Trophäenjagd im Ausland













Forderungspapier von 14 Tier- und Artenschutzorganisationen zur

Trophäenjagd im Ausland

Auf einen Blick

Die Trophäenjagd ist eine Jagdform, die vorrangig darauf abzielt, besonders große oder herausragende Trophäen - zum Beispiel Stoßzähne, Hörner, oder Felle zumeist seltener Tiere – zu erwerben. Dies geschieht ohne Rücksicht auf ökologische Zusammenhänge oder ethische und rechtliche Tierschutz-Erfordernisse. Die Trophäenjagd widerspricht dem deutschen Tierschutzgesetz, welches verlangt, dass Wirbeltiere nur mit vernünftigem Grund getötet werden dürfen und stößt auf entsprechend große Ablehnung in unserer Gesellschaft. Nach einer repräsentativen Umfrage von Kantar TNS halten 86% der Bevölkerung in Deutschland die Hobbyjagd auf Tierarten, die von der Ausrottung bedroht sind, für nicht vertretbar. Einige europäische Länder haben die Einfuhr von Jagdtrophäen bestimmter Arten bereits verboten2 3 bzw. arbeiten an entsprechenden Gesetzen4 5.

Die unterzeichnenden Organisationen erachten die Trophäenjagd für ethisch nicht vertretbar. Sie widerspricht grundlegenden Zielen des Natur-, Arten- und Tierschutzes. Die Organisationen fordern daher:

  1. die Einfuhr von Jagdtrophäen von Tierarten, die in den Anhängen der EU-Artenschutzverord- nung (EG) N 338/97 enthalten sind, nach Deutschland zu verbieten und ein Engagement der Bundesregierung für ein solches Verbot auf EU-Ebene;

  2. ein Verbot des Verkaufs und der Bewerbung von Trophäen-Jagdreisen, z.B. auf Jagdmessen und im Internet;

  3. die Unterstützung globaler Bemühungen zum Schutz bedrohter Arten durch Förderung alternativer, tier- und naturschutzgerechter Einnahmequellen aus nichtkonsumtiver Nutzung für lokale Gemeinschaft

Hintergrund

Zwischen 2004 und 2014 haben Trophäenjäger*innen weltweit insgesamt 1,7 Millionen Tiere getötet. 6

In vielen Ländern ist selbst der Abschuss gefährdeter und international geschützter Tierarten durch ausländische Jäger*innen sowie der anschließende Export der Trophäen erlaubt. In den zehn Jahren von 2008 bis 2017 sind 290.000 Trophäen von 300 verschiedenen Tierarten, die international durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen bzw. durch die EU-Artenschutzverordnung geschützt sind, aus 119 Ländern exportiert worden. Rund 42% aller Exporte gingen in die USA, auf die Europäi- sche Union entfielen 27%. 7

Deutsche Jäger*innen gehören bei der Jagd auf Tiere geschützter Arten mit Spanien und Dänemark zu den Spitzenreitern in der EU. Sie sind zusammen für fast 50% der Importe verantwortlich. Deutschland ist in der EU der mit Abstand größte Importeur von Wolfs-Trophäen und auch bei den Importen von Braunbär-Trophäen nimmt Deutschland neben Polen eine Spitzenposition ein. Zwischen 2017 und 2019 nahm die Einfuhr von Jagdtrophäen CITES gelisteter Arten nach Deutschland um 30% zu. 8

Zwischen 2017 und 2020 wurden Jagdtrophäen von 636 Zebras, 418 Pavianen, 104 Braunbären, 100 Leoparden, 99 Flusspferden, 93 Afrikanischen Elefanten, 68 Löwen, 58 Wölfen, 39 Wildschafen, 25 Geparden, 9 Breitmaulnashörnern, 7 Eisbären, 1 Spitzmaulnashorn sowie von zahlreichen weiteren geschützten Arten nach Deutschland eingeführt bzw. entsprechende Einfuhrgenehmigungen erteilt. 9

Negative Folgen für den Artenschutz

Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen: Trophäenjagd hat negative Auswirkungen auf die Tierbestände in bejagten Gebieten sowie in angrenzenden Nationalparks10 11 12. Studien belegen z.B. die negativen Auswirkungen der Trophäenjagd auf Afrikanische Löwen quer durch Afrika13  und nennen sie z.B. in Tansania als Hauptursache für den Rückgang bejagter Löwenpopulationen14. Insgesamt sind die Bestände laut IUCN in 21 Jahren um über 40% zurückgegangen, in manchen Gebieten sogar um 60%. In bis zu 33 Ländern sind Löwen bereits ausgestorben.15 Eine Studie in Sambia zeigt deutlich auf, wie sich die Löwen-Population nach einem dreijährigen Jagd-Moratorium erholte und einen Zuwachs der männlichen Löwen von bis zu 17% verzeichnete. Das Überleben der älteren männlichen Löwen führte zu einer erhöhten sozialen Stabilität des Rudels, was zudem das Überleben der Jungtiere sicherte.16

Trophäenjäger*innen zielen in der Regel auf die größten und stärksten Individuen (z.B. mit den längsten Stoßzähnen und Hörnern oder der größten Mähne) ab, die für den Fortbestand ohnehin bedrohter Tierbestände besonders wichtig sind17. Diese unnatürliche, menschengemachte Selektion schwächt die genetische Gesundheit der Population18, verändert die Alters- und Geschlechtsverhältnisse, verrin- gert die Reproduktionsraten und stört die soziale Ordnung nachhaltig19. Wichtige Informationen z.B. über Nahrungsquellen, Wanderrouten und Sozialverhalten, die über Generationen hinweg weiterge- geben wurden, werden durch die Tötung einzelner Tiere ausgelöscht.20 21 22 Bei Elefanten wurde nachgewiesen, dass gerade ältere männliche Individuen für den Fortbestand essenziell sind. 23 Doch genau diese Tiere sind das Ziel der Trophäenjäger*innen. Auch längerfristig beeinflusst die Trophäenjagd die sozialen Strukturen und die Überlebensfähigkeit der Wildtierpopulationen negativ.24 25 Es ist daher für den Fortbestand der Arten wichtig, nicht nur die Anzahl der entnommenen Tiere zu berücksichtigen, sondern auch die weitreichenden und langanhaltenden negativen Auswirkungen der Trophäenjagd auf die Gesamtpopulation und das zukünftige Wachstum.

Darüber hinaus gibt es in aller Regel keine gesicherten Informationen über die Größe, die Demografie und die Verteilung der bejagten Tierbestände. Die Festsetzung der Abschussquoten erfolgt daher nicht auf Basis solider wissenschaftlicher Erkenntnisse, sondern teils aufgrund ökonomischer Ziele der Jagdindustrie.26 Für Leoparden, eine Tierart, die von deutschen Jäger*innen in Afrika stark bejagt wird, ist eine zuverlässige Populationseinschätzung kaum möglich und es besteht erhebliche Unsicherheit hin- sichtlich der festgesetzten Quoten.27 28 Diese wurden zwischen 1983 und 2019 um fast das sechsfache heraufgesetzt29, obwohl die Wissenschaft davon ausgeht, dass die Leopardenbestände in diesem Zeit- raum u.a. durch Lebensraumverlust, Wilderei und Trophäenjagd dramatisch dezimiert wurden30.

Nicht zuletzt unterminieren Genehmigungen zum Abschuss und zur Einfuhr von Trophäen bedrohter Arten weltweite Bemühungen gegen Wilderei und illegalen Handel: So nutzten Trophäenjäger*innen aus Europa die legale Nashornjagd, um das Horn der Tiere in den illegalen Handel einzuschleusen31 32. Außerdem sendet der legale Abschuss geschützter Tierarten durch reiche Ausländer*innen eine fatale Botschaft an die lokale Bevölkerung.

 

Trophäenjagd ist ökonomisch unbedeutend

Die Behauptung der Jagdindustrie, dass die Trophäenjagd einen wesentlichen Beitrag zum Natur- und Artenschutz leisten würde, hält einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht stand33 34 35: Die Trophäenjagd ist ökonomisch unbedeutend und bietet insbesondere der Landbevölkerung keinen Anreiz, Wildtiere  zu  tolerieren  und  Ökosysteme  zu  erhalten36.  Entsprechend  grassiert  die  Wilderei  auch  in Jagdgebieten: Ein Beispiel ist das größte Jagdgebiet Afrikas, das Selous Game Reserve in Tansania, in dem zwischen 2007 und 2014 insgesamt 55.000 Elefanten gewildert wurden.37

Der Beitrag der Jagdindustrie zum Bruttoinlandsprodukt neun afrikanischer Staaten beträgt durch- schnittlich nur 0,04%. Ein Anteil von nur 3% der Jagdeinnahmen erreicht im Durchschnitt die ländlichen Kommunen.38 Häufig finden Jagden auf privatem Farmland statt – hier profitieren weder die Staats- kasse noch Dorfgemeinschaften. Zahlreiche Berichte belegen zudem, dass Korruption, Missmanagement und Interessenkonflikte im Trophäenjagdsektor weit verbreitet sind39 40 41.

Die Trophäenjagd hat nur einen Anteil von 1,9% an den jährlichen Tourismuseinnahmen von 17 Milliarden USD in acht bedeutenden Trophäenjagd-Ländern südlich der Sahara. Lediglich 0,76% von insge- samt 2,6 Millionen Arbeitsplätzen im Wildtiertourismus in diesen Ländern stehen mit der Trophäen- jagd in Verbindung. Die Einnahmen aus der stetig wachsenden Foto-Tourismusbranche übertreffen die gesamten jährlichen Einnahmen aus der Trophäenjagd durchschnittlich alle vier Monate.42 Trophäenjäger*innen untergraben einen wichtigen Wirtschaftsfaktor in vielen Ländern, weil sie genau jene Wildtiere erlegen, für deren Anblick Foto-Touristen bereit sind, zu bezahlen.

 

Trophäenjagd ist ethisch nicht vertretbar

Das deutsche Tierschutzgesetz erlaubt das Töten von Wirbeltieren nur mit vernünftigem Grund – die Jagd allein zum Erwerb einer Trophäe, zum Vergnügen oder als Statussymbol, zählt nicht hierzu. Auch die Ethikgruppe der World Commission on Environmental Law der Weltnaturschutzunion (IUCN) kommt zu dem Schluss, dass die Trophäenjagd unethisch und unvereinbar mit dem Streben der IUCN nach einer nachhaltigen und gerechten Welt ist.43

Zudem kommen in der Auslandsjagd Praktiken zum Einsatz, die in Deutschland nicht zugelassen sind, wie die Jagd mit Bogen, Armbrust und Pistole oder das Hetzen mit einer Hundemeute. Eine weitere Praxis, die hierzulande unzulässig ist und auch von nationalen und internationalen Jagdverbänden als nicht waidgerecht verurteilt wird, ist die Gatterjagd44. Trotzdem wird die Einfuhr von Tieren, die in Gefangenschaft gezüchtet und bei einer Gatterjagd geschossen werden, nach wie vor genehmigt. 50 Löwentrophäen aus Zuchtbetrieben wurden von 2014 bis 2019 nach Deutschland importiert.45

Fazit

Die Trophäenjagd

  1. dezimiert Populationen von international geschützten Arten, ist nachweislich in vielen Fällen nicht nachhaltig und trägt somit zum Aussterben von Arten bei.

  2. lässt die Jagdindustrie profitieren, aber bietet keinen ausreichenden sozio-ökonomischen Nutzen für die Landbevölkerung; sie kann Wilderei und Zerstörung von Naturgebieten deshalb nicht stoppen.

  3. ist ethisch nicht vertretbar, da Töten lediglich zum Erwerb einer Trophäe, zum Vergnügen oder als Statussymbol sowie der Abschuss geschützter und bedrohter Tierarten den Zielen des Tier- und Artenschutzes widersprechen.

 

  1. ist nicht zeitgemäß und darf in einer aufgeklärten, zukunftsfähigen Gesellschaft, die mit der Biodiversitätskrise und dem größten Artensterben seit Aussterben der Dinosaurier vor epochalen Herausforderungen steht, keine Unterstützung finden.

1 Pro Wildlife, Deutscher Naturschutzring, Deutscher Tierschutzbund, IFAW, NABU, Rettet den Regenwald, Rettet die Elefanten Afrikas und VIER PFOTEN (2017). Importverbot für Trophäen gefährdeter Arten. Pressemitteilung vom 16.05.2017.  https://www.prowildlife.de/pressemitteilun- gen/importverbot-fuer-jagdtrophaeen-gefaehrdeter-arten-gefordert/

2 Government of the Netherlands (2016). Additional hunting trophies added to the import prohibition list. Press release from 02.05.2016. https://www.government.nl/latest/news/2016/05/02/additional-hunting-trophies-added-to-the-import-prohibition-list

3 Vétitude (2015). Espèces menacées : la France stoppe l’importation de trophées de chasse de lions. Actualité de 23.11.2015.  https://www.veti- tude.fr/trophee-de-chasse-de-lion-espces-menacees-arret-importation/

4 The Independent (2020): Queen’s Speech to include legislation to ban the import of hunting trophies.

https://www.independent.co.uk/news/uk/politics/queens-speech-boris-johnson-trophy-hunting-sentencing-planning-b757395.html

Belgisches Parlament (2020): Gesetzesvorschlag für ein Einfuhrverbot von Trophäen bestimmter bedrohter Tierarten


6 IFAW (2016). Killing For Trophies – An analysis of global trophy hunting trade. https://d1jyxxz9imt9yb.cloudfront.net/resource/36/attachment/original/Killing_For_Trophies.pdf

7 Born Free (2019). Trophy Hunting: Busting the Myths and Exposing the Cruelty. http://7a1eb59c2270eb1d8b3da9354ca433cea7ae96304b2a57fdc8a0.r60.cf1.rackcdn.com/busting-myths-trophy-hunting.pdf

8 UNEP WCMC (2020): Daten der CITES Trade Database Website. https://trade.cites.org/  abgerufen am 7.12.2020

9 Bundesumweltministerium (2017,2018,2019,2021): Antworten auf Schriftliche Fragen von MdB Steffi Lemke zur Anzahl erteilter Einfuhrgenehmigungen bzw. erfolgten Einfuhren von Jagdtrophäen nach Deutschland https://www.steffi-lemke.de/?page_id=14465

10 Selier, S. A. J., Page, B. R., Vanak, A. T., & Slotow, R. (2014). Sustainability of elephant hunting across international borders in southern Africa: A case study of the greater Mapungubwe Transfrontier Conservation Area. The Journal of Wildlife Management, 78(1), 122-132.

11 Loveridge, A. J., Searle, A. W., Murindagomo, F., & Macdonald, D. W. (2007). The impact of sporthunting on the population dynamics of an African lion population in a protected area. Biological conservation, 134(4), 548-558.

12 Coltman, D., O'Donoghue, P., Jorgenson, J. et al. (2003) Undesirable evolutionary consequences of trophy hunting. Nature 426, 655–658.

13 Creel, S., M'soka, J., Dröge, E., Rosenblatt, E., Becker, M. S., Matandiko, W., & Simpamba, T. (2016). Assessing the sustainability of African lion trophy hunting, with recommendations for policy. Ecological Applications, 26(7), 2347-2357.

14 Packer, C., Kosmala, M., Cooley, H. S., Brink, H., Pintea, L., Garshelis, D., Purchase, G., Strauss, M., Swanson, A., Balme, G., Hunter, L. & Nowell, K. (2009). Sport hunting, predator control and conservation of large carnivores. PloS one, 4(6), e5941. https://journals.plos.org/plosone/ar- ticle?id=10.1371/journal.pone.0005941

15 Bauer, H., Packer, C., Funston, P.F., Henschel, P. & Nowell, K. (2016). Panthera leo. The IUCN Red List of Threatened Species 2016.

e.T15951A115130419. https://www.iucnredlist.org/species/15951/115130419

16 Mweetwa, T., Christianson, D., Becker, M., Creel, S., Rosenblatt, E., Merkle, J., Dröge, E., Mwape, H., Masonde, J. & Simpamba, T. (2018). Quantify- ing lion (Panthera leo) demographic response following a three-year moratorium on trophy hunting. PloS one, 13(5), e0197030.  https://jour- nals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0197030

17 Palazy, L., Bonenfant, C., Gaillard, J. M., & Courchamp, F. (2011). Cat dilemma: too protected to escape trophy hunting?. PloS one, 6(7), e22424.

https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0022424

18 Knell, R. J., & Martínez-Ruiz, C. (2017). Selective harvest focused on sexual signal traits can lead to extinction under directional environmental change. Proceedings of the Royal Society B: Biological Sciences, 284(1868), 20171788.  https://royalsocietypublishing.org/doi/pdf/10.1098/rspb.2017.1788

19 Balme, G. A., Hunter, L. T., Goodman, P., Ferguson, H., Craigie, J., & Slotow, R. (2010). An adaptive management approach to trophy hunting of leopards Panthera pardus: a case study from KwaZulu-Natal, South Africa. Biology and conservation of wild felids, 341-352.

20 Bercovitch, F. B., & Berry, P. S. (2015). The composition and function of all‐male herds of Thornicroft's giraffe, Giraffa camelopardalis thornicrofti, in Zambia. African Journal of Ecology, 53(2), 167-174.

21 Berry, P. S., & Bercovitch, F. B. (2015). Leadership of herd progressions in the Thornicroft's giraffe of Zambia. African Journal of Ecology, 53(2), 175-182.

22 McComb, K., Moss, C., Durant, S. M., Baker, L., & Sayialel, S. (2001). Matriarchs as repositories of social knowledge in African elephants. Science, 292(5516), 491-494.

23 Allen, C. R., Brent, L. J., Motsentwa, T., Weiss, M. N., & Croft, D. P. (2020). Importance of old bulls: leaders and followers in collective movements of all-male groups in African savannah elephants (Loxodonta africana). Scientific reports, 10(1), 1-9. https://www.nature.com/articles/s41598-020-70682-y

24 Chiyo, P. I., Obanda, V., & Korir, D. K. (2015). Illegal tusk harvest and the decline of tusk size in the African elephant. Ecology and Evolution, 5(22), 5216-5229. https://onlinelibrary.wiley.com/doi/pdfdirect/10.1002/ece3.1769

25 Coulson, T., Schindler, S., Traill, L., & Kendall, B. E. (2018). Predicting the evolutionary consequences of trophy hunting on a quantitative trait. The Journal of Wildlife Management, 82(1), 46-56. https://wildlife.onlinelibrary.wiley.com/doi/pdf/10.1002/jwmg.21261

26 Grijalva, R. M. (2016). Missing the Mark: African trophy hunting fails to show consistent conservation benefits. Report.

27 Balme, G. A., Lindsey, P. A., Swanepoel, L. H., & Hunter, L. T. (2014). Failure of research to address the rangewide conservation needs of large carnivores: leopards in South Africa as a case study. Conservation Letters, 7(1), 3-11.

28 Stein, A.B., Athreya, V., Gerngross, P., Balme, G., Henschel, P., Karanth, U., Miquelle, D., Rostro-Garcia, S., Kamler, J.F., Laguardia, A., Khorozyan, I. & Ghoddousi, A. (2020). Panthera pardus (amended version of 2019 assessment). The IUCN Red List of Threatened Species 2020. e.T15954A163991139. https://www.iucnredlist.org/species/15954/163991139

29 Trouwborst, A., Loveridge, A. J., & Macdonald, D. W. (2020). Spotty data: managing international leopard (Panthera pardus) trophy hunting quotas amidst uncertainty. Journal of Environmental Law, 32(2), 253-278. https://academic.oup.com/jel/article/32/2/253/5673585

30 Stein, A.B., Athreya, V., Gerngross, P., Balme, G., Henschel, P., Karanth, U., Miquelle, D., Rostro-Garcia, S.,Kamler, J.F., Laguardia, A., Khorozyan, I. & Ghoddousi, A. (2016). Panthera pardus (errata versionpublished in 2016). The IUCN Red List of Threatened Species 2016. e.T15954A102421779.

31 Czech Enviromenmental Inspectorate (2013). Operation RHINO - case of „pseudo-hunting“ - seizure of 22 rhino horns. http://www.cizp.cz/file/wh3/CITESnews-Prague105-Operation-RHINO.pdf

32 Committee on Trade in Wild Fauna and Flora (2017). Summary of Conclusions: 80th Meeting. https://circabc.europa.eu/sd/a/82c9e56c-0a81-4c9b-b252-cf9f60ec65dc/80_COM_summary.pdf

33 IUCN/PACO (2009). Big Game Hunting in West Africa. What is its contribution to conservation? https://portals.iucn.org/library/sites/library/files/documents/2009-074-En.pdf

35 EMS FOUNDATION (2019). A Briefing Paper to inform decisions pertaining to Trophy Hunting Import Bans.  https://iwbond.org/wp-content/uploads/2019/10/200115_Briefing-paper-for-DEFRA_EMS-2.pdf

35 Chardonnet, B. (2019). Africa is changing: Should its protected areas evolve? Reconfiguring the protected areas in Africa. IUCN PAPACO. p, 41.

36 Vgl. Endnote 33, (IUCN/PACO 2009).

37 WWF https://www.worldwildlife.org/projects/road-map-to-zero-poaching-in-selous

38 Campbell, R. (2013). The $200 million question: how much does trophy hunting really contribute to African communities. Economists at Large..

39 Vgl. Endnote 334, (EMS FOUNDATION 2019).

40  https://news.mongabay.com/2019/02/it-pays-but-does-it-stay-hunting-in-namibias-community-conservation-system/

41  https://africasustainableconservation.com/2019/10/23/namibia-complaints-of-mismanagement-in-conservancies/

42 Murray, C. K. (2017). The lion’s share? On the economic benefits of trophy hunting. Economists at Large.

43 Bosselmann, K., Burdon, P., Taylor, P., Stewart, N., Kotzé, L., & Waikavee, T. (2017). Compatibility of trophy hunting as a form of sustainable use with IUCN’s objectives. A Report by the IUCN WCEL Ethics Specialist Group.

44 International Council for Game and Wildlife Conservation (2020). CIC and DSC Release Joint Statement on Captive Bred Lion Shooting 16 November 2020. http://www.cic-wildlife.org/de/2020/11/16/cic-and-dsc-release-joint-statement-on-captive-bred-lion-shooting-16-november-2020/

45 UNEP WCMC (2020): Daten der CITES Trade Database Website. https://trade.cites.org/

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