for Elephants


Der Amboseli Trust for Elephants (ATE) ist eine Nichtregierungsorganisation mit Sitz in USA und Kenia.

Er beinhaltet das Amboseli Elephant Research Projekt (AERP), welches 1972 von der Biologin Cynthia Moss gegründet wurde und heute, nach mehr als 40 Jahren, in Anspruch nehmen kann, das weltweit am längsten laufende Feldforschungsprojekt von Wildtieren zu sein. Dabei stehen vor allem die Bereiche Altersstruktur, Sozialverhalten und Populationsdynamik des afrikanischen Elefanten im Mittelpunkt. Weltweit bekannt wurden in diesem Zusammenhang Cynthia Moss Beobachtungen und Beschreibungen des Lebens von Echo, der berühmten Matriarchin der EB-Familie. Die durch das AERP gewonnenen Erkenntnisse trugen dazu bei, das Verständnis von den Grauen Riesen, ihren sozialen Fähigkeiten und ihrer Intelligenz zu revolutionieren. So wurde unter Anderem belegt, dass Elefanten lebenslange Freundschaften bilden, per Ultraschall über kilometerweite Entfernungen kommunizieren, um ihre Toten trauern und diese sogar bestatten.

Neben der wissenschaftlichen Forschung engagiert sich der Trust aber auch sehr stark im Bereich des Wildtierschutzes, des Wildtiermanagements und der Öffentlichkeitsarbeit. Wobei auch in diesem Zusammenhang den durch AERP gewonnenen Informationen große Bedeutung zukommt, beispielsweise bei der Entwicklung von Konzepten für verbesserte Schutzmaßnahmen oder die Vermeidung von Mensch-Wildtierkonflikten.

Das Engagement von ATE konzentriert sich vor allem auf die Elefanten im Amboseli-Nationalpark, im südlichen Teil Kenias, sowie der angrenzenden Gebiete. Über verschiedene Projekte, beispielsweise Kampagnen zur Beendigung des Elfenbeinhandels, hat es aber auch Auswirkungen auf die gesamte Population des afrikanischen Elefanten.

REAeV & Amboseli Trust for Elephants

REA unterstützt ATE seit vielen Jahren. Dies geschieht ebenso durch die Bereitstellung finanzieller Mittel wie das Sponsern dringend benötigter Ausrüstungsgegenstände, beispielsweise Kameras, Ferngläser und Sound-Recorder.



Thomas Töpfer und Cynthia Moss in Amboseli




Elefantenarbeit im Amboseli Nationalpark mit neuen Ferngläsern



Darüber hinaus hat REA sich auch maßgeblich an der Publizierung von Vicki Fishloks Buch "Studying Forest Elephants" beteiligt.


REA - ein Kälbchen in Amboseli


Als Dankeschön für diese langjährige Unterstützung taufte Cynthia Moss das 2012 geborene Kalb von Risa, einer Elefantenkuh aus der RA-Familie, auf den Namen "REA"!

(Siehe den Link zum Bericht: https://www.reaev.de/wordpress/?p=4811#more-4811)


 

Unterstützung des ATE



Sie können uns bei der Unterstützung des ATE helfen in dem sie zielgerichtete Spenden auf unser Vereinskonto

(IBAN: DE30 2003 0000 0621 9182 83 / BIC: HYVEDEMM300)

mit den Stichwort "ATE" überweisen. Diese werden von uns 1:1 an ATE weitergeleitet.  

Sie haben aber auch die Möglichkeit über unseren Wunschzettel bei Amazon dringend benötigte Gegenstände zu sponsern. 

Cynthia Moss & Thomas Töpfer sagen Danke für die Unterstützung von ATE

Tags: Amboseli Trust for Elephants ATE Cynthia Moss Amboseli

ATE News: April und Mai 2020
Junge Elefantenkuh aus Amboseli
News vom Amboseli-Trust-for-Elephants – die Monate April und Mai 2020:   Nachdem es Mitte März wegen der COVID-19-Pandemie auch in Kenia zu einem Ende des Tourismus gekommen war präsentierte sich der Amboseli-Nationalpark im April und Mai fast völlig frei von Besuchern. Für das Team des Amboseli Trust for Elephants, welches weiterhin in seinem Camp arbeitete, …
ATE News: Februar und März 2020
Angelina von den AA's und ihre Zwillinge.
News vom Amboseli-Trust-for-Elephants – die Monate Februar und März 2020:   Amboseli hat äußerst ereignisreiche Jahre hinter sich, doch die Monate Februar und März 2020 übertrafen alles –  im Positiven wie Negativen!   Zu den positiven Höhepunkten zählten natürlich die äußerst ergiebigen Niederschläge. Schon seit zwei Jahren hatte es in Amboseli ungewöhnlich viel geregnet, doch …
Blaualgengift offenbar Grund für das mysteriöse Elefantensterben in Botswana
Quelle: The Guardian, 1. Juli 2020: https://www.theguardian.com/environment/2020/jul/01/more-than-350-elephants-dead-in-mysterious-mass-die-off-botswana-aoe
Ein Gift, das von mikroskopisch kleinen Bakterien abgesondert wird, ist offenbar für den Tod von ca. 330 Elefanten im Norden des Landes Botswana verantwortlich. Seit Mai rätselten Experten im In- und Ausland über das mysteriöse Elefantensterben; Wilderei wurde als Ursache bereits früh ausgeschlossen, da den Elefanten keine Stoßzähne entfernt worden waren (REA berichtete). Cyanobakterien, hierzulande …
Die Waisen im Juli
Die Waisen im Juli
Es gibt keinen Textauszug, da dies ein geschützter Beitrag ist.